Der Olperer ist mit 3476 Metern Höhe der dritthöchste Gipfel der Zillertaler Alpen in Tirol sowie die höchste Erhebung des Tuxer Kamms. Von Osten gesehen erscheint der Berggipfel als nahezu perfekte Felspyramide. Die Besteigung des Olperers über die Normalroute von Südosten ist mit einfachen Kletterpassagen zu bewerkstelligen. Anspruchsvoller ist der Weg von der Geraer Hütte über Olpererferner, Wildlahnerscharte und schließlich den Nordgrat des Bergs.
Olympus Mons auf dem Mars ist die höchste der Menschheit bekannte Erhebung auf den Planeten unseres Sonnensystems. Die Gipfelhöhe des Schildvulkans liegt knapp 22 Kilometer über dem mittleren Oberflächenniveau des Mars. Die Basis des Bergs hat einen Durchmesser von nahezu 600 Kilometern. Es wird angenommen, dass Olympus Mons aus geologischer Sicht noch recht jung ist und vor etwa zwei Millionen Jahren entstand.
Organ Needle ist der höchste Punkt in den Organ Mountains im südwestlichen New Mexico. Das Gebirge besteht vor allem aus Granit, aus dem im nördlichen Teil steil heraufragende Gipfel, die auch als „The Needles“ („Nadeln“) bezeichnet werden. Den Gipfel der Organ Needle zu erreichen erfordert vergleichsweise gute Kletterkünste und dem Suchen eigener Auftiegsrouten.
Der Ortler ist der höchste Gipfel Südtirols und ein historisch bedeutsamer Berg. Seine Besteigung erfolgte bereits 1805 auf Befehl von Erzherzog Johann von Österreich und war ein wichtiges alpinistisches Ereignis. Während des Ersten Weltkrieges stellte Österreich-Ungarn auf dem Gipfel sogar Geschütze auf. Überreste dieser Stellungen sind heute noch sichtbar. In einer Sage heißt es, dass der Ortler ein vor lauter Wut versteinerter Riese ist, der von einem Zwerg bezwungen wurde.
Weithin sichtbar ragt der 1893 Meter hohe Ötscher in den Ybbstaler Alpen, im Osten der Nördlichen Kalkalpen empor. Besonders beeindruckend erscheint das Bergmassiv von Norden und Süden aus gesehen, wenn es sich in seiner vollen Breite präsentiert. Der Name des Bergs lässt sich auf slawische Bewohner der Gegend im 9. Jahrhundert zurückführen, die den Berg als „Othza“ (Vaterberg) bezeichneten. Für Wanderer und Kletterer ist der Ötscher das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel. Nordwestlich des Gipfels befindet sich zudem das Skigebiet Lackenhof am Ötscher.
Die Parseierspitze ist der einzige Dreitausender der Nördlichen Kalkalpen und der höchste Berg der Lechtaler Alpen. Sie ragt als zackiger Felsturm über dem Inntal empor. Der Name des Bergs und des Parseiertals geht wohl auf das romanische Wort „presür“ zurück, mit dem das Gatter einer Alm bezeichnet wurde.
Obwohl der Patscherkofel weder einer der höchsten Berge der Region ist, noch als sonderlich schön gilt, macht ihn seine Lage südlich von Innsbruck zum Hausberg der Stadt. Der „Sender Patscherkofel“ auf dem Gipfel des Bergs erhebt sich inklusive Antennen noch einmal 67 Meter über den Gipfel. Einem internationalen Publikum wurde der Patscherkofel während der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 bekannt, als an seinen Hängen die Alpinen Skiwettbewerbe ausgetragen wurden.
Der Peitlerkofel, im Ladinischen als „Sass de Pütia“ bekannt, liegt in den nördlichen Dolomiten. Steil und einsam ragen seine beiden Gipfel Großer Peitler und der etwa 60 Meter niedrigere Nebengipfel im Westen, der Kleine Peitler, zwischen Gadertal und Vilnößtal empor. Während man den Kleinen Peitler mit einer Wandertour erreichen kann, führen einfache Routen Kletterer von Süden her auf den Gipfel des Großen Peitlers, von wo aus man eine der schönsten Aussichten in den Dolomiten genießen kann.
Der Ponta do Pico, oft einfach Pico abgekürzt, ist ein majestätischer Stratovulkan auf der gleichnamigen Azoreninsel. Mit seinen 2351 Metern Höhe ist er der höchste Berg Portugals und des mittelatlantischen Rückens. Der Name bedeutet „Gipfel“ und sein eindrucksvolles Panorama dominiert nicht nur die eigene Insel, die nach seinem dunklen Vulkangestein auch „Ilha Preta“, die „schwarze Insel“ genannt wird, sondern ist auch auf den Nachbarinseln Faial und São Jorge zu sehen. Wanderer sollten mit gemäßigten Temperaturen, jedoch auch hoher Luftfeuchtigkeit und konstantem Wind rechnen.
Der Pico de Orizaba ist auch als Citlaltépetl (Berg des Sterns) und Iztactépetl (Weißer Berg) bekannt. Etwa 200 Kilometer östlich der Hauptstadt gelegen, ist Mexikos höchster Gipfel zugleich der höchste Vulkan Nordamerikas. Der schneebedeckte Gipfel ist bei guten Bedingungen noch in mehr als 100 Kilometern Entfernung sichtbar. An den Hängen des Pico de Orizaba befinden sich noch einige Gletscher, darunter auch der Gran Glaciar Norte, der größte Gletscher Mexikos.
Im Osten von Albertville in der Beaufort Region liegt die Pierra Menta, ein gut 2700 Meter hoher Felsgipfel. Die charakteristische Spitze fasziniert Wanderer wie Bergsteiger gleichermaßen. Legendenstatus hat die Pierra Menta jedoch vor allem durch das nach ihr bennante Skitourenrennen, das jedes Jahr in der Region stattfindet und zu den drei größten Veranstaltungen dieser Art in den Alpen zählt.
Der Pilatus ist ein Gebirgsstock der Emmentaler Alpen, im Westen des Vierwaldstätter Sees. Das Pilatus-Massiv besteht aus einer Reihe von Gipfeln, von denen das Tomlishorn der höchste ist. Neben einer Seilbahn führt auch die Pilatusbahn zum Gipfel, die mit einer maximalen Steigung von 48 % als steilste Zahnradbahn der Welt gilt.
Südlich des höheren Oberalpstocks liegt der Piz Ault. Die beiden Berge erheben sich über das Vorderrheintal und die Gemeinde Disentis. Die Skilifte des Skigebiets Disentis 3000 auf der Südseite des Bergs führen bis auf eine Höhe von etwa 2800 Metern, knapp unterhalb des Gipfels des Piz Ault. Beliebte Station bei Touren rund um den Berg im Sommer wie Winter ist die Hütte des Schweizer Alpenvereins, die Camona da Cavardiras im Westen, auf der anderen Seite des Brunnifirns.
Der Name Badile bedeutet im Italienischen „Schaufel“, weil die berüchtigte Nordostwand des Berges tatsächlich einem Schaufelblatt ähnelt. Zusammen mit seinen Nachbargipfeln gehört der Piz Badile zu den berühmtesten Kletterbergen der Alpen. Seine Nordwand gilt als äußerst anspruchsvoll.
Der Piz Bernina ist der einzige Viertausender der Ostalpen und der isolierteste Berg der Schweiz. Die Erstbesteigung erfolgte 1850 durch Johann Coaz, dessen Tagebucheintrag über die Gipfel eine schöne Beschreibung der Liebe zu den Alpen ist: “Serious thoughts took hold of us. Greedy eyes surveyed the land up to the distant horizon, and thousands and thousands of mountain peaks surrounded us, rising as rocks from the glittering sea of ice. We stared amazed and awe-struck across this magnificent mountain world.”
Zwischen Splügenpass und Chur erhebt sich der Piz Beverin in den östlichen Adula Alpen. Der relativ freistehende Gipfel bietet eine hervorragende Aussicht. Ausser Wanderwegen führen unterschiedlich schwierige Kletterrouten auf den Piz Beverin. Zudem ist der Berg beliebtes Ziel für Skitouren. Rund um den Berg befindet sich der Naturpark Beverin. Neben dem Graubündner Wappentier, dem Steinbock, lebt hier auch ein Wolfsrudel.
Der Piz Buin ist der bestimmende Berg des Montafons, eines Ill-Tals in Vorarlberg. Als Teil des Silvretta-Hauptkamms markiert er den Grenzverlauf zwischen Österreich und der Schweiz. Aus den beiden Gletschern auf österreichischer Seite entspringt die Ill. Der Aufstieg zum Berg wird durch die ausapernden Gletscher immer schwieriger. Im Winter allerdings bietet der Berg wunderschöne Skirouten vom Gipfel ins Tal.
Der höchste Berg der Bündner und der Albula-Alpen liegt zentral in Graubünden. Diese zentrale Lage macht den Piz Kesch zu einem beliebten Tourenziel. Als höchste Erhebung zwischen Silvretta und Adula Alpen bietet er vom Gipfel eine der schönsten Aussichten der Region. Bei guter Sicht reicht der Blick bis zu den Ötztaler Alpen, Ortler und Adamello, der Berninagruppe und den Walliser Alpen.
