Durch seine Lage nahe vieler Viertausender der Walliser Alpen ist das Almagellerhorn nicht der auffälligste Gipfel der Region. Dabei hätte der formschöne Berg, der von Saas Fee aus als perfekte Felspyramide erscheint, alle Aufmerksamkeit verdient. Auch der Aufstieg, der nicht allzu schwierig ist, lohnt sich, denn vom Gipfel des Almagellerhorns hat man eine tolle Aussicht auf die umliegenden Gipfel und Gebirgszüge wie Weissmies im Norden, Stellihorn im Süden und natürlich im Westen die Gipfel von Mischabelgruppe und Monte Rosa.
Olympus Mons auf dem Mars ist die höchste der Menschheit bekannte Erhebung auf den Planeten unseres Sonnensystems. Die Gipfelhöhe des Schildvulkans liegt knapp 22 Kilometer über dem mittleren Oberflächenniveau des Mars. Die Basis des Bergs hat einen Durchmesser von nahezu 600 Kilometern. Es wird angenommen, dass Olympus Mons aus geologischer Sicht noch recht jung ist und vor etwa zwei Millionen Jahren entstand.
Südlich des Chiemsees erhebt sich die Kampenwand, die mit ihrer markanten Felsspitze, die an einen Hahnenkamm erinnert, noch aus großer Entfernung leicht zu erkennen ist. Nicht auf dem Haupt- sondern auf dem vier Meter niedrigeren Ostgipfel befindet sich das mit 12 Metern höchste Gipfelkreuz der Bayerischen Alpen. Die Kampenwandbahn bringt im Winter Skifahrer ins Skigebiet Kampenwand–Aschau am Nordosthang des Bergs. Der Aufstieg auf den etwa 200 Meter höher gelegenen Hauptgipfel ist per Wanderung mit nur wenigen Kletterpassagen möglich. Die Kampenwand bietet jedoch auch Routen für längere Kletter-, Mountainbike- und Skitouren.
Der Brocken ist der höchste Berg des Harz und gilt auch als höchste Erhebung Norddeutschlands. Seit 1899 ist der Gipfel mittels einer Schmalspurbahn erschlossen. Um den häufig nebelverhangenen Berg ranken sich eine Reihe von Mythen. So galt der auch als Blocksberg bekannte Brocken als ein Hexentanzplatz. Das Auftreten von Lichteffekten im Nebel, das sogenannte Brockengespenst, trug ebenfalls zur Legendenbildung bei.
Die Nordkette, oder Inntalkette ist die südlichste Gebirgskette im Karwendel und erhebt sich im Norden Innsbrucks über das Unterinntal. Höchster Punkt der Nordkette ist der Kleine Solstein im Westen, der trotz seines Namens den Großen Solstein um nahezu 100 Meter überragt. Der Innsbrucker Klettersteig führt über insgesamt sieben Gipfel der Kette, von der Seegrubenspitze über den Langen Sattel bis zum Frau Hitt genannten Gipfel.
Im finnischen Teil von Lappland, auf der Grenze zu Russland, liegt der Korvatunturi. Er hebt sich weniger durch seine Höhe als durch die recht spitze Form seiner Hauptgipfel von seiner Umgebung ab. Die Bekanntheit und Popularität des Bergs begründet sich jedoch vor allem auf eine noch heute beliebte finnische Geschichte aus den 1920ern, derzufolge am Korvatunturi Joulupukki, zu deutsch der Weihnachtsmann, wohnt.
Der Galdhøpiggen ist der höchste Gipfel von Norwegen sowie der höchste Berg von ganz Skandinavien. Dies macht ihn zu einem äußerst populären Ziel für Kletterer. Drei größere Gletscher bedecken die Nord-, West- und Südseite des Gipfels. Entsprechend ist die Aufstiegsroute von Osten aus die einfachste, bei der man ohne technisches Klettern auskommt. Lange Zeit galt der nur wenige Kilomter östlich gelegene Glittertind als der höhere der beiden Berge. Durch das Abschmelzen der Gletscher am Gipfel des Glittertinds verlor dieser jedoch so stark an Höhe, dass er nun nur noch der zweithöchste Berg Norwegens ist.
