Inmitten der Schweizer Alpenlandschaft durchschneidet das Lauterbrunnental die Berner Alpen. Die kleinen Ortschaften des Trogtals liegen umschlossen von steilen, sattgrün bewachsenen Felswänden, von denen sich Wasserfälle mehrere hundert Meter in die Tiefe stürzen. Diese Sammlung aus lauteren Bächen und klaren Quellen war nicht nur namensgebend für die Region, sie war für den Autoren J.R.R. Tolkien auch Vorbild für den Ort Bruchtal aus seiner weltberühmten „Der Herr der Ringe“-Erzählung.
Im Nationalpark Hohe Tauern befindet sich Österreichs höchster Wassersturz, die Krimmler Wasserfälle. Über 380 Meter stürzt sich die Krimmler Ache über drei Kaskaden in die Salzach, welche in den Inn mündet. Das Naturspektakel lässt sich am besten vom Krimmler Wasserweg aus bewundern, der die zahlreichen Besucher bis in den schillernden Sprühregen der tosenden Wassermassen führt.
Die imposanten Kreidefelsen sind das Wahrzeichen Rügens. Der faszinierende Farbkontrast von saftig grünem Wald, kreideweißen Kalkwänden und türkisblauem Meerwasser lockt schon seit Jahren zahlreiche Touristen auf die Insel und inspirierten schon den ein oder anderen bekannten Dichter und Maler. Der wohl berühmteste unter ihnen war der Romantiker Caspar David Friedrich, der das Farbenspiel in seinem Gemälde „Kreidefelsen auf Rügen“ verewigte.
Eingebettet zwischen den steilen Hängen von Watzmann und Hagengebirge liegt versteckt im Nationalpark Berchtesgaden der Königssee. Seine atemberaubende Naturkulisse ist geprägt von den fast senkrecht abfallenden Hängen der umliegenden Gebirge. Durch die einzigartige Architektur des Geländes ist eine Erkundung des kristallblauen Wassers nur mit dem Boot möglich, Fuß- oder Radwege um den See gibt es nicht.
Ko Lanta ist vielleicht die schönste Insel Thailands. Die Doppelinsel im Südwesten des Landes ist gesäumt von türkisblauen Badebuchten. Während die Hauptinsel Lanta Yai über zahlreiche Hotels und Touristenattraktionen verfügt, wurde die nördliche Insel Lanta Noi größtenteils der Natur überlassen. Diese Balance zwischen Tourismus und Natur macht Ko Lanta einzigartig.
Die Gorges du Verdon, zu deutsch Verdunschlucht, grub sich zur Eisschmelze der letzten Eiszeit durch das Kalkgestein im heutigen Département Alpes-de-Haute-Provence. Die atemberaubende Schlucht trägt auch den Namen „Grand Canyon Europas“, aufgrund der ikonischen, steilen, weißen Felswände, die den Flusslauf des Verdon säumen und teilweise bis zu 700 Meter in die Höhe ragen.
Die Eisriesenwelt im Tennengebirge im österreichischen Bundesland Salzburg ist die größte Eishöhle der Welt. In einer Länge von über 42 Kilometern bietet sich dem Besucher ein atemberaubendes Naturspektakel bis tief in den Berg hinein. In komplexen Höhlensystemen wechseln sich hier kristallklare Eispaläste mit monumentalen Eisformationen ab. Selbst an heißen Sommertagen hat die Höhle meist Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.
Die Region Cornwall im Südwesten Englands bietet durch ihre Lage an der keltischen See ein ungewöhnlich mildes Klima, was sich auf Flora und Fauna auswirkt. Die Landschaft verfügt über atemberaubende Klippen, die Ausblicke über pittoreske Buchten bieten, und bunte Gärten, in denen sogar subtropische Blumen in voller Pracht blühen.
