Der Spitzkofel ist der zweithöchste Berg der Lienzer Dolomiten und wird oft als Hausberg von Lienz bezeichnet. Er besteht hauptsächlich aus Kalk und Schiefer und thront unübersehbar über dem Lienzer Talkessel. An seinem Fuß findet sich auf 1902 m die Kerschbaumeralm als Ausgangspunkt für die Besteigung des Berges, die 1926 mit weithin hallenden Böllerschüssen eröffnet wurde.
Die 2717 Meter hohe Serles liegt in den Stubaier Alpen in Tirol. Durch ihre dominante Lage sind der Haupt- und die beiden Nebengipfel bei klarer Sicht von Innsbruck aus gut zu erkennen. Der Legende nach ist der Hauptgipfel, der „Riese Serles“, ein ob seiner Grausamkeit von Gott zur Strafe versteinerter König.
Die Sellagruppe ist ein markanter Gebirgsstock, der insbesondere durch die legendäre Skiumrundung Sellaronda an Bekanntheit gewonnen hat. Knapp 42 Kilometer werden auf dieser Runde zurückgelegt, die sich in 26 Pisten- und 16 Lift-Kilometer aufteilen. Der höchste Gipfel der Sella ist der Piz Boè mit einer Höhe von 3152 Metern, der allerdings durch die Kompaktheit des Gebirgsstocks kaum in Erscheinung tritt.
Die Seceda liegt in den Dolomiten in Südtirol, am Rande des Naturparks Puez-Geisler. Von St. Ulrich im Grödner Tal fährt die Seilbahn Seceda bis zur Bergstation, etwa 70 Meter unterhalb des Gipfels. Oben auf dem Berg bietet sich ein Panoramablick auf fast ganz Südtirol und weiter über Italien und Österreich. Das Skigebiet auf der Seceda-Alm bietet eine der längsten Abfahrten der Dolomiten. Von kurz unterhalb des Gipfels geht es über mehr als 10 Kilometer und mehr als 1000 Höhenmeter hinunter nach St. Ulrich.
Der 2076 m hohe Schneeberg ist der höchste Berg in Niederösterreich und der am östlichst gelegene Zweitausender in den Alpen. Nach dem Großglockner hat der Schneeberg die größte Dominanz aller österreichischen Berge. Bei guter Sicht kann man vom Gipfel die Hauptstadt Wien sehen. Für deren Bewohner ist der Berg ein beliebtes, nahes Ausflugsziel.
Der 2563 m hohe Schlern ist aufgrund seiner charakteristischen Form eines der Wahrzeichen Südtirols und der Dolomiten. So wird der Berg unter anderem im „Bozner Bergsteigerlied“, einer der inoffiziellen Südtiroler Hymnen, besungen. Den Legenden nach sollen um den Berg herum die Schlernhexen ihr Unwesen treiben, die vor allem für Unwetter und anderes Unheil sorgen.
Der Säuling in den Ammergauer Alpen gilt als Hausberg von Füssen und liegt südöstlich der Stadt, genau auf der deutsch-österreichischen Grenze. Vom Gipfel bietet sich ein grandioser Ausblick, nicht nur auf die umgebenden Seen, sondern auch auf die beiden Schlösser Hohenschwangau und das weltberühmte Neuschwanstein. Obwohl der Gipfel des Säuling eher pyramidenförmig erscheint, verdankt der Berg seinen Namen wohl der Tatsache, dass er steil, fast säulenartig emporragt.
Der in der Ostschweiz gelegene Säntis ist mit 2501 m der höchste Berg im Alpstein. Mit einer Schartenhöhe von über 2000 m ist er zudem einer der prominentesten Alpenberge. Auf dem Gipfel treffen drei Kantonsgrenzen aufeinander. Von dort kann man bei guter Sicht sechs der acht Alpenländer sehen.
Die Presanella ist ein Berg der italienischen Südalpen und höchster Punkt der Adamello-Presanella-Alpen. Die Erstbesteigung erfolgte am 25. August 1864 durch den Briten Douglas William Freshfield. Die Identität seiner Begleiter ist umstritten, sodass Freshfield oft allein als Erstbesteiger genannt wird.
Der Pizzo Coca ist der höchste Berg der Bergamasker Alpen, einem steilen, nach Norden hin scharf abfallenden Gebirgszug. Der Berg ist einer der südlichsten Dreitausender der italienischen Alpen. Von seinem Gipfel hat man einen wunderbaren Blick in die norditalienische Tiefebene, nach Norden hin blickt man zum Piz Bernina, dem östlichsten Viertausender der Alpen.
