Die Hochfrottspitze ist der höchste deutsche Gipfel der Allgäuer Alpen. Gemeinsam mit den benachbarten Bergen Trettachspitze und Mädelegabel bildet sie das berühmte Dreigestirn am Allgäuer Hauptkamm. Der Name stammt wahrscheinlich von der als „Frut“ bezeichneten Felswildnis südlich des Berges. Von den Bewohnern des nahen Oberstdorf wird der Berg häufig eher als eine der drei Trettachspitzen bezeichnet.
Der Hochgall oder Collalto ist ein Grenzberg zwischen Österreich und Italien sowie der höchste Gipfel der Rieserfernergruppe – ein stattlicher, trapezförmiger Klotz mit einem markanten Gipfelgrat. Der Berg bildet einen Lückenschluss zwischen Hohen Tauern, den Zillertaler Alpen im Westen und dem Tauferer Tal in Südtirol. Demzufolge ist er aus Österreich oder Italien besteigbar.
Der Hochgolling ist der höchste Berg der Schladminger Tauern und der gesamten Niederen Tauern. Die wuchtige Felspyramide mit den markanten und steil abfallenden Graten erhebt sich über dem Untertal und dem Lesachtal und zieht sich somit vom Bundesland Salzburg im Westen hinüber in die Steiermark im Osten. Blickfang des allseits steil abfallenden und durch dunkles Gestein geprägten Berges ist seine rund 1 000 Meter hohe Nordwand.
Der Hausberg von Oberstaufen ist die höchste Erhebung der Nagelfluhkette und besitzt eine herausragende touristische und geografische Bedeutung. Mit der Hochgratbahn erreicht man die Bergstation etwa 125 Meter unterhalb des Gipfels. An den Hängen des Hochgrats gibt es regen Almbetrieb. Der Hochgrat-Berglauf ist eins der sportlichen Highlights im Oberallgäu.
Der Hochiss ist der höchste Gipfel der Brandenberger Alpen und liegt auf dem Hauptkamm der kleinen Rofangruppe, einer Untergruppe der Brandenberger Alpen in Tirol, welche östlich des Achensees liegt. Der Name Hochiss leitet sich vom Dialektnamen „Iss(e)“ ab, was Weideplatz oder eine Hochweide bedeutet.
Obwohl er häufig im Schatten seines berühmten östlichen Nachbarns Watzmann steht, ist der Hochkalter im gleichnamigen Bergmassiv einer der höchsten Gipfel Deutschlands. An seiner Nordseite befindet sich mit dem Blaueis der nördlichste Alpengletscher. Noch etwas weiter nördlich befindet sich der Zauberwald voller Felstrümmer. Dieser entstand vor etwa 4000 Jahren bei einem gewaltigen Bergsturz am Hochkaltermassiv, durch den auch der Hintersee aufgestaut wurde.
Der Hochkönig ist der höchste Gebirgsstock der Berchdesgadener Alpen und liegt sehr prominent südlich der deutsch-österreichischen Grenze. Insbesondere von Süden wirkt er sehr eindrucksvoll. Auf seinem Gipfel befindet sich die „Übergossene Alm“, ein Gletscher, der allerdings in den letzten Jahrzehnten stark geschrumpft ist.
Der Hochschwab ist der höchste Berg der Hochschwabgruppe in der Steiermark, östlich des Gesäuse Nationalparks. Die Hochschwabgruppe ist ein überwiegend vegetationsloses und verkarstetes Plateaugebirge. Das Plateau fällt nach Süden hin mit einer steilen, etwa 300 Meter hohen und zwei Kilometer breiten Wand ab. Typisch für ein Karstgebirge sind auch die Höhlen, die sich durch das Massiv ziehen.
Hochtor ist der höchste Berg der Ennstaler Alpen in Steiermark. Vom Ufer der Enns am Rande des Nationalpark Gesäuse ragt das Hochtor fast wie ein Dolomitengipfel auf. Gute Kletterfähigkeiten sollten all jene haben, die durch die 900 Meter hohe Nordwestwand zum Gipfel wollen. Auch die Normalroute vom Johnsbachtal im Süden ist nicht ganz einfach und erfordert Schwindelfreiheit und Klettergeschick.
