Auf Borkum florierte im 19. Jahrhundert der Badetourismus. Davon zeugen heute historische Gebäude an der Strandpromenade. Die Borkumer Kleinbahn holt die Gäste am Hafen ab.
Der Strand der größten und touristisch beliebtesten deutschen Nordseeinsel ist 40 Kilometer lang. Sie gilt als Reiseziel von Reichen und Prominenten. Ein Bahndamm verbindet Sylt mit dem Festland.
Helgoland liegt fast 50 Kilometer vom Festland entfernt. In ihrer Geschichte wechselte die kleine Insel oft die staatliche Zugehörigkeit. Sie ist berühmt für ihre roten Felsen, auf denen Seevögel brüten.
Der Fichtelberg ist der höchste Berg Sachsens sowie die höchste Erhebung auf der deutschen Seite des Erzgebirges. Der höchste Gipfel des gesamten Gebirgszugs, der Klínovec oder Keilberg in Tschechien, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft, in nur etwa dreieinhalb Kilometer Entfernung. Rund um beide Berge befinden sich die größten Skigebiete des Erzgebirges. Zusammen bilden sie das wichtigste Zentrum für Wintersport in der Region.
Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Unterhalb des Gipfels liegen ein kleines Skigebiet und einige Gletscher, die aber, bedingt durch den Klimawandel, in den nächsten Jahren verschwinden werden. Es gibt einen Asteroid, der nach der Zugspitze benannt ist und sogar einen kleinen Freizeitpark auf dem mit drei Bahnen erschlossenen Gipfel.
Der Watzmann ist einer Sage nach eine versteinerte Königsfamilie, die von einer Frau verflucht wurde. Als zentraler Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen prägt er die Landschaft im Südosten Oberbayerns und bietet mit seiner Ostwand eine der spannendsten Herausforderungen für Kletterer im gesamten Alpenraum.
Der Säuling in den Ammergauer Alpen gilt als Hausberg von Füssen und liegt südöstlich der Stadt, genau auf der deutsch-österreichischen Grenze. Vom Gipfel bietet sich ein grandioser Ausblick, nicht nur auf die umgebenden Seen, sondern auch auf die beiden Schlösser Hohenschwangau und das weltberühmte Neuschwanstein. Obwohl der Gipfel des Säuling eher pyramidenförmig erscheint, verdankt der Berg seinen Namen wohl der Tatsache, dass er steil, fast säulenartig emporragt.
Der Hausberg von Oberstaufen ist die höchste Erhebung der Nagelfluhkette und besitzt eine herausragende touristische und geografische Bedeutung. Mit der Hochgratbahn erreicht man die Bergstation etwa 125 Meter unterhalb des Gipfels. An den Hängen des Hochgrats gibt es regen Almbetrieb. Der Hochgrat-Berglauf ist eins der sportlichen Highlights im Oberallgäu.
Der Hohe Ifen, oder Hochifen, ist der höchste Punkt des Ifenplateaus, das schräg bis zur Ifenmauer kurz vor dem Gipfel führt. Obwohl bei weitem nicht der höchste Berg der Allgäuer Alpen, bietet er dennoch eine weitreichende Aussicht auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Eindrucksvoll ist vor allem das Gottesackerplateau im Nordosten, eine fast mondartig anmutende Karstlandschaft, die heute unter Naturschutz steht und Heimat seltener Tiere und Gebirgspflanzen ist. Auf der Ostseite des Bergs, auf der Schneiderkürenalpe, wurde 1998 eine steinzeitliche Wohnstätte entdeckt und freigelegt.
Die Höfats, auch als „Matterhorn des Allgäu“ bekannt, ist wohl der markanteste Grasberg im Allgäu. Der Aufstieg zu den vier nahezu gleichhofen Gipfeln ist durch die steilen Gras- und Schrofenflächen äußerst fordernd. Belohnt wird die Mühe mit einer einzigartigen Flora, die so sonst nirgendwo im Allgäu vorkommt. Seit 1911 ist die Höfats Pflanzenschutzgebiet. Das Edelweiß, zwischenzeitlich nahezu ausgerottet, wächst hier heute wieder in Stöcken mit 30 und mehr Blüten.
Der Hochvogel ist einer der prägenden Berge der Allgäuer Alpen. Er ist zwar nicht der höchste Berg derselben, aber einer der bekanntesten und markantesten. Die Aussicht vom Gipfel ist weitumfassend und grandios. Im Osten reicht die Sicht bis zum Wetterstein und Karwendel, im Süden bis zu den Hohen Tauern. Im Westen zeigen sich die Schweizer Alpen mit Säntis und Tödi, und nach Norden blickt man bis zum Schwarzwald und zur Schwäbischen Alb.
Die Hochfrottspitze ist der höchste deutsche Gipfel der Allgäuer Alpen. Gemeinsam mit den benachbarten Bergen Trettachspitze und Mädelegabel bildet sie das berühmte Dreigestirn am Allgäuer Hauptkamm. Der Name stammt wahrscheinlich von der als „Frut“ bezeichneten Felswildnis südlich des Berges. Von den Bewohnern des nahen Oberstdorf wird der Berg häufig eher als eine der drei Trettachspitzen bezeichnet.
Die Alpspitze liegt im bayerischen Wettersteingebirge in unmittelbarer Nähe der Zugspitze. Obwohl der Berg infolgedessen nur über eine vergleichsweise niedrige Prominenz verfügt, gilt er dank seines charakteristischen, pyramidenförmigen Gipfels als einer der schönsten Berge in den deutschen Alpen und als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen.