Die Cima d’Asta ist die höchste Erhebung des gleichnamigen Bergmassivs und damit auch der höchste Punkt in den Fleimstaler Alpen. Der Berg befindet sich in einem eher abgelegenen Teil der Dolomiten, abseits der touristischen Hauptrouten. Das Gestein der Cima d’Asta besteht aus Granit, wodurch sie sich von den umliegenden Bergen abhebt, die vor allem durch rötliches Vulkangestein geprägt sind.
Die Cima Dodici (auch Cima XII) ist der höchste Punkt der Provinz Vicenza sowie der Vizentiner Alpen, die sich im Nordosten des Gardasees erheben. Über den Gipfel verläuft die Grenze zur Provinz Trento. Auf deutsch wird der Berg auch als Zwölferkofel bezeichnet. Die Cima Dodici ist aus allen Richtungen gut erschlossen und daher ein beliebtes Ziel von Bergwanderungen im Sommer und Skitouren im Winter.
Die Cima Tosa ist ein Berg im Brenta-Massiv, im Norden des Gardasees. Einst galt sie als höchste Erhebung des Massivs. Neue Messungen ergaben jedoch eine Gipfelhöhe von noch lediglich knapp 3 136 Metern, womit die nördlich gelegene Cima Brenta (3 151 m) der höhere der beiden Gipfel ist. Ungeachtet dessen fasziniert die Cima Tosa als gewaltiger, schneebedeckter Felsturm mit steil aufragenden Wänden. Besonders eindrucksvoll ist die etwa 800 Meter hohe Nordwand des Berges.
Der Gipfel des Cimon della Pala ist eine markante Felspyramide, weswegen der Berg auch als das „Matterhorn der Dolomiten“ bekannt ist. Einen besonders schönen Blick auf den Gipfel sowie die umliegenden Berge der Palagruppe hat man vom Gebirgspass Passo Rolle in fast 2000 Metern Höhe. Die Normalroute auf den Gipfel führt über den Ostgrat, wurde jedoch erst 1989 zum ersten mal durchstiegen. Bei der Erstbesteigung des Bergs 1870 wurde hingegen die Route über die Nordwand begangen.
Als perfekter Vulkankegel erhebt sich der Cotopaxi in den Anden, nahe des Äquators. Der Berg ist einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. In den letzten 500 Jahren wurden hier mehr als 80 Eruptionen verzeichnet. Der letzte größere Ausbruch erfolgte 1903 bis 1904. Als erster Europäer versuchte Alexander Humboldt 1802 den Cotopaxi zu besteigen, musste jedoch auf einer Höhe von etwa 4500 Metern umkehren. 70 Jahre später gelang dagegen Wilhelm Reiss und Angel Escobar die erste dokumentierte Besteigung von Ecuadors zweithöchstem Berg.
Crowsnest Mountain ist ein massiver Felsen in den östlichen Rocky Mountains. Der Monolith erhebt sich südlich der Seven Sisters. Weiter im Süden verläuft der Highway 3, von dem aus man eine spektakuläre Sicht auf den Berg hat. Der Name geht zurück auf eine Bezeichnung der Cree, die den Felsen allerdings nicht nach Krähen sondern den Raben benannt hatten, die in der Gegend nisteten.
Südlich des Kaspischen Meers befindet sich der Damavand (auch Damawand), der höchste Berg des Irans und der höchste Vulkan Asiens, womit er zu den Volcanic Seven Summits zählt. Dies spiegelt auch der Name wieder, der mit „rauchender Berg“ übersetzt werden kann. Als topografisch zweitprominentester Gipfel Asiens nach dem Mount Everest ist der Damavand weithin sichtbar. In der persischen Kultur finden sich eine Vielzahl von Mythen und Legenden rund um den Berg, die häufig vom Widerstand gegen verschiedene Formen tyrannischer Herrschaft handeln. Auch heute noch ist der Damavand für die iranische Bevölkerung ein wichtiges Symbol. Mehr als ein Dutzend Routen führen auf den Gipfel, der ohne Kletterpassagen erreicht werden kann. Bereits 905 wurde der erste Aufstieg auf den Berg dokumentiert.