Der Hochvogel ist einer der prägenden Berge der Allgäuer Alpen. Er ist zwar nicht der höchste Berg derselben, aber einer der bekanntesten und markantesten. Die Aussicht vom Gipfel ist weitumfassend und grandios. Im Osten reicht die Sicht bis zum Wetterstein und Karwendel, im Süden bis zu den Hohen Tauern. Im Westen zeigen sich die Schweizer Alpen mit Säntis und Tödi, und nach Norden blickt man bis zum Schwarzwald und zur Schwäbischen Alb.
Der Hochwanner auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol ist Deutschlands höchste Erhebung außerhalb des Zugspitzmassivs. Mehr als 1400 Meter fällt die eindrucksvolle Nordwand Richtung Reintal ab. Die Erstbesteigung erfolgte 1870 über die heutige Normalroute von Süden aus Tirol. In den Sommermonaten hat man während des Aufstiegs gute Chancen, auf hier ansässige Murmeltiere zu treffen. Oben angekommen bietet sich schließlich eine tolle Aussicht auf die Nachbarberge wie die Alspitze im Norden oder die Mieminger Kette im Süden.
Die Höfats, auch als „Matterhorn des Allgäu“ bekannt, ist wohl der markanteste Grasberg im Allgäu. Der Aufstieg zu den vier nahezu gleichhofen Gipfeln ist durch die steilen Gras- und Schrofenflächen äußerst fordernd. Belohnt wird die Mühe mit einer einzigartigen Flora, die so sonst nirgendwo im Allgäu vorkommt. Seit 1911 ist die Höfats Pflanzenschutzgebiet. Das Edelweiß, zwischenzeitlich nahezu ausgerottet, wächst hier heute wieder in Stöcken mit 30 und mehr Blüten.
Die Hohe Veitsch, der höchste Gipfel der Mürzsteger Alpen in der Steiermark, liegt östlich des Mürztals und westlich des Aflenzerseebergs und der Rax. Es handelt sich um ein ganzes Massiv, das sich mit seinem langgestreckten Plateau von West nach Ost zieht. Eine Bergbahn gibt es hier nicht, doch der Weg auf den Gipfel ist – etwas Ausdauer vorausgesetzt – recht einfach.
Die Hohe Warte (ital. Monte Coglians) liegt auf der Grenze zwischen Kärnten und Friaul-Julisch Venetien in Italien. Sie ist die höchste Erhebung der Karnischen Alpen und bildet mit ihren Nachbargipfeln Kellerspitzen, Kellerwarte, Seewarte und Kollinkofel ein eindrucksvolles Massiv. Am besten kommt man auf den Gipfel von der italienischen Seite über das Rifugio Marinelli.
Der Hohe Dachstein ist mit 2995 Metern der höchste Gipfel des Dachsteingebirges und gleichzeitig der höchste Gipfel der österreichischen Bundesländer Oberösterreich und Steiermark. Berühmt sind die hohen Südwände, die etwa 1000 Meter tief abfallen. Die Dachstein Gletscherbahn erschließt vom steirischen Ort Ramsau am Dachstein aus den südlichen Teil des Dachsteinmassivs. Für den Bau wurde in den 1960ern ein Teil des Nebengipfels Hunerkogel gesprengt.
Der Hohe Ifen, oder Hochifen, ist der höchste Punkt des Ifenplateaus, das schräg bis zur Ifenmauer kurz vor dem Gipfel führt. Obwohl bei weitem nicht der höchste Berg der Allgäuer Alpen, bietet er dennoch eine weitreichende Aussicht auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Eindrucksvoll ist vor allem das Gottesackerplateau im Nordosten, eine fast mondartig anmutende Karstlandschaft, die heute unter Naturschutz steht und Heimat seltener Tiere und Gebirgspflanzen ist. Auf der Ostseite des Bergs, auf der Schneiderkürenalpe, wurde 1998 eine steinzeitliche Wohnstätte entdeckt und freigelegt.
