Das große infografische Buch über die Alpen. Über 360 Seiten zu Geografie, Sportarten, Geschichte, Kultur, Naturschutz und vielem mehr. 2025 aktualisiert.
Als „Matterhorn des Himalaya“ wird die Ama Dablam gelegentlich bezeichnet, doch dieser markante Gipfel setzt ganz eigene Schönheitsmaßstäbe. Auf dem Weg zum Everest Base Camp dominiert der Berg lange Zeit das östliche Panorama der Wanderer und Bergsteiger. Wie die Arme einer fürsorglichen Mutter oder „Ama“ reichen die auffälligen Grate vom Gipfel nach unten. Der dazwischen hängende Gletscher erinnert an einen sogenannten „Dablam“, einen traditionellen Anhänger der Sherpa-Frauen. Hinter Everest und Cho Oyu ist die Ama Dablam der populärste Berg für Kletterer im Himalaya. Im Gegensatz zum höchsten Berg der Erde, der vor allem im Mai bestiegen wird, ist an der Ama Dablam der Herbst die beliebteste Aufstiegssaison.
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Áhkká liegt in Nordschweden, im Nationalpark Stora Sjöfallet, und ist auch als die „Königin Lapplands” bekannt. Das weithin sichtbare Bergmassiv hat eine hohe Bedeutung in der samischen Mythologie. So verweist der Name auf die samische Ahnherrin Maderakka. Die Gipfelregion des Áhkká-Massivs besteht aus insgesamt zwölf Gipfeln, von denen der Stortoppen der höchste ist. Der Nordosttoppen erreicht ebenfalls eine Höhe von über 2000 Metern. Der erste dokumentierte Aufstieg auf den Stortoppen gelang 1924.
Der Col de la Loze ist mit 2304 Metern einer der höchsten befahrbaren Übergänge der französischen Alpen und ein Mythos des modernen Radsports. Die Passhöhe zwischen Méribel und Courchevel ist erst seit 2019 über einen asphaltierten, für Autos gesperrten Radweg erreichbar. Seine Schwierigkeit liegt weniger in der Länge als im unrhythmischen Profil: Ständige Steigungswechsel mit Rampen von über 20 Prozent machen jede Tempoeinteilung unmöglich. Seit 2020 Teil der Tour de France, gilt der Anstieg als einer der härtesten der Rundfahrt – 2023 verlor hier sogar Tadej Pogačar im Duell mit Jonas Vingegaard endgültig die Tour.
Der 2076 m hohe Schneeberg ist der höchste Berg in Niederösterreich und der am östlichst gelegene Zweitausender in den Alpen. Nach dem Großglockner hat der Schneeberg die größte Dominanz aller österreichischen Berge. Bei guter Sicht kann man vom Gipfel die Hauptstadt Wien sehen. Für deren Bewohner ist der Berg ein beliebtes, nahes Ausflugsziel.
Die Alpspitze liegt im bayerischen Wettersteingebirge in unmittelbarer Nähe der Zugspitze. Obwohl der Berg infolgedessen nur über eine vergleichsweise niedrige Prominenz verfügt, gilt er dank seines charakteristischen, pyramidenförmigen Gipfels als einer der schönsten Berge in den deutschen Alpen und als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen.
Yarigatake liegt zentral im Landesinneren der japanischen Insel Honshū, in der Präfektur Nagano. Der Berg befindet sich im Hida-Gebirge, welches Teil der Japanischen Alpen ist. Yarigatake ist einer der „100 berühmten Bergen Japans“, die Kyūya Fukada 1964 aufgelistet hat. Zudem ist er die fünfthöchste Erhebung des Landes. Der Namen Yari, japanisch für „Speer“, ist auf die markante, spitze Form des Gipfels zurückzuführen. Dank dieser ist Yarigatake auch als das „Matterhorn Japans“ bekannt.