Der Denali ist der höchste Berg Nordamerikas und der drittprominenteste Berg der Erde. Er war lange als Mount McKinley bekannt, bevor er 2015 offiziell den Namen der Ureinwohner, Denali, erhielt, welcher mit „der Große“ übersetzt werden kann. Die erste erfolgreiche Gipfelbesteigung erfolgte 1913. Heute werden regelmäßig Aufstiegsversuche unternommen. Zum einen ist der Denali einer der Seven Summits. Aufgrund der großen Kälte und hoher Windgeschwindigkeiten gilt eine Besteigung des Denali zum anderen als eine sinnvolle Vorbereitung für Himalaya-Expeditionen.
Ihrem südlichen Nachbarn Matterhorn gilt ein Großteil der Aufmerksamkeit doch auch die Dent Blanche fasziniert mit ihrem nahezu perfektem pyramidenförmigen Gipfel. Von diesem aus verlaufen vier Grate fast kreuzförmig in die vier Himmelsrichtungen. Der erste dokumentiere erfolgreiche Aufstieg auf die Dent Blanche gelang 1862, drei Jahre vor der Erstbesteigung des Matterhorns. Die seinerzeit gewählte Route von Süden gilt heute als Normalroute. Beliebter Ausgangspunkt für Aufstiegsversuche ist die Hütte des Schweizer Alpenvereins Cabane de la Dent-Blanche.
Der Dent du Géant (der Zahn des Riesen) gehört zur Mont-Blanc-Gruppe und liegt auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Dem steil herausragenden Nordostgipfel verdankt der Berg seinen Namen. Doch auch der etwas niedrigere Südwestgipfel liegt knapp über der 4000-Meter-Marke.
Die Dents du Midi in den Savoyer Voralpen bilden eine drei Kilometer lange Bergkette, die sieben etwa gleich hohe Felsgipfel umfasst. Die Dents du Midi bieten grandiose Aussichtspunkte, tiefe Schluchten und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und sind deswegen ein beliebter Berg für Wandertouren.
Der Dhalaugiri ist der siebthöchste Berg der Erde und der höchste Gipfel, der nicht auf einer Staatsgrenze liegt. Der Fluss Kali Gandaki fließt zwischen Dhalaugiri und dem östlich gelegenen Annapurna-Massiv und bildet damit das vermutlich tiefste Flusstal der Welt. Als weithin sichtbarer Gipfel wurde der Dhaulagiri bereits 1808 als bis dahin höchster erfasster Berg weltweit vermessen. Erst 30 Jahre später übernahm der Kangchenjunga in Indien diesen Platz. Die Erstbesteigung des Dhalaugiri 1960 war die vorletzte eines Achttausenders.
Der 4545 Meter hohe Dom ist der höchste, vollständig auf Schweizer Gebiet stehende Berg. Die Aussicht von oben wird als spektakulär beschrieben, da der Dom sehr frei steht und weite Blicke ins Land und über das Monte-Rosa-Massiv ermöglicht. Sein Name stammt tatsächlich von einem Domherrn, Berchthold, der die ersten Höhenmessungen am Berg vornahm. Das Skigebiet „Saas-Fee“ liegt sechs Kilometer entfernt und ermöglicht auch im Sommer einige der höchsten und schönsten Abfahrten der Alpen.
Bestehend aus kleiner Zinne, grosser Zinne und westlicher Zinne (von links nach rechts) sind die Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten ein beliebtes Ziel zum Klettern. Von hier aus nahmen viele Entwicklungen des Bergsteigens ihren Anfang, zum Beispiel die Betonung der Sportlichkeit im Klettern. Ein Teil ihrer Bekanntheit lässt sich leider auf den Ersten Weltkrieg zurückführen. Damals war das Gebiet rund um die Drei Zinnen heftig umkämpft. Die Spuren der Gefechte sind noch heute rund um die Drei Zinnen zu finden.
Die Dufourspitze ist der höchste Berg der Schweiz und liegt in einem der imposantesten Bergstöcke der Alpen, dem Monte Rosa-Massiv. Die Grenze zu Italien verläuft etwa 100 m östlich des Gipfels. Benannt wurde die Dufourspitze nach Guillaume-Henri Dufour, einem Schweizer General und Kartografen, der 1845 das erste exakte Landkartenwerk der Schweiz veröffentlichte.
Von Norden aus gesehen erhebt sich die Ehrwalder Sonnenspitze als markante Felspyramide vor den anderen Gipfeln der Mieminger Gruppe. Östlich des Gipfels liegt der wunderschöne Seebensee, der auch eine tolle Aussicht auf das Zugspitzmassiv im nahen Wettersteingebirge bietet. Am südlicher gelegenen Drachensee befindet sich die Coburger Hütte, die ein guter Ausgangspunkt für Touren zur Sonnenspitze ist.
Der Eiger in den Berner Alpen bildet zusammen mit Mönch und Jungfrau eine der berühmtesten Bergketten der Alpen. Der Eiger selbst ist vor allem für seine 1800 Meter hohe Nordwand bekannt und wurde schon im Standardwerk „The Alps“ von A.W. Moore 1864 eindrucksvoll beschrieben: „Von den Tausenden, die jährlich unter dem Schatten dieser grandiosen Mauer vorbeigehen, die an Höhe und Steilheit die des Wetterhorns noch übertrifft, ist wohl jeder von dem wilden Abbruch zutiefst beeindruckt.“
Eiger, Mönch und Jungfrau bilden eine der berühmtesten und markantesten Berggruppen der Schweiz und des gesamten Alpenraums. Die Jungfrau im Westen ist der höchste der drei Gipfel. Die nach ihr benannte Zahnradbahn führt seit 1912 über Eiger und Mönch bis zur höchsten Eisenbahnstation Europas, dem Jungfraujoch auf 3454 Meter Höhe.
Der Eisenhut ist der höchste Gipfel der Gurktaler Alpen und der Nockberge und befindet sich in der Steiermark. Die Grenze zu Kärnten verläuft südlich des Berges. Wie der Name verrät, wurde rund um den Eisenhut früher Eisenerz abgebaut. Dokumentiert ist der Bergbau in der Region spätestens seit dem 13. Jahrhundert. Heute ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, insbesondere mit dem Skigebiet Turracher Höhe im Südwesten des Eisenhuts.
El Capitan ist eines der berühmtesten Wahrzeichen des Yosemite National Parks und eine Traumdestination für Kletterfans aus aller Welt. Die gut 1000 Meter hohe Felswand hat eine Südwest- und eine Südostflanke. Die Südkante dazwischen ist unter dem Namen „The Nose“ bekannt und wurde bei der ersten Durchsteigung der Wand 1958 begangen. Mittlerweile wurden bereits mehr als 70 Routen an der Wand eröffnet, wobei die schnellsten Aufstiege in unter zwei Stunden geschafft wurden, während die längsten Aufenthalte an El Capitans Wänden mehr als 200 Tage dauerten.
Der Elbrus ist der höchste Berg Russlands und des Kaukasus. Er wird häufig auch als Europas höchster Berg angesehen, womit er zu den Seven Summits gezählt wird. Der niedrigere Ostgipfel des Elbrus wurde bereits 1829 erstmals erfolgreich bestiegen. Der höhere Westgipfel wurde 1874 erstmalig bezwungen. Die Normalroute zum Gipfel gilt als nicht sonderlich schwierig. Daher gelangten bereits zu Sowjetzeiten viele Menschen auf seinen Gipfel. Die große Höhe, niedrige Temperaturen und starke Winde bleiben die größten Schwierigkeiten auf dem Weg auf den Elbrus. Aufgrund der extremen Kälte am Berg im Winter sind Aufstiegsversuche zu dieser Jahreszeit bis heute sehr selten.
