Tipps zum Aufhängen

Hier geben wir Tipps, wie man unsere Karten und Drucke aus Papier und anderen Materialien wie Hartschaum, Aludibond oder Acrylglas an die Wand hängen kann.

Gerade im Fall größerer Formate ab 100 x 70 cm sollte die Aufhängung gut überlegt sein. Darum haben wir hier einige von uns erprobte und für gut befundene Arten der Aufhängung als Inspiration zusammengestellt.

Karten aus Papier Hartschaum, Aludibond und Acrylglas Gewichtstabelle

Karten aus Papier aufhängen

1. Powerstrips

Die einfachste Möglichkeit, Poster gerade in kleineren Größen bis 100 x 70 cm aufzuhängen, sind Klebepads wie Tesa Powerstrips. Sie lassen sich durch beidseitige Klebeflächen einfach an Wand und Poster befestigen und sind in jedem Baumarkt oder Schreibwarengeschäft erhältlich.

2. Foldbackklammern

Für etwas größere Karten ab 100 x 70 cm empfehlen wir Foldbackklammern. Je nach Größe werden mehrere Klammern an die Oberseite der Karte geklippt. Damit sich die Unterseite nicht aufrollt, kannst du sie zusätzlich mit Powerstrips befestigen.

3. Posterschienen

Wer eine einheitliche Aufhängung sucht, die auch das Budget schont, wird bei Posterschienen fündig. Die Karte wird schlicht zwischen Vorder- und Rückseite der Schiene gelegt und durch den Magnetverschluss an Ort und Stelle gehalten. Eine Wandaufhängung ist in den Sets ebenfalls enthalten. Posterschienen aus Aluminium oder Kunststoff gibt es in vielen Größen im Fachhandel. Für kleinere Karten und Drucke empfehlen wir Eichenleisten oder weiß lackierte Holzleisten von Desenio.

4. Bilderrahmen

Unsere Landkarten und Drucke in den Formaten DIN-A3 bis DIN-A1 (84,1 x 59,4 cm) kannst du auch direkt im weißlasierten Holzrahmen bestellen.

Der Bilderrahmen ist die klassische und zugleich kostspieligste Variante der Aufhängung. Die Preise variieren je nach Material und Größe: Kleine Kunststoffrahmen liegen am unteren Ende der Preisspanne, für große Holzrahmen muss man tiefer in die Tasche greifen. Eine große Auswahl an Rahmen, die auch für unsere großen Formate maßangefertigt werden können, findest du auf AllesRahmen.de – dort gibt es auch Cliprahmen mit Spezialglas, das Karten vor dem Ausbleichen schützt (bis 100 x 70 cm).

Unsere Kund*innen empfehlen außerdem diese Bilderrahmen-Shops:

5. Designboard

Mehrere Karten und Poster zu arrangieren lässt sich flexibel mit Designboards umsetzen. Dazu sollten die Karten bereits gerahmt oder auf Holzplatten gezogen sein. Wählen kann man zwischen Aluminium-Boards nach Maß und der Holz-Variante in Einheitsgröße.

6. Aufziehen auf eine Platte

Diese Variante erfordert Fingerspitzengefühl, ist aber auch bei großen Karten preisgünstig. Platten aus Span, Holz, Hartschaum, MDF oder Aluminium gibt es in jedem Baumarkt – dort werden sie auch nach Wunschmaß zugeschnitten. Alternativ empfehlen wir Korkplatten: In sie kannst du kleine Markierer stecken, zum Beispiel für bereits bestiegene Gipfel. Zum Aufziehen brauchst du außerdem einen sprühbaren Spezialleim, eine Schaumstoffrolle oder ein weiches Tuch, Bilderhaken oder Metallösen, Nägel und ein paar helfende Hände.

So ziehst du eine Karte auf eine Holzplatte:

  1. Falls die Unterlage noch nicht zugeschnitten ist, sollte das zuerst erledigt werden. Dabei entscheidest du, ob ein Rand bleiben soll oder die Platte mit dem Poster abschließt.
  2. Nun wird die Unterlage mit dem Spezialleim besprüht – in einem gut durchlüfteten Raum oder im Freien. Je nach Produkt ist ein Abstand von circa 15 cm zur Platte einzuhalten, die möglichst sauber und eben sein sollte.
  3. Im nächsten Schritt ist eine helfende Hand gefragt: Das Poster wird in die gewünschte Position gebracht und beim Auflegen kontinuierlich mit der Rolle oder dem Tuch glattgestrichen, sodass keine Blasen zurückbleiben.
  4. Hast du dich für die Variante mit Rand entschieden, kannst du diesen nun lackieren oder anderweitig verzieren.
  5. Zu guter Letzt kommt eine der obigen Varianten zur Aufhängung zum Einsatz. Alternativ kannst du einfache Metallhaken oder -ösen aus dem Baumarkt mit kurzen Nägeln an der Rückseite befestigen.

