Was macht einen Berg aus? Ein Berg erhebt sich über seine Umgebung. Doch nicht jede kleinste Erhebung ist auch ein Berg. Welche Kriterien können wir also anlegen, um einen Berg als solchen zu definieren? Mit Hilfe der Geografie lässt sich ein Berg objektiv beschreiben. Wichtigstes und definierendes Merkmal eines Bergs ist seine Höhe über dem Meeresspiegel. Bergsteiger etwa wollen häufig „Tausender-Marken“ überwinden. Die Schartenhöhe oder topografische Prominenz misst daneben die Eigenständigkeit eines Bergs. Ein nur wenige hundert Meter hoher Berg im Alpenvorland kann je nach Lage eindrucksvoller wirken als ein Nebengipfel mit über 4 000 Metern Höhe im Mont Blanc- oder Monte Rosa-Massiv.
Mount St. Helens ist ein aktiver Stratovulkan in der Kaskadenkette, nahe der Westküste der USA. Der schwere Ausbruch des Vulkans am 18. Mai 1980 war das verheerendste vulkanische Ereignis der US-Geschichte und führte zum Tod von 57 Menschen. Die Nordflanke rutschte dabei ab und so verlor der Berg gut 400 Meter an Höhe. In den Sprachen der lokalen Ureinwohnern ist Mount St. Helens als Lawetlat'la (Cowlitz) beziehungsweise Loowit or Louwala-Clough (Klickitat) bekannt.
Mount Edgecumbe ist ein ruhender Vulkan und die höchste Erhebung auf Kruzof Island im Südosten Alaskas. In der Sprache der Ureinwohner der Gegend, Tlingit, wird der Berg L'ux genannt, was mit blitzend oder blinkend übersetzt werden kann. Internationale Bekanntheit erlangte Mount Edgecumbe aufgrund eines groß angelegten Aprilscherzes am 1.4.1974, bei dem die Bevölkerung der Gegend einen Ausbruch des Vulkans befürchtete, während Oliver Bickar in Wirklichkeit lediglich dutzende Autoreifen am Berg in Brand gesetzt hatte.
Der Half Dome ist ein markanter Felsturm im Yosemite National Park. Fast 1500 Meter ragt seine eindrucksvolle Nordwestwand über das Yosemite Valley empor. Der Half Dome ist zugleich ein äußerst beliebtes Fotomotiv wie auch ein Kletterparadies. 1865 wurde er noch als für Menschen unerreichbar erklärt. Doch bereits zehn Jahre später stand mit George Anderson der erste Mensch auf dem Gipfel, der die Felswand durchsteigen konnte. 1957 gelang am Half Dome die erste Besteigung mit der Kletterschwierigkeit VI in Nordamerika.
Gunnbjørn Fjeld ist der höchste Berg Grönlands und die höchste Erhebung nördlich des Polarkreises. Der ist nach Gunnbjørn Ulvsson benannt, dem ersten europäischen Entdecker Grönlands. Als Teil der Watkins Range erhebt sich Gunnbjørn Fjeld an der Ostküste der Insel. Aufgrund der abgeschiedenen Lage werden nur selten Aufstiegsversuche unternommen. Die erste nachgewiesene Besteigung gelang einer britischen Expedition 1935. Erst über 35 Jahre später, 1987 wurde der Gipfel zum zweiten Mal erreicht.
Crowsnest Mountain ist ein massiver Felsen in den östlichen Rocky Mountains. Der Monolith erhebt sich südlich der Seven Sisters. Weiter im Süden verläuft der Highway 3, von dem aus man eine spektakuläre Sicht auf den Berg hat. Der Name geht zurück auf eine Bezeichnung der Cree, die den Felsen allerdings nicht nach Krähen sondern den Raben benannt hatten, die in der Gegend nisteten.
Mexikos dritthöchster Berg, Iztaccihuatl oder kurz Ixta, erhebt sich nördlich des Popocatépetl zwischen der Hauptstadt und Puebla. Der Name des Bergs kann mit „weisse Dame“ übersetzt werden, denn von Osten oder Westen aus gesehen erscheint das Profil des Bergrückens wie eine liegende Frau mit Kopf, Brust, Knien und Füssen. Die besten Wetterbedingungen für den Aufstieg auf den Berg herrschen im Frühjahr. Aufgrund der Höhe über 5000 Meter sollte dabei ausreichend Zeit für die Akklimatisierung eingeplant werden.
Das Watkins-Gebirge ist der höchste Gebirgszug Grönlands, zu dem auch der höchste Berg der Insel, der Gunnbjørn Fjeld, gehört. Weitere bemerkenswerte Dreitausender des Gebirges sind der Gunnbjørn Dome (3682 m) und der Gunnbjørn Cone (3669 m). Die Berge des Watkins-Gebirges sind so genannte "Nunataks", Felsen, die aus einem Gebiet herausragen, das ansonsten vollständig von Eis und Gletschern bedeckt ist.
Der Popocatépetl ist der zweithöchste Berg Mexikos und einer der aktivsten Vulkane des Landes. Der teils vergletscherte Schichtvulkan erhebt sich zwischen Mexiko-Stadt und Puebla und prägt das Panorama beider Städte. Laut einer aztekischen Sage handelt es sich bei dem Vulkan um das in einen Berg verwandelte Grabmal des einstigen Stammesführers Popocatépetl, und beim nahegelegenen Schwestervulkan Iztaccíhuatl um das Grabmal von dessen Geliebten.
Die Cordillera de Guanacaste ist ein Gebirge im Norden Costa Ricas nahe der Grenze zu Nicaragua. Die Bergkette umfasst eine beachtliche Anzahl an aktiven wie ruhenden Schichtvulkanen. Der wohl bekannteste zählt zugleich zu den höchsten Vulkanen der Kette: der Arenal. Er brach zuletzt 1968 aus, die Eruption zerstörte zwei Dörfer und bedeckte die gesamte Region mit Asche. Der Vulkan ist auch heute noch aktiv, wenn auch die Gefahr eines ähnlich zerstörerischen Ausbruchs in der vorhersehbaren Zukunft als gering eingeschätzt wird.
Der Pico de Orizaba ist auch als Citlaltépetl (Berg des Sterns) und Iztactépetl (Weißer Berg) bekannt. Etwa 200 Kilometer östlich der Hauptstadt gelegen, ist Mexikos höchster Gipfel zugleich der höchste Vulkan Nordamerikas. Der schneebedeckte Gipfel ist bei guten Bedingungen noch in mehr als 100 Kilometern Entfernung sichtbar. An den Hängen des Pico de Orizaba befinden sich noch einige Gletscher, darunter auch der Gran Glaciar Norte, der größte Gletscher Mexikos.
Organ Needle ist der höchste Punkt in den Organ Mountains im südwestlichen New Mexico. Das Gebirge besteht vor allem aus Granit, aus dem im nördlichen Teil steil heraufragende Gipfel, die auch als „The Needles“ („Nadeln“) bezeichnet werden. Den Gipfel der Organ Needle zu erreichen erfordert vergleichsweise gute Kletterkünste und dem Suchen eigener Auftiegsrouten.
Der Denali ist der höchste Berg Nordamerikas und der drittprominenteste Berg der Erde. Er war lange als Mount McKinley bekannt, bevor er 2015 offiziell den Namen der Ureinwohner, Denali, erhielt, welcher mit „der Große“ übersetzt werden kann. Die erste erfolgreiche Gipfelbesteigung erfolgte 1913. Heute werden regelmäßig Aufstiegsversuche unternommen. Zum einen ist der Denali einer der Seven Summits. Aufgrund der großen Kälte und hoher Windgeschwindigkeiten gilt eine Besteigung des Denali zum anderen als eine sinnvolle Vorbereitung für Himalaya-Expeditionen.
Wheeler Peak ist der höchste Berg New Mexicos, in den Sangre de Cristo Mountains gelegen, dem südlichsten Gebirgszug der Rocky Mountains. Zunächst war der Berg als Taos Peak bekannt, wurde jedoch 1950 zu Ehren George Montague Wheelers umbenannt, einem Kartografen und Entdecker. Nur gut 20 Kilometer südwestlich des Bergs können Skifahrer die Pisten des Skigebiets Taos Ski Valley genießen.