Die Ennskraxn ist zwar nicht der höchste Berg des Kleinarltals in Salzburg, aber einer der markantesten Gipfel in der Gegend. Sie ist Teil der Radstädter Tauern, einer westlichen Untergruppe der Niederen Tauern. Von den Einheimischen wird der Berg auch einfach als „Krax“ bezeichnet. Im Osten des Gipfels entspringt die Enns, Österreichs längster Binnenfluss. Besonders farbenfroh sind die Ausflüge rund um den Berg in den frühen Sommermonaten, während der Blütezeit der Bewimperten Alpenrose, die auch als „Almrausch“ bekannt ist.
Der Etna, oder Ätna, ist der höchste Berg auf Sizilien und der höchste aktive Vulkan Europas außerhalb des Kaukasus. Der Etna findet sich auf der Liste der UN Decade Volcanoes und gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Obwohl der Etna nahezu ständige vulkanische Aktivitäten zeigt, ist er ein populäres, touristisches Ziel. An seinen Hängen befinden sich sogar zwei Skigebiete.
Das Fellhorn gilt als der Blumenberg der Allgäuer Alpen, vor allem aufgrund der großen Alpenrosenfelder an seinen Hängen. Als Teil der Schafalp-Gruppe war der Berg früher auch als „Schlappolder (Kreuz-)Spitz“ bekannt. Aus dem Stillachtal gelangt man mit der Fellhornbahn auf eine Höhe von etwa 70 Metern unterhalb des Berggipfels.
Der Fichtelberg ist der höchste Berg Sachsens sowie die höchste Erhebung auf der deutschen Seite des Erzgebirges. Der höchste Gipfel des gesamten Gebirgszugs, der Klínovec oder Keilberg in Tschechien, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft, in nur etwa dreieinhalb Kilometer Entfernung. Rund um beide Berge befinden sich die größten Skigebiete des Erzgebirges. Zusammen bilden sie das wichtigste Zentrum für Wintersport in der Region.
Das Finsteraarhorn liegt in einer sehr einsamen Region der Alpen und ist umgeben von unbewohnten Gletschertälern. Von Nordosten ähnelt das Finsteraarhorn einer Haifischflosse, von Südwesten einem großen Dreieck. Durch seine einsame Lage ist der Berg deutlich weniger bekannt als Mönch, Eiger und Jungfrau, auch wenn er diese überragt und der höchste Punkt der Berner Alpen ist.
Bis auf über 3400 Meter Höhe strecken sich die Felsnadeln des Fitz Roy in den Himmel Patagoniens. Der Berg ist ein Sehnsuchtsort für Kletterer und der Aufstieg zum Gipfel stellt eine der großen alpinistische Herausforderungen dar. Benannt wurde der Berg nach Robert FitzRoy, dem Kapitän des Forschungsschiffs HMS Beagle. Da der Gipfel oft wolkenverhangen ist, gaben die Ureinwohner der Gegend dem Berg den Namen El Chaltén, was „Der Rauchende“ bedeutet.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt das Fletschhorn noch als Viertausender der Alpen. Durch das Abschmelzen der Gletscher auf dem Gipfel wurde die Höhenangabe jedoch auf zunächst 3993 Meter ab den 1950er-Jahren und zuletzt auf 3985 Meter korrigiert. Das Fletschhorn ist der nördlichste der drei großen Gipfel der Weissmiesgruppe. Durch das Fletschjoch ist der Berg vom südlich gelegenen Lagginhorn getrennt.
Das Fluchthorn besteht aus drei Gipfeln, von denen das Südliche Fluchthorn mit 3399 Metern lange der höchste war. Nach einem gewaltigen Felssturz am Südgipfel im Juni 2023, der unter anderem das Gipfelkreuz mit sich riss, wurde jedoch das Mittlere Fluchthorn zur höchsten Erhebung des Bergs. Über die Gipfel verläuft nicht nur die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz sondern auch die zwischen deutschem und rätoromanischem Sprachgebiet. Im Rätoromanischen ist das Fluchthorn als Piz Fenga bekannt.
