Gunnbjørn Fjeld ist der höchste Berg Grönlands und die höchste Erhebung nördlich des Polarkreises. Der ist nach Gunnbjørn Ulvsson benannt, dem ersten europäischen Entdecker Grönlands. Als Teil der Watkins Range erhebt sich Gunnbjørn Fjeld an der Ostküste der Insel. Aufgrund der abgeschiedenen Lage werden nur selten Aufstiegsversuche unternommen. Die erste nachgewiesene Besteigung gelang einer britischen Expedition 1935. Erst über 35 Jahre später, 1987 wurde der Gipfel zum zweiten Mal erreicht.
Der Stetind ist einer der bekanntesten Berge Skandinaviens und wurde 2002 zum nationalen Berg Norwegens gekürt. Als nahezu perfekter Obelisk wird er manchmal auch als das „Matterhorn Skandinaviens“ bezeichnet. Obwohl der Berg nicht besonders hoch ist, machen seine nördliche Lage und die klimatischen sowie die harschen Wetterbedingungen vor Ort Besteigungsversuche zu einem schwierigen Unterfangen. Nach einigen misslungenen Versuchen wurde der Stetind 1910 erstmals bezwungen.
Der Kebnekaise ist Schwedens höchster Berg. Er liegt im äußersten Norden des Landes, etwa 150 Kilometer nördlich des Polarkreises. Der Berg hat zwei Hauptgipfel von denen der Südgipfel (Sydtoppen) lange als der höhere galt. Da dieser stark vergletschert war und durch das Abschmelzen des Eises in den letzten Jahren deutlich an Höhe eingebüßt hat, ist jedoch mittlerweile der weitgehend eisfreie Nordgipfel (Nordtoppen) die höchste Erhebung des Massivs.
Das Watkins-Gebirge ist der höchste Gebirgszug Grönlands, zu dem auch der höchste Berg der Insel, der Gunnbjørn Fjeld, gehört. Weitere bemerkenswerte Dreitausender des Gebirges sind der Gunnbjørn Dome (3682 m) und der Gunnbjørn Cone (3669 m). Die Berge des Watkins-Gebirges sind so genannte "Nunataks", Felsen, die aus einem Gebiet herausragen, das ansonsten vollständig von Eis und Gletschern bedeckt ist.
Am breiten Strand von Fanø fanden früher Autorennen statt. Rund um die Insel leben viele Seehunde und Kegelrobben. Fanø ist bekannt für seine traditionellen Frauentrachten.
Mandø war früher regelmäßig überflutetes Watt, ist heute aber durch einen Deich geschützt. Die Insel ist über einen Damm mit dem Festland verbunden, der bei Ebbe passierbar ist.
Die größte dänische Nordseeinsel Rømø ist dünn besiedelt, aber beliebtes Ziel von Tagesgästen, die sie über einen Straßendamm erreichen. Der Weststrand ist einer der breitesten Strände Europas.
Im finnischen Teil von Lappland, auf der Grenze zu Russland, liegt der Korvatunturi. Er hebt sich weniger durch seine Höhe als durch die recht spitze Form seiner Hauptgipfel von seiner Umgebung ab. Die Bekanntheit und Popularität des Bergs begründet sich jedoch vor allem auf eine noch heute beliebte finnische Geschichte aus den 1920ern, derzufolge am Korvatunturi Joulupukki, zu deutsch der Weihnachtsmann, wohnt.
Der Galdhøpiggen ist der höchste Gipfel von Norwegen sowie der höchste Berg von ganz Skandinavien. Dies macht ihn zu einem äußerst populären Ziel für Kletterer. Drei größere Gletscher bedecken die Nord-, West- und Südseite des Gipfels. Entsprechend ist die Aufstiegsroute von Osten aus die einfachste, bei der man ohne technisches Klettern auskommt. Lange Zeit galt der nur wenige Kilomter östlich gelegene Glittertind als der höhere der beiden Berge. Durch das Abschmelzen der Gletscher am Gipfel des Glittertinds verlor dieser jedoch so stark an Höhe, dass er nun nur noch der zweithöchste Berg Norwegens ist.
Áhkká liegt in Nordschweden, im Nationalpark Stora Sjöfallet, und ist auch als die „Königin Lapplands” bekannt. Das weithin sichtbare Bergmassiv hat eine hohe Bedeutung in der samischen Mythologie. So verweist der Name auf die samische Ahnherrin Maderakka. Die Gipfelregion des Áhkká-Massivs besteht aus insgesamt zwölf Gipfeln, von denen der Stortoppen der höchste ist. Der Nordosttoppen erreicht ebenfalls eine Höhe von über 2000 Metern. Der erste dokumentierte Aufstieg auf den Stortoppen gelang 1924.
Tysnesøy liegt zwischen dem Hardangerfjord und dem Bjørnafjord. Im Norden ist die Insel bergig. Höchste Erhebung der Insel ist der 753 Meter hohe Tysnessåto.
Auf der zwischen Fjorden und Schären gelegenen Insel Stord wurde jahrhundertelang Bergbau betrieben. Der höchste Berg der Insel, der Mehammarsåta, ist 749 Meter hoch.
Utsira ist die kleinste eigenständige Kommune Norwegens und beliebtes Ausflugsziel. Die felsige Insel ist berühmt für ihre Vogelwelt, über 300 Arten sind hier schon gesichtet worden.
Auf Karmøy errichtete der erste norwegische König seinen Hof. Die zwischen Insel und Festland gelegene Meerenge ist ein wichtiger Schifffahrtsweg, den man früher Nordweg nannte. Nach ihm wurde Norwegen benannt.