Der Säuling in den Ammergauer Alpen gilt als Hausberg von Füssen und liegt südöstlich der Stadt, genau auf der deutsch-österreichischen Grenze. Vom Gipfel bietet sich ein grandioser Ausblick, nicht nur auf die umgebenden Seen, sondern auch auf die beiden Schlösser Hohenschwangau und das weltberühmte Neuschwanstein. Obwohl der Gipfel des Säuling eher pyramidenförmig erscheint, verdankt der Berg seinen Namen wohl der Tatsache, dass er steil, fast säulenartig emporragt.
Der in der Ostschweiz gelegene Säntis ist mit 2501 m der höchste Berg im Alpstein. Mit einer Schartenhöhe von über 2000 m ist er zudem einer der prominentesten Alpenberge. Auf dem Gipfel treffen drei Kantonsgrenzen aufeinander. Von dort kann man bei guter Sicht sechs der acht Alpenländer sehen.
Die Presanella ist ein Berg der italienischen Südalpen und höchster Punkt der Adamello-Presanella-Alpen. Die Erstbesteigung erfolgte am 25. August 1864 durch den Briten Douglas William Freshfield. Die Identität seiner Begleiter ist umstritten, sodass Freshfield oft allein als Erstbesteiger genannt wird.
Der Pizzo Coca ist der höchste Berg der Bergamasker Alpen, einem steilen, nach Norden hin scharf abfallenden Gebirgszug. Der Berg ist einer der südlichsten Dreitausender der italienischen Alpen. Von seinem Gipfel hat man einen wunderbaren Blick in die norditalienische Tiefebene, nach Norden hin blickt man zum Piz Bernina, dem östlichsten Viertausender der Alpen.
Der 2844 m hohe Pizol gehört zu den Glarner Alpen und liegt im Schweizer Kanton St. Gallen. Zum Wander- und Skigebiet auf der Nordseite des Bergmassivs führte seit 1954 die älteste Gondelbahn der Schweiz herauf, die 2007 durch eine neue Anlage ersetzt wurde. Das Pizolgebiet ist ein beliebter Ausgangspunkt für Skitouren.
Der Piz Buin ist der bestimmende Berg des Montafons, eines Ill-Tals in Vorarlberg. Als Teil des Silvretta-Hauptkamms markiert er den Grenzverlauf zwischen Österreich und der Schweiz. Aus den beiden Gletschern auf österreichischer Seite entspringt die Ill. Der Aufstieg zum Berg wird durch die ausapernden Gletscher immer schwieriger. Im Winter allerdings bietet der Berg wunderschöne Skirouten vom Gipfel ins Tal.
Der Monte Viso ist der höchste Berg der Cottischen Alpen. Er ist mindestens 500 Meter höher als alle ihn umgebenden Berge und weithin sichtbar. An seiner nördlichen Flanke entspringt der Po, Italiens längster Fluss. Auch deshalb sind der Berg und seine Umgebung von der Unesco 2013 als Biosphärenreservat ausgewiesen worden. Vom Gipfel des Monte Viso kann man bei gutem Wetter mit einem Fernglas bis zum Mailänder Dom blicken sowie im Norden Matterhorn und Mont Blanc bestaunen.
Als höchster Berg der Seealpen liegt der Monte Argentera nur 50 km nördlich von Nizza in einem der größten Naturgebiete der Alpen. Er ist von einigen Bergketten eingerahmt und wirkt vergleichsweise unscheinbar. Der umliegende Naturpark bietet einige schöne Wanderrouten und ist die Heimat unzähliger Murmeltiere.
Der Mont Blanc ist der höchste Berg Frankreichs und der Alpen. Während er von Süden aus schroff erscheint, wirkt er von Norden rundlich und einladend. Mit einer Schartenhöhe von 4696 Metern zählt er zu den elf prominentesten Bergen weltweit. Im Ort Chamonix am Fuß des Bergmassives, der heute der Ausgangspunkt einiger sehr aufregender Freeride-Abfahrten ist, fanden 1924 die ersten Vorläufer der Olympischen Winterspiele statt.
La Saulire liegt im weltweit grössten Skigebiet „Les Trois Vallées“, auf der Grenze zwischen den Teilskigebieten „Courchevel“ und „Méribel/Mottaret“. Am Gipfel fahren im Winter täglich zehntausende Skifahrer vorbei, von denen die allermeisten die großen, präparierten Abfahrten ins Tal nehmen. Nur einige Wagemutige stürzen sich in die Couloirs, umgangssprachlich „Rinnen“, wilde, steile und schmale Abfahrten zwischen den Felsen.
La Meije, in den französischen Dauphiné-Alpen gelegen, ist nach dem Mont Blanc einer der bekanntesten Berge in Frankreich. Ihr höchster Gipfel, la Grand Pic, gilt unter Kletterern als einer der am schwierigsten zu besteigenden Alpengipfel und wurde erstmalig 1877 bezwungen. Der Name „La Meije“ leitet sich vom provenzalischen „Meidjour“, zu deutsch „Mittag“, ab.
Das Kitzsteinhorn gehört zur österreichischen Glocknergruppe in den Hohen Tauern. Seine Erstbesteigung erfolgte im Jahr 1828 durch Johann Entacher. Unterhalb des Gipfels befindet sich das erste Gletscherskigebiet Österreichs, das im Jahr 1965 eröffnet wurde. Hier gibt es auf 3029 Metern auch eine Aussichtsplattform, von der man eine hervorragende Aussicht auf die benachbarten Gipfel hat.
Der Hausberg von Oberstaufen ist die höchste Erhebung der Nagelfluhkette und besitzt eine herausragende touristische und geografische Bedeutung. Mit der Hochgratbahn erreicht man die Bergstation etwa 125 Meter unterhalb des Gipfels. An den Hängen des Hochgrats gibt es regen Almbetrieb. Der Hochgrat-Berglauf ist eins der sportlichen Highlights im Oberallgäu.
Der Hohe Ifen, oder Hochifen, ist der höchste Punkt des Ifenplateaus, das schräg bis zur Ifenmauer kurz vor dem Gipfel führt. Obwohl bei weitem nicht der höchste Berg der Allgäuer Alpen, bietet er dennoch eine weitreichende Aussicht auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Eindrucksvoll ist vor allem das Gottesackerplateau im Nordosten, eine fast mondartig anmutende Karstlandschaft, die heute unter Naturschutz steht und Heimat seltener Tiere und Gebirgspflanzen ist. Auf der Ostseite des Bergs, auf der Schneiderkürenalpe, wurde 1998 eine steinzeitliche Wohnstätte entdeckt und freigelegt.
Die Höfats, auch als „Matterhorn des Allgäu“ bekannt, ist wohl der markanteste Grasberg im Allgäu. Der Aufstieg zu den vier nahezu gleichhofen Gipfeln ist durch die steilen Gras- und Schrofenflächen äußerst fordernd. Belohnt wird die Mühe mit einer einzigartigen Flora, die so sonst nirgendwo im Allgäu vorkommt. Seit 1911 ist die Höfats Pflanzenschutzgebiet. Das Edelweiß, zwischenzeitlich nahezu ausgerottet, wächst hier heute wieder in Stöcken mit 30 und mehr Blüten.
Der Hochvogel ist einer der prägenden Berge der Allgäuer Alpen. Er ist zwar nicht der höchste Berg derselben, aber einer der bekanntesten und markantesten. Die Aussicht vom Gipfel ist weitumfassend und grandios. Im Osten reicht die Sicht bis zum Wetterstein und Karwendel, im Süden bis zu den Hohen Tauern. Im Westen zeigen sich die Schweizer Alpen mit Säntis und Tödi, und nach Norden blickt man bis zum Schwarzwald und zur Schwäbischen Alb.
Die Hochfrottspitze ist der höchste deutsche Gipfel der Allgäuer Alpen. Gemeinsam mit den benachbarten Bergen Trettachspitze und Mädelegabel bildet sie das berühmte Dreigestirn am Allgäuer Hauptkamm. Der Name stammt wahrscheinlich von der als „Frut“ bezeichneten Felswildnis südlich des Berges. Von den Bewohnern des nahen Oberstdorf wird der Berg häufig eher als eine der drei Trettachspitzen bezeichnet.
Das Gspaltenhorn liegt in den Berner Alpen und erreicht eine Höhe von 3436 m. Der Fels besteht vor allem aus Kalkstein, dessen markante, zerklüftete Struktur dem Berg seinen Namen verleiht. Kletterern bietet das Gspaltenhorn eine Reihe von unterschiedlich schwierigen Aufstiegsrouten.
Der Große Widderstein liegt in Vorarlberg in den Allgäuer Alpen und ist die höchste Erhebung des Kleinwalsertals und der Südöstlichen Walsertaler Berge. Auch wenn einem beim Aufstieg zum Gipfel mit etwas Glück Steinböcke begegnen können, ist nicht abschließend geklärt, ob der Name des Bergs auf ein männliches Schaf oder einen Steinbock zurückgeht. Südlich des Gipfels beginnt die Gemeinde Warth, deren Wintersportgebiet Warth-Schröcken seit dem Winter 2016 / 2017 mit dem Resort Ski Arlberg verbunden wurde, wodurch das größte Skigebiet Österreichs entstanden ist.
Der Großglockner ist mit seinen 3798 Metern der höchste Berg Österreichs und mit einer Dominanz von 175 km einer der markantesten Gipfel Europas. Besondere Bekannheit genießt sein Anblick von der Großglockner-Hochalpenstraße. Seit Jahrhunderten zieht er Alpinisten, Wanderer und Reisende in seinen Bann. Die Erstbesteigung des Großglockners 1800 durch Fürstbischof Salm-Reifferscheidt-Krautheim über Heiligenblut zählt zu den Meilensteinen der Alpingeschichte. Heute führen mehr als 20 Routen aller Schwierigkeitsstufen aus Heiligenblut und Kals auf den Gipfel.Dieser Bergdruck zeigt die Ansicht des Großglockners von Kärnten aus. Wir haben den Berg auch in der Ansicht von der Tiroler Seite aus gezeichnet, siehe Großglockner (Tirol).
Das Große Wiesbachhorn wird oft als der schönste Dreitausender und als Rivale des Großglockners bezeichnet. Der Berg ist zwar Teil der Glocknergruppe, der obere Teil steht aber völlig frei und ermöglicht einen spektakulären Blick in das 2400 m tiefere Fuscher Tal. Die Pyramide oberhalb der Kapruner Stauseen ist für den Alpinismus von Bedeutung: Hier wurden 1924 die ersten Eisnägel genutzt, welche später zu Eisschrauben weiterentwickelt wurden.
Der markante Gebirgsstock auf der Grenze von Osttirol und Belluno sollte 2011 veräußert werden. Nach heftigen Protesten sah die österreichische Regierung aber davon ab. Die Kinigat ist einfach zu besteigen und bietet eine herrliche Rundumsicht vom formschönen Gipfel bis hin zum Großvenediger und zum Großglockner. Der Ausblick ist eines der Highlights des Karnischen Höhenwegs, der über 155 Kilometer an der Grenze zwischen Österreich und Italien verläuft.
Der höchste Berg des Fürstentums Liechtenstein gehört zum Gebirge des Rätikons und ist für sportliche Liechtensteiner ein beliebtes Ausflugsziel. Sieben Kilometer westlich fließt der Rhein, in den der Gebirgsstock des Grauspitz entwässert. Einige Kilometer nördlich liegt mit „Malbun/Sareis“ das einzige Skigebiet Liechtensteins.
Als zentraler Berg des Nationalparks Vanoise spielt die Grande Casse eine wichtige Rolle beim Schutz der alpinen Tierwelt. Gegründet 1963, sollte der Nationalpark den vom Aussterben bedrohten Alpensteinbock schützen. Heute leben hier wieder 2500 Tiere.Um den Nationalpark herum liegen einige der größten Skigebiete der Apen, wie „Les 3 Vallées“ oder „Tignes/Val-d'Isère“.
Der Grand Combin ist ein Bergmassiv in den westlichen Walliser Alpen, im Südwesten des Kantons Wallis der Schweiz. Er gehört zu den höchsten Berggipfeln der Alpen und besteht aus drei Hauptgipfeln. Der Berg ist stark vergletschert und wird umgangssprachlich auch als „riesiger Eisklotz“ bezeichnet. Der Anstieg ist berüchtigt und gefährlich, entschädigt aber mit klaren Bergseen und einem grandiosen Blick.