Karten aus Hartschaum, Aludibond und Acrylglas aufhängen

Für die Karten und Drucke auf festen Materialien wie Hartschaum, Aludibond oder Acrylglas empfehlen wir die folgenden vier Aufhängesysteme. Alle vier kannst du direkt bei uns mitbestellen – schreib uns dazu einfach eine E-Mail an service@marmotamaps.com.

1. Aufhängebleche – ab 20 €

Geeignet für:

  • Hartschaum: alle Größen
  • Aludibond: bis 100 x 70 cm
  • Acrylglas: bis DIN-A1 (84,1 x 59,4 cm)

Aufhängebleche ermöglichen ein leichtes und unkompliziertes Aufhängen der Karten und Drucke. Sie werden auf die Rückseite der Platte geklebt, anschließend hängst du die Platte an Nägeln oder Schrauben an die Wand. Bei den kleineren Formaten wie A3 und A2 reicht schon ein einzelnes Blech.

So gehst du vor: Schutzfolie vom Blech abziehen, die Plattenrückseite von Staub befreien, das Blech aufkleben und circa 10 Sekunden anpressen. Vor dem Aufhängen muss das Blech 30 Minuten ruhen. Die Bleche sind nur für den Innenbereich geeignet.

Aufhängen mit Aufhängeblechen: aufkleben, anpressen, aufhängen

2. Unsichtbare Aufhängung – ab 20 €

Geeignet für:

  • Hartschaum: alle Größen
  • Aludibond: alle Größen
  • Acrylglas: bis 100 x 70 cm

Diese magnetbasierte Aufhängung erzeugt eine schwebende Optik mit etwa 4–5 cm Abstand zur Wand. Ein Magnet wird auf die Platte geklebt, der andere an die Wand geschraubt. Wichtig: Auf der Platte und an der Wand denselben Abstand zwischen den Magneten einhalten.

Aufhängen mit der unsichtbaren Aufhängung: Magnete auf Platte und Wand

3. Alu-Aufhängesystem – ab 50 €

Geeignet für:

  • Hartschaum: alle Größen ab DIN-A1 (84,1 x 59,4 cm)
  • Aludibond: alle Größen ab DIN-A1 (84,1 x 59,4 cm)
  • Acrylglas: DIN-A1 (84,1 x 59,4 cm) und B1 (100 x 70 cm)

Mit dem unsichtbaren Alurahmen befestigst du die Platte schnell und einfach an der Wand und erhältst eine schwebende Optik mit etwa 3 cm Abstand zur Wand. Der Rahmen wird mit dem mitgelieferten Kleber auf die Platten-Rückseite geklebt und muss danach 24 Stunden ruhen, bevor die Platte aufgehängt werden kann. Mit zwei Nägeln oder Schrauben hängst du den Alurahmen direkt an die Wand – Ösen oder andere Befestigungshilfen sind nicht nötig. Alternativ lässt sich der Rahmen mit einem Seilaufhängesystem montieren: Das Seilende mit Einhängung wird unter der Schiene eingehakt, das andere Ende an der Zimmerdecke oder Wand befestigt.

Aufhängen mit dem Alu-Aufhängesystem: Rahmen aufkleben und an die Wand hängen

Diese Aufhängung eignet sich besonders gut für größere Formate ab DIN-A1 (84,1 x 59,4 cm). Zu beachten: Der Alurahmen soll nach allen Seiten circa 10 cm kleiner sein als die Platte. Beispiel: Kartengröße 100 x 70 cm – ideale Größe des Alu-Aufhängesystems 80 x 50 cm.

4. Wandabstandshalter – ab 45 €

Geeignet für:

  • Acrylglas: 140 x 100 cm und 200 x 140 cm

Wandabstandshalter tragen das gesamte Gewicht der schwereren und größeren Acrylglaskarten. Dafür werden vier (bei 200 x 140 cm acht) Löcher am Rand der Karte vorgebohrt, durch die die Stifte der Wandabstandshalter gesteckt und in der Wand verankert werden.

Wandabstandshalter an den vier Ecken eines großen Acrylglas-Drucks

Übersicht des Gewichts der Karten und Drucke

Die Gewichtsangaben sollen dir bei der Wahl der passenden Aufhängung helfen:

Hartschaum (5 mm) Aludibond (3 mm) Acrylglas
29,7 x 42 cm (A3) 0,3 kg 0,5 kg 0,5 kg (3 mm)
42 x 59,4 cm (A2) 0,7 kg 0,9 kg 1,3 kg (4 mm)
59,4 x 84,1 cm (A1) 1,4 kg 1,9 kg 3,2 kg (5 mm)
100 x 70 cm (B1) 1,9 kg 2,7 kg 5,3 kg (6 mm)
140 x 100 cm (B0) 4 kg 5,3 kg 13,9 kg (8 mm)
200 x 140 cm 7,8 kg 10,7 kg 34,6 kg (10 mm)

Falls du weitere empfehlenswerte Arten der Aufhängung erprobt hast, freuen wir uns, wenn du sie mit uns teilst. Schick uns gerne eine Nachricht, am liebsten mit einem Foto, an info@marmotamaps.com.