Mount Vancouver gehört zur Eliaskette und liegt auf der US-kanadischen Grenze. Der Berg hat drei Gipfel. Der Nordgipfel ist der höchste und liegt im Yukon. Die internationale Grenze verläuft über den Südgipfel, der auch als „Good Neighbor Peak“ bekannt ist. Benannt ist der Berg nach dem Briten George Vancouver, der die Küste vor Alaska im späten 18. Jahrhundert erkundete. Der erste erfolgreiche Aufstieg erfolgte 1949. Aufgrund der Abgelegenheit des Bergs erfolgen Aufstiegsversuche heute eher selten.
Der Mount Whitney ist mit einer Höhe von 4421 Metern der höchste Berg der Sierra Nevada, Kaliforniens und der kontinentalen Vereinigten Staaten. Der Gipfel liegt nicht einmal 150 Kilometer vom tiefsten Punkt Nordamerikas im Death Valley entfernt (86 m unter dem Meeresspiegel). Der anspruchsvolle Badwater Ultramarathon führt die Teilnehmer über 135 Meilen (ca. 217 km) von Badwater im Death Valley bis zum Whitney Portal auf 2548 Metern. Von dort starten viele Bergsteiger ihren Aufstieg zum Gipfel des Mount Whitney.
Mount Wrightson im Süden Arizonas ist der höchste Gipfel der Santa Rita Mountains, südlich von Tucson. Der Berg wurde nach William Wrightson benannt, der 1865 im „Battle of Fort Buchanan“ von Apachen getötet wurde. Im Gegensatz zum wesentlich massiveren Mount Lemmon, nördlich von Tucson, besitzt Mount Wrightson eine charakteristische pyramidenförmige Spitze. Diese kann vergleichsweise einfach mit einer Wanderung über etwa 20 Kilometer erreicht werden. Dafür wird man mit dem wohl besten Ausblick der Gegend über das südliche Arizona und über die Grenze von Mexiko belohnt.
Organ Needle ist der höchste Punkt in den Organ Mountains im südwestlichen New Mexico. Das Gebirge besteht vor allem aus Granit, aus dem im nördlichen Teil steil heraufragende Gipfel, die auch als „The Needles“ („Nadeln“) bezeichnet werden. Den Gipfel der Organ Needle zu erreichen erfordert vergleichsweise gute Kletterkünste und dem Suchen eigener Auftiegsrouten.
Der Pico de Orizaba ist auch als Citlaltépetl (Berg des Sterns) und Iztactépetl (Weißer Berg) bekannt. Etwa 200 Kilometer östlich der Hauptstadt gelegen, ist Mexikos höchster Gipfel zugleich der höchste Vulkan Nordamerikas. Der schneebedeckte Gipfel ist bei guten Bedingungen noch in mehr als 100 Kilometern Entfernung sichtbar. An den Hängen des Pico de Orizaba befinden sich noch einige Gletscher, darunter auch der Gran Glaciar Norte, der größte Gletscher Mexikos.
Der Popocatépetl ist der zweithöchste Berg Mexikos und einer der aktivsten Vulkane des Landes. Der teils vergletscherte Schichtvulkan erhebt sich zwischen Mexiko-Stadt und Puebla und prägt das Panorama beider Städte. Laut einer aztekischen Sage handelt es sich bei dem Vulkan um das in einen Berg verwandelte Grabmal des einstigen Stammesführers Popocatépetl, und beim nahegelegenen Schwestervulkan Iztaccíhuatl um das Grabmal von dessen Geliebten.
Die Three Sisters („Drei Schwestern“), eine Gruppe dreier Vulkane, besteht aus Oregons dritt-, viert- und fünfthöchstem Berg, wobei jeder Gipfel über 3000 Meter hoch ist. Durch ihre Nähe zueinander werden sie häufig als eine Einheit angesehen. Die Methodistische Kirche Salem gab den drei Bergen von Norden nach Süden die Namen „Faith“, „Hope“ und „Charity“ („Glaube, Hoffnung, Wohltätigkeit“). Auch der Name des nahe, aber wesentlich isolierter gelegenen Mount Bachelors („Junggeselle“) leitet sich von den Three Sisters ab. Die Berge sind ein populäres Ziel für Kletterer. Obwohl die South Sister der höchste der drei Gipfel ist, gilt der Aufstieg zur North Sister als der gefährlichste.
Das Watkins-Gebirge ist der höchste Gebirgszug Grönlands, zu dem auch der höchste Berg der Insel, der Gunnbjørn Fjeld, gehört. Weitere bemerkenswerte Dreitausender des Gebirges sind der Gunnbjørn Dome (3682 m) und der Gunnbjørn Cone (3669 m). Die Berge des Watkins-Gebirges sind so genannte "Nunataks", Felsen, die aus einem Gebiet herausragen, das ansonsten vollständig von Eis und Gletschern bedeckt ist.
Wheeler Peak ist der höchste Berg New Mexicos, in den Sangre de Cristo Mountains gelegen, dem südlichsten Gebirgszug der Rocky Mountains. Zunächst war der Berg als Taos Peak bekannt, wurde jedoch 1950 zu Ehren George Montague Wheelers umbenannt, einem Kartografen und Entdecker. Nur gut 20 Kilometer südwestlich des Bergs können Skifahrer die Pisten des Skigebiets Taos Ski Valley genießen.
Wheeler Peak in Nevada ist der zweithöchste Berg des Staats, und dabei nur ca. 25 Meter niedriger als Boundary Peak, dafür aber der prominentere der beiden Gipfel. Außerdem ist es der höchste Berg der Snake Range. Wie der Berg selben Namens in New Mexico, wurde er nach George Montague Wheeler benannt, der die Gegend im 19. Jahrhundert erforschte. Der Berg gehört heute zum 1986 eingerichteten Great-Basin-Nationalpark.