Die Nordkette, oder Inntalkette ist die südlichste Gebirgskette im Karwendel und erhebt sich im Norden Innsbrucks über das Unterinntal. Höchster Punkt der Nordkette ist der Kleine Solstein im Westen, der trotz seines Namens den Großen Solstein um nahezu 100 Meter überragt. Der Innsbrucker Klettersteig führt über insgesamt sieben Gipfel der Kette, von der Seegrubenspitze über den Langen Sattel bis zum Frau Hitt genannten Gipfel.
Im finnischen Teil von Lappland, auf der Grenze zu Russland, liegt der Korvatunturi. Er hebt sich weniger durch seine Höhe als durch die recht spitze Form seiner Hauptgipfel von seiner Umgebung ab. Die Bekanntheit und Popularität des Bergs begründet sich jedoch vor allem auf eine noch heute beliebte finnische Geschichte aus den 1920ern, derzufolge am Korvatunturi Joulupukki, zu deutsch der Weihnachtsmann, wohnt.
Der Galdhøpiggen ist der höchste Gipfel von Norwegen sowie der höchste Berg von ganz Skandinavien. Dies macht ihn zu einem äußerst populären Ziel für Kletterer. Drei größere Gletscher bedecken die Nord-, West- und Südseite des Gipfels. Entsprechend ist die Aufstiegsroute von Osten aus die einfachste, bei der man ohne technisches Klettern auskommt. Lange Zeit galt der nur wenige Kilomter östlich gelegene Glittertind als der höhere der beiden Berge. Durch das Abschmelzen der Gletscher am Gipfel des Glittertinds verlor dieser jedoch so stark an Höhe, dass er nun nur noch der zweithöchste Berg Norwegens ist.
Der höchste Gipfel des Bundeslands Salzburg liegt auf der Grenze zu Tirol und ist zugleich höchste Erhebung und Namensgeber der Venedigergruppe, der westlichsten Gebirgsgruppe der Hohen Tauern. Der imposante Gipfel des Großvenedigers ist trotz des Abschmelzens weiterhin vor allem durch seine Gletscher und die markanten Grate, die in alle vier Himmelsrichtungen verlaufen, geprägt.
Der Monte Resegone ist einer der bekanntesten Berge in der Lombardei. Trotz der vergleichsweise geringen Höhe verfügt der Berg über eine beeindruckende Erscheinung. Etwa ein Dutzend Gipfel verteilen sich auf einer Länge von circa drei Kilometern. Höchster Punkt des Bergs ist der Punta Cermenati. Der Monte Resegone erhebt sich etwa 1500 Meter über die Stadt Lecco am Comer See im Westen. Bei gutem Wetter ist die Gipfelregion auch von Mailand aus zu sehen.
Der Olperer ist mit 3476 Metern Höhe der dritthöchste Gipfel der Zillertaler Alpen in Tirol sowie die höchste Erhebung des Tuxer Kamms. Von Osten gesehen erscheint der Berggipfel als nahezu perfekte Felspyramide. Die Besteigung des Olperers über die Normalroute von Südosten ist mit einfachen Kletterpassagen zu bewerkstelligen. Anspruchsvoller ist der Weg von der Geraer Hütte über Olpererferner, Wildlahnerscharte und schließlich den Nordgrat des Bergs.
Der Risserkogel, der zweithöchste Gipfel der Tegernseer Berge, liegt südlich des etwas niedrigeren Plankensteins, der mit seinen markanten Zinnen ein populärer Kletterberg ist. Der Aufstieg auf den Risserkogel ist hingegen mit einer - je nach Route - zwei- bis vierstündigen Wanderung zu bewerkstelligen. Der Berg ist damit ein beliebtes Ausflugsziel, gerade auch für die Einwohner der Landeshauptstadt München und deren Umgebung.
Die Vesulspitze befindet sich östlich von Ischgl in Tirol und ist Teil der Samnaungruppe. Abgesehen vom Piz Rots auf der Grenze zur Schweiz handelt es sich um die höchste Erhebung auf der österreichischen Seite der Gebirgsgruppe. Auf dem Gipfel angekommen, lässt sich nicht nur das mächtige Gipfelkreuz aus Holz bestaunen. Als relativ freistehender Dreitausender hat man von hier auch eine tolle Aussicht über die umliegenden Berge und Täler.
Von Norden aus gesehen erhebt sich die Ehrwalder Sonnenspitze als markante Felspyramide vor den anderen Gipfeln der Mieminger Gruppe. Östlich des Gipfels liegt der wunderschöne Seebensee, der auch eine tolle Aussicht auf das Zugspitzmassiv im nahen Wettersteingebirge bietet. Am südlicher gelegenen Drachensee befindet sich die Coburger Hütte, die ein guter Ausgangspunkt für Touren zur Sonnenspitze ist.
Etwa 1000 Meter erhebt sich der Sassongher als mächtiger Felsturm über das südliche Gadertal und den Ort Corvara. Der markante Berg ist Teil des Naturpark Puez-Geisler, in dessen Südosten er sich befindet. Den Gipfel des Sassongher zu erreichen ist erfahrenen Kletterern vorbehalten. Für die Mühen wird man mit einer beeindruckenden Aussicht von oben belohnt. Der Berg ist bekannt für die tollen Panoramen anderer Dolomitengipfel von Fanesgruppe über Sellastock bis zur Marmolata.
Der Piz Vallatscha ist ein Dreitausender in der Sesvennagruppe, einer Gebirgsgruppe im Dreiländereck zwischen Tirol in Österreich, Südtirol in Italien und dem schweizerischen Graubünden. Im Nordwesten liegt der höhere Piz Tavrü. Im Südosten führen die Lifte des Skigebiets Minschuns auf eine Höhe von etwa 2700 Metern. Südlich des Piz Vallatscha verläuft der Ofenpass, seit jeher ein bedeutender Teil der Verbindung zwischen Etsch- und Inntal.
Auf der Südseite der Graubündner Gemeinde Disentis/Mustér erhebt sich der Piz Muraun. Dem Gipfel gegenüber liegen im Norden Piz Ault und Oberalpstock. Im Süden ragt der gut 300 Meter höhere Piz Medel empor. Auch wenn der Aufstieg zum Gipfel des Piz Muraun ohne echte Kletterpassagen zu bewerkstelligen ist, handelt es sich doch um eine anspruchsvolle Wanderroute. Für weniger sportlich Geübte empfiehlt sich eine Fahrt mit dem berühmten Glacier Express nach Disentis, die eine spektakuläre Aussicht auf den Berg bietet.
Die Lüneburger Heide ist eine einzigartige Naturlandschaft im Norden Deutschlands, die durch jahrhundertelange Beweidung und Rodung entstanden ist. Ursprünglich war die Region von dichten Wäldern bedeckt, doch durch menschlichen Einfluss verwandelte sie sich in weite Heideflächen. Heute umfasst das Gebiet etwa 7400 Quadratkilometer und ist besonders für seine lila blühenden Heidepflanzen im Spätsommer bekannt.
Die Scala dei Turchi ist aus dem weißen Gestein Mergel bestehender monumentaler Felsen im Süden von Sizilien. Wie eine riesige Felstreppe erscheinen seine Klippen und sind dadurch zu einer Touristenattraktion geworden.
Der Hinterweidenthaler Teufelstisch zählt zu den landschaftlichen Wahrzeichen der Pfalz. Der rund 14 Meter hohe Pilzfelsen ist im Pfälzerwald der größte seiner Art und ein beliebtes Ziel für Klettertouren, wird aber im Rahmen der Hinterweidenthaler Teufelstisch-Tour auch gerne wandernd erkundet. Entstanden ist die einzigartige Gesteinsformation durch das abtragen umliegender Gesteinsschichten aufgrund von Erosion, bis nur noch das harte Gestein übrig blieb, welches dem Teufelstisch seine heutige, erstaunliche Form verleiht.
Teneriffa ist die größte der kanarischen Inseln und besticht zu jeder Jahreszeit mit einem milden Klima. Die spanische Vulkaninsel zeichnet sich durch ihre geografische Vielfalt aus: Während in der Mitte des Landes der Pico del Teide thront, mit 3718 Metern der höchste Berg Spaniens, kann man sich im Osten der Insel im grünen Orotavatal an der blühenden Flora ergötzen oder die gelben Goldmohnwiesen bei Arafo erkunden. Der Nordosten der Insel ist mit dem wild zerklüfteten und dicht bewaldeten Anagagebirge bedeckt, welches sich an der Küste steil aus dem Meer bis auf eine Höhe von etwa 1000 Metern erhebt.
Die Schlögener Schlinge ist ein eindrucksvolles Naturwunder in Oberösterreich. Etwa auf halbem Weg zwischen Passau und Linz schlägt die Donau, geleitet durch den harten Granitstein des böhmischen Massivs, eine beeindruckende Wende ein, die den Fluss fast zu einem Kreis schließt. Der eindrucksvolle Mäander lässt sich besonders gut von den Aussichtsplattformen im Schlögener Umland betrachten, die durch zahlreiche Rad- und Wanderwege verbunden sind.
Puente Nuevo ist die touristische Hauptattraktion der kleinen Stadt Ronda im Süden Spaniens. Das massive Brückenbauwerk verbindet die Altstadt mit dem jüngeren Stadtteil El Mercadillo über die etwa 120 Meter tiefe Schlucht El Tajo. Die Quadersteine, die die Brücke formen, wurden bereits im 18. Jahrhundert in eben jener Schlucht geschlagen, die sie heute überspannen. Der Bau der Brücke dauerte 40 Jahre.
Über 1000 einzelne Seen bilden die Mecklenburgische Seenplatte. Der Verbund der zahlreichen Gewässer macht die Region besonders für Fans von Wassersportarten attraktiv, doch auch zum Wandern und Radfahren bietet sich die Region an. Die zahlreichen Nationalparks, klaren Wassermassen und sternenreichen Nachthimmel versprechen unvergessliche Eindrücke.
Der Lago die Braies, zu Deutsch „Pragser Wildsee“, befindet sich inmitten der Pragser Dolomiten in Südtirol und wird daher auch als Perle der Dolomitenseen bezeichnet. Er ist der größte der Dolomitenseen und ein beliebtes Ausflugsziel, zudem ist er auch Schauplatz zahlreicher Mythen und Sagen der Region. So soll sich etwa am Südende des Sees, wo heute der imposante Seekofel das Gewässer überragt, das Tor zur Unterwelt befunden haben.
Inmitten der Schweizer Alpenlandschaft durchschneidet das Lauterbrunnental die Berner Alpen. Die kleinen Ortschaften des Trogtals liegen umschlossen von steilen, sattgrün bewachsenen Felswänden, von denen sich Wasserfälle mehrere hundert Meter in die Tiefe stürzen. Diese Sammlung aus lauteren Bächen und klaren Quellen war nicht nur namensgebend für die Region, sie war für den Autoren J.R.R. Tolkien auch Vorbild für den Ort Bruchtal aus seiner weltberühmten „Der Herr der Ringe“-Erzählung.
Die imposanten Kreidefelsen sind das Wahrzeichen Rügens. Der faszinierende Farbkontrast von saftig grünem Wald, kreideweißen Kalkwänden und türkisblauem Meerwasser lockt schon seit Jahren zahlreiche Touristen auf die Insel und inspirierten schon den ein oder anderen bekannten Dichter und Maler. Der wohl berühmteste unter ihnen war der Romantiker Caspar David Friedrich, der das Farbenspiel in seinem Gemälde „Kreidefelsen auf Rügen“ verewigte.
Eingebettet zwischen den steilen Hängen von Watzmann und Hagengebirge liegt versteckt im Nationalpark Berchtesgaden der Königssee. Seine atemberaubende Naturkulisse ist geprägt von den fast senkrecht abfallenden Hängen der umliegenden Gebirge. Durch die einzigartige Architektur des Geländes ist eine Erkundung des kristallblauen Wassers nur mit dem Boot möglich, Fuß- oder Radwege um den See gibt es nicht.
Ko Lanta ist vielleicht die schönste Insel Thailands. Die Doppelinsel im Südwesten des Landes ist gesäumt von türkisblauen Badebuchten. Während die Hauptinsel Lanta Yai über zahlreiche Hotels und Touristenattraktionen verfügt, wurde die nördliche Insel Lanta Noi größtenteils der Natur überlassen. Diese Balance zwischen Tourismus und Natur macht Ko Lanta einzigartig.
Die Gorges du Verdon, zu deutsch Verdunschlucht, grub sich zur Eisschmelze der letzten Eiszeit durch das Kalkgestein im heutigen Département Alpes-de-Haute-Provence. Die atemberaubende Schlucht trägt auch den Namen „Grand Canyon Europas“, aufgrund der ikonischen, steilen, weißen Felswände, die den Flusslauf des Verdon säumen und teilweise bis zu 700 Meter in die Höhe ragen.
Die Eisriesenwelt im Tennengebirge im österreichischen Bundesland Salzburg ist die größte Eishöhle der Welt. In einer Länge von über 42 Kilometern bietet sich dem Besucher ein atemberaubendes Naturspektakel bis tief in den Berg hinein. In komplexen Höhlensystemen wechseln sich hier kristallklare Eispaläste mit monumentalen Eisformationen ab. Selbst an heißen Sommertagen hat die Höhle meist Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.
Die Region Cornwall im Südwesten Englands bietet durch ihre Lage an der keltischen See ein ungewöhnlich mildes Klima, was sich auf Flora und Fauna auswirkt. Die Landschaft verfügt über atemberaubende Klippen, die Ausblicke über pittoreske Buchten bieten, und bunte Gärten, in denen sogar subtropische Blumen in voller Pracht blühen.
Die Cordillera de Guanacaste ist ein Gebirge im Norden Costa Ricas nahe der Grenze zu Nicaragua. Die Bergkette umfasst eine beachtliche Anzahl an aktiven wie ruhenden Schichtvulkanen. Der wohl bekannteste zählt zugleich zu den höchsten Vulkanen der Kette: der Arenal. Er brach zuletzt 1968 aus, die Eruption zerstörte zwei Dörfer und bedeckte die gesamte Region mit Asche. Der Vulkan ist auch heute noch aktiv, wenn auch die Gefahr eines ähnlich zerstörerischen Ausbruchs in der vorhersehbaren Zukunft als gering eingeschätzt wird.
Die Breitachklamm ist mit 150 Metern Tiefe die tiefste Schlucht Mitteleuropas. Bereits vor 8000 Jahren, zur Gletscherschmelze der letzten Eiszeit, bohrte sich die Breitach durch den massiven Fels. Erstmals zugänglich gemacht wurde die rund 2,5 Kilometer lange Schlucht Anfang des 20. Jahrhunderts. Seither zählt sie zu den beliebtesten touristischen Attraktionen des Allgäus.
Die Bastei zählt zu den berühmtesten Touristenattraktionen der Sächsischen Schweiz. Auf einer Höhe von 305 Metern über dem Meeresspiegel bietet das Sandsteinplateau einen atemberaubenden Blick auf das Elbtal und die Tafelberge. Pro Jahr genießen rund 1,5 Millionen Besucher den Ausblick über die 1851 erbaute Basteibrücke auf die Elbe und das Elbsandsteingebirge in der Ferne. Die bizarren Felsplateaus, die aus dem umliegenden Wald ersprießen, verleihen der Bastei ihren einzigartigen Anblick.
Die Isle of Sheppey liegt im Mündungstrichter der Themse. Die flache Insel ist nur durch einen schmalen Priel vom Festland getrennt. Ihre Strände sind beliebte Ausflugsziele.
Lindisfarne ist eine Gezeiteninsel, die bei Ebbe zu Fuss erreichbar ist. Sie wird auch „Holy Island“ genannt. Berühmt ist sie für die Burg Lindisfarne Castle und für die Ruine eines Klosters.
Orkney ist eine schottische Inselgruppe, zu der neben der Hauptinsel (Mainland) etwa 70 kleinere Inseln gehören. Höchste Erhebung der Gruppe ist der 479 Meter hohe Ward Hill.
Die Shetlandinseln sind eine Inselgruppe, die zu Schottland gehört. Sie befinden sich in der Mitte zwischen Norwegen, den Färöern und den schottischen Orkneyinseln und bilden somit die nördliche Begrenzung der Nordsee gegenüber dem Nordatlantik.
Tysnesøy liegt zwischen dem Hardangerfjord und dem Bjørnafjord. Im Norden ist die Insel bergig. Höchste Erhebung der Insel ist der 753 Meter hohe Tysnessåto.
Auf der zwischen Fjorden und Schären gelegenen Insel Stord wurde jahrhundertelang Bergbau betrieben. Der höchste Berg der Insel, der Mehammarsåta, ist 749 Meter hoch.
Normaler Preis
ab 19 €
Normaler PreisVerkaufspreis
ab 19 €
Bücher, Karten und mehr. Über die Alpen und die Welt.