Mount Assiniboine in den kanadischen Rockies liegt auf der kontinentalen Wasserscheide und der Provinzgrenze zwischen Alberta und British Columbia. Aufgrund seiner charakteristischen, pyramidenartigen Form wird er häufig auch als das „Matterhorn der Rockies“ bezeichnet. Der Name des Bergs bezieht sich auf die Ureinwohner der Assiniboine, wurde jedoch vom Geologen George Mercer Dawson 1885 verliehen. Der Berg ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv sondern auch ein Anziehungspunkt für Kletterer. Als schwierigste Route gilt dabei der Aufstieg über die Ostflanke.
Die Minarets sind eine Gruppe steiler Felsnadeln in der Ritter Range, innerhalb der Sierra Nevada. Sie erhielten ihren Namen 1868, da sie entfernt an die Minarette einer Moschee erinnern. 17 der Minarets haben einen inoffiziellen Namen erhalten. Die höchste Spitze wurde Clyde Minaret, zu Ehren des berühmten Bergsteigers Norman Clyde, benannt. Der Aufstieg zum Gipfel kann über verschiedene Routen mit unterschiedlicher Kletterschwierigkeit in Angriff genommen werden.
(South) Maroon Peak und North Maroon Peak bilden zusammen die Maroon Bells („kastanienbraune Glocken“). Sie sind Teil der Elk Mountains und vermutlich die berühmtesten Berge Colorados. Viele vermuten, dass es sich um die am häufigst fotografierten Berge in ganz Nordamerika handeln könnte. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bergketten in den Rockies bestehen die Elk Mountains und die Maroon Bells vor allem aus Tonstein, der den Bergen ihre charakteristische kastanienbraune Färbung verleiht. Allerdings führt dies auch dazu, dass Steinschlag eine große Gefahr beim Klettern in diesen Bergen darstellt. Der White River Forest Service bezeichnete die Berge daher auch schon als „Deadly Bells“ auf seinen Warnschildern.
Kings Peak ist der höchste Gipfel Utahs. Bevor man 1966 Satellitenmessungen vornahm, wurde der zweithöchste Berg des Staats, South Kings Peak, als der höhere der beiden Gipfel angesehen. Beide Berge sind nach Clarence King, einem Vermesser und dem ersten Direktor der Kartografiebehörde United States Geological Survey benannt.
Humphreys Peak, ein erloschener Vulkan, ist der höchste Berg Arizonas und der San Francisco Mountains. Von allen höchsten Punkten der US-Bundesstaaten gilt der Aufstieg zum Humphreys Peak als der leichteste. Viele Wanderer beginnen den Aufstieg vom nahegelegenen Skigebiet Arizona Snowbowl aus, von wo aus eine etwa 8 Kilometer lange Route zum Gipfel führt. Die San Francisco Mountains haben herausragende spirituelle Bedeutung für eine Reihe von Stämmen der Ureinwohner, unter ihnen die Navajo und die Hopi.
Granite Peak ist der höchste Punkt Montanas und der Beartooth Mountains. Von allen höchsten Punkten der US-Bundesstaaten gilt der Aufstieg zum Granite Peak als einer der schwierigsten. Er war auch der letzte dieser Punkte, der erklommen wurde. Die Erstbesteigung fand erst 1923 statt. Es ist zwar möglich, den Gipfel an einem Tag zu erreichen. Die meisten Bergsteiger entscheiden sich jedoch dafür, den Aufstieg in einer Zweitagestour zu versuchen.
Auch wenn der Grand Teton lediglich der zweithöchste Gipfel Wyomings, hinter der Gannett Peak ist, ist er mit Sicherheit der bekanntere der beiden Berge und eins der Wahrzeichen des Staats. Zudem ist er eins der beliebtesten Zielen von Kletterern in den Rocky Mountains. Der Gipfel ist der höchste Punkt der Teton Range, der geologisch jüngsten Bergkette in den Rockies. Eine Reihe von Gipfeln ragen von Osten her zwischen 1500 und 2100 Meter steil auf, wodurch die Teton Range auch zu den Wahrzeichen der Rockies wurde. Der Name geht auf französische Trapper zurück, die den drei Tetons, Grand, Middle und South, im 19. Jahrhundert ihren Namen verliehen. Der Name der Ureinwohner der Shoshonen kann mit „Die ergrauten Väter“ übersetzt werden.