Áhkká liegt in Nordschweden, im Nationalpark Stora Sjöfallet, und ist auch als die „Königin Lapplands” bekannt. Das weithin sichtbare Bergmassiv hat eine hohe Bedeutung in der samischen Mythologie. So verweist der Name auf die samische Ahnherrin Maderakka. Die Gipfelregion des Áhkká-Massivs besteht aus insgesamt zwölf Gipfeln, von denen der Stortoppen der höchste ist. Der Nordosttoppen erreicht ebenfalls eine Höhe von über 2000 Metern. Der erste dokumentierte Aufstieg auf den Stortoppen gelang 1924.
Die Marmolata gilt als die Königin der Dolomiten, deren höchster Berg sie ist. Auf der Nordseite befindet sich mit dem Ghiacciaio della Marmolada der letzte größere Dolomitengletscher. Die Region rund um die Marmolatagruppe ist insbesondere bei Wanderern äußerst beliebt. So führt unter anderem der Traumpfad München–Venedig am Berg entlang.
Der höchste Gipfel des Bundeslands Salzburg liegt auf der Grenze zu Tirol und ist zugleich höchste Erhebung und Namensgeber der Venedigergruppe, der westlichsten Gebirgsgruppe der Hohen Tauern. Der imposante Gipfel des Großvenedigers ist trotz des Abschmelzens weiterhin vor allem durch seine Gletscher und die markanten Grate, die in alle vier Himmelsrichtungen verlaufen, geprägt.
Der Monte Resegone ist einer der bekanntesten Berge in der Lombardei. Trotz der vergleichsweise geringen Höhe verfügt der Berg über eine beeindruckende Erscheinung. Etwa ein Dutzend Gipfel verteilen sich auf einer Länge von circa drei Kilometern. Höchster Punkt des Bergs ist der Punta Cermenati. Der Monte Resegone erhebt sich etwa 1500 Meter über die Stadt Lecco am Comer See im Westen. Bei gutem Wetter ist die Gipfelregion auch von Mailand aus zu sehen.
Der Olperer ist mit 3476 Metern Höhe der dritthöchste Gipfel der Zillertaler Alpen in Tirol sowie die höchste Erhebung des Tuxer Kamms. Von Osten gesehen erscheint der Berggipfel als nahezu perfekte Felspyramide. Die Besteigung des Olperers über die Normalroute von Südosten ist mit einfachen Kletterpassagen zu bewerkstelligen. Anspruchsvoller ist der Weg von der Geraer Hütte über Olpererferner, Wildlahnerscharte und schließlich den Nordgrat des Bergs.
Als „Matterhorn des Himalaya“ wird die Ama Dablam gelegentlich bezeichnet, doch dieser markante Gipfel setzt ganz eigene Schönheitsmaßstäbe. Auf dem Weg zum Everest Base Camp dominiert der Berg lange Zeit das östliche Panorama der Wanderer und Bergsteiger. Wie die Arme einer fürsorglichen Mutter oder „Ama“ reichen die auffälligen Grate vom Gipfel nach unten. Der dazwischen hängende Gletscher erinnert an einen sogenannten „Dablam“, einen traditionellen Anhänger der Sherpa-Frauen. Hinter Everest und Cho Oyu ist die Ama Dablam der populärste Berg für Kletterer im Himalaya. Im Gegensatz zum höchsten Berg der Erde, der vor allem im Mai bestiegen wird, ist an der Ama Dablam der Herbst die beliebteste Aufstiegssaison.
Der Risserkogel, der zweithöchste Gipfel der Tegernseer Berge, liegt südlich des etwas niedrigeren Plankensteins, der mit seinen markanten Zinnen ein populärer Kletterberg ist. Der Aufstieg auf den Risserkogel ist hingegen mit einer - je nach Route - zwei- bis vierstündigen Wanderung zu bewerkstelligen. Der Berg ist damit ein beliebtes Ausflugsziel, gerade auch für die Einwohner der Landeshauptstadt München und deren Umgebung.
Der Zwölferkofel oder Zwölfer gehört zu den fünf Gipfeln, die zusammen die Sextner Sonnenuhr bilden. Vom Ort Moos bei Sexten aus gesehen befindet sich die Sonne etwa um 12 Uhr mittags (Sonnenzeit) über dem Gipfel des Zwölferkogel. Entsprechend sind die Nachbargipfel als Neuner, Zehner, Elfer und Einser bekannt. Wie viele andere Dolomitengipfel ist auch der Zwölferkogel ein gleichermaßen beliebtes wie forderndes Ziel für Kletterer.
Wie mit weißem Moos bedeckt erscheint der schneebedeckte Gipfel des Weissmies. Diesem Umstand verdankt der Berg seinen Namen, denn „Mies“ bedeutet im lokalen Dialekt „Moos“. In den Walliser Alpen gelegen ist der Weissmies höchster Gipfel und Namensgeber der Weissmiesgruppe. Er wurde 1855 zum ersten mal bestiegen und gilt als einer der leichter zu erklimmenden Viertausender. Vom Gipfel schweift der Blick über die Nachbargipfel der Gruppe, die Mischabelkette bis zum Monte Rosa sowie hinunter ins Saastal auf Saas-Fee im Westen und das Simplontal im Osten.
Die Vesulspitze befindet sich östlich von Ischgl in Tirol und ist Teil der Samnaungruppe. Abgesehen vom Piz Rots auf der Grenze zur Schweiz handelt es sich um die höchste Erhebung auf der österreichischen Seite der Gebirgsgruppe. Auf dem Gipfel angekommen, lässt sich nicht nur das mächtige Gipfelkreuz aus Holz bestaunen. Als relativ freistehender Dreitausender hat man von hier auch eine tolle Aussicht über die umliegenden Berge und Täler.
Von Norden aus gesehen erhebt sich die Ehrwalder Sonnenspitze als markante Felspyramide vor den anderen Gipfeln der Mieminger Gruppe. Östlich des Gipfels liegt der wunderschöne Seebensee, der auch eine tolle Aussicht auf das Zugspitzmassiv im nahen Wettersteingebirge bietet. Am südlicher gelegenen Drachensee befindet sich die Coburger Hütte, die ein guter Ausgangspunkt für Touren zur Sonnenspitze ist.
Etwa 1000 Meter erhebt sich der Sassongher als mächtiger Felsturm über das südliche Gadertal und den Ort Corvara. Der markante Berg ist Teil des Naturpark Puez-Geisler, in dessen Südosten er sich befindet. Den Gipfel des Sassongher zu erreichen ist erfahrenen Kletterern vorbehalten. Für die Mühen wird man mit einer beeindruckenden Aussicht von oben belohnt. Der Berg ist bekannt für die tollen Panoramen anderer Dolomitengipfel von Fanesgruppe über Sellastock bis zur Marmolata.
Der Piz Vallatscha ist ein Dreitausender in der Sesvennagruppe, einer Gebirgsgruppe im Dreiländereck zwischen Tirol in Österreich, Südtirol in Italien und dem schweizerischen Graubünden. Im Nordwesten liegt der höhere Piz Tavrü. Im Südosten führen die Lifte des Skigebiets Minschuns auf eine Höhe von etwa 2700 Metern. Südlich des Piz Vallatscha verläuft der Ofenpass, seit jeher ein bedeutender Teil der Verbindung zwischen Etsch- und Inntal.
Auf der Südseite der Graubündner Gemeinde Disentis/Mustér erhebt sich der Piz Muraun. Dem Gipfel gegenüber liegen im Norden Piz Ault und Oberalpstock. Im Süden ragt der gut 300 Meter höhere Piz Medel empor. Auch wenn der Aufstieg zum Gipfel des Piz Muraun ohne echte Kletterpassagen zu bewerkstelligen ist, handelt es sich doch um eine anspruchsvolle Wanderroute. Für weniger sportlich Geübte empfiehlt sich eine Fahrt mit dem berühmten Glacier Express nach Disentis, die eine spektakuläre Aussicht auf den Berg bietet.
In den Adula-Alpen, einem Teil der Lepontinischen Alpen liegt der Piz Medel auf der Grenze zwischen den Kantonen Graubünden und Tessin. Westlich des Gipfels befindet sich die Greina, ein bedeutender Alpenpass zwischen den beiden Kantonen, der bereits in der Antike genutzt wurde. Verschiedene Hütten eignen sich als Ausganspunkt für Touren zum Berg, darunter die Medelserhütte. Wie viele Berge der Region ist auch der Piz Medel ein lohnendes Ziel für Skitouren.
