Utsira ist die kleinste eigenständige Kommune Norwegens und beliebtes Ausflugsziel. Die felsige Insel ist berühmt für ihre Vogelwelt, über 300 Arten sind hier schon gesichtet worden.
Auf Karmøy errichtete der erste norwegische König seinen Hof. Die zwischen Insel und Festland gelegene Meerenge ist ein wichtiger Schifffahrtsweg, den man früher Nordweg nannte. Nach ihm wurde Norwegen benannt.
Am breiten Strand von Fanø fanden früher Autorennen statt. Rund um die Insel leben viele Seehunde und Kegelrobben. Fanø ist bekannt für seine traditionellen Frauentrachten.
Mandø war früher regelmäßig überflutetes Watt, ist heute aber durch einen Deich geschützt. Die Insel ist über einen Damm mit dem Festland verbunden, der bei Ebbe passierbar ist.
Die größte dänische Nordseeinsel Rømø ist dünn besiedelt, aber beliebtes Ziel von Tagesgästen, die sie über einen Straßendamm erreichen. Der Weststrand ist einer der breitesten Strände Europas.
Die Landschaft auf Föhr ist flach und von Wiesen und landwirtschaftlichen Flächen geprägt. Neben dem Hauptort Wyk gibt es viele kleine, malerische Dörfer. Die Strände sind schmal, aber sehr beliebt zum Baden.
Amrum ist bekannt für den Kniepsand, seinen breiten Strand.Eigentlich ist er eine Sandbank, die um die Insel herumwandert. Wahrzeichen Amrums ist der rot-weiß gestreifte Leuchtturm.
Langeneß ist die größte Hallig im Wattenmeer. Die Menschen leben auf 18 Warften, die bei Sturmfluten zu kleinen Inseln werden. Güter gelangen mit einer Lorenbahn auf die Insel.
Hooge ist die zweitgrößte Hallig im Wattenmeer. Die Häuser stehen auf zehn bewohnten Warften, die sie vor Sturmfluten schützen. Ein niedriger Deich schützt vor noch häufigeren Überflutungen.
Auf der Hallig Nordstrandischmoor leben etwa 20 Personen auf vier Warften. Die Inselschule ist eine der kleinsten Schulen Deutschlands. Eine Lorenbahn verbindet die Hallig mit dem Festland.
Pellworm liegt inmitten von Wattflächen. Die Insel ist rundherum von einem Deich geschützt, sonst würde sie regelmäßig überflutet. Es gibt hier keinen Sandstrand, aber jede Menge Ruhe.
Die vor der Elbmündung im Watt gelegene Insel Neuwerk bildet zusammen mit den unbewohnten Nachbarinseln Scharhörn und Nigehörn den nördlichsten und westlichsten Stadtteil Hamburgs.
Wangerooges Form erinnert an ein Seepferdchen. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Insel von Bomben getroffen. Heute geht es ruhig zu, die Inselbahn zuckelt gemütlich durch die Landschaft.
Das autofreie Spiekeroog ist besonders naturnah und ruhig. Die Insel ist bekannt für ihr idyllisches Dorf. Selbst Fahrräder gelten hier als zu hektisch. Auf der Ostplate herrscht unberührte Wildnis.
Die autofreie Insel ist bei Familien besonders beliebt. Die bunte Inselbahn transportiert die Gäste in den Ort. Das Wahrzeichen von Langeoog ist der auf einer Düne errichtete Wasserturm.
Baltrum gilt wegen seiner Ruhe als besonders erholsam. Statt Straßennamen gibt es auf der kleinen, autofreien Insel nur Hausnummern. Die ältesten Häuser tragen die niedrigsten Nummern.
Ameland ist wegen seiner vielen Gruppenunterkünfte beliebtes Ziel für Klassenfahrten. Am Westende liegt das idyllische Dorf Hollum. Dort steht auch der bekannte rot-weiße Leuchtturm.
Terschelling ist bekannt für das jährliche Kulturfestival Oerol. Ein 30 Kilometer langer Strand umschließt die Dünenlandschaft. Im Naturschutzgebiet im Inselosten leben tausende Vögel.
Norderney war das erste deutsche Seebad an der Nordsee, wovon heute historische Gebäude des Kurtourismus zeugen. Im Westen gibt es viele Kneipen und Bars, im Osten – einsame Natur.
Der Col du Galibier ist mit einer Höhe von 2642 m der fünfthöchste asphaltierte Straßenpass in den Alpen. Der Pass in den Westalpen ist einer der absoluten Klassiker im Programm der Tour de France. Gleichzeitig hat er landschaftlich sehr viel zu bieten. Ein Großteil der Strecke verläuft durch hochalpines, einer Mondlandschaft ähnelndes Gelände. Der Galibier bildet zudem eine Klimagrenze zwischen dem feuchteren nordalpinen und dem trockenen mediterranen Klima auf der Südseite.
Bei der Großglockner-Hochalpenstraße ist das Sprichwort „Der Weg ist das Ziel“ wörtlich zu verstehen. Bei der Straße handelt es sich nicht nur um eine gewöhnliche Autoverbindung zwischen den österreichischen Bundesländern Salzburg und Kärnten. Die Straße ist auch Touristenattraktion und Naturspektakel. Wer dem Straßenlauf folgt passiert den Nationalpark Hohe Tauern, mitten im alpinen Hochgebirge, mit Strecken auf einer Höhe von bis zu 2500 Metern. In den Frühjahrs- und Sommermonaten hat man hier zudem gute Chancen, Alpenmurmeltiere zu erspähen, die in der Gegend zahlreich vorkommen.
Die autofreie Insel ist an keiner Stelle breiter als 900 Meter. So ist es nie weit zum Meer, dessen Brandung man immer hören kann. Pferdefuhrwerke transportieren auf Juist Personen und Güter.
Auf Borkum florierte im 19. Jahrhundert der Badetourismus. Davon zeugen heute historische Gebäude an der Strandpromenade. Die Borkumer Kleinbahn holt die Gäste am Hafen ab.
Die autofreie Insel Schiermonnikoog (Wörtlich übersetzt: Insel der grauen Mönche) gehörte im Mittelalter einem friesischen Kloster. Die Natur der Insel ist seit 1989 als eigener Nationalpark geschützt.
Die ruhige und autofreie Insel Vlieland besteht zur Hälfte auseiner riesigen Sandfläche, die „Sahara des Nordens“ genannt wird.Im einzigen Dorf der Insel stehen viele historische Gebäude.
Die größte Friesische Insel ist touristisch besonders beliebt. Texels Strand ist 30 Kilometer lang, am meisten Trubel herrscht im Badeort De Koog. Auf den Weiden der Insel grasen unzählige Schafe.
In den Adula-Alpen, einem Teil der Lepontinischen Alpen liegt der Piz Medel auf der Grenze zwischen den Kantonen Graubünden und Tessin. Westlich des Gipfels befindet sich die Greina, ein bedeutender Alpenpass zwischen den beiden Kantonen, der bereits in der Antike genutzt wurde. Verschiedene Hütten eignen sich als Ausganspunkt für Touren zum Berg, darunter die Medelserhütte. Wie viele Berge der Region ist auch der Piz Medel ein lohnendes Ziel für Skitouren.
Südlich des höheren Oberalpstocks liegt der Piz Ault. Die beiden Berge erheben sich über das Vorderrheintal und die Gemeinde Disentis. Die Skilifte des Skigebiets Disentis 3000 auf der Südseite des Bergs führen bis auf eine Höhe von etwa 2800 Metern, knapp unterhalb des Gipfels des Piz Ault. Beliebte Station bei Touren rund um den Berg im Sommer wie Winter ist die Hütte des Schweizer Alpenvereins, die Camona da Cavardiras im Westen, auf der anderen Seite des Brunnifirns.
Im Osten von Albertville in der Beaufort Region liegt die Pierra Menta, ein gut 2700 Meter hoher Felsgipfel. Die charakteristische Spitze fasziniert Wanderer wie Bergsteiger gleichermaßen. Legendenstatus hat die Pierra Menta jedoch vor allem durch das nach ihr bennante Skitourenrennen, das jedes Jahr in der Region stattfindet und zu den drei größten Veranstaltungen dieser Art in den Alpen zählt.
Weithin sichtbar ragt der 1893 Meter hohe Ötscher in den Ybbstaler Alpen, im Osten der Nördlichen Kalkalpen empor. Besonders beeindruckend erscheint das Bergmassiv von Norden und Süden aus gesehen, wenn es sich in seiner vollen Breite präsentiert. Der Name des Bergs lässt sich auf slawische Bewohner der Gegend im 9. Jahrhundert zurückführen, die den Berg als „Othza“ (Vaterberg) bezeichneten. Für Wanderer und Kletterer ist der Ötscher das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel. Nordwestlich des Gipfels befindet sich zudem das Skigebiet Lackenhof am Ötscher.
Als einer der höchsten Berge der Glarner Alpen erhebt sich der Oberalpstock zwischen Maderanertal in Uri im Norden und Surselva, dem Vorderrheintal in Graubünden im Süden. Besonders markant sind die vier Grate, die nahe des Gipfels zusammenlaufen. Der erste Aufstieg auf den Oberalpstock erfolgte über die Südostseite. Dieser Weg ist auch heute noch die Normalroute. Außer bei Wanderern und Bergsteigern ist der Oberalpstock auch bei Skitourengängern sehr beliebt.
Helgoland liegt fast 50 Kilometer vom Festland entfernt. In ihrer Geschichte wechselte die kleine Insel oft die staatliche Zugehörigkeit. Sie ist berühmt für ihre roten Felsen, auf denen Seevögel brüten.
Weit über 1000 Meter erhebt sich der Lugauer über das Radmertal im Osten des Bergs. Der markante Doppelgipfel fällt auf der Westflanke deutlich sanfter ab. Hier fühlen sich besonders die vielen Skitourengänger wohl, die den Lugauer jedes Jahr besuchen. Dem tollen Panorama, das sich beim Aufstieg zum Gipfel bietet, verdankt der Berg auch seinen Namen. „Lug auer“ im lokalen Dialekt kann mit „Schau hinunter“ übersetzt werden.
Les Diablerets (Teufelshörner) liegen auf der Kantonsgrenze zwischen Wallis und Waadt. Der höchste Gipfel der Gruppe, der Sommet des Diablerets, ist zugleich der höchste Punkt von Waadt. Weitere bedeutende Nebengipfel der Diablerets sind unter anderem das Oldenhorn, auf dem mit Bern das dritte Kanton des Bergmassivs angrenzt, und der nicht ganz 3000 Meter hohe Sex Rouge. Dieser kann seit den 1960er Jahren mit einer Seilbahn erreicht werden, die während der Wintersaison zum Teil des Gletscherskigebiets Glacier 3000 wird.
Das Lagginhorn ist der zweite Viertausender der Weissmiesgruppe im Wallis, nahe der Grenze zu Italien. Es ist gleichzeitig der niedrigste Berg mit über 4000 Metern Höhe in den Schweizer Alpen. Der Berg gilt als nur unwesentlich schwieriger zu besteigen als der benachbarte, sieben Meter höhere Weissmies. Die populäre heutige Normalroute, die bereits bei der Erstbesteigung 1856 gewählt wurde, führt von Westen vom Talort Saas-Grund über die auf etwa 2700 Meter gelegene Weissmieshütte zum Gipfel.
In unmittelbarer Nachbarschaft der Viertausender der Walliser Alpen wirkt das Jegihorn, oder Jägihorn, eher klein. Dennoch erfreut sich der Gipfel bei Kletterern großer Beliebtheit. Besonders bekannt ist die Hängebrücke, der Panorama-Klettersteig Jägihorn, der von Anfang Juni bis Anfang Oktober auf dem Weg zum Gipfel begangen werden kann. Von oben genießt man einen fantastischen Ausblick über die Nachbargipfel der Mischabelgruppe, die Berner Alpen und das Rhonetal.
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