Der Golden Hinde auf Vancouver Island ist der höchste Gipfel der Insel, nahe deren geografischen Zentrums gelegen. Gut sichtbar von der Westküste, wurde der Berg nach einem Schiff Sir Francis Drakes benannt, welcher im 16. Jahrhundert als erster Brite die Welt umsegelte. Unter Alpinisten war lange die Bezeichnung „The Rooster's Comb“ („Der Hahnenkamm“) beliebt, in Anlehnung an das Erscheinungsbild des Bergs. 1938 erhielt der Golden Hinde offiziell seinen heutigen Namen.
Gannett Peak ist Wyomings höchster Berg sowie der höchste Gipfel der Wind River Range und den Greater Yellowstone Rockies. Außerdem handelt es sich um den höchsten Berg der Rocky Mountains außerhalb Colorados. Die größten Gletscher der amerikanischen Rockies und die isolierte Lage tragen dazu bei, dass der Aufstieg zum Gipfel äußerst herausfordernd ist.
Castle Peak, in der Mitte Idahos gelegen, ist der höchste Berg der White Cloud Mountains, einer Bergkette in den Rocky Mountains. Er erhebt sich über die nahegelegene Merriam Peak im Norden. An klaren Tagen kann man vom Gipfel mehr als 25 Seen erblicken. In der Nähe befinden sich die Skigebiete Bald Mountain, Dollar Mountain, und Soldier Mountain. Mit einer Kletterschwierigkeit von III ist der Aufstieg zum Gipfel eher erfahrenen Bergsteigern vorbehalten.
Cascade Mountain ist ein vertrauter Anblick für die Besucher Banffs in Alberta. Der Fuß des Bergs reicht nahezu bis an die Stadtgrenze im Norden. Bilder der Banff Avenue im Zentrum zeigen häufig den Berg, der sich im Hintergrund eindrucksvoll über die Stadt erhebt. Wie sein heutiger Name verweist auch der Name der Ureinwohner „Minihapa“ („Berg, wo das Wasser fällt“) auf den Wasserfall an der Südflanke des Bergs. Unter Einheimischen ist auch die Bezeichnung „Stoney Chief“ („Steinerner Häuptling“), in Anlehnung an den benachbarten Berg „Stoney Squaw“ gebräuchlich. Das nahegelegene Skigebiet Norquay Ski Area ist ein beliebter Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Gipfel.
Boundary Peak in den White Mountains, östlich der Sierra Nevada, ist der höchste Berg Nevadas. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass der Gipfel nur etwa einen Kilometer von der Grenze zu Kalifornien entfernt liegt. Im allgemeinen wird Boundary Peak nicht als eigentändiger Berg, sondern als Nebengipfel der deutlich höheren Montgomery Peak (4097 m) auf der kalifornischen Seite der White Mountains angesehen. Daraus ergibt sich auch die vergleichsweise geringe Prominenz von lediglich 77 Metern.
Borah Peak ist der höchste Berg Idahos und der Lost River Range in den Rocky Mountains. Rund herum erheben sich viele der anderen höchsten Gipfel Idahos, wie etwas Mount Idaho oder Leatherman Peak. Borah Peak wurde nach William Borah, einem langjährigen Senator aus dem Staat benannt. Auf dem Weg zum Gipfel muss man für gewöhnlich Eis- und Schneefelder passieren, auch während der Sommermonate, was eine gewisse Herausforderung beim Aufstieg mit sich bringt. Der erste aufgezeichnete, erfolgreiche Aufstieg gelang 1912.
Baboquivari Peak, im südlichen Arizona, ist der höchste Punkt in den Baboquivari Mountains und der Baboquivari Peak Wilderness. Die Bergspitze ragt steil nach oben und ist ein beliebtes Ziel für Touristen und Kletterer. Das Kitt-Peak-Nationalobservatorium liegt in der Nähe des Bergs. Baboquivari Peak hat herausragende, kulturelle Bedeutung für die Ureinwohner der Tohono O’odham. Ihrem Glauben zufolge lebt der Schöpfer I'itoi in einer Höhle, tief unter dem Berg.
El Capitan ist eines der berühmtesten Wahrzeichen des Yosemite National Parks und eine Traumdestination für Kletterfans aus aller Welt. Die gut 1000 Meter hohe Felswand hat eine Südwest- und eine Südostflanke. Die Südkante dazwischen ist unter dem Namen „The Nose“ bekannt und wurde bei der ersten Durchsteigung der Wand 1958 begangen. Mittlerweile wurden bereits mehr als 70 Routen an der Wand eröffnet, wobei die schnellsten Aufstiege in unter zwei Stunden geschafft wurden, während die längsten Aufenthalte an El Capitans Wänden mehr als 200 Tage dauerten.