Der 2844 m hohe Pizol gehört zu den Glarner Alpen und liegt im Schweizer Kanton St. Gallen. Zum Wander- und Skigebiet auf der Nordseite des Bergmassivs führte seit 1954 die älteste Gondelbahn der Schweiz herauf, die 2007 durch eine neue Anlage ersetzt wurde. Das Pizolgebiet ist ein beliebter Ausgangspunkt für Skitouren.
Der Piz Palü ist vor allem Filmbegeisterten ein Begriff - im Klassiker „Die weiße Hölle des Piz Palü“ von 1929 sucht ein verzweifelter Bergsteiger die Leiche seiner von einer Lawine verschütteten Frau. Der Name Palü kommt vom lateinischen „Palus“, was „sumpfig“ bedeutet. Von der vier Kilometer östlich gelegenen Alpe Palü ging der Name auf den Berg über.
Der Piz Buin ist der bestimmende Berg des Montafons, eines Ill-Tals in Vorarlberg. Als Teil des Silvretta-Hauptkamms markiert er den Grenzverlauf zwischen Österreich und der Schweiz. Aus den beiden Gletschern auf österreichischer Seite entspringt die Ill. Der Aufstieg zum Berg wird durch die ausapernden Gletscher immer schwieriger. Im Winter allerdings bietet der Berg wunderschöne Skirouten vom Gipfel ins Tal.
Der Piz Bernina ist der einzige Viertausender der Ostalpen und der isolierteste Berg der Schweiz. Die Erstbesteigung erfolgte 1850 durch Johann Coaz, dessen Tagebucheintrag über die Gipfel eine schöne Beschreibung der Liebe zu den Alpen ist: “Serious thoughts took hold of us. Greedy eyes surveyed the land up to the distant horizon, and thousands and thousands of mountain peaks surrounded us, rising as rocks from the glittering sea of ice. We stared amazed and awe-struck across this magnificent mountain world.”
Der Peitlerkofel, im Ladinischen als „Sass de Pütia“ bekannt, liegt in den nördlichen Dolomiten. Steil und einsam ragen seine beiden Gipfel Großer Peitler und der etwa 60 Meter niedrigere Nebengipfel im Westen, der Kleine Peitler, zwischen Gadertal und Vilnößtal empor. Während man den Kleinen Peitler mit einer Wandertour erreichen kann, führen einfache Routen Kletterer von Süden her auf den Gipfel des Großen Peitlers, von wo aus man eine der schönsten Aussichten in den Dolomiten genießen kann.
Der Ortler ist der höchste Gipfel Südtirols und ein historisch bedeutsamer Berg. Seine Besteigung erfolgte bereits 1805 auf Befehl von Erzherzog Johann von Österreich und war ein wichtiges alpinistisches Ereignis. Während des Ersten Weltkrieges stellte Österreich-Ungarn auf dem Gipfel sogar Geschütze auf. Überreste dieser Stellungen sind heute noch sichtbar. In einer Sage heißt es, dass der Ortler ein vor lauter Wut versteinerter Riese ist, der von einem Zwerg bezwungen wurde.
Der Monte Viso ist der höchste Berg der Cottischen Alpen. Er ist mindestens 500 Meter höher als alle ihn umgebenden Berge und weithin sichtbar. An seiner nördlichen Flanke entspringt der Po, Italiens längster Fluss. Auch deshalb sind der Berg und seine Umgebung von der Unesco 2013 als Biosphärenreservat ausgewiesen worden. Vom Gipfel des Monte Viso kann man bei gutem Wetter mit einem Fernglas bis zum Mailänder Dom blicken sowie im Norden Matterhorn und Mont Blanc bestaunen.
Als höchster Berg der Seealpen liegt der Monte Argentera nur 50 km nördlich von Nizza in einem der größten Naturgebiete der Alpen. Er ist von einigen Bergketten eingerahmt und wirkt vergleichsweise unscheinbar. Der umliegende Naturpark bietet einige schöne Wanderrouten und ist die Heimat unzähliger Murmeltiere.
Der Mont Blanc ist der höchste Berg Frankreichs und der Alpen. Während er von Süden aus schroff erscheint, wirkt er von Norden rundlich und einladend. Mit einer Schartenhöhe von 4696 Metern zählt er zu den elf prominentesten Bergen weltweit. Im Ort Chamonix am Fuß des Bergmassives, der heute der Ausgangspunkt einiger sehr aufregender Freeride-Abfahrten ist, fanden 1924 die ersten Vorläufer der Olympischen Winterspiele statt.
Wenn es einen perfekten Berg gibt, ist es das Matterhorn. Seine einsame Präsenz am Ende des Nikolaitals und seine beinahe perfekt tetraedrische Form machen diesen Berg zu einem Symbol für die Schönheit der Alpen und zu einer Projektionsfläche für die Herausforderungen des Alpinismus.
La Saulire liegt im weltweit grössten Skigebiet „Les Trois Vallées“, auf der Grenze zwischen den Teilskigebieten „Courchevel“ und „Méribel/Mottaret“. Am Gipfel fahren im Winter täglich zehntausende Skifahrer vorbei, von denen die allermeisten die großen, präparierten Abfahrten ins Tal nehmen. Nur einige Wagemutige stürzen sich in die Couloirs, umgangssprachlich „Rinnen“, wilde, steile und schmale Abfahrten zwischen den Felsen.
La Meije, in den französischen Dauphiné-Alpen gelegen, ist nach dem Mont Blanc einer der bekanntesten Berge in Frankreich. Ihr höchster Gipfel, la Grand Pic, gilt unter Kletterern als einer der am schwierigsten zu besteigenden Alpengipfel und wurde erstmalig 1877 bezwungen. Der Name „La Meije“ leitet sich vom provenzalischen „Meidjour“, zu deutsch „Mittag“, ab.
Das Kitzsteinhorn gehört zur österreichischen Glocknergruppe in den Hohen Tauern. Seine Erstbesteigung erfolgte im Jahr 1828 durch Johann Entacher. Unterhalb des Gipfels befindet sich das erste Gletscherskigebiet Österreichs, das im Jahr 1965 eröffnet wurde. Hier gibt es auf 3029 Metern auch eine Aussichtsplattform, von der man eine hervorragende Aussicht auf die benachbarten Gipfel hat.
Der Hausberg von Oberstaufen ist die höchste Erhebung der Nagelfluhkette und besitzt eine herausragende touristische und geografische Bedeutung. Mit der Hochgratbahn erreicht man die Bergstation etwa 125 Meter unterhalb des Gipfels. An den Hängen des Hochgrats gibt es regen Almbetrieb. Der Hochgrat-Berglauf ist eins der sportlichen Highlights im Oberallgäu.
Der Hohe Ifen, oder Hochifen, ist der höchste Punkt des Ifenplateaus, das schräg bis zur Ifenmauer kurz vor dem Gipfel führt. Obwohl bei weitem nicht der höchste Berg der Allgäuer Alpen, bietet er dennoch eine weitreichende Aussicht auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Eindrucksvoll ist vor allem das Gottesackerplateau im Nordosten, eine fast mondartig anmutende Karstlandschaft, die heute unter Naturschutz steht und Heimat seltener Tiere und Gebirgspflanzen ist. Auf der Ostseite des Bergs, auf der Schneiderkürenalpe, wurde 1998 eine steinzeitliche Wohnstätte entdeckt und freigelegt.
Der Hohe Dachstein ist mit 2995 Metern der höchste Gipfel des Dachsteingebirges und gleichzeitig der höchste Gipfel der österreichischen Bundesländer Oberösterreich und Steiermark. Berühmt sind die hohen Südwände, die etwa 1000 Meter tief abfallen. Die Dachstein Gletscherbahn erschließt vom steirischen Ort Ramsau am Dachstein aus den südlichen Teil des Dachsteinmassivs. Für den Bau wurde in den 1960ern ein Teil des Nebengipfels Hunerkogel gesprengt.
Die Höfats, auch als „Matterhorn des Allgäu“ bekannt, ist wohl der markanteste Grasberg im Allgäu. Der Aufstieg zu den vier nahezu gleichhofen Gipfeln ist durch die steilen Gras- und Schrofenflächen äußerst fordernd. Belohnt wird die Mühe mit einer einzigartigen Flora, die so sonst nirgendwo im Allgäu vorkommt. Seit 1911 ist die Höfats Pflanzenschutzgebiet. Das Edelweiß, zwischenzeitlich nahezu ausgerottet, wächst hier heute wieder in Stöcken mit 30 und mehr Blüten.
Der Hochvogel ist einer der prägenden Berge der Allgäuer Alpen. Er ist zwar nicht der höchste Berg derselben, aber einer der bekanntesten und markantesten. Die Aussicht vom Gipfel ist weitumfassend und grandios. Im Osten reicht die Sicht bis zum Wetterstein und Karwendel, im Süden bis zu den Hohen Tauern. Im Westen zeigen sich die Schweizer Alpen mit Säntis und Tödi, und nach Norden blickt man bis zum Schwarzwald und zur Schwäbischen Alb.
Der Hochkönig ist der höchste Gebirgsstock der Berchdesgadener Alpen und liegt sehr prominent südlich der deutsch-österreichischen Grenze. Insbesondere von Süden wirkt er sehr eindrucksvoll. Auf seinem Gipfel befindet sich die „Übergossene Alm“, ein Gletscher, der allerdings in den letzten Jahrzehnten stark geschrumpft ist.
Die Hochfrottspitze ist der höchste deutsche Gipfel der Allgäuer Alpen. Gemeinsam mit den benachbarten Bergen Trettachspitze und Mädelegabel bildet sie das berühmte Dreigestirn am Allgäuer Hauptkamm. Der Name stammt wahrscheinlich von der als „Frut“ bezeichneten Felswildnis südlich des Berges. Von den Bewohnern des nahen Oberstdorf wird der Berg häufig eher als eine der drei Trettachspitzen bezeichnet.
Das Gspaltenhorn liegt in den Berner Alpen und erreicht eine Höhe von 3436 m. Der Fels besteht vor allem aus Kalkstein, dessen markante, zerklüftete Struktur dem Berg seinen Namen verleiht. Kletterern bietet das Gspaltenhorn eine Reihe von unterschiedlich schwierigen Aufstiegsrouten.
Der Große Widderstein liegt in Vorarlberg in den Allgäuer Alpen und ist die höchste Erhebung des Kleinwalsertals und der Südöstlichen Walsertaler Berge. Auch wenn einem beim Aufstieg zum Gipfel mit etwas Glück Steinböcke begegnen können, ist nicht abschließend geklärt, ob der Name des Bergs auf ein männliches Schaf oder einen Steinbock zurückgeht. Südlich des Gipfels beginnt die Gemeinde Warth, deren Wintersportgebiet Warth-Schröcken seit dem Winter 2016 / 2017 mit dem Resort Ski Arlberg verbunden wurde, wodurch das größte Skigebiet Österreichs entstanden ist.
Der Großglockner, oder Glockner, ist der höchste Berg Österreichs und einer der prominentesten Berge überhaupt. Sein Anblick hat unzählige Menschen in seinen Bann gezogen. Der Name des Glockners entstand wohl aufgrund seiner glockenähnlichen Form. Neben der Erstbesteigung 1800 aus Heiligenblut zählt die Erschließung des Südwestgrats (Stüdlgrat) aus Kals durch den Prager Kaufmann Johann Stüdl zu den historischen Meilensteinen des Bergsteigens am Großglockner. Heute führen mehr als 20 Routen aller Schwierigkeitsstufen aus Tirol und Kärnten auf den Gipfel.Dieser Bergdruck zeigt die Ansicht des Großglockners von Tirol aus. Wir haben den Berg auch in der Ansicht von der Kärntner Seite aus gezeichnet, siehe Großglockner (Kärnten).
Der Großglockner ist mit seinen 3798 Metern der höchste Berg Österreichs und mit einer Dominanz von 175 km einer der markantesten Gipfel Europas. Besondere Bekannheit genießt sein Anblick von der Großglockner-Hochalpenstraße. Seit Jahrhunderten zieht er Alpinisten, Wanderer und Reisende in seinen Bann. Die Erstbesteigung des Großglockners 1800 durch Fürstbischof Salm-Reifferscheidt-Krautheim über Heiligenblut zählt zu den Meilensteinen der Alpingeschichte. Heute führen mehr als 20 Routen aller Schwierigkeitsstufen aus Heiligenblut und Kals auf den Gipfel.Dieser Bergdruck zeigt die Ansicht des Großglockners von Kärnten aus. Wir haben den Berg auch in der Ansicht von der Tiroler Seite aus gezeichnet, siehe Großglockner (Tirol).
Das Große Wiesbachhorn wird oft als der schönste Dreitausender und als Rivale des Großglockners bezeichnet. Der Berg ist zwar Teil der Glocknergruppe, der obere Teil steht aber völlig frei und ermöglicht einen spektakulären Blick in das 2400 m tiefere Fuscher Tal. Die Pyramide oberhalb der Kapruner Stauseen ist für den Alpinismus von Bedeutung: Hier wurden 1924 die ersten Eisnägel genutzt, welche später zu Eisschrauben weiterentwickelt wurden.
Der markante Gebirgsstock auf der Grenze von Osttirol und Belluno sollte 2011 veräußert werden. Nach heftigen Protesten sah die österreichische Regierung aber davon ab. Die Kinigat ist einfach zu besteigen und bietet eine herrliche Rundumsicht vom formschönen Gipfel bis hin zum Großvenediger und zum Großglockner. Der Ausblick ist eines der Highlights des Karnischen Höhenwegs, der über 155 Kilometer an der Grenze zwischen Österreich und Italien verläuft.