Südlich des höheren Oberalpstocks liegt der Piz Ault. Die beiden Berge erheben sich über das Vorderrheintal und die Gemeinde Disentis. Die Skilifte des Skigebiets Disentis 3000 auf der Südseite des Bergs führen bis auf eine Höhe von etwa 2800 Metern, knapp unterhalb des Gipfels des Piz Ault. Beliebte Station bei Touren rund um den Berg im Sommer wie Winter ist die Hütte des Schweizer Alpenvereins, die Camona da Cavardiras im Westen, auf der anderen Seite des Brunnifirns.
Im Osten von Albertville in der Beaufort Region liegt die Pierra Menta, ein gut 2700 Meter hoher Felsgipfel. Die charakteristische Spitze fasziniert Wanderer wie Bergsteiger gleichermaßen. Legendenstatus hat die Pierra Menta jedoch vor allem durch das nach ihr bennante Skitourenrennen, das jedes Jahr in der Region stattfindet und zu den drei größten Veranstaltungen dieser Art in den Alpen zählt.
Weithin sichtbar ragt der 1893 Meter hohe Ötscher in den Ybbstaler Alpen, im Osten der Nördlichen Kalkalpen empor. Besonders beeindruckend erscheint das Bergmassiv von Norden und Süden aus gesehen, wenn es sich in seiner vollen Breite präsentiert. Der Name des Bergs lässt sich auf slawische Bewohner der Gegend im 9. Jahrhundert zurückführen, die den Berg als „Othza“ (Vaterberg) bezeichneten. Für Wanderer und Kletterer ist der Ötscher das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel. Nordwestlich des Gipfels befindet sich zudem das Skigebiet Lackenhof am Ötscher.
Als einer der höchsten Berge der Glarner Alpen erhebt sich der Oberalpstock zwischen Maderanertal in Uri im Norden und Surselva, dem Vorderrheintal in Graubünden im Süden. Besonders markant sind die vier Grate, die nahe des Gipfels zusammenlaufen. Der erste Aufstieg auf den Oberalpstock erfolgte über die Südostseite. Dieser Weg ist auch heute noch die Normalroute. Außer bei Wanderern und Bergsteigern ist der Oberalpstock auch bei Skitourengängern sehr beliebt.
Weit über 1000 Meter erhebt sich der Lugauer über das Radmertal im Osten des Bergs. Der markante Doppelgipfel fällt auf der Westflanke deutlich sanfter ab. Hier fühlen sich besonders die vielen Skitourengänger wohl, die den Lugauer jedes Jahr besuchen. Dem tollen Panorama, das sich beim Aufstieg zum Gipfel bietet, verdankt der Berg auch seinen Namen. „Lug auer“ im lokalen Dialekt kann mit „Schau hinunter“ übersetzt werden.
Les Diablerets (Teufelshörner) liegen auf der Kantonsgrenze zwischen Wallis und Waadt. Der höchste Gipfel der Gruppe, der Sommet des Diablerets, ist zugleich der höchste Punkt von Waadt. Weitere bedeutende Nebengipfel der Diablerets sind unter anderem das Oldenhorn, auf dem mit Bern das dritte Kanton des Bergmassivs angrenzt, und der nicht ganz 3000 Meter hohe Sex Rouge. Dieser kann seit den 1960er Jahren mit einer Seilbahn erreicht werden, die während der Wintersaison zum Teil des Gletscherskigebiets Glacier 3000 wird.
Das Lagginhorn ist der zweite Viertausender der Weissmiesgruppe im Wallis, nahe der Grenze zu Italien. Es ist gleichzeitig der niedrigste Berg mit über 4000 Metern Höhe in den Schweizer Alpen. Der Berg gilt als nur unwesentlich schwieriger zu besteigen als der benachbarte, sieben Meter höhere Weissmies. Die populäre heutige Normalroute, die bereits bei der Erstbesteigung 1856 gewählt wurde, führt von Westen vom Talort Saas-Grund über die auf etwa 2700 Meter gelegene Weissmieshütte zum Gipfel.
In unmittelbarer Nachbarschaft der Viertausender der Walliser Alpen wirkt das Jegihorn, oder Jägihorn, eher klein. Dennoch erfreut sich der Gipfel bei Kletterern großer Beliebtheit. Besonders bekannt ist die Hängebrücke, der Panorama-Klettersteig Jägihorn, der von Anfang Juni bis Anfang Oktober auf dem Weg zum Gipfel begangen werden kann. Von oben genießt man einen fantastischen Ausblick über die Nachbargipfel der Mischabelgruppe, die Berner Alpen und das Rhonetal.
Im Osten des Gadertals strecken sich die Gipfel des Heiligkreuzkofel in den Himmel. Von einfachen bis zu den schwierigsten Routen bietet der Berg für Alpinisten eine große Vielfalt. Westlich des Gipfels befinden sich Heilig-Kreuz-Kirche und das heute als Schutzhaus genutzte Heiligkreuz-Hospiz, die nach dem Berg benannt wurden. Der Heiligkreuzkofel, ladinisch Sas dla Crusc, findet hingegen schon wesentlich früher Erwähnung, unter anderem in der ladinischen Sage vom Reich der Fanes.
Das Fluchthorn besteht aus drei Gipfeln, von denen das Südliche Fluchthorn mit 3399 Metern lange der höchste war. Nach einem gewaltigen Felssturz am Südgipfel im Juni 2023, der unter anderem das Gipfelkreuz mit sich riss, wurde jedoch das Mittlere Fluchthorn zur höchsten Erhebung des Bergs. Über die Gipfel verläuft nicht nur die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz sondern auch die zwischen deutschem und rätoromanischem Sprachgebiet. Im Rätoromanischen ist das Fluchthorn als Piz Fenga bekannt.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt das Fletschhorn noch als Viertausender der Alpen. Durch das Abschmelzen der Gletscher auf dem Gipfel wurde die Höhenangabe jedoch auf zunächst 3993 Meter ab den 1950er-Jahren und zuletzt auf 3985 Meter korrigiert. Das Fletschhorn ist der nördlichste der drei großen Gipfel der Weissmiesgruppe. Durch das Fletschjoch ist der Berg vom südlich gelegenen Lagginhorn getrennt.
Der Fichtelberg ist der höchste Berg Sachsens sowie die höchste Erhebung auf der deutschen Seite des Erzgebirges. Der höchste Gipfel des gesamten Gebirgszugs, der Klínovec oder Keilberg in Tschechien, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft, in nur etwa dreieinhalb Kilometer Entfernung. Rund um beide Berge befinden sich die größten Skigebiete des Erzgebirges. Zusammen bilden sie das wichtigste Zentrum für Wintersport in der Region.
Ihrem südlichen Nachbarn Matterhorn gilt ein Großteil der Aufmerksamkeit doch auch die Dent Blanche fasziniert mit ihrem nahezu perfektem pyramidenförmigen Gipfel. Von diesem aus verlaufen vier Grate fast kreuzförmig in die vier Himmelsrichtungen. Der erste dokumentiere erfolgreiche Aufstieg auf die Dent Blanche gelang 1862, drei Jahre vor der Erstbesteigung des Matterhorns. Die seinerzeit gewählte Route von Süden gilt heute als Normalroute. Beliebter Ausgangspunkt für Aufstiegsversuche ist die Hütte des Schweizer Alpenvereins Cabane de la Dent-Blanche.
Gleich drei Schweizer Kantone grenzen am Brienzer Rothorn aneinander. Eine Seilbahn führt von Sörenberg in Luzern von Norden aus fast bis zum Berggipfel. Im Winter gehört das Areal zum Skigebiet Sörenberg / Rothorn. Die Bergstation der Bahn von der Südseite des Bergs von Brienz im Kanton Bern liegt etwa 100 Meter unterhalb des Gipfels. Das Brienzer Rothorn ist unter anderem für die Alpensteinböcke an seinen Hängen bekannt. Von Sörenberg aus kann man sich auf der Route des Steinbock-Treks auf die Suche nach den Tieren begeben.