Der Hohe Sonnblick ist der höchste Berg der Goldberggruppe in den Hohe Tauern. Der Name Goldberggruppe geht auf die Goldminen-Geschichte der Region zurück. Das vom 13. bis ins frühe 19. Jahrhundert geförderte Gold war eine der Grundlagen für den Reichtum des Erzstifts Salzburg. In jüngerer Vergangenheit litt der Sonnblick sehr unter dem Klimawandel, die Gletscher schmelzen und der Permafrost taut auf. 2003 wurde der Gipfel mit Spritzbeton und Gebirgsankern befestigt.
Humphreys Peak, ein erloschener Vulkan, ist der höchste Berg Arizonas und der San Francisco Mountains. Von allen höchsten Punkten der US-Bundesstaaten gilt der Aufstieg zum Humphreys Peak als der leichteste. Viele Wanderer beginnen den Aufstieg vom nahegelegenen Skigebiet Arizona Snowbowl aus, von wo aus eine etwa 8 Kilometer lange Route zum Gipfel führt. Die San Francisco Mountains haben herausragende spirituelle Bedeutung für eine Reihe von Stämmen der Ureinwohner, unter ihnen die Navajo und die Hopi.
Mexikos dritthöchster Berg, Iztaccihuatl oder kurz Ixta, erhebt sich nördlich des Popocatépetl zwischen der Hauptstadt und Puebla. Der Name des Bergs kann mit „weisse Dame“ übersetzt werden, denn von Osten oder Westen aus gesehen erscheint das Profil des Bergrückens wie eine liegende Frau mit Kopf, Brust, Knien und Füssen. Die besten Wetterbedingungen für den Aufstieg auf den Berg herrschen im Frühjahr. Aufgrund der Höhe über 5000 Meter sollte dabei ausreichend Zeit für die Akklimatisierung eingeplant werden.
In unmittelbarer Nachbarschaft der Viertausender der Walliser Alpen wirkt das Jegihorn, oder Jägihorn, eher klein. Dennoch erfreut sich der Gipfel bei Kletterern großer Beliebtheit. Besonders bekannt ist die Hängebrücke, der Panorama-Klettersteig Jägihorn, der von Anfang Juni bis Anfang Oktober auf dem Weg zum Gipfel begangen werden kann. Von oben genießt man einen fantastischen Ausblick über die Nachbargipfel der Mischabelgruppe, die Berner Alpen und das Rhonetal.
Nur wenige Menschen haben bisher den Gipfel des Jirishanca, des „Kollibrischnabels aus Eis“ erreicht. Die steil aufragende Felspyramide in der Cordillera Huayhuash ist auch als das „Matterhorn der Anden“ bekannt. Im Juli 1957 gelang den Österreichern Toni Egger und Siegfried Jungmair die Erstbesteigung über die Nordostwand. Diese Route wurde 1969 zum zweiten und bisher letzten mal erfolgreich begangen. Im selben Jahr gelang auch der erste Aufstieg über die Westwand.
Die Jungfrau ist der höchste Gipfel des Dreigestirns, das sie gemeinsam mit Eiger und Mönch bildet. Die Eröffnung der Zahnradbahn zum Jungfraujoch auf über 3400 Meter Höhe im Jahr 1912 machte den Berg zu einem der am leichtesten zugänglichen Viertausender der Alpen. Der Name ging womöglich von der am Nordhang gelegenen Wengernalp, die von den Nonnen des ehemaligen Frauenklosters Interlaken Jungfrauenberg genannt wurde, mit der Zeit auf die Jungfrau über.
Auf der Grenze zwischen China und Pakistan erhebt sich der K2, der zweithöchste Berg der Erde und der höchste Punkt im Karakorum. Der Name geht auf die Briten zurück, die im 19. Jahrhundert für die höchsten Gipfel des Gebirges die Bezeichnungen K1 bis K5 verwendeten. Der fast 800 Meter niedrigere Masherbrum, oder K1, erschien ihnen zunächst als der höhere Berg. Die Besteigung des K2 gilt als wesentlich schwieriger als die des Everest. Neben der größeren klettertechnischen Herausforderung ist der Berg in noch höherem Maße extremen Winden und Stürmen ausgesetzt, die den Aufstieg besonders erschweren oder komplett unmöglich machen. 1954 gelang die Erstbesteigung des K2. Bis 2015 wurden nur etwa 300 weitere erfolgreiche Aufstiegsversuche gezählt.
Der Kailash befindet sich im Süden Tibets an der Grenze zu Nepal und Indien, in einer Region, die lange Zeit als eine der unzugänglichsten der Welt galt. Seiner einzigartigen Diamantenform verdankt er den Namen „kostbares Schneejuwel“. Der Kailash gilt besonders im Buddhismus und Hinduismus als heiliger Berg. Die 108-malige Umrundung des Bergs führt dem buddhistischen Glauben zufolge zur Erleuchtung. Auf Grund der religiösen Bedeutung des Kailash wurde ein Aufstiegsverbot ausgesprochen und der Berg ist bis heute unbestiegen.
Südlich des Chiemsees erhebt sich die Kampenwand, die mit ihrer markanten Felsspitze, die an einen Hahnenkamm erinnert, noch aus großer Entfernung leicht zu erkennen ist. Nicht auf dem Haupt- sondern auf dem vier Meter niedrigeren Ostgipfel befindet sich das mit 12 Metern höchste Gipfelkreuz der Bayerischen Alpen. Die Kampenwandbahn bringt im Winter Skifahrer ins Skigebiet Kampenwand–Aschau am Nordosthang des Bergs. Der Aufstieg auf den etwa 200 Meter höher gelegenen Hauptgipfel ist per Wanderung mit nur wenigen Kletterpassagen möglich. Die Kampenwand bietet jedoch auch Routen für längere Kletter-, Mountainbike- und Skitouren.
Der Gipfel des Kangchenjunga oder Kangchendzönga ist der höchste Punkt Indiens, auf der Grenze zu Nepal. Der dritthöchste Berg der Erde ist zugleich der östlichst gelegene Achttausender. Bis in die 1850er Jahre wurde sogar vermutet, dass es sich um den höchsten Berg des Planeten handelt, bevor Messungen ergaben, dass Mount Everest und K2 höher sind. Der Name Kangchenjunga stammt aus dem Tibetischen und kann grob mit „fünf Schätze des hohen Schnees“ übersetzt werden. Dies könnte sich einer Interpretation nach auf die fünf höchsten Gipfel des Massivs beziehen, von denen vier über 8000 Meter hoch sind. Von Nepal aus führen drei Standardrouten auf den Hauptgipfel. Die nur dreimal erfolgreich begangene Route von Indien aus ist seit 2000 offiziell geschlossen. Die Erstbesteigung des Berges gelang 1955.
Der Kazbek (auch Kasbek oder Qasbegi) ist ein Fünftausender im Zentrum des Kaukasus, auf der Grenze zwischen Georgien und Russland. Nach dem Elbrus handelt es sich um den zweithöchsten Vulkan der Gebirgskette, weswegen er zu den Volcanic Seven Second Summits gezählt wird. Der ikonische Vulkankegel spielt auch eine Rolle in der georgischen Mythologie. Der Legende nach wurde einst Amirani, eine georgische Version des Prometheus, an den Berg gekettet, da er das Feuer von den Göttern stahl und an die Menschen weitergab. Auf etwa 2100 Metern Höhe befindet sich am Berg die Kirche Gergetis Sameba, die einzige Kuppelkirche im georgischen Hochgebirge.
Der Kebnekaise ist Schwedens höchster Berg. Er liegt im äußersten Norden des Landes, etwa 150 Kilometer nördlich des Polarkreises. Der Berg hat zwei Hauptgipfel von denen der Südgipfel (Sydtoppen) lange als der höhere galt. Da dieser stark vergletschert war und durch das Abschmelzen des Eises in den letzten Jahren deutlich an Höhe eingebüßt hat, ist jedoch mittlerweile der weitgehend eisfreie Nordgipfel (Nordtoppen) die höchste Erhebung des Massivs.
