82 Viertausender
der Alpen

Die Karte bildet alle 82 Viertausender der Alpen von der UIAA-Liste ab, eingeteilt in die unterschiedlichen Gebirgsgruppen vom Piz Bernina bis zur Barre des Écrins. Zu jedem Gipfel listen wir Land, Höhe, Prominenz, Orometrische Dominanz und das Jahr der Erstbesteigung. 82 Gipfel in Frankreich, Italien und der Schweiz – von Les Droites bis zum Gipfel des Mont Blanc.

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Edition 1: 16.08.2026
Größe: 100 x 70 cm
Druck: Offset 250g matt
Sprache: Deutsch/Englisch (zweisprachig)
ISBN: 978-3-946719-54-0

Kartenmaterial

Das Grundgerüst unserer Karte besteht aus Höhenlinien im Abstand von 250 Metern. So wirkt die Karte plastisch und gibt die Topographie der Alpen adäquat wieder. Dazu zeigen wir bedeutende Städte, Gewässer und Straßen, die Grenzen der drei Alpenländer und ihrer Regionen, Provinzen und Kantone. Zuletzt kommen die Alpengipfel, eingeteilt in die unterschiedlichen Gebirgsgruppen hinzu.

Aufbau der Landkarte 82 Viertausender der Alpen

Die höchsten Berge der Alpen

Auf der Karte hervorgehoben finden sich alle 82 Viertausender der Alpen aus der UIAA-Liste.

Die höchsten Alpengipfel befinden sich im westlichen Teil. Der Piz Bernina ist der einzige Viertausender der Ostalpen. Die meisten der Viertausender befinden sich in den beiden höchsten Alpenmassiven von Mont Blanc und Monte Rosa. Selbstverständlich befinden sich auch die übrigen Viertausender vom Piz Bernina in den Ostalpen bis hin zum südlichsten Viertausender, der Barre des Écrins, werden auf der Karte. Ebenso aufgeführt sind Berner Alpen, Weissmies- und Weisshorn-Gruppe, Mischabel, Grand Combin und Gran Paradiso.

82 Viertausender

Außerhalb des Kaukasus gibt es in Europa keine Berge mit mehr als 5000 Metern Höhe. Entsprechend sind die Viertausender die höchsten Berge in Westeuropa und üben somit eine besondere Faszination auf den Klettersport aus.

Die internationale Union der Alpinismusvereinigungen UIAA hat eine Kommission eingesetzt, um zu bestimmen, welche Alpenerhebungen zu den Viertausendern zu zählen sind. Neben geografischen Daten wie Höhe und topografischer Prominenz (siehe unten) flossen dabei auch alpinistische Kriterien wie die Kletterschwierigkeit ein. Herausgekommen ist eine Hauptliste mit 82 Gipfeln.

 Landkarte 82 Viertausender der Alpen - Markierungen auf der Karte

Bergdaten

Für jeden der 82 Viertausendergipfel zeigen wir die Länder, die Höhe, die topografische Prominenz, die Orometrische Dominanz, sowie das Jahr der Erstbesteigung.

Die Berghöhe ist die Gipfelhöhe über dem Meeresspiegel.

Die topografische Prominenz, auch als Schartenhöhe bezeichnet, gibt an, wie viele Meter vom Gipfel mindestens hinabgestiegen werden muss, um zur Einschartung zu gelangen, von der aus ein höherer gelegener Punkt erreicht werden kann. Viele der Gipfel im Mont-Blanc-Massiv haben eine eher niedrige Prominenz, da häufig nur wenige Meter nach unten gestiegen werden muss, um einen höheren Gipfel wie den des Mont Blanc zu erreichen. Vom Mont Blanc selbst müsste wiederum fast bis auf Meeresspiegelhöhe hinabgestiegen werden, um die nächsten höheren Gipfel im Kaukasus zu erreichen.

 Landkarte 82 Viertausender der Alpen - Liste

Analog zur Prominenz teilen wir die Viertausender in unterschiedliche Gipfel-Kateogien ein: Nebengipfel (Prominenz unter 250 m), Hauptgipfel (Prominenz ab 500 m) und Ultras (Prominenz ab 1500 m). Außerdem markieren wir die jeweils höchsten Berge einer Gebirgsgruppe sowie den Mont Blanc-Gipfel als höchsten Alpenberg.

Wie die Prominenz ist auch die orometrische Dominanz (OD) ein Maß für die Eigenständigkeit eines Berges. Die Größe wurde von Eberhard Jurgalski entwickelt und ist der Quotient von Prominenz und Berghöhe, multipliziert mit 100. Die OD lässt sich somit auch als Prozentwert darstellen. Der höchste Gipfel auf einer Landmasse (Insel / Kontinent) hat immer eine OD von 100. Mehr Informationen zur orometrischen Dominanz gibt es auf Wikipedia sowie (in englischer Sprache) auf Eberhard Jurgalskis Webseite 8000ers.com.

Die Kletterschwierigkeit geben wir nach UIAA-Skala in römischen Zahlen an. Wichtig ist, dass es sich lediglich um ein Maß für die technische Schwierigkeit des Kletterns auf der Normalroute zum Gipfel handelt. Faktoren wie Höhenlage, Wettereinflüsse oder Felsbeschaffenheit fließen nicht mit ein. Eine niedrige Kletterschwierigkeit bedeutet also nicht automatisch, dass ein Gipfel leicht zu erreichen ist.

Das Jahr der Erstbesteigung zeigt, wann der erste überlieferte und dokumentierte Aufstieg auf die unterschiedlichen Gipfel erfolgte. Interessanterweise wurde der Mont Blanc bereits 1786 als einer der ersten Alpenberge überhaupt bestiegen, weit vor den übrigen Viertausendern, die vor allem ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach und nach bestiegen wurden.

 Landkarte 82 Viertausender der Alpen - Legende

Zusammenarbeit mit Vivian Bruchez

Vivian Bruchez

82 Viertausender der Alpen wurde in Zusammenarbeit mit dem Skibergsteiger Vivian Bruchez aus Frankreich entwickelt. Vivian hat als erster Mensch alle 82 Viertausender der Alpen bestiegen und ist sie anschließend auf Skiern abgefahren. Mehr über Vivians sportliche Abenteuer können hier verfolgt werden:
instagram.com/vivianbruchez
youtube.com/vivianbruchez4400

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