Piz Linard ist der höchste Gipfel der Silvrettagruppe und wird oft als einer der formschönsten Berge der Alpen genannt. Er bildet eine symmetrische Gipfelpyramide und wirkt aus allen Blickrichtungen markant. Der Piz Linard überragt die Umgebung um bis zu 2 000 Meter und ist dadurch weithin sichtbar. Von Zernez im Unterengadin bildet er einen beeindruckenden Talschluss und wird oft als Wahrzeichen des Unterengadins bezeichnet.
In den Adula-Alpen, einem Teil der Lepontinischen Alpen liegt der Piz Medel auf der Grenze zwischen den Kantonen Graubünden und Tessin. Westlich des Gipfels befindet sich die Greina, ein bedeutender Alpenpass zwischen den beiden Kantonen, der bereits in der Antike genutzt wurde. Verschiedene Hütten eignen sich als Ausganspunkt für Touren zum Berg, darunter die Medelserhütte. Wie viele Berge der Region ist auch der Piz Medel ein lohnendes Ziel für Skitouren.
Auf der Südseite der Graubündner Gemeinde Disentis/Mustér erhebt sich der Piz Muraun. Dem Gipfel gegenüber liegen im Norden Piz Ault und Oberalpstock. Im Süden ragt der gut 300 Meter höhere Piz Medel empor. Auch wenn der Aufstieg zum Gipfel des Piz Muraun ohne echte Kletterpassagen zu bewerkstelligen ist, handelt es sich doch um eine anspruchsvolle Wanderroute. Für weniger sportlich Geübte empfiehlt sich eine Fahrt mit dem berühmten Glacier Express nach Disentis, die eine spektakuläre Aussicht auf den Berg bietet.
Der Piz Palü ist vor allem Filmbegeisterten ein Begriff - im Klassiker „Die weiße Hölle des Piz Palü“ von 1929 sucht ein verzweifelter Bergsteiger die Leiche seiner von einer Lawine verschütteten Frau. Der Name Palü kommt vom lateinischen „Palus“, was „sumpfig“ bedeutet. Von der vier Kilometer östlich gelegenen Alpe Palü ging der Name auf den Berg über.
Der Piz Val Gronda liegt in der Samnaungruppe, direkt an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Auf Schweizer Gebiet im Fimbatal, südwestlich des Gipfels, befindet sich die Heidelberger Hütte, Ausgangspunkt für Skitouren und der wichtigste Stützpunkt zur Erwanderung des Bergs. Von hier ist der Gipfel in etwa zwei Stunden problemlos erreichbar.
Der Piz Vallatscha ist ein Dreitausender in der Sesvennagruppe, einer Gebirgsgruppe im Dreiländereck zwischen Tirol in Österreich, Südtirol in Italien und dem schweizerischen Graubünden. Im Nordwesten liegt der höhere Piz Tavrü. Im Südosten führen die Lifte des Skigebiets Minschuns auf eine Höhe von etwa 2700 Metern. Südlich des Piz Vallatscha verläuft der Ofenpass, seit jeher ein bedeutender Teil der Verbindung zwischen Etsch- und Inntal.
Der 2844 m hohe Pizol gehört zu den Glarner Alpen und liegt im Schweizer Kanton St. Gallen. Zum Wander- und Skigebiet auf der Nordseite des Bergmassivs führte seit 1954 die älteste Gondelbahn der Schweiz herauf, die 2007 durch eine neue Anlage ersetzt wurde. Das Pizolgebiet ist ein beliebter Ausgangspunkt für Skitouren.
Der Pizzo Coca ist der höchste Berg der Bergamasker Alpen, einem steilen, nach Norden hin scharf abfallenden Gebirgszug. Der Berg ist einer der südlichsten Dreitausender der italienischen Alpen. Von seinem Gipfel hat man einen wunderbaren Blick in die norditalienische Tiefebene, nach Norden hin blickt man zum Piz Bernina, dem östlichsten Viertausender der Alpen.
Der Pizzo di Gino ist der höchste Gipfel der Luganer Voralpen in der Lombardei und gilt als Grenzberg zwischen den Vor- und Hochalpen. Der Berggipfel gleicht einer ebenmäßigen, dreiseitigen Pyramide aus Gestein. An den Berghängen entspringt der Wildbach Cuccio. Im Nordwesten des Pizzo di Gino liegt der Bergtal Valle Albano.
