Im Osten des Gadertals strecken sich die Gipfel des Heiligkreuzkofel in den Himmel. Von einfachen bis zu den schwierigsten Routen bietet der Berg für Alpinisten eine große Vielfalt. Westlich des Gipfels befinden sich Heilig-Kreuz-Kirche und das heute als Schutzhaus genutzte Heiligkreuz-Hospiz, die nach dem Berg benannt wurden. Der Heiligkreuzkofel, ladinisch Sas dla Crusc, findet hingegen schon wesentlich früher Erwähnung, unter anderem in der ladinischen Sage vom Reich der Fanes.
Das Fluchthorn besteht aus drei Gipfeln, von denen das Südliche Fluchthorn mit 3399 Metern lange der höchste war. Nach einem gewaltigen Felssturz am Südgipfel im Juni 2023, der unter anderem das Gipfelkreuz mit sich riss, wurde jedoch das Mittlere Fluchthorn zur höchsten Erhebung des Bergs. Über die Gipfel verläuft nicht nur die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz sondern auch die zwischen deutschem und rätoromanischem Sprachgebiet. Im Rätoromanischen ist das Fluchthorn als Piz Fenga bekannt.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt das Fletschhorn noch als Viertausender der Alpen. Durch das Abschmelzen der Gletscher auf dem Gipfel wurde die Höhenangabe jedoch auf zunächst 3993 Meter ab den 1950er-Jahren und zuletzt auf 3985 Meter korrigiert. Das Fletschhorn ist der nördlichste der drei großen Gipfel der Weissmiesgruppe. Durch das Fletschjoch ist der Berg vom südlich gelegenen Lagginhorn getrennt.
Der Fichtelberg ist der höchste Berg Sachsens sowie die höchste Erhebung auf der deutschen Seite des Erzgebirges. Der höchste Gipfel des gesamten Gebirgszugs, der Klínovec oder Keilberg in Tschechien, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft, in nur etwa dreieinhalb Kilometer Entfernung. Rund um beide Berge befinden sich die größten Skigebiete des Erzgebirges. Zusammen bilden sie das wichtigste Zentrum für Wintersport in der Region.
Ihrem südlichen Nachbarn Matterhorn gilt ein Großteil der Aufmerksamkeit doch auch die Dent Blanche fasziniert mit ihrem nahezu perfektem pyramidenförmigen Gipfel. Von diesem aus verlaufen vier Grate fast kreuzförmig in die vier Himmelsrichtungen. Der erste dokumentiere erfolgreiche Aufstieg auf die Dent Blanche gelang 1862, drei Jahre vor der Erstbesteigung des Matterhorns. Die seinerzeit gewählte Route von Süden gilt heute als Normalroute. Beliebter Ausgangspunkt für Aufstiegsversuche ist die Hütte des Schweizer Alpenvereins Cabane de la Dent-Blanche.
Gleich drei Schweizer Kantone grenzen am Brienzer Rothorn aneinander. Eine Seilbahn führt von Sörenberg in Luzern von Norden aus fast bis zum Berggipfel. Im Winter gehört das Areal zum Skigebiet Sörenberg / Rothorn. Die Bergstation der Bahn von der Südseite des Bergs von Brienz im Kanton Bern liegt etwa 100 Meter unterhalb des Gipfels. Das Brienzer Rothorn ist unter anderem für die Alpensteinböcke an seinen Hängen bekannt. Von Sörenberg aus kann man sich auf der Route des Steinbock-Treks auf die Suche nach den Tieren begeben.
Die Aiguille du Dru im nördlichen Montblanc-Massiv ragt mit ihren beiden Spitzen, dem Grand Dru und dem etwa 20 Meter niedrigeren Petit Dru, steil nach oben. Die eindrucksvolle Erscheinung des Bergs fasziniert die Bergsteiger Europas und insbesondere Frankreichs seit langer Zeit. Der Grand Dru wurde erstmalig 1878 von Südosten aus bestiegen.
Der Toubkal ist der höchste Berg im Atlasgebirge. Sein Gipfel ist zudem der höchste Punkt in Marokko und im gesamten arabischen Raum. Da der Berg über die Normalroute vergleichsweise einfach zu besteigen ist, ist er für Kletterer geeignet, die sich in Höhen über 4000 Metern akklimatisieren wollen. Bei gutem Wetter reicht der Blick vom Gipfel des Toubkal über den Süden Marokkos bis in die Sahara.
Im Hochland von Äthiopien befindet sich der Ras Dashen (auch Ras Dashän), die höchste Erhebung des Landes und der zehnthöchste Gipfel Afrikas. Der Berg besteht aus sieben Felsnadeln, deren genaue Höhe umstritten ist. Offiziell wird eine Höhe von 4533 Metern angegeben. Spätere Messungen ergaben eine Höhe von 4550 Metern. Da der Gipfel recht einfach zu erreichen ist, wird angenommen, dass der Ras Dashen schon früh bestiegen wurde. Der erste belegte Aufstieg durch einen Europäer gelang 1841.
Der Pico de Orizaba ist auch als Citlaltépetl (Berg des Sterns) und Iztactépetl (Weißer Berg) bekannt. Etwa 200 Kilometer östlich der Hauptstadt gelegen, ist Mexikos höchster Gipfel zugleich der höchste Vulkan Nordamerikas. Der schneebedeckte Gipfel ist bei guten Bedingungen noch in mehr als 100 Kilometern Entfernung sichtbar. An den Hängen des Pico de Orizaba befinden sich noch einige Gletscher, darunter auch der Gran Glaciar Norte, der größte Gletscher Mexikos.
Der Ojos de Salado besteht aus zwei Gipfeln, einem in Chile und einem in Argentinien. Der Höhenunterschied zwischen den beiden Gipfeln beträgt weniger als einen Meter. Die Grenze zwischen beiden Staaten verläuft zwischen den Gipfeln. Der höchste aktive Vulkan der Erde ist zugleich der zweithöchste Berg Südamerikas und der höchste Punkt Chiles. Entsprechend zählt er zu den Seven Second Summits und den Volcanic Seven Summits. Trotz seiner Höhe ist der Gipfel des Ojos de Salado vergleichsweise einfach und ohne Klettern zu erreichen. Der erste dokumentierte Aufstieg gelang einer polnischen Expedition 1937.
Gora Narodnaya oder Narodnaja wurde als „Berg des Volks“ benannt. Die Narodnaya ist der höchste Gipfel des Ural auf der Grenze zwischen Europa und Asien sowie der höchste Berg im europäischen Teil Russlands außerhalb des Kaukasus. Obwohl der Berg weniger als 2000 Meter hoch ist, handelt es sich um einen topografisch ultraprominenten Gipfel mit einer Schartenhöhe über 1500 Meter. Dass es sich um den höchsten Punkt des Ural handelt, wurde erst 1927 bei der Entdeckung und Erstbesteigung des Bergs bestätigt.
Mit 5199 Metern ist Batian der höchste Gipfel des Mount Kenya. Zugleich ist er der höchste Punkt Kenias und der zweithöchste auf dem afrikanischen Kontinent nach dem Kibo im Kilimanjaro-Massiv. Die wenigen verbliebenen Gletscher in der Gipfelregion Mount Kenyas werden voraussichtlich im Verlauf des 21. Jahrhunderts verschwinden. Der markante Berg ist weithin sichtbar und hat eine große geschichtliche und kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Europäer entdeckten Mount Kenya im 19. Jahrhundert. 1899 erfolgte der erste belegte Aufstieg auf den Gipfel.
Bis heute ranken sich Mythen um den Ararat, nach denen an seinen Hängen Noahs Arche gestrandet sei. Der ruhende Vulkan ist mit über 5000 Metern der höchste Berg der Türkei und befindet sich im Osten des Landes, nahe den Grenzen zu Armenien, Iran und Aserbaidschan. Im Türkischen ist der Berg als Ağrı Dağı bekannt. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Kleine Ararat, der 3896 Meter hoch ist. Bereits seit dem Mittelalter gab es etliche vergebliche Versuche, den Ararat zu besteigen. Doch erst 1829 gelang schließlich der ersten Expedition der Aufstieg zum Gipfel. Aufstiegsversuche im Winter sind aufgrund der erheblich erschwerten Bedingungen durch Stürme und niedrige Temperaturen bis heute äußerst selten.
Mauna Kea - „der weiße Berg“ - ist der höchste Gipfel Hawaiis. Er kann auch als höchster Berg der Erde angesehen werden, wenn man die Höhe vom Bergsockel unter dem Meeresspiegel bis zum Gipfel misst, womit der Mauna Kea über 10000 Meter hoch wäre. Der ruhende Vulkan ist über eine Millionen Jahre alt. Auf dem leicht zugänglichen Gipfel wurde das Mauna Kea Observatorium errichtet.
Der Gipfel des Kangchenjunga oder Kangchendzönga ist der höchste Punkt Indiens, auf der Grenze zu Nepal. Der dritthöchste Berg der Erde ist zugleich der östlichst gelegene Achttausender. Bis in die 1850er Jahre wurde sogar vermutet, dass es sich um den höchsten Berg des Planeten handelt, bevor Messungen ergaben, dass Mount Everest und K2 höher sind. Der Name Kangchenjunga stammt aus dem Tibetischen und kann grob mit „fünf Schätze des hohen Schnees“ übersetzt werden. Dies könnte sich einer Interpretation nach auf die fünf höchsten Gipfel des Massivs beziehen, von denen vier über 8000 Meter hoch sind. Von Nepal aus führen drei Standardrouten auf den Hauptgipfel. Die nur dreimal erfolgreich begangene Route von Indien aus ist seit 2000 offiziell geschlossen. Die Erstbesteigung des Berges gelang 1955.
Der Etna, oder Ätna, ist der höchste Berg auf Sizilien und der höchste aktive Vulkan Europas außerhalb des Kaukasus. Der Etna findet sich auf der Liste der UN Decade Volcanoes und gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Obwohl der Etna nahezu ständige vulkanische Aktivitäten zeigt, ist er ein populäres, touristisches Ziel. An seinen Hängen befinden sich sogar zwei Skigebiete.
Südlich des Kaspischen Meers befindet sich der Damavand (auch Damawand), der höchste Berg des Irans und der höchste Vulkan Asiens, womit er zu den Volcanic Seven Summits zählt. Dies spiegelt auch der Name wieder, der mit „rauchender Berg“ übersetzt werden kann. Als topografisch zweitprominentester Gipfel Asiens nach dem Mount Everest ist der Damavand weithin sichtbar. In der persischen Kultur finden sich eine Vielzahl von Mythen und Legenden rund um den Berg, die häufig vom Widerstand gegen verschiedene Formen tyrannischer Herrschaft handeln. Auch heute noch ist der Damavand für die iranische Bevölkerung ein wichtiges Symbol. Mehr als ein Dutzend Routen führen auf den Gipfel, der ohne Kletterpassagen erreicht werden kann. Bereits 905 wurde der erste Aufstieg auf den Berg dokumentiert.
Wer auf dem Gipfel des Chimborazo steht, hat den am weitest entfernten Punkt auf der Erdoberfläche vom Erdmittelpunkt erreicht. Dies verdankt sich der Lage des Bergs in unmittelbarer Äquatornähe. Mit über 4000 Metern Schartenhöhe ist Ecuadors höchste Erhebung einer der prominentesten Berge der Erde. Auf dem amerikanischen Kontinent findet sich zudem kein höherer Berg nördlich des Chimborazo. Bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde sogar vielfach angenommen, dass es sich um den höchsten Berg der Erde über dem Meeresspiegel handeln könnte. Entsprechend früh sind Besteigungsversuche durch Europäer dokumentiert. Der erste erfolgreiche Aufstieg zum Gipfel gelang jedoch erst 1880.
Puncak Jaya, auch unter dem niederländischen Namen Carstensz-Pyramide bekannt, ist der höchste Berg Indonesiens, der höchste Berg auf Neuguinea und der höchste Berg der Erde, der nicht auf den kontinentalen Landmassen liegt. Puncak Jaya wird häufig als einer der Seven Summits gezählt, wenn er als höchster Berg von Australien und Ozeanien betrachtet wird. Obwohl Puncak Jaya der niedrigste der Seven Summits ist und die Temperaturen am Gipfel vergleichsweise moderat ausfallen, ist der Aufstieg auf den Gipfel technisch anspruchsvoller als bei den meisten anderen Bergen der Liste.
Mount Vinson ist der höchste Berg der Antarktis. Der Berg liegt nahe der antarktischen Halbinsel in den Ellsworth Mountains, etwa 1200 Kilometer vom Südpol entfernt. Mount Vinson wurde erst 1958 entdeckt. Ein Jahr später stand fest, dass es sich um den höchsten Punkt des Kontinents handelt. 1966 gelangte die erste Expedition bis auf den Gipfel. Die äußerst isolierte Lage Mount Vinsons sowie das extreme Klima in der Antarktis sind die größten Herausforderungen bei der Besteigung des Bergs. Trotzdem zieht der Berg als einer der Seven Summits Bergsteiger aus aller Welt an, sodass bis heute bereits ca. 1000 Menschen den höchsten Punkt der Antarktis erreichen konnten.
Mount Everest ist der höchste Berg der Erde über dem Meeresspiegel. Er ist im Tibetischen auch als Chomolungma und auf nepalesisch als Sagarmatha („Göttin des Himmels“) bekannt. Erst in den 1850er Jahren wurde bestätigt, dass der Everest die höchste Erhebung auf der Erde ist. Allerdings dauerte es bis 1953, bis die erste erfolgreiche Gipfelbesteigung durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay gelang. Ihr Aufstieg erfolgte über die Südroute von Nepal aus, die bis heute die populärste Aufstiegsroute geblieben ist. Die erste Besteigung über die zweite Standardroute, von Tibet über den Nordsattel, erfolgte 1960. Aufgrund des Sauerstoffmangels in der extremen Höhe, niedriger Temperaturen, schlechtem Wetter und extremer Winde bleibt die Besteigung des Everest bis heute äußerst gefährlich. Vor allem aufgrund der stark erhöhten Zahl kommerzieller Expeditionen erreichen mittlerweile dennoch häufig mehrere hundert Personen pro Jahr seinen Gipfel.
Der Kilimanjaro, oder präziser Uhuru Peak am Krater des Kibo, ist der höchste Gipfel Afrikas. Das Kilimanjaro-Massiv besteht aus insgesamt drei Vulkanen, darunter auch Mawenzi, Afrikas dritthöchster Berg. Die schneebedeckte Gipfelregion des Kilimanjaro ist von weither sichtbar. Der erste belegte Aufstieg zum Kibo gelang 1889. Wenn man vom Sockel des Bergs bis zum Gipfel klettert, werden eine Reihe verschiedener Vegetationszonen durchquert. Tropischer Regenwald reicht bis in Höhen von 3000 Metern, gefolgt von Moosen und Wüste in höheren Regionen, und schließlich Schnee und Gletscher am Gipfel. Der Kilimanjaro National Park rund um den Berg wurde zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt.
Organ Needle ist der höchste Punkt in den Organ Mountains im südwestlichen New Mexico. Das Gebirge besteht vor allem aus Granit, aus dem im nördlichen Teil steil heraufragende Gipfel, die auch als „The Needles“ („Nadeln“) bezeichnet werden. Den Gipfel der Organ Needle zu erreichen erfordert vergleichsweise gute Kletterkünste und dem Suchen eigener Auftiegsrouten.
Der Elbrus ist der höchste Berg Russlands und des Kaukasus. Er wird häufig auch als Europas höchster Berg angesehen, womit er zu den Seven Summits gezählt wird. Der niedrigere Ostgipfel des Elbrus wurde bereits 1829 erstmals erfolgreich bestiegen. Der höhere Westgipfel wurde 1874 erstmalig bezwungen. Die Normalroute zum Gipfel gilt als nicht sonderlich schwierig. Daher gelangten bereits zu Sowjetzeiten viele Menschen auf seinen Gipfel. Die große Höhe, niedrige Temperaturen und starke Winde bleiben die größten Schwierigkeiten auf dem Weg auf den Elbrus. Aufgrund der extremen Kälte am Berg im Winter sind Aufstiegsversuche zu dieser Jahreszeit bis heute sehr selten.
Der Denali ist der höchste Berg Nordamerikas und der drittprominenteste Berg der Erde. Er war lange als Mount McKinley bekannt, bevor er 2015 offiziell den Namen der Ureinwohner, Denali, erhielt, welcher mit „der Große“ übersetzt werden kann. Die erste erfolgreiche Gipfelbesteigung erfolgte 1913. Heute werden regelmäßig Aufstiegsversuche unternommen. Zum einen ist der Denali einer der Seven Summits. Aufgrund der großen Kälte und hoher Windgeschwindigkeiten gilt eine Besteigung des Denali zum anderen als eine sinnvolle Vorbereitung für Himalaya-Expeditionen.
Aconcagua ist der höchste Berg Südamerikas sowie der höchste Berg der Erde außerhalb Asiens und in der südlichen und westlichen Hemisphäre. Für die Inka war der Berg heilig. Die erste belegte Besteigung des Gipfels erfolgte 1897. Als einer der Seven Summits ist Aconcagua seitdem ein äußerst populäres Ziel für Bergsteiger aus der ganzen Welt. Die Besteigung des Bergs gilt technisch als nicht sonderlich herausfordernd. Dennoch ist der Aufstieg nicht frei von Risiken. Niedrige Temperaturen, starke Winde und die Höhenkrankheit können Bergsteiger oben am Berg vor ernste Herausforderungen stellen.
Wheeler Peak ist der höchste Berg New Mexicos, in den Sangre de Cristo Mountains gelegen, dem südlichsten Gebirgszug der Rocky Mountains. Zunächst war der Berg als Taos Peak bekannt, wurde jedoch 1950 zu Ehren George Montague Wheelers umbenannt, einem Kartografen und Entdecker. Nur gut 20 Kilometer südwestlich des Bergs können Skifahrer die Pisten des Skigebiets Taos Ski Valley genießen.
Wheeler Peak in Nevada ist der zweithöchste Berg des Staats, und dabei nur ca. 25 Meter niedriger als Boundary Peak, dafür aber der prominentere der beiden Gipfel. Außerdem ist es der höchste Berg der Snake Range. Wie der Berg selben Namens in New Mexico, wurde er nach George Montague Wheeler benannt, der die Gegend im 19. Jahrhundert erforschte. Der Berg gehört heute zum 1986 eingerichteten Great-Basin-Nationalpark.
Die Three Sisters („Drei Schwestern“), eine Gruppe dreier Vulkane, besteht aus Oregons dritt-, viert- und fünfthöchstem Berg, wobei jeder Gipfel über 3000 Meter hoch ist. Durch ihre Nähe zueinander werden sie häufig als eine Einheit angesehen. Die Methodistische Kirche Salem gab den drei Bergen von Norden nach Süden die Namen „Faith“, „Hope“ und „Charity“ („Glaube, Hoffnung, Wohltätigkeit“). Auch der Name des nahe, aber wesentlich isolierter gelegenen Mount Bachelors („Junggeselle“) leitet sich von den Three Sisters ab. Die Berge sind ein populäres Ziel für Kletterer. Obwohl die South Sister der höchste der drei Gipfel ist, gilt der Aufstieg zur North Sister als der gefährlichste.
Mount Wrightson im Süden Arizonas ist der höchste Gipfel der Santa Rita Mountains, südlich von Tucson. Der Berg wurde nach William Wrightson benannt, der 1865 im „Battle of Fort Buchanan“ von Apachen getötet wurde. Im Gegensatz zum wesentlich massiveren Mount Lemmon, nördlich von Tucson, besitzt Mount Wrightson eine charakteristische pyramidenförmige Spitze. Diese kann vergleichsweise einfach mit einer Wanderung über etwa 20 Kilometer erreicht werden. Dafür wird man mit dem wohl besten Ausblick der Gegend über das südliche Arizona und über die Grenze von Mexiko belohnt.
Der Mount Whitney ist mit einer Höhe von 4421 Metern der höchste Berg der Sierra Nevada, Kaliforniens und der kontinentalen Vereinigten Staaten. Der Gipfel liegt nicht einmal 150 Kilometer vom tiefsten Punkt Nordamerikas im Death Valley entfernt (86 m unter dem Meeresspiegel). Der anspruchsvolle Badwater Ultramarathon führt die Teilnehmer über 135 Meilen (ca. 217 km) von Badwater im Death Valley bis zum Whitney Portal auf 2548 Metern. Von dort starten viele Bergsteiger ihren Aufstieg zum Gipfel des Mount Whitney.
Mount Vancouver gehört zur Eliaskette und liegt auf der US-kanadischen Grenze. Der Berg hat drei Gipfel. Der Nordgipfel ist der höchste und liegt im Yukon. Die internationale Grenze verläuft über den Südgipfel, der auch als „Good Neighbor Peak“ bekannt ist. Benannt ist der Berg nach dem Briten George Vancouver, der die Küste vor Alaska im späten 18. Jahrhundert erkundete. Der erste erfolgreiche Aufstieg erfolgte 1949. Aufgrund der Abgelegenheit des Bergs erfolgen Aufstiegsversuche heute eher selten.
Mount Timpanogos im Norden Utahs ist der zweithöchste Gipfel der Wasatchkette in den Rocky Mountains. Der Name stammt von den Ute Ureinwohnern und kann mit „Fels und Wassermund“ oder „Fels und Schlucht“ übersetzt werden. Das eindrucksvolle Erscheinungsbild des massiven Bergs geht unter anderem auf den sehr langen Gipfelgrat von gut 10 Kilometern zurück, in dem viele Nebengipfel über 3300 Meter hoch liegen. Auch wenn der Aufstieg nicht vollkommen risikofrei ist, erfordert das Erreichen des Gipfels keine dezidierten Kletterkenntnisse, weswegen Mount Timpanogos einer der am häufigst bestiegenen Gipfel der Rocky Mountains ist.
Mount Shasta im nördlichen Kalifornien ist der zweithöchste Berg der Kaskadenkette und der zweithöchste Vulkan der USA. Sein letzter Ausbruch erfolgte 1786. Die erste aufgezeichnete Besteigung des Bergs gelang 1854. Heute wird der Berg regelmäßig erklommen, wobei nur etwa ein Drittel der Aufstiegsversuche erfolgreich sind. Das Skigebiet Mt. Shasta Ski Park befindet sich etwa 10 Kilometer südlich des Gipfels.
Auf der US-kanadischen Grenze gelegen ist der Mount Saint Elias der zweithöchste Berg, sowohl der USA als auch Kanadas. Zudem ist er der zweithöchste der Berg der Eliaskette. Als erster Europäer sichtete der Däne Vitus Bering den Berg, der die Region für Russland erkundete. Heute ist unklar, ob Bering selbst den Berg benannte, oder ob dies Kartografen nach ihm taten. Zum ersten Mal bestiegen wurde der Mount Saint Elias 1897. Der Aufstieg ist äußerst schwierig. Viele Versuche scheitern aufgrund von schlechtem Wetter und schlechter Sicht. 2007 gelang einer österreichischen Expedition im zweiten Anlauf die Abfahrt auf Skiern vom Gipfel bis zur Icy Bay am Golf von Alaska.
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