Mount Shasta im nördlichen Kalifornien ist der zweithöchste Berg der Kaskadenkette und der zweithöchste Vulkan der USA. Sein letzter Ausbruch erfolgte 1786. Die erste aufgezeichnete Besteigung des Bergs gelang 1854. Heute wird der Berg regelmäßig erklommen, wobei nur etwa ein Drittel der Aufstiegsversuche erfolgreich sind. Das Skigebiet Mt. Shasta Ski Park befindet sich etwa 10 Kilometer südlich des Gipfels.
Auf der US-kanadischen Grenze gelegen ist der Mount Saint Elias der zweithöchste Berg, sowohl der USA als auch Kanadas. Zudem ist er der zweithöchste der Berg der Eliaskette. Als erster Europäer sichtete der Däne Vitus Bering den Berg, der die Region für Russland erkundete. Heute ist unklar, ob Bering selbst den Berg benannte, oder ob dies Kartografen nach ihm taten. Zum ersten Mal bestiegen wurde der Mount Saint Elias 1897. Der Aufstieg ist äußerst schwierig. Viele Versuche scheitern aufgrund von schlechtem Wetter und schlechter Sicht. 2007 gelang einer österreichischen Expedition im zweiten Anlauf die Abfahrt auf Skiern vom Gipfel bis zur Icy Bay am Golf von Alaska.
Mount Robson ist der höchste Berg der kanadischen Rocky Mountains und der zweithöchste Berg British Columbias, der vollständig in der Provinz liegt. Er ragt im Südwesten fast 3000 m steil über dem Kinney Lake bis zum Gipfel hinauf. Ob der Name des Bergs wie angenommen auf Colin Robertson, einem Fellhändler der North West und Hudson Bay Company zurückgeht, ist nicht abschließend geklärt. Die Ureinwohner der Secwepemc nennen den Berg „Yuh-hai-has-kun“ („Berg des gewundenen Wegs“). Mount Robson wurde erstmalig 1913 bestiegen. Den Gipfel zu erreichen ist äußerst schwierig und erfordert sehr gute Kletterkenntnisse. Nur etwa 10% der Aufstiegsversuche sind erfolgreich, auch wenn der Berg nicht außergewöhnlich hoch ist.
Mount Rainier ist ein Vulkan und der höchste Berg der Kaskadenkette und des Staats Washington. George Vancouver benannte den Berg nach dem britischen Admiral Peter Rainier. Die Ureinwohner der Salish nannten den Berg „Tacoma“ oder „Tahoma“, wobei die Bedeutung des Worts unklar ist. „Mutter des Wassers“ ist eine von ihnen. Nachdem der Denali 2015 umbenannt wurde, gewann die Debatte darüber, ob auch Mount Rainier umbenannt werden sollte, an Intensität. Auf dem Mount Rainier befinden sich die größten zusammenhängenden Gletscher in den USA außerhalb Alaskas. Beim Aufstieg zum Gipfel ist die Überwindung von diesen eine der vielen Schwierigkeiten, mit denen man konfrontiert wird.
Mount Logan ist der höchste Berg Kanadas und der zweithöchste Gipfel Nordamerikas, wodurch er zu den „Seven Second Summits“ zählt. Er wurde erst 1890 entdeckt und ein Jahr später nach Sir William Edmond Logan, einem kanadischen Geologen, benannt. Der Aufstieg zum Mount Logan gilt im Allgemeinen als schwieriger, als der zum Denali. Die isolierte Lage, extreme Kälte sowie Stürme stellen dabei die größten Schwierigkeiten dar. Die erste erfolgreiche Besteigung gelang 1925.
Mount Hood ist der höchste Berg in Oregon und der vierthöchste Gipfel der Kaskadenkette. Er liegt etwa 80 km östlich von Portland, nahe der Grenze zwischen den Staaten Oregon und Washington. Der Berg ist ein Stratovulkan, dessen letzter größerer Ausbruch 1781 und 1782 stattfand. Er gilt jedoch weiterhin als potenziell aktiver Vulkan. Die markante, schneebedeckte Spitze des Berges besteht aus Gletschern und Schneefeldern, was es schwierig macht, seine exakte Höhe zu bestimmen. Am Mount Hood befinden sich außerdem gleich fünf alpine Skigebiete.
Mount Grinnell, im Glacier-Nationalpark, Montana, liegt etwa in der Mitte zwischen Mount Gould im Süden und Mount Wilbur im Norden. Er ist nach George Bird Grinnell benannt, einem der ersten weißen Entdecker in der Gegend. Grinnell war auch maßgeblich an der Etablierung des Galcier-Nationalparks 1910 beteiligt. Bekannter als der Hauptgipfel ist der Nebengipfel, Grinnell Point, der häufig vom Many Glacier Hotel am Swiftcurrent Lake aus fotografiert wird.
Mount Gould, im Glacier-Nationalpark in Monana, ist der höchste Berg der Garden Wall. Während er von Westen nicht besonders auffällig erscheint, ist der Blick auf den Berg aus dem Osten umso beeindruckender, wo dieser sich etwa 1200 m über Lake Grinnell und Lake Josephine erhebt. Entsprechend beginnt die leichtere Normalroute zum Gipfel im Westen. Diese wurde auch 1920, beim ersten aufgezeichneten Aufstieg begangen.
Mount Fay ist der höchste Berg im Valley of the Ten Peaks, auf der Grenze zwischen Alberta und British Columbia. Er wurde 1902 nach Charles E. Fay benannt, einem der Pioniere des Bergsteigens in den kanadischen Rockies. Fay sollte eigentlich auch die Ehre zuteil werden, als erster den Gipfel „seines“ Bergs zu besteigen. Allerdings kamen ihm bei diesem Vorhaben Christian Kaufmann und Gertrude Benham, eine der wenigen Frauen unter den Alpinisten der Jahrhundertwende, zuvor und meisterten bereits am 19. Juli 1904 den ersten aufgezeichneten Aufstieg zum Gipfel des Mount Fay.
Mount Fairweather in den Saint Elias Mountains liegt größtenteils in Alaska. Der Gipfel befindet sich jedoch auf der Grenze zu Kanada, wodurch dies der höchste Punkt der Provinz British Columbia ist. Durch seine Lage, nur etwa 20 Kilometer von der Pazifikküste entfernt, hat Mount Fairweather eine sehr hohe Prominenz von fast 4000 Metern. Einer der Legende der Ureinwohner der Tlingit zufolge lagen Mount Fairweather, oder „Tsalxhaan“, und Mount Saint Elias einst direkt nebeneinander, trennten sich jedoch nach einem Streit. Die Berge zwischen den beiden werden daher heute von den Tlingit auch als die „Kinder Tsalxhaans“ bezeichnet.
Mount Elbert ist der höchste Berg der Rocky Mountains und Colorados. Er ist außerdem der zweithöchste Gipfel in den kontinentalen Vereinigten Staaten, nach Mount Whitney. Trotzdem ist der Berg relativ unbekannt, im Vergleich zu anderen Gipfeln in den Rocky Mountains und unter den höchsten Punkten der US-Bundesstaaten. Benannt ist der Berg nach Samuel Hitt Elbert, der von 1873-1874 Gouverneur des Territory of Colorado war, zwei Jahre bevor das Gebiet 1876 zum 38. US-Bundesstaat wurde.
Mount Columbia ist der höchste Berg Albertas und der zweithöchste in den kanadischen Rockies. Er liegt auf der Grenze zwischen Alberta und British Columbia, wobei sich die Bergspitze in Alberta befindet. Das Columbia Icefield südlich des Gipfels, das aus acht größeren Gletschern besteht, liegt auf der kontinentalen Wasserscheide. Von hier fließen Flüsse in den Arktischen Ozean, die Hudson Bay und den Pazifik.
Mount Baker im Norden Washingtons ist ein Vulkan in der Kaskadenkette. Der Berg ist stark vergletschert und einer der schneereichsten Berge der Welt. George Vancouver benannte den Berg nach dem Navy-Offizier Joseph Baker. Durch seine Lage nahe der Küste ist Mount Baker von Victoria auf Vancouver Island, von Vancouver und von Seattle aus sichtbar. Auf seiner Ostseite befindet sich das Skigebiet Mount Baker Ski Area.
Mount Assiniboine in den kanadischen Rockies liegt auf der kontinentalen Wasserscheide und der Provinzgrenze zwischen Alberta und British Columbia. Aufgrund seiner charakteristischen, pyramidenartigen Form wird er häufig auch als das „Matterhorn der Rockies“ bezeichnet. Der Name des Bergs bezieht sich auf die Ureinwohner der Assiniboine, wurde jedoch vom Geologen George Mercer Dawson 1885 verliehen. Der Berg ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv sondern auch ein Anziehungspunkt für Kletterer. Als schwierigste Route gilt dabei der Aufstieg über die Ostflanke.
Die Minarets sind eine Gruppe steiler Felsnadeln in der Ritter Range, innerhalb der Sierra Nevada. Sie erhielten ihren Namen 1868, da sie entfernt an die Minarette einer Moschee erinnern. 17 der Minarets haben einen inoffiziellen Namen erhalten. Die höchste Spitze wurde Clyde Minaret, zu Ehren des berühmten Bergsteigers Norman Clyde, benannt. Der Aufstieg zum Gipfel kann über verschiedene Routen mit unterschiedlicher Kletterschwierigkeit in Angriff genommen werden.
(South) Maroon Peak und North Maroon Peak bilden zusammen die Maroon Bells („kastanienbraune Glocken“). Sie sind Teil der Elk Mountains und vermutlich die berühmtesten Berge Colorados. Viele vermuten, dass es sich um die am häufigst fotografierten Berge in ganz Nordamerika handeln könnte. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bergketten in den Rockies bestehen die Elk Mountains und die Maroon Bells vor allem aus Tonstein, der den Bergen ihre charakteristische kastanienbraune Färbung verleiht. Allerdings führt dies auch dazu, dass Steinschlag eine große Gefahr beim Klettern in diesen Bergen darstellt. Der White River Forest Service bezeichnete die Berge daher auch schon als „Deadly Bells“ auf seinen Warnschildern.
Kings Peak ist der höchste Gipfel Utahs. Bevor man 1966 Satellitenmessungen vornahm, wurde der zweithöchste Berg des Staats, South Kings Peak, als der höhere der beiden Gipfel angesehen. Beide Berge sind nach Clarence King, einem Vermesser und dem ersten Direktor der Kartografiebehörde United States Geological Survey benannt.
Humphreys Peak, ein erloschener Vulkan, ist der höchste Berg Arizonas und der San Francisco Mountains. Von allen höchsten Punkten der US-Bundesstaaten gilt der Aufstieg zum Humphreys Peak als der leichteste. Viele Wanderer beginnen den Aufstieg vom nahegelegenen Skigebiet Arizona Snowbowl aus, von wo aus eine etwa 8 Kilometer lange Route zum Gipfel führt. Die San Francisco Mountains haben herausragende spirituelle Bedeutung für eine Reihe von Stämmen der Ureinwohner, unter ihnen die Navajo und die Hopi.
Granite Peak ist der höchste Punkt Montanas und der Beartooth Mountains. Von allen höchsten Punkten der US-Bundesstaaten gilt der Aufstieg zum Granite Peak als einer der schwierigsten. Er war auch der letzte dieser Punkte, der erklommen wurde. Die Erstbesteigung fand erst 1923 statt. Es ist zwar möglich, den Gipfel an einem Tag zu erreichen. Die meisten Bergsteiger entscheiden sich jedoch dafür, den Aufstieg in einer Zweitagestour zu versuchen.
Auch wenn der Grand Teton lediglich der zweithöchste Gipfel Wyomings, hinter der Gannett Peak ist, ist er mit Sicherheit der bekanntere der beiden Berge und eins der Wahrzeichen des Staats. Zudem ist er eins der beliebtesten Zielen von Kletterern in den Rocky Mountains. Der Gipfel ist der höchste Punkt der Teton Range, der geologisch jüngsten Bergkette in den Rockies. Eine Reihe von Gipfeln ragen von Osten her zwischen 1500 und 2100 Meter steil auf, wodurch die Teton Range auch zu den Wahrzeichen der Rockies wurde. Der Name geht auf französische Trapper zurück, die den drei Tetons, Grand, Middle und South, im 19. Jahrhundert ihren Namen verliehen. Der Name der Ureinwohner der Shoshonen kann mit „Die ergrauten Väter“ übersetzt werden.
