Der Aletschgletscher im Schweizer Kanton Wallis ist wohl der bekannteste und zugleich der längste und größte Alpengletscher. Beginnend auf einer Höhe von rund 3800 Metern in der Jungfrau-Region auf der Südabdachung der Berner Alpen erstreckt sich der Gletscher abfallend über mehr als 22 Kilometer bis in den Fluss Massa, der schließlich in der Rhone mündet. Der Aletschgletscher und der anschließende Aletschwald wurden aufgrund der einzigartigen Größe und umfangreichen Artenvielfalt zum UNESCO-Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch deklariert.
Die Bastei zählt zu den berühmtesten Touristenattraktionen der Sächsischen Schweiz. Auf einer Höhe von 305 Metern über dem Meeresspiegel bietet das Sandsteinplateau einen atemberaubenden Blick auf das Elbtal und die Tafelberge. Pro Jahr genießen rund 1,5 Millionen Besucher den Ausblick über die 1851 erbaute Basteibrücke auf die Elbe und das Elbsandsteingebirge in der Ferne. Die bizarren Felsplateaus, die aus dem umliegenden Wald ersprießen, verleihen der Bastei ihren einzigartigen Anblick.
Die Breitachklamm ist mit 150 Metern Tiefe die tiefste Schlucht Mitteleuropas. Bereits vor 8000 Jahren, zur Gletscherschmelze der letzten Eiszeit, bohrte sich die Breitach durch den massiven Fels. Erstmals zugänglich gemacht wurde die rund 2,5 Kilometer lange Schlucht Anfang des 20. Jahrhunderts. Seither zählt sie zu den beliebtesten touristischen Attraktionen des Allgäus.
Die Cordillera de Guanacaste ist ein Gebirge im Norden Costa Ricas nahe der Grenze zu Nicaragua. Die Bergkette umfasst eine beachtliche Anzahl an aktiven wie ruhenden Schichtvulkanen. Der wohl bekannteste zählt zugleich zu den höchsten Vulkanen der Kette: der Arenal. Er brach zuletzt 1968 aus, die Eruption zerstörte zwei Dörfer und bedeckte die gesamte Region mit Asche. Der Vulkan ist auch heute noch aktiv, wenn auch die Gefahr eines ähnlich zerstörerischen Ausbruchs in der vorhersehbaren Zukunft als gering eingeschätzt wird.
Die Region Cornwall im Südwesten Englands bietet durch ihre Lage an der keltischen See ein ungewöhnlich mildes Klima, was sich auf Flora und Fauna auswirkt. Die Landschaft verfügt über atemberaubende Klippen, die Ausblicke über pittoreske Buchten bieten, und bunte Gärten, in denen sogar subtropische Blumen in voller Pracht blühen.
Die Eisriesenwelt im Tennengebirge im österreichischen Bundesland Salzburg ist die größte Eishöhle der Welt. In einer Länge von über 42 Kilometern bietet sich dem Besucher ein atemberaubendes Naturspektakel bis tief in den Berg hinein. In komplexen Höhlensystemen wechseln sich hier kristallklare Eispaläste mit monumentalen Eisformationen ab. Selbst an heißen Sommertagen hat die Höhle meist Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.
Ko Lanta ist vielleicht die schönste Insel Thailands. Die Doppelinsel im Südwesten des Landes ist gesäumt von türkisblauen Badebuchten. Während die Hauptinsel Lanta Yai über zahlreiche Hotels und Touristenattraktionen verfügt, wurde die nördliche Insel Lanta Noi größtenteils der Natur überlassen. Diese Balance zwischen Tourismus und Natur macht Ko Lanta einzigartig.
Eingebettet zwischen den steilen Hängen von Watzmann und Hagengebirge liegt versteckt im Nationalpark Berchtesgaden der Königssee. Seine atemberaubende Naturkulisse ist geprägt von den fast senkrecht abfallenden Hängen der umliegenden Gebirge. Durch die einzigartige Architektur des Geländes ist eine Erkundung des kristallblauen Wassers nur mit dem Boot möglich, Fuß- oder Radwege um den See gibt es nicht.
Die imposanten Kreidefelsen sind das Wahrzeichen Rügens. Der faszinierende Farbkontrast von saftig grünem Wald, kreideweißen Kalkwänden und türkisblauem Meerwasser lockt schon seit Jahren zahlreiche Touristen auf die Insel und inspirierten schon den ein oder anderen bekannten Dichter und Maler. Der wohl berühmteste unter ihnen war der Romantiker Caspar David Friedrich, der das Farbenspiel in seinem Gemälde „Kreidefelsen auf Rügen“ verewigte.
Im Nationalpark Hohe Tauern befindet sich Österreichs höchster Wassersturz, die Krimmler Wasserfälle. Über 380 Meter stürzt sich die Krimmler Ache über drei Kaskaden in die Salzach, welche in den Inn mündet. Das Naturspektakel lässt sich am besten vom Krimmler Wasserweg aus bewundern, der die zahlreichen Besucher bis in den schillernden Sprühregen der tosenden Wassermassen führt.