Der Popocatépetl ist der zweithöchste Berg Mexikos und einer der aktivsten Vulkane des Landes. Der teils vergletscherte Schichtvulkan erhebt sich zwischen Mexiko-Stadt und Puebla und prägt das Panorama beider Städte. Laut einer aztekischen Sage handelt es sich bei dem Vulkan um das in einen Berg verwandelte Grabmal des einstigen Stammesführers Popocatépetl, und beim nahegelegenen Schwestervulkan Iztaccíhuatl um das Grabmal von dessen Geliebten.
Die Presanella ist ein Berg der italienischen Südalpen und höchster Punkt der Adamello-Presanella-Alpen. Die Erstbesteigung erfolgte am 25. August 1864 durch den Briten Douglas William Freshfield. Die Identität seiner Begleiter ist umstritten, sodass Freshfield oft allein als Erstbesteiger genannt wird.
Puncak Jaya, auch unter dem niederländischen Namen Carstensz-Pyramide bekannt, ist der höchste Berg Indonesiens, der höchste Berg auf Neuguinea und der höchste Berg der Erde, der nicht auf den kontinentalen Landmassen liegt. Puncak Jaya wird häufig als einer der Seven Summits gezählt, wenn er als höchster Berg von Australien und Ozeanien betrachtet wird. Obwohl Puncak Jaya der niedrigste der Seven Summits ist und die Temperaturen am Gipfel vergleichsweise moderat ausfallen, ist der Aufstieg auf den Gipfel technisch anspruchsvoller als bei den meisten anderen Bergen der Liste.
Im Hochland von Äthiopien befindet sich der Ras Dashen (auch Ras Dashän), die höchste Erhebung des Landes und der zehnthöchste Gipfel Afrikas. Der Berg besteht aus sieben Felsnadeln, deren genaue Höhe umstritten ist. Offiziell wird eine Höhe von 4533 Metern angegeben. Spätere Messungen ergaben eine Höhe von 4550 Metern. Da der Gipfel recht einfach zu erreichen ist, wird angenommen, dass der Ras Dashen schon früh bestiegen wurde. Der erste belegte Aufstieg durch einen Europäer gelang 1841.
Das Rax-Bergmassiv liegt nördlich des Semmerings und ist Teil der Rax-Schneeberg-Gruppe. Höchster Gipfel des Bergplateaus ist die Heukuppe. An den Steigen der Rax wurde 1894 durch Fritz Benesch, die erste Skala für alpine Schwierigkeitsstufen definiert. Zudem gründete man hier 1896 nach einem Lawinenunglück den ersten Bergrettungsdienst der Welt.
Die Reisalpe ist der höchste Berg der Gutensteiner Alpen. Felsen gibt es hier lediglich an der Südwest und Nordseite, ansonsten ist der Berg fast vollständig von Wald, Wiesen und Almen mit Viehhaltung bedeckt. Die brüchige Hirschenmauer im Südwesten fällt vom Almgelände ab und bildet eine grosse Schutthalde. Hier besteht Absturz-, und Steinschlaggefahr. Vermutlich ist die Hirschmauer Namensgeber des Berges: Das brüchige Gestein „rieselt“ von der Alpe ins Tal.
Das Rheinwaldhorn ist der höchste Berg der Adula Alpen. Auf italienisch heißt der Berg Adula. Der Name tauchte bereits auf historischen Karten des Römischen Reiches auf. Weitere Namen für den Berg waren Rheinwaldspitze, Schneehorn, Adulahorn und Moschelhorn. Das Rheinwaldhorn wird von mehreren Gletschern dominiert, die das flache Gipfelplateau prägen. An seinen Flanken entspringt der Hinterrhein, einer der beiden Zuflüsse des Rheins.
Das Riedberger Horn ist ein markanter Grasberg im Allgäu und der höchste Berg der Hörnergruppe im Nordwesten von Oberstdorf. Der Gipfel ist leicht zu erreichen und bietet einen wunderschönen Blick auf die Allgäuer Hochalpen mit dem Hochvogel und dem Großen Krottenkopf. Das Gebiet am Riedberger Horn gilt als ideales Wandergebiet für Familien und Menschen ohne Vorerfahrung. Nur der Weg über den Nordostgrat ist etwas herausfordernder.
Die Rigi ist ein Bergmassiv mit dem höchsten Gipfel Rigi Kulm. Das Massiv, gelegen zwischen Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee, bietet einen spektakulären Ausblick über weite Teile der Schweizer Alpen. Auch deshalb wurde 1871 mit der Vitznau-Rigi-Bahn die erste Bergbahn Europas in Betrieb genommen. Die Rigi zieht seit Jahrhunderten berühmte Gäste an: Twain und Goethe besuchten das Massiv und Tolstoi beschrieb die Aussicht sogar als „die schönste weltweit“.