In den Grajischen Alpen gelegen, gilt der Gran Paradiso als der wohl am leichtesten zu ersteigende Viertausender der Alpen. Viele Bergsteiger bereiten sich hier auf die Herausforderung des nahen Mont Blancs vor. Der Gran Paradiso ist außerdem Namensgeber des ersten italienischen Nationalparks, der 1856 zum Schutz des Alpensteinbocks eingerichtet wurde.
Die Geislerspitzen gehören zu den Dolomiten und liegen zwischen Villnößtal im Norden und Grödnertal im Süden. Höchste Erhebung der Gruppe ist der Gipfel Sass Rigais mit einer Höhe von 3025 m. Die Geislerspitzen sind ein beliebtes Ausflugsziel für Kletterer. Während die Bezeichnung „Geislerspitzen“ vermutlich auf eine Person zurückzuführen ist, lautet der ladinische Name „Le Odles“, was mit „Nadeln“ übersetzt werden kann.
Der gut 3000 m hohe Furgler ist Teil der Samnaungruppe in Tirol und einer der häufigst besuchten Berge in der Region. Das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis liegt in unmittelbarer Nähe zum Furgler. Die Seilbahnen des Skigebiets werden dabei häufig für Aufstiege zum Gipfel genutzt. Der Berg ist außerdem ein beliebtes Ziel für Skitourengeher.
Das Finsteraarhorn liegt in einer sehr einsamen Region der Alpen und ist umgeben von unbewohnten Gletschertälern. Von Nordosten ähnelt das Finsteraarhorn einer Haifischflosse, von Südwesten einem großen Dreieck. Durch seine einsame Lage ist der Berg deutlich weniger bekannt als Mönch, Eiger und Jungfrau, auch wenn er diese überragt und der höchste Punkt der Berner Alpen ist.
Eiger, Mönch und Jungfrau bilden eine der berühmtesten und markantesten Berggruppen der Schweiz und des gesamten Alpenraums. Die Jungfrau im Westen ist der höchste der drei Gipfel. Die nach ihr benannte Zahnradbahn führt seit 1912 über Eiger und Mönch bis zur höchsten Eisenbahnstation Europas, dem Jungfraujoch auf 3454 Meter Höhe.
Die Dufourspitze ist der höchste Berg der Schweiz und liegt in einem der imposantesten Bergstöcke der Alpen, dem Monte Rosa-Massiv. Die Grenze zu Italien verläuft etwa 100 m östlich des Gipfels. Benannt wurde die Dufourspitze nach Guillaume-Henri Dufour, einem Schweizer General und Kartografen, der 1845 das erste exakte Landkartenwerk der Schweiz veröffentlichte.
Der 4545 Meter hohe Dom ist der höchste, vollständig auf Schweizer Gebiet stehende Berg. Die Aussicht von oben wird als spektakulär beschrieben, da der Dom sehr frei steht und weite Blicke ins Land und über das Monte-Rosa-Massiv ermöglicht. Sein Name stammt tatsächlich von einem Domherrn, Berchthold, der die ersten Höhenmessungen am Berg vornahm. Das Skigebiet „Saas-Fee“ liegt sechs Kilometer entfernt und ermöglicht auch im Sommer einige der höchsten und schönsten Abfahrten der Alpen.
Die Dents du Midi in den Savoyer Voralpen bilden eine drei Kilometer lange Bergkette, die sieben etwa gleich hohe Felsgipfel umfasst. Die Dents du Midi bieten grandiose Aussichtspunkte, tiefe Schluchten und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und sind deswegen ein beliebter Berg für Wandertouren.
Der Dent du Géant (der Zahn des Riesen) gehört zur Mont-Blanc-Gruppe und liegt auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Dem steil herausragenden Nordostgipfel verdankt der Berg seinen Namen. Doch auch der etwas niedrigere Südwestgipfel liegt knapp über der 4000-Meter-Marke.
Die Churfirsten bilden eine markante Bergkette in den Appenzeller Alpen im Schweizer Kanton St. Gallen. Von den insgesamt sieben Gipfeln ist der Hinterrugg mit 2306 m der höchste. Während die Bergkette nach Norden hin relativ sanft ausläuft, fällt sie nach Süden bis zum Walensee auf einer Höhe von etwa 420 m steil ab.
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