Der Kilimanjaro, oder präziser Uhuru Peak am Krater des Kibo, ist der höchste Gipfel Afrikas. Das Kilimanjaro-Massiv besteht aus insgesamt drei Vulkanen, darunter auch Mawenzi, Afrikas dritthöchster Berg. Die schneebedeckte Gipfelregion des Kilimanjaro ist von weither sichtbar. Der erste belegte Aufstieg zum Kibo gelang 1889. Wenn man vom Sockel des Bergs bis zum Gipfel klettert, werden eine Reihe verschiedener Vegetationszonen durchquert. Tropischer Regenwald reicht bis in Höhen von 3000 Metern, gefolgt von Moosen und Wüste in höheren Regionen, und schließlich Schnee und Gletscher am Gipfel. Der Kilimanjaro National Park rund um den Berg wurde zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt.
Kings Peak ist der höchste Gipfel Utahs. Bevor man 1966 Satellitenmessungen vornahm, wurde der zweithöchste Berg des Staats, South Kings Peak, als der höhere der beiden Gipfel angesehen. Beide Berge sind nach Clarence King, einem Vermesser und dem ersten Direktor der Kartografiebehörde United States Geological Survey benannt.
Das Kitzsteinhorn gehört zur österreichischen Glocknergruppe in den Hohen Tauern. Seine Erstbesteigung erfolgte im Jahr 1828 durch Johann Entacher. Unterhalb des Gipfels befindet sich das erste Gletscherskigebiet Österreichs, das im Jahr 1965 eröffnet wurde. Hier gibt es auf 3029 Metern auch eine Aussichtsplattform, von der man eine hervorragende Aussicht auf die benachbarten Gipfel hat.
Die Königspitze (ital.: Gran Zebrù) befindet sich südlich vom Ortler und bildet mit diesem sowie mit dem Zebrù, eine markante Dreiergruppe. Sie ist zwar nur der zweithöchste Berg der Ortler Alpen, wird aber häufig als ihr Schönster bezeichnet. Der Alpinist Julius Meurer sprach im 19. Jahrhundert von der Königspitze als „formvollendetsten, vornehmsten Berg im ganzen Bereich der Ostalpen“.
Im finnischen Teil von Lappland, auf der Grenze zu Russland, liegt der Korvatunturi. Er hebt sich weniger durch seine Höhe als durch die recht spitze Form seiner Hauptgipfel von seiner Umgebung ab. Die Bekanntheit und Popularität des Bergs begründet sich jedoch vor allem auf eine noch heute beliebte finnische Geschichte aus den 1920ern, derzufolge am Korvatunturi Joulupukki, zu deutsch der Weihnachtsmann, wohnt.
Die Kräuterin ist eine markante Kuppe des Hochstadl und der höchste Punkt der Ybbstaler Alpen. Der Gipfel erhebt sich nördlich des Salzatals, der ihn von der Hochschwabgruppe trennt. Die Kräuterin ist schroff, felsig und hat mehrere Nebengipfel, zwischen denen sich weitläufige Almwiesen erstrecken.
Das Kreuzjoch ist der höchste Berg der Kitzbüheler Alpen und zugleich auch deren südwestlicher Eckpfeiler. Westlich des Berges beginnt das Zillertal, südöstlich das Gerlostal. Der Gipfel ist leicht zu besteigen. Sowohl von Gerlos, als auch von Zell am Ziller führen Seilbahnen den Berg hoch, jedoch nicht bis ganz auf den Gipfel.
Auf eine Höhe von fast 2500 Metern erhebt sich der Kriváň in der Hohen Tatra, dem höchsten Teil der Karpaten. Seinen Namen verdankt der Berg der gebogenen Gifpelform. Krivý bedeutet auf slowakisch krumm und so ist der Berg im deutschen auch als Krummhorn bekannt. Der Kriváň wird manchmal als „das Matterhorn der Slowakei“ bezeichnet und wurde mehrfach zum schönsten slowakischen Gipfel gekürt. Seit dem 19. Jahrhundert ist er zu einem der nationalen Symbole des Landes geworden.