Es gibt wohl kaum einen Berg auf der Erde mit einer ähnlich überragenden, kulturellen Bedeutung wie den Fuji. Von frühgeschichtlichen Zeiten bis in die Moderne wurde Fuji-san in Japan vielfach nahezu gottgleich verehrt. Zusammen mit Tate und Haku zählt er zu den drei heiligen Bergen Japans. Der höchste Berg des Landes gilt als noch aktiver Vulkan, auch wenn die Gefahr eines Ausbruchs als gering angesehen wird. Der erste dokumentierte Aufstieg auf den Gipfel gelang einem unbekannten Mönch im Jahr 663. Frauen erhielten dagegen erst in den 1860er Jahren offiziell Zugang zum Berg.
Der gut 3000 m hohe Furgler ist Teil der Samnaungruppe in Tirol und einer der häufigst besuchten Berge in der Region. Das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis liegt in unmittelbarer Nähe zum Furgler. Die Seilbahnen des Skigebiets werden dabei häufig für Aufstiege zum Gipfel genutzt. Der Berg ist außerdem ein beliebtes Ziel für Skitourengeher.
Der Galdhøpiggen ist der höchste Gipfel von Norwegen sowie der höchste Berg von ganz Skandinavien. Dies macht ihn zu einem äußerst populären Ziel für Kletterer. Drei größere Gletscher bedecken die Nord-, West- und Südseite des Gipfels. Entsprechend ist die Aufstiegsroute von Osten aus die einfachste, bei der man ohne technisches Klettern auskommt. Lange Zeit galt der nur wenige Kilomter östlich gelegene Glittertind als der höhere der beiden Berge. Durch das Abschmelzen der Gletscher am Gipfel des Glittertinds verlor dieser jedoch so stark an Höhe, dass er nun nur noch der zweithöchste Berg Norwegens ist.
Das Gamsfeld ist der höchste Berg der Salzkammergutberge und der einzige Zweitausender der Gruppe. Unterhalb des kuppelförmigen Gipfelbereichs fällt das Gamsfeld nach allen Seiten hin steil ab, was Aufstiege entsprechend erschwert. Belohnt werden die Mühen mit einer grandiosen Aussicht auf die deutlich höheren Berge des Dachsteinmassivs im Süden und die Seen des Salzkammerguts im Norden. Bekannt ist das Gamsfeld auch für die üppige alpine Flora an seinen Hängen. Unter anderem wachsen hier Alpenrosen, die zu ihrer Blütezeit stellenweise einen dichten Teppich aus Blumen bilden.
Gannett Peak ist Wyomings höchster Berg sowie der höchste Gipfel der Wind River Range und den Greater Yellowstone Rockies. Außerdem handelt es sich um den höchsten Berg der Rocky Mountains außerhalb Colorados. Die größten Gletscher der amerikanischen Rockies und die isolierte Lage tragen dazu bei, dass der Aufstieg zum Gipfel äußerst herausfordernd ist.
Gasherbrum I ist der höchste Berg der gleichnamigen Gasherbrum-Gruppe und der elfthöchste Berg der Erde. Von den Briten zunächst als K5 (Karakorum 5) erfasst, setzte sich später der Name aus der lokalen Sprache Balti duch, der mit „schöner Berg“ übersetzt werden kann. Seine abseitige Lage verhalf ihm zudem zum Beinamen „Hidden Peak“. Nach der Erstbesteigung 1958 gelang Peter Habeler und Reinhold Messner 1975 am Gasherbrum I die erste Besteigung eines Achttausenders im reinen Alpinstil ohne zusätzlichen Flaschensauerstoff.
Gasherbrum II ist der dritte und niedrigste Achttausender in der Gasherbrum-Gruppe. Der Berg mit seiner auffälligen Gipfelpyramide erhebt sich südöstlich von K2 und Broad Peak und damit im Zentrum der Gruppe. Im 19. Jahrhundert wurde Gasherbrum II von den Briten zunächst als K4 (Karakorum 4) bezeichnet. Als Nebengipfel wird meist der Gasherbrum III (7946 m) im Westen angesehen, der eine topografische Prominenz von unter 500 Metern aufweist. Bis zu dessen Erstbesteigung 1975 handelte es sich um einen der höchsten unbestiegenen Punkte der Erde.