Der Golden Hinde auf Vancouver Island ist der höchste Gipfel der Insel, nahe deren geografischen Zentrums gelegen. Gut sichtbar von der Westküste, wurde der Berg nach einem Schiff Sir Francis Drakes benannt, welcher im 16. Jahrhundert als erster Brite die Welt umsegelte. Unter Alpinisten war lange die Bezeichnung „The Rooster's Comb“ („Der Hahnenkamm“) beliebt, in Anlehnung an das Erscheinungsbild des Bergs. 1938 erhielt der Golden Hinde offiziell seinen heutigen Namen.
Gannett Peak ist Wyomings höchster Berg sowie der höchste Gipfel der Wind River Range und den Greater Yellowstone Rockies. Außerdem handelt es sich um den höchsten Berg der Rocky Mountains außerhalb Colorados. Die größten Gletscher der amerikanischen Rockies und die isolierte Lage tragen dazu bei, dass der Aufstieg zum Gipfel äußerst herausfordernd ist.
Castle Peak, in der Mitte Idahos gelegen, ist der höchste Berg der White Cloud Mountains, einer Bergkette in den Rocky Mountains. Er erhebt sich über die nahegelegene Merriam Peak im Norden. An klaren Tagen kann man vom Gipfel mehr als 25 Seen erblicken. In der Nähe befinden sich die Skigebiete Bald Mountain, Dollar Mountain, und Soldier Mountain. Mit einer Kletterschwierigkeit von III ist der Aufstieg zum Gipfel eher erfahrenen Bergsteigern vorbehalten.
Cascade Mountain ist ein vertrauter Anblick für die Besucher Banffs in Alberta. Der Fuß des Bergs reicht nahezu bis an die Stadtgrenze im Norden. Bilder der Banff Avenue im Zentrum zeigen häufig den Berg, der sich im Hintergrund eindrucksvoll über die Stadt erhebt. Wie sein heutiger Name verweist auch der Name der Ureinwohner „Minihapa“ („Berg, wo das Wasser fällt“) auf den Wasserfall an der Südflanke des Bergs. Unter Einheimischen ist auch die Bezeichnung „Stoney Chief“ („Steinerner Häuptling“), in Anlehnung an den benachbarten Berg „Stoney Squaw“ gebräuchlich. Das nahegelegene Skigebiet Norquay Ski Area ist ein beliebter Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Gipfel.
Boundary Peak in den White Mountains, östlich der Sierra Nevada, ist der höchste Berg Nevadas. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass der Gipfel nur etwa einen Kilometer von der Grenze zu Kalifornien entfernt liegt. Im allgemeinen wird Boundary Peak nicht als eigentändiger Berg, sondern als Nebengipfel der deutlich höheren Montgomery Peak (4097 m) auf der kalifornischen Seite der White Mountains angesehen. Daraus ergibt sich auch die vergleichsweise geringe Prominenz von lediglich 77 Metern.
Borah Peak ist der höchste Berg Idahos und der Lost River Range in den Rocky Mountains. Rund herum erheben sich viele der anderen höchsten Gipfel Idahos, wie etwas Mount Idaho oder Leatherman Peak. Borah Peak wurde nach William Borah, einem langjährigen Senator aus dem Staat benannt. Auf dem Weg zum Gipfel muss man für gewöhnlich Eis- und Schneefelder passieren, auch während der Sommermonate, was eine gewisse Herausforderung beim Aufstieg mit sich bringt. Der erste aufgezeichnete, erfolgreiche Aufstieg gelang 1912.
Baboquivari Peak, im südlichen Arizona, ist der höchste Punkt in den Baboquivari Mountains und der Baboquivari Peak Wilderness. Die Bergspitze ragt steil nach oben und ist ein beliebtes Ziel für Touristen und Kletterer. Das Kitt-Peak-Nationalobservatorium liegt in der Nähe des Bergs. Baboquivari Peak hat herausragende, kulturelle Bedeutung für die Ureinwohner der Tohono O’odham. Ihrem Glauben zufolge lebt der Schöpfer I'itoi in einer Höhle, tief unter dem Berg.
Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Unterhalb des Gipfels liegen ein kleines Skigebiet und einige Gletscher, die aber, bedingt durch den Klimawandel, in den nächsten Jahren verschwinden werden. Es gibt einen Asteroid, der nach der Zugspitze benannt ist und sogar einen kleinen Freizeitpark auf dem mit drei Bahnen erschlossenen Gipfel.
Das Zuckerhütl an der Grenze zu Südtirol ist einer der charakteristischsten Berge der Alpen. Seine Nordseite wird vom mächtigen Gletscher Sulzenauferner bedeckt, während er zum Süden hin hunderte Meter schroff abfällt. Von seinem Gipfel aus kann man bei gutem Wetter bis zum Ortler schauen, an seinen Hängen die Pisten des Stubaitals genießen.
Die Wildspitze ist der zweithöchste Berg Österreichs und der höchste Berg der Ötztaler Alpen. Durch die große Schartenhöhe ist die Aussicht von der Wildspitze praktisch nur durch die Erdkrümmung begrenzt und reicht von den Berner Alpen im Westen, mit Bietschhorn und Aletschhorn, bis zur Schobergruppe im Osten. Im letzten Jahrhundert war der Nordgipfel der höhere Gipfel der Wildspitze, dieser ist aber abgeschmolzen. Heute ist der Südgipfel der höchste Punkt des Berges.
Trotz vergleichsweise geringer Höhe ist der Wilde Kaiser durch seine Prominenz und seine gute Erreichbarkeit eins der Wahrzeichen der Ostalpen. Sowohl bei Kletterern als auch bei Skifahrern ist das Kaisergebirge ein beliebtes Ziel. Pioniere wie Hans Dülfer entwickelten hier völlig neue Klettertechniken und an den Berghängen erstreckt sich das Skigebiet „Wilder Kaiser/Brixenthal“, eins der größten Areale Österreichs.
Der Watzmann ist einer Sage nach eine versteinerte Königsfamilie, die von einer Frau verflucht wurde. Als zentraler Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen prägt er die Landschaft im Südosten Oberbayerns und bietet mit seiner Ostwand eine der spannendsten Herausforderungen für Kletterer im gesamten Alpenraum.
Die Tschingelhörner sind eine Reihe von Bergspitzen in den Glarner Alpen. Wie große Zwerge thronen die Gipfel auf einer Decke aus Verrucanogestein. Diese jüngere Gesteinsschicht liegt über einer Älteren und bildet so die Glarner Hauptüberschiebung, ein berühmtes Geotop und UNESCO-Weltkulturerbe. Der höchste Berg der Glarner Alpen ist der Tödi, aber auch die Tschingelhörner haben es aufgrund ihrer Form zu einem beliebten Ausflugsziel gebracht.
Der höchste Berg Sloweniens ist das alpine Wahrzeichen des östlichsten Alpenlandes und findet sich im nationalen Wappen sowie auf der slowenischen 50-Cent-Münze wieder. Er kann teilweise aus 100 km Entfernung erblickt werden. Nach dem Triglav ist der einzige Nationalparks Sloweniens benannt. An seinen Hängen soll in den nächsten Jahren das Skigebiet 2864 Bohinj entstehen, das als größtes Skigebiet Sloweniens Ökologie und Tourismus vereinen soll.
Der Traunstein wird aufgrund seiner vorgeschobenen und markanten Silhouette oft als Wächter des Salzkammergutes bezeichnet - bei gutem Wetter ist er aus über 150 km zu erspähen. Zwar ist er mit einer Höhe von 1691 m ein kleiner Fisch unter den Alpenbergen - die Schönheit des Berges zieht aber seit jeher prominente Besucher an. Schon Kaiser Franz Josef kam regelmäßig zur Gemsenjagd.
Der Tödi ist der höchste Gipfel der Glarner Alpen. Er ist stark vergletschert und nur schwer zugänglich. Der Name kommt vermutlich vom schweizerdeutschen „d’ Ödi“ (die Öde; unbewohntes, einer Wüste gleichendes Gebiet), was im Laufe der Zeit zu Tödi wurde. Bei klarem Himmel ist der Tödi bis vom 70 Kilometer entfernten Zürich aus sichtbar.