Inmitten der Schweizer Alpenlandschaft durchschneidet das Lauterbrunnental die Berner Alpen. Die kleinen Ortschaften des Trogtals liegen umschlossen von steilen, sattgrün bewachsenen Felswänden, von denen sich Wasserfälle mehrere hundert Meter in die Tiefe stürzen. Diese Sammlung aus lauteren Bächen und klaren Quellen war nicht nur namensgebend für die Region, sie war für den Autoren J.R.R. Tolkien auch Vorbild für den Ort Bruchtal aus seiner weltberühmten „Der Herr der Ringe“-Erzählung.
Die Lüneburger Heide ist eine einzigartige Naturlandschaft im Norden Deutschlands, die durch jahrhundertelange Beweidung und Rodung entstanden ist. Ursprünglich war die Region von dichten Wäldern bedeckt, doch durch menschlichen Einfluss verwandelte sie sich in weite Heideflächen. Heute umfasst das Gebiet etwa 7400 Quadratkilometer und ist besonders für seine lila blühenden Heidepflanzen im Spätsommer bekannt.
Über 1000 einzelne Seen bilden die Mecklenburgische Seenplatte. Der Verbund der zahlreichen Gewässer macht die Region besonders für Fans von Wassersportarten attraktiv, doch auch zum Wandern und Radfahren bietet sich die Region an. Die zahlreichen Nationalparks, klaren Wassermassen und sternenreichen Nachthimmel versprechen unvergessliche Eindrücke.
Der Lago die Braies, zu Deutsch „Pragser Wildsee“, befindet sich inmitten der Pragser Dolomiten in Südtirol und wird daher auch als Perle der Dolomitenseen bezeichnet. Er ist der größte der Dolomitenseen und ein beliebtes Ausflugsziel, zudem ist er auch Schauplatz zahlreicher Mythen und Sagen der Region. So soll sich etwa am Südende des Sees, wo heute der imposante Seekofel das Gewässer überragt, das Tor zur Unterwelt befunden haben.
Puente Nuevo ist die touristische Hauptattraktion der kleinen Stadt Ronda im Süden Spaniens. Das massive Brückenbauwerk verbindet die Altstadt mit dem jüngeren Stadtteil El Mercadillo über die etwa 120 Meter tiefe Schlucht El Tajo. Die Quadersteine, die die Brücke formen, wurden bereits im 18. Jahrhundert in eben jener Schlucht geschlagen, die sie heute überspannen. Der Bau der Brücke dauerte 40 Jahre.
Der Reschensee ist vor allem für seinen aus dem Wasser ragenden Kirchturm bekannt – ein Wahrzeichen des versunkenen Dorfes Alt-Graun. Der künstlich angelegte See liegt auf etwa 1500 Metern Höhe nahe der Grenze zu Österreich und ist heute ein beliebtes Ziel für Wassersport, Radfahren und Wintertourismus.
Die Scala dei Turchi ist aus dem weißen Gestein Mergel bestehender monumentaler Felsen im Süden von Sizilien. Wie eine riesige Felstreppe erscheinen seine Klippen und sind dadurch zu einer Touristenattraktion geworden.
Die Schlögener Schlinge ist ein eindrucksvolles Naturwunder in Oberösterreich. Etwa auf halbem Weg zwischen Passau und Linz schlägt die Donau, geleitet durch den harten Granitstein des böhmischen Massivs, eine beeindruckende Wende ein, die den Fluss fast zu einem Kreis schließt. Der eindrucksvolle Mäander lässt sich besonders gut von den Aussichtsplattformen im Schlögener Umland betrachten, die durch zahlreiche Rad- und Wanderwege verbunden sind.
Teneriffa ist die größte der kanarischen Inseln und besticht zu jeder Jahreszeit mit einem milden Klima. Die spanische Vulkaninsel zeichnet sich durch ihre geografische Vielfalt aus: Während in der Mitte des Landes der Pico del Teide thront, mit 3718 Metern der höchste Berg Spaniens, kann man sich im Osten der Insel im grünen Orotavatal an der blühenden Flora ergötzen oder die gelben Goldmohnwiesen bei Arafo erkunden. Der Nordosten der Insel ist mit dem wild zerklüfteten und dicht bewaldeten Anagagebirge bedeckt, welches sich an der Küste steil aus dem Meer bis auf eine Höhe von etwa 1000 Metern erhebt.
Der Hinterweidenthaler Teufelstisch zählt zu den landschaftlichen Wahrzeichen der Pfalz. Der rund 14 Meter hohe Pilzfelsen ist im Pfälzerwald der größte seiner Art und ein beliebtes Ziel für Klettertouren, wird aber im Rahmen der Hinterweidenthaler Teufelstisch-Tour auch gerne wandernd erkundet. Entstanden ist die einzigartige Gesteinsformation durch das abtragen umliegender Gesteinsschichten aufgrund von Erosion, bis nur noch das harte Gestein übrig blieb, welches dem Teufelstisch seine heutige, erstaunliche Form verleiht.
Die Gorges du Verdon, zu deutsch Verdunschlucht, grub sich zur Eisschmelze der letzten Eiszeit durch das Kalkgestein im heutigen Département Alpes-de-Haute-Provence. Die atemberaubende Schlucht trägt auch den Namen „Grand Canyon Europas“, aufgrund der ikonischen, steilen, weißen Felswände, die den Flusslauf des Verdon säumen und teilweise bis zu 700 Meter in die Höhe ragen.