Die Cordillera de Guanacaste ist ein Gebirge im Norden Costa Ricas nahe der Grenze zu Nicaragua. Die Bergkette umfasst eine beachtliche Anzahl an aktiven wie ruhenden Schichtvulkanen. Der wohl bekannteste zählt zugleich zu den höchsten Vulkanen der Kette: der Arenal. Er brach zuletzt 1968 aus, die Eruption zerstörte zwei Dörfer und bedeckte die gesamte Region mit Asche. Der Vulkan ist auch heute noch aktiv, wenn auch die Gefahr eines ähnlich zerstörerischen Ausbruchs in der vorhersehbaren Zukunft als gering eingeschätzt wird.
Die Breitachklamm ist mit 150 Metern Tiefe die tiefste Schlucht Mitteleuropas. Bereits vor 8000 Jahren, zur Gletscherschmelze der letzten Eiszeit, bohrte sich die Breitach durch den massiven Fels. Erstmals zugänglich gemacht wurde die rund 2,5 Kilometer lange Schlucht Anfang des 20. Jahrhunderts. Seither zählt sie zu den beliebtesten touristischen Attraktionen des Allgäus.
Die Bastei zählt zu den berühmtesten Touristenattraktionen der Sächsischen Schweiz. Auf einer Höhe von 305 Metern über dem Meeresspiegel bietet das Sandsteinplateau einen atemberaubenden Blick auf das Elbtal und die Tafelberge. Pro Jahr genießen rund 1,5 Millionen Besucher den Ausblick über die 1851 erbaute Basteibrücke auf die Elbe und das Elbsandsteingebirge in der Ferne. Die bizarren Felsplateaus, die aus dem umliegenden Wald ersprießen, verleihen der Bastei ihren einzigartigen Anblick.
Der Aletschgletscher im Schweizer Kanton Wallis ist wohl der bekannteste und zugleich der längste und größte Alpengletscher. Beginnend auf einer Höhe von rund 3800 Metern in der Jungfrau-Region auf der Südabdachung der Berner Alpen erstreckt sich der Gletscher abfallend über mehr als 22 Kilometer bis in den Fluss Massa, der schließlich in der Rhone mündet. Der Aletschgletscher und der anschließende Aletschwald wurden aufgrund der einzigartigen Größe und umfangreichen Artenvielfalt zum UNESCO-Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch deklariert.
Die Isle of Sheppey liegt im Mündungstrichter der Themse. Die flache Insel ist nur durch einen schmalen Priel vom Festland getrennt. Ihre Strände sind beliebte Ausflugsziele.
Lindisfarne ist eine Gezeiteninsel, die bei Ebbe zu Fuss erreichbar ist. Sie wird auch „Holy Island“ genannt. Berühmt ist sie für die Burg Lindisfarne Castle und für die Ruine eines Klosters.
Orkney ist eine schottische Inselgruppe, zu der neben der Hauptinsel (Mainland) etwa 70 kleinere Inseln gehören. Höchste Erhebung der Gruppe ist der 479 Meter hohe Ward Hill.
Die Shetlandinseln sind eine Inselgruppe, die zu Schottland gehört. Sie befinden sich in der Mitte zwischen Norwegen, den Färöern und den schottischen Orkneyinseln und bilden somit die nördliche Begrenzung der Nordsee gegenüber dem Nordatlantik.
Tysnesøy liegt zwischen dem Hardangerfjord und dem Bjørnafjord. Im Norden ist die Insel bergig. Höchste Erhebung der Insel ist der 753 Meter hohe Tysnessåto.
Auf der zwischen Fjorden und Schären gelegenen Insel Stord wurde jahrhundertelang Bergbau betrieben. Der höchste Berg der Insel, der Mehammarsåta, ist 749 Meter hoch.
Utsira ist die kleinste eigenständige Kommune Norwegens und beliebtes Ausflugsziel. Die felsige Insel ist berühmt für ihre Vogelwelt, über 300 Arten sind hier schon gesichtet worden.
Auf Karmøy errichtete der erste norwegische König seinen Hof. Die zwischen Insel und Festland gelegene Meerenge ist ein wichtiger Schifffahrtsweg, den man früher Nordweg nannte. Nach ihm wurde Norwegen benannt.
Am breiten Strand von Fanø fanden früher Autorennen statt. Rund um die Insel leben viele Seehunde und Kegelrobben. Fanø ist bekannt für seine traditionellen Frauentrachten.
Mandø war früher regelmäßig überflutetes Watt, ist heute aber durch einen Deich geschützt. Die Insel ist über einen Damm mit dem Festland verbunden, der bei Ebbe passierbar ist.
Die größte dänische Nordseeinsel Rømø ist dünn besiedelt, aber beliebtes Ziel von Tagesgästen, die sie über einen Straßendamm erreichen. Der Weststrand ist einer der breitesten Strände Europas.
Die Landschaft auf Föhr ist flach und von Wiesen und landwirtschaftlichen Flächen geprägt. Neben dem Hauptort Wyk gibt es viele kleine, malerische Dörfer. Die Strände sind schmal, aber sehr beliebt zum Baden.
Amrum ist bekannt für den Kniepsand, seinen breiten Strand.Eigentlich ist er eine Sandbank, die um die Insel herumwandert. Wahrzeichen Amrums ist der rot-weiß gestreifte Leuchtturm.
Langeneß ist die größte Hallig im Wattenmeer. Die Menschen leben auf 18 Warften, die bei Sturmfluten zu kleinen Inseln werden. Güter gelangen mit einer Lorenbahn auf die Insel.
Hooge ist die zweitgrößte Hallig im Wattenmeer. Die Häuser stehen auf zehn bewohnten Warften, die sie vor Sturmfluten schützen. Ein niedriger Deich schützt vor noch häufigeren Überflutungen.
Auf der Hallig Nordstrandischmoor leben etwa 20 Personen auf vier Warften. Die Inselschule ist eine der kleinsten Schulen Deutschlands. Eine Lorenbahn verbindet die Hallig mit dem Festland.
Pellworm liegt inmitten von Wattflächen. Die Insel ist rundherum von einem Deich geschützt, sonst würde sie regelmäßig überflutet. Es gibt hier keinen Sandstrand, aber jede Menge Ruhe.
Die vor der Elbmündung im Watt gelegene Insel Neuwerk bildet zusammen mit den unbewohnten Nachbarinseln Scharhörn und Nigehörn den nördlichsten und westlichsten Stadtteil Hamburgs.
Wangerooges Form erinnert an ein Seepferdchen. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Insel von Bomben getroffen. Heute geht es ruhig zu, die Inselbahn zuckelt gemütlich durch die Landschaft.
Das autofreie Spiekeroog ist besonders naturnah und ruhig. Die Insel ist bekannt für ihr idyllisches Dorf. Selbst Fahrräder gelten hier als zu hektisch. Auf der Ostplate herrscht unberührte Wildnis.
Die autofreie Insel ist bei Familien besonders beliebt. Die bunte Inselbahn transportiert die Gäste in den Ort. Das Wahrzeichen von Langeoog ist der auf einer Düne errichtete Wasserturm.
Baltrum gilt wegen seiner Ruhe als besonders erholsam. Statt Straßennamen gibt es auf der kleinen, autofreien Insel nur Hausnummern. Die ältesten Häuser tragen die niedrigsten Nummern.
Ameland ist wegen seiner vielen Gruppenunterkünfte beliebtes Ziel für Klassenfahrten. Am Westende liegt das idyllische Dorf Hollum. Dort steht auch der bekannte rot-weiße Leuchtturm.
Terschelling ist bekannt für das jährliche Kulturfestival Oerol. Ein 30 Kilometer langer Strand umschließt die Dünenlandschaft. Im Naturschutzgebiet im Inselosten leben tausende Vögel.