Der Ben Nevis östlich von Fort William ist der höchste Berg Schottlands und Großbritanniens. Der gälisch Name „Beinn Nibheis“ kann mit „Berg mit Kopf in den Wolken“ übersetzt werden, denn der Gipfel des einstigen Vulkans liegt durch seine maritime Lage 300 Tage des Jahrs im Nebel oder Regen. Das oftmals trübe Wetter macht das Klettern am Berg gefährlich. Die erste dokumentierte Besteigung des Ben Nevis fand 1771 statt. Mittlerweile ist er einer der weltweit am häufigsten erklommenen Gipfel. Die 700 Meter hohe Nordostwand ist besonders zum Eisklettern beliebt.
Südöstlich von Bad Reichenhall befindet sich der Untersberg, das nördlichste Gebirgsmassiv der Berchtesgadener Alpen. Die deutsch-österreichische Grenze verläuft über das ausgedehnte Gipfelplateau. Mit 1972 Metern ist der Berchtesgadener Hochthron dessen höchster Gipfel. Das gesamte Gebirgsmassiv ist von Karsthöhlen durchzogen. So befindet sich hier Deutschlands tiefste und längste bekannte Höhle sowie die einzige erschlossene Eishöhle. An den Nordhängen des Massivs wird seit der Römerzeit der bekannte Untersberger Marmor abgebaut.
Der Kailash befindet sich im Süden Tibets an der Grenze zu Nepal und Indien, in einer Region, die lange Zeit als eine der unzugänglichsten der Welt galt. Seiner einzigartigen Diamantenform verdankt er den Namen „kostbares Schneejuwel“. Der Kailash gilt besonders im Buddhismus und Hinduismus als heiliger Berg. Die 108-malige Umrundung des Bergs führt dem buddhistischen Glauben zufolge zur Erleuchtung. Auf Grund der religiösen Bedeutung des Kailash wurde ein Aufstiegsverbot ausgesprochen und der Berg ist bis heute unbestiegen.
Westlich der Sellagruppe bilden die Bergspitzen der Langkofelgruppe einen nahezu perfekten Halbkreis. Die beiden dominierenden Gipfel sind der Langkofel im Nordosten als höchste Erhebung der Gruppe und der Plattkofel im Südwesten. Da sich hier im Winter viele Skigebiete befinden, ist das Areal rund um den Langkofel mit verschiedenen Liften und Seilbahnen erschlossen, darunter eine Stehgondelbahn, die vom Sellajoch zur Berghütte Utia Toni Demetz führt. Auch die berühmte Skirundtour Sella Ronda führt an der Langkofelgruppe vorbei.
Südlich der deutsch-österreichischen Grenze ragt der Guffert mit seinem felsigen Doppelgipfel empor. Der freistehende Berg ist vom Tegernsee aus prominent sichtbar. Mit abwechslungsreichen Steigen und leichten Kletterstellen ist er ein beliebtes Ziel für Tagestouren. Vom Gipfelplateau aus erwartet einen ein weitreichender Blick über die Bayerischen Voralpen, das Wettersteingebirge, das Karwendel sowie die Hohen Tauern.
Der Grünten ist als der Wächter des Allgäus bekannt und befindet sich südlich von Kempten, direkt am Alpenrand. Bereits im Mittelalter wurde der Grünten das erste mal erklommen und man entdeckte ein großes Eisenerzvorkommen an seinen Hängen. Vom 15. bis ins 19. Jahrhundert wurden viele Stollen für den Bergbau angelegt. Für die Produktion von Eisenerz benötigte man große Mengen an Holz und den starken Rodungen in der Umgebung verdankt der Grünten seinen Namen, denn dieser steht im lokalen Dialekt für „Glatzkopf“.
Das Fellhorn gilt als der Blumenberg der Allgäuer Alpen, vor allem aufgrund der großen Alpenrosenfelder an seinen Hängen. Als Teil der Schafalp-Gruppe war der Berg früher auch als „Schlappolder (Kreuz-)Spitz“ bekannt. Aus dem Stillachtal gelangt man mit der Fellhornbahn auf eine Höhe von etwa 70 Metern unterhalb des Berggipfels.
Südlich des Chiemsees erhebt sich die Kampenwand, die mit ihrer markanten Felsspitze, die an einen Hahnenkamm erinnert, noch aus großer Entfernung leicht zu erkennen ist. Nicht auf dem Haupt- sondern auf dem vier Meter niedrigeren Ostgipfel befindet sich das mit 12 Metern höchste Gipfelkreuz der Bayerischen Alpen. Die Kampenwandbahn bringt im Winter Skifahrer ins Skigebiet Kampenwand–Aschau am Nordosthang des Bergs. Der Aufstieg auf den etwa 200 Meter höher gelegenen Hauptgipfel ist per Wanderung mit nur wenigen Kletterpassagen möglich. Die Kampenwand bietet jedoch auch Routen für längere Kletter-, Mountainbike- und Skitouren.
Áhkká liegt in Nordschweden, im Nationalpark Stora Sjöfallet, und ist auch als die „Königin Lapplands” bekannt. Das weithin sichtbare Bergmassiv hat eine hohe Bedeutung in der samischen Mythologie. So verweist der Name auf die samische Ahnherrin Maderakka. Die Gipfelregion des Áhkká-Massivs besteht aus insgesamt zwölf Gipfeln, von denen der Stortoppen der höchste ist. Der Nordosttoppen erreicht ebenfalls eine Höhe von über 2000 Metern. Der erste dokumentierte Aufstieg auf den Stortoppen gelang 1924.
Die Marmolata gilt als die Königin der Dolomiten, deren höchster Berg sie ist. Auf der Nordseite befindet sich mit dem Ghiacciaio della Marmolada der letzte größere Dolomitengletscher. Die Region rund um die Marmolatagruppe ist insbesondere bei Wanderern äußerst beliebt. So führt unter anderem der Traumpfad München–Venedig am Berg entlang.
Der Zwölferkofel oder Zwölfer gehört zu den fünf Gipfeln, die zusammen die Sextner Sonnenuhr bilden. Vom Ort Moos bei Sexten aus gesehen befindet sich die Sonne etwa um 12 Uhr mittags (Sonnenzeit) über dem Gipfel des Zwölferkogel. Entsprechend sind die Nachbargipfel als Neuner, Zehner, Elfer und Einser bekannt. Wie viele andere Dolomitengipfel ist auch der Zwölferkogel ein gleichermaßen beliebtes wie forderndes Ziel für Kletterer.
Wie mit weißem Moos bedeckt erscheint der schneebedeckte Gipfel des Weissmies. Diesem Umstand verdankt der Berg seinen Namen, denn „Mies“ bedeutet im lokalen Dialekt „Moos“. In den Walliser Alpen gelegen ist der Weissmies höchster Gipfel und Namensgeber der Weissmiesgruppe. Er wurde 1855 zum ersten mal bestiegen und gilt als einer der leichter zu erklimmenden Viertausender. Vom Gipfel schweift der Blick über die Nachbargipfel der Gruppe, die Mischabelkette bis zum Monte Rosa sowie hinunter ins Saastal auf Saas-Fee im Westen und das Simplontal im Osten.
Der Reschensee ist vor allem für seinen aus dem Wasser ragenden Kirchturm bekannt – ein Wahrzeichen des versunkenen Dorfes Alt-Graun. Der künstlich angelegte See liegt auf etwa 1500 Metern Höhe nahe der Grenze zu Österreich und ist heute ein beliebtes Ziel für Wassersport, Radfahren und Wintertourismus.
Im Nationalpark Hohe Tauern befindet sich Österreichs höchster Wassersturz, die Krimmler Wasserfälle. Über 380 Meter stürzt sich die Krimmler Ache über drei Kaskaden in die Salzach, welche in den Inn mündet. Das Naturspektakel lässt sich am besten vom Krimmler Wasserweg aus bewundern, der die zahlreichen Besucher bis in den schillernden Sprühregen der tosenden Wassermassen führt.
Der Aletschgletscher im Schweizer Kanton Wallis ist wohl der bekannteste und zugleich der längste und größte Alpengletscher. Beginnend auf einer Höhe von rund 3800 Metern in der Jungfrau-Region auf der Südabdachung der Berner Alpen erstreckt sich der Gletscher abfallend über mehr als 22 Kilometer bis in den Fluss Massa, der schließlich in der Rhone mündet. Der Aletschgletscher und der anschließende Aletschwald wurden aufgrund der einzigartigen Größe und umfangreichen Artenvielfalt zum UNESCO-Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch deklariert.
Der Malojapass ist ein beeindruckender Gebirgspass in den Schweizer Alpen, der auf einer Höhe von 1812 Metern liegt. Er verbindet das Engadin im Kanton Graubünden mit dem italienischen Veltlin und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft. Der Malojapass ist nicht nur eine wichtige Verkehrsverbindung, sondern auch ein beliebtes Ziel für Touristen, die die Schönheit der Alpenregion erkunden möchten.
Das Stilfser Joch gilt als „die Königin der Passstraßen“ und ist der Übergang zwischen Südtirol und der Lombardei.Mit einer Passhöhe von 2757 Metern ist das Stilfser Joch der höchste Gebirgspass in Italien sowie die dritthöchste Passstraße der Alpen.
Der Col de la Loze ist mit 2304 Metern einer der höchsten befahrbaren Übergänge der französischen Alpen und ein Mythos des modernen Radsports. Die Passhöhe zwischen Méribel und Courchevel ist erst seit 2019 über einen asphaltierten, für Autos gesperrten Radweg erreichbar. Seine Schwierigkeit liegt weniger in der Länge als im unrhythmischen Profil: Ständige Steigungswechsel mit Rampen von über 20 Prozent machen jede Tempoeinteilung unmöglich. Seit 2020 Teil der Tour de France, gilt der Anstieg als einer der härtesten der Rundfahrt – 2023 verlor hier sogar Tadej Pogačar im Duell mit Jonas Vingegaard endgültig die Tour.
Der Splügenpass verbindet die Schweiz mit Italien und beeindruckt mit seinen zahlreichen engen Serpentinen, historischen Tunneln und schützenden Steingalerien, die sich spektakulär an den Fels schmiegen. Besonders aufregend ist die kurvenreiche Passstraße, die durch diese einzigartigen Bauwerke und die imposante Alpenlandschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.
Der Julierpass ist ein bedeutender Gebirgspass in den Schweizer Alpen und erreicht eine Höhe von 2284 Metern. Er verbindet das Engadin im Kanton Graubünden mit dem Rest der Schweiz und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Mit seiner reichen Geschichte als alte Handelsroute und seiner modernen Bedeutung als wichtige Straßenverbindung zieht der Julierpass sowohl Reisende als auch Outdoor-Enthusiasten an.
Die Ballunspitze ist vor allem Besuchern des Skigebiets Galtür bekannt, welches sich am Nordhang des Bergs auf der Tiroler Seite nahe des Ortsteils Wirl befindet. Mit der Ballunspitzbahn gelangt man bis auf eine Höhe von gut 2200 Metern. Westlich des Skigebiets, auf Vorarlberger Seite, befindet sich der Stausee Kops, der in den 1960er Jahren angelegt wurde. Im Süden der Ballunspitze erheben sich die Dreitausender der Silvretta.
Der Pico del Teide auf Teneriffa ist der höchste Berg Spaniens. Sein Gipfel ist zudem der höchste Punkt aller Atlantikinseln. Für die Guanches, die Ureinwohner der Insel, war der Teide ein heiliger Berg. Der aktive Vulkan ist dafür bekannt, den längsten Meeresschatten zu werfen. Bei Sonnenaufgang erreicht dieser die Inseln Gran Canaria und La Gomera, die über 40 Kilometer entfernt liegen.
Im Westhimalaya liegt der Nanga Parbat, der neunthöchste Berg der Erde und der westlichst gelegene Achttausender. Durch seine Lage erscheint der zweitprominenteste Himalayagipfel als eins der beeindruckendsten Bergmassive des Planeten. Die Südwand (Rupal Face) gilt mit über 4500 Metern als höchste Gebirgswand der Welt. Nur etwa 25 Kilometer vom Gipfel entfernt liegt das 7000 Meter niedriger gelegene Industal. Dies ist einer der dramatischsten Höhenunterschiede auf der Erde auf eine so kurze Distanz. Neben K2 und Annapurna gilt der Nanga Parbat als einer der am schwierigsten zu besteigenden Berge der Welt. Der erste Aufstieg zum Gipfel gelang dem Tiroler Hermann Buhl im Juli 1953. Die erste erfolgreiche Winterbesteigung folgte erst 2016.
Der Mount Kosciuszko ist der höchste Berg auf dem australischen Festland. Er ist somit Teil einiger Seven Summits-Listen, wenn er als höchster Berg des australischen Kontinents angesehen wird. Der Aufstieg zum Gipfel kann mit einer einfachen Wanderung erreicht werden. Bis in die 1970er Jahre führte sogar eine Straße bis kurz unterhalb des Gipfels. Die erste dokumentierte Besteigung von Mount Kosciuszko fand im Jahr 1840 statt.
Auf der Grenze zwischen China und Pakistan erhebt sich der K2, der zweithöchste Berg der Erde und der höchste Punkt im Karakorum. Der Name geht auf die Briten zurück, die im 19. Jahrhundert für die höchsten Gipfel des Gebirges die Bezeichnungen K1 bis K5 verwendeten. Der fast 800 Meter niedrigere Masherbrum, oder K1, erschien ihnen zunächst als der höhere Berg. Die Besteigung des K2 gilt als wesentlich schwieriger als die des Everest. Neben der größeren klettertechnischen Herausforderung ist der Berg in noch höherem Maße extremen Winden und Stürmen ausgesetzt, die den Aufstieg besonders erschweren oder komplett unmöglich machen. 1954 gelang die Erstbesteigung des K2. Bis 2015 wurden nur etwa 300 weitere erfolgreiche Aufstiegsversuche gezählt.
Es gibt wohl kaum einen Berg auf der Erde mit einer ähnlich überragenden, kulturellen Bedeutung wie den Fuji. Von frühgeschichtlichen Zeiten bis in die Moderne wurde Fuji-san in Japan vielfach nahezu gottgleich verehrt. Zusammen mit Tate und Haku zählt er zu den drei heiligen Bergen Japans. Der höchste Berg des Landes gilt als noch aktiver Vulkan, auch wenn die Gefahr eines Ausbruchs als gering angesehen wird. Der erste dokumentierte Aufstieg auf den Gipfel gelang einem unbekannten Mönch im Jahr 663. Frauen erhielten dagegen erst in den 1860er Jahren offiziell Zugang zum Berg.
Bis auf über 3400 Meter Höhe strecken sich die Felsnadeln des Fitz Roy in den Himmel Patagoniens. Der Berg ist ein Sehnsuchtsort für Kletterer und der Aufstieg zum Gipfel stellt eine der großen alpinistische Herausforderungen dar. Benannt wurde der Berg nach Robert FitzRoy, dem Kapitän des Forschungsschiffs HMS Beagle. Da der Gipfel oft wolkenverhangen ist, gaben die Ureinwohner der Gegend dem Berg den Namen El Chaltén, was „Der Rauchende“ bedeutet.
Nach einer Maori-Legende war Aoraki der älteste und größte von drei Brüdern, die mit ihrem Kanu kenterten und beim Versuch, ans Ufer zu gelangen, in Stein verwandelt wurden. Der Berg ist die höchste Erhebung in Neuseeland und den Neuseeländischen Alpen. Die Briten benannten den Berg zu Ehren des Seefahrers James Cook. 1998 erhielt er schließlich offiziell den Namen Aoraki / Mount Cook, um auch den Namen der Ureinwohner zu würdigen.
Castle Peak, in der Mitte Idahos gelegen, ist der höchste Berg der White Cloud Mountains, einer Bergkette in den Rocky Mountains. Er erhebt sich über die nahegelegene Merriam Peak im Norden. An klaren Tagen kann man vom Gipfel mehr als 25 Seen erblicken. In der Nähe befinden sich die Skigebiete Bald Mountain, Dollar Mountain, und Soldier Mountain. Mit einer Kletterschwierigkeit von III ist der Aufstieg zum Gipfel eher erfahrenen Bergsteigern vorbehalten.
Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Unterhalb des Gipfels liegen ein kleines Skigebiet und einige Gletscher, die aber, bedingt durch den Klimawandel, in den nächsten Jahren verschwinden werden. Es gibt einen Asteroid, der nach der Zugspitze benannt ist und sogar einen kleinen Freizeitpark auf dem mit drei Bahnen erschlossenen Gipfel.
Der 2076 m hohe Schneeberg ist der höchste Berg in Niederösterreich und der am östlichst gelegene Zweitausender in den Alpen. Nach dem Großglockner hat der Schneeberg die größte Dominanz aller österreichischen Berge. Bei guter Sicht kann man vom Gipfel die Hauptstadt Wien sehen. Für deren Bewohner ist der Berg ein beliebtes, nahes Ausflugsziel.
Der Piz Bernina ist der einzige Viertausender der Ostalpen und der isolierteste Berg der Schweiz. Die Erstbesteigung erfolgte 1850 durch Johann Coaz, dessen Tagebucheintrag über die Gipfel eine schöne Beschreibung der Liebe zu den Alpen ist: “Serious thoughts took hold of us. Greedy eyes surveyed the land up to the distant horizon, and thousands and thousands of mountain peaks surrounded us, rising as rocks from the glittering sea of ice. We stared amazed and awe-struck across this magnificent mountain world.”
Der Peitlerkofel, im Ladinischen als „Sass de Pütia“ bekannt, liegt in den nördlichen Dolomiten. Steil und einsam ragen seine beiden Gipfel Großer Peitler und der etwa 60 Meter niedrigere Nebengipfel im Westen, der Kleine Peitler, zwischen Gadertal und Vilnößtal empor. Während man den Kleinen Peitler mit einer Wandertour erreichen kann, führen einfache Routen Kletterer von Süden her auf den Gipfel des Großen Peitlers, von wo aus man eine der schönsten Aussichten in den Dolomiten genießen kann.
Wenn es einen perfekten Berg gibt, ist es das Matterhorn. Seine einsame Präsenz am Ende des Nikolaitals und seine beinahe perfekt tetraedrische Form machen diesen Berg zu einem Symbol für die Schönheit der Alpen und zu einer Projektionsfläche für die Herausforderungen des Alpinismus.
Der Hochkönig ist der höchste Gebirgsstock der Berchdesgadener Alpen und liegt sehr prominent südlich der deutsch-österreichischen Grenze. Insbesondere von Süden wirkt er sehr eindrucksvoll. Auf seinem Gipfel befindet sich die „Übergossene Alm“, ein Gletscher, der allerdings in den letzten Jahrzehnten stark geschrumpft ist.
Der Großglockner, oder Glockner, ist der höchste Berg Österreichs und einer der prominentesten Berge überhaupt. Sein Anblick hat unzählige Menschen in seinen Bann gezogen. Der Name des Glockners entstand wohl aufgrund seiner glockenähnlichen Form. Neben der Erstbesteigung 1800 aus Heiligenblut zählt die Erschließung des Südwestgrats (Stüdlgrat) aus Kals durch den Prager Kaufmann Johann Stüdl zu den historischen Meilensteinen des Bergsteigens am Großglockner. Heute führen mehr als 20 Routen aller Schwierigkeitsstufen aus Tirol und Kärnten auf den Gipfel.Dieser Bergdruck zeigt die Ansicht des Großglockners von Tirol aus. Wir haben den Berg auch in der Ansicht von der Kärntner Seite aus gezeichnet, siehe Großglockner (Kärnten).
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