Wheeler Peak in Nevada ist der zweithöchste Berg des Staats, und dabei nur ca. 25 Meter niedriger als Boundary Peak, dafür aber der prominentere der beiden Gipfel. Außerdem ist es der höchste Berg der Snake Range. Wie der Berg selben Namens in New Mexico, wurde er nach George Montague Wheeler benannt, der die Gegend im 19. Jahrhundert erforschte. Der Berg gehört heute zum 1986 eingerichteten Great-Basin-Nationalpark.
Die Three Sisters („Drei Schwestern“), eine Gruppe dreier Vulkane, besteht aus Oregons dritt-, viert- und fünfthöchstem Berg, wobei jeder Gipfel über 3000 Meter hoch ist. Durch ihre Nähe zueinander werden sie häufig als eine Einheit angesehen. Die Methodistische Kirche Salem gab den drei Bergen von Norden nach Süden die Namen „Faith“, „Hope“ und „Charity“ („Glaube, Hoffnung, Wohltätigkeit“). Auch der Name des nahe, aber wesentlich isolierter gelegenen Mount Bachelors („Junggeselle“) leitet sich von den Three Sisters ab. Die Berge sind ein populäres Ziel für Kletterer. Obwohl die South Sister der höchste der drei Gipfel ist, gilt der Aufstieg zur North Sister als der gefährlichste.
Mount Wrightson im Süden Arizonas ist der höchste Gipfel der Santa Rita Mountains, südlich von Tucson. Der Berg wurde nach William Wrightson benannt, der 1865 im „Battle of Fort Buchanan“ von Apachen getötet wurde. Im Gegensatz zum wesentlich massiveren Mount Lemmon, nördlich von Tucson, besitzt Mount Wrightson eine charakteristische pyramidenförmige Spitze. Diese kann vergleichsweise einfach mit einer Wanderung über etwa 20 Kilometer erreicht werden. Dafür wird man mit dem wohl besten Ausblick der Gegend über das südliche Arizona und über die Grenze von Mexiko belohnt.
Der Mount Whitney ist mit einer Höhe von 4421 Metern der höchste Berg der Sierra Nevada, Kaliforniens und der kontinentalen Vereinigten Staaten. Der Gipfel liegt nicht einmal 150 Kilometer vom tiefsten Punkt Nordamerikas im Death Valley entfernt (86 m unter dem Meeresspiegel). Der anspruchsvolle Badwater Ultramarathon führt die Teilnehmer über 135 Meilen (ca. 217 km) von Badwater im Death Valley bis zum Whitney Portal auf 2548 Metern. Von dort starten viele Bergsteiger ihren Aufstieg zum Gipfel des Mount Whitney.
Mount Vancouver gehört zur Eliaskette und liegt auf der US-kanadischen Grenze. Der Berg hat drei Gipfel. Der Nordgipfel ist der höchste und liegt im Yukon. Die internationale Grenze verläuft über den Südgipfel, der auch als „Good Neighbor Peak“ bekannt ist. Benannt ist der Berg nach dem Briten George Vancouver, der die Küste vor Alaska im späten 18. Jahrhundert erkundete. Der erste erfolgreiche Aufstieg erfolgte 1949. Aufgrund der Abgelegenheit des Bergs erfolgen Aufstiegsversuche heute eher selten.
Mount Timpanogos im Norden Utahs ist der zweithöchste Gipfel der Wasatchkette in den Rocky Mountains. Der Name stammt von den Ute Ureinwohnern und kann mit „Fels und Wassermund“ oder „Fels und Schlucht“ übersetzt werden. Das eindrucksvolle Erscheinungsbild des massiven Bergs geht unter anderem auf den sehr langen Gipfelgrat von gut 10 Kilometern zurück, in dem viele Nebengipfel über 3300 Meter hoch liegen. Auch wenn der Aufstieg nicht vollkommen risikofrei ist, erfordert das Erreichen des Gipfels keine dezidierten Kletterkenntnisse, weswegen Mount Timpanogos einer der am häufigst bestiegenen Gipfel der Rocky Mountains ist.
Mount Shasta im nördlichen Kalifornien ist der zweithöchste Berg der Kaskadenkette und der zweithöchste Vulkan der USA. Sein letzter Ausbruch erfolgte 1786. Die erste aufgezeichnete Besteigung des Bergs gelang 1854. Heute wird der Berg regelmäßig erklommen, wobei nur etwa ein Drittel der Aufstiegsversuche erfolgreich sind. Das Skigebiet Mt. Shasta Ski Park befindet sich etwa 10 Kilometer südlich des Gipfels.
Auf der US-kanadischen Grenze gelegen ist der Mount Saint Elias der zweithöchste Berg, sowohl der USA als auch Kanadas. Zudem ist er der zweithöchste der Berg der Eliaskette. Als erster Europäer sichtete der Däne Vitus Bering den Berg, der die Region für Russland erkundete. Heute ist unklar, ob Bering selbst den Berg benannte, oder ob dies Kartografen nach ihm taten. Zum ersten Mal bestiegen wurde der Mount Saint Elias 1897. Der Aufstieg ist äußerst schwierig. Viele Versuche scheitern aufgrund von schlechtem Wetter und schlechter Sicht. 2007 gelang einer österreichischen Expedition im zweiten Anlauf die Abfahrt auf Skiern vom Gipfel bis zur Icy Bay am Golf von Alaska.
Mount Robson ist der höchste Berg der kanadischen Rocky Mountains und der zweithöchste Berg British Columbias, der vollständig in der Provinz liegt. Er ragt im Südwesten fast 3000 m steil über dem Kinney Lake bis zum Gipfel hinauf. Ob der Name des Bergs wie angenommen auf Colin Robertson, einem Fellhändler der North West und Hudson Bay Company zurückgeht, ist nicht abschließend geklärt. Die Ureinwohner der Secwepemc nennen den Berg „Yuh-hai-has-kun“ („Berg des gewundenen Wegs“). Mount Robson wurde erstmalig 1913 bestiegen. Den Gipfel zu erreichen ist äußerst schwierig und erfordert sehr gute Kletterkenntnisse. Nur etwa 10% der Aufstiegsversuche sind erfolgreich, auch wenn der Berg nicht außergewöhnlich hoch ist.
Mount Rainier ist ein Vulkan und der höchste Berg der Kaskadenkette und des Staats Washington. George Vancouver benannte den Berg nach dem britischen Admiral Peter Rainier. Die Ureinwohner der Salish nannten den Berg „Tacoma“ oder „Tahoma“, wobei die Bedeutung des Worts unklar ist. „Mutter des Wassers“ ist eine von ihnen. Nachdem der Denali 2015 umbenannt wurde, gewann die Debatte darüber, ob auch Mount Rainier umbenannt werden sollte, an Intensität. Auf dem Mount Rainier befinden sich die größten zusammenhängenden Gletscher in den USA außerhalb Alaskas. Beim Aufstieg zum Gipfel ist die Überwindung von diesen eine der vielen Schwierigkeiten, mit denen man konfrontiert wird.
Mount Logan ist der höchste Berg Kanadas und der zweithöchste Gipfel Nordamerikas, wodurch er zu den „Seven Second Summits“ zählt. Er wurde erst 1890 entdeckt und ein Jahr später nach Sir William Edmond Logan, einem kanadischen Geologen, benannt. Der Aufstieg zum Mount Logan gilt im Allgemeinen als schwieriger, als der zum Denali. Die isolierte Lage, extreme Kälte sowie Stürme stellen dabei die größten Schwierigkeiten dar. Die erste erfolgreiche Besteigung gelang 1925.
Mount Hood ist der höchste Berg in Oregon und der vierthöchste Gipfel der Kaskadenkette. Er liegt etwa 80 km östlich von Portland, nahe der Grenze zwischen den Staaten Oregon und Washington. Der Berg ist ein Stratovulkan, dessen letzter größerer Ausbruch 1781 und 1782 stattfand. Er gilt jedoch weiterhin als potenziell aktiver Vulkan. Die markante, schneebedeckte Spitze des Berges besteht aus Gletschern und Schneefeldern, was es schwierig macht, seine exakte Höhe zu bestimmen. Am Mount Hood befinden sich außerdem gleich fünf alpine Skigebiete.
Mount Grinnell, im Glacier-Nationalpark, Montana, liegt etwa in der Mitte zwischen Mount Gould im Süden und Mount Wilbur im Norden. Er ist nach George Bird Grinnell benannt, einem der ersten weißen Entdecker in der Gegend. Grinnell war auch maßgeblich an der Etablierung des Galcier-Nationalparks 1910 beteiligt. Bekannter als der Hauptgipfel ist der Nebengipfel, Grinnell Point, der häufig vom Many Glacier Hotel am Swiftcurrent Lake aus fotografiert wird.
Mount Gould, im Glacier-Nationalpark in Monana, ist der höchste Berg der Garden Wall. Während er von Westen nicht besonders auffällig erscheint, ist der Blick auf den Berg aus dem Osten umso beeindruckender, wo dieser sich etwa 1200 m über Lake Grinnell und Lake Josephine erhebt. Entsprechend beginnt die leichtere Normalroute zum Gipfel im Westen. Diese wurde auch 1920, beim ersten aufgezeichneten Aufstieg begangen.
Mount Fay ist der höchste Berg im Valley of the Ten Peaks, auf der Grenze zwischen Alberta und British Columbia. Er wurde 1902 nach Charles E. Fay benannt, einem der Pioniere des Bergsteigens in den kanadischen Rockies. Fay sollte eigentlich auch die Ehre zuteil werden, als erster den Gipfel „seines“ Bergs zu besteigen. Allerdings kamen ihm bei diesem Vorhaben Christian Kaufmann und Gertrude Benham, eine der wenigen Frauen unter den Alpinisten der Jahrhundertwende, zuvor und meisterten bereits am 19. Juli 1904 den ersten aufgezeichneten Aufstieg zum Gipfel des Mount Fay.
Mount Fairweather in den Saint Elias Mountains liegt größtenteils in Alaska. Der Gipfel befindet sich jedoch auf der Grenze zu Kanada, wodurch dies der höchste Punkt der Provinz British Columbia ist. Durch seine Lage, nur etwa 20 Kilometer von der Pazifikküste entfernt, hat Mount Fairweather eine sehr hohe Prominenz von fast 4000 Metern. Einer der Legende der Ureinwohner der Tlingit zufolge lagen Mount Fairweather, oder „Tsalxhaan“, und Mount Saint Elias einst direkt nebeneinander, trennten sich jedoch nach einem Streit. Die Berge zwischen den beiden werden daher heute von den Tlingit auch als die „Kinder Tsalxhaans“ bezeichnet.
Mount Elbert ist der höchste Berg der Rocky Mountains und Colorados. Er ist außerdem der zweithöchste Gipfel in den kontinentalen Vereinigten Staaten, nach Mount Whitney. Trotzdem ist der Berg relativ unbekannt, im Vergleich zu anderen Gipfeln in den Rocky Mountains und unter den höchsten Punkten der US-Bundesstaaten. Benannt ist der Berg nach Samuel Hitt Elbert, der von 1873-1874 Gouverneur des Territory of Colorado war, zwei Jahre bevor das Gebiet 1876 zum 38. US-Bundesstaat wurde.
Mount Columbia ist der höchste Berg Albertas und der zweithöchste in den kanadischen Rockies. Er liegt auf der Grenze zwischen Alberta und British Columbia, wobei sich die Bergspitze in Alberta befindet. Das Columbia Icefield südlich des Gipfels, das aus acht größeren Gletschern besteht, liegt auf der kontinentalen Wasserscheide. Von hier fließen Flüsse in den Arktischen Ozean, die Hudson Bay und den Pazifik.
Mount Baker im Norden Washingtons ist ein Vulkan in der Kaskadenkette. Der Berg ist stark vergletschert und einer der schneereichsten Berge der Welt. George Vancouver benannte den Berg nach dem Navy-Offizier Joseph Baker. Durch seine Lage nahe der Küste ist Mount Baker von Victoria auf Vancouver Island, von Vancouver und von Seattle aus sichtbar. Auf seiner Ostseite befindet sich das Skigebiet Mount Baker Ski Area.