Im Westen von Chur erhebt sich der Ringelspitz über das Vorderrheintal. Der Berg, der auf rätoromanisch als Piz Barghis bekannt ist, ist der höchste Gipfel des Kantons St. Gallen und liegt auf der Grenze zu Graubünden. Für Touren zum Gipfel bietet sich als Ausgangspunkt die Ringelspitzhütte des Schweizer Alpen-Clubs im Südosten des Bergs an. Für den Aufstieg besonders geeignet sind die Winter- und Frühjahrsmonate.
Der Geigelstein ist der dritthöchste Berg der Chiemgauer Alpen und der höchste ihrer Gipfel, der vollständig in Bayern gelegen ist. Mit seinem gut 100 Meter langen Gipfelgrat und den schräg abfallenden Flanken ähnelt der Berg vor allem von Süden aus gesehen einem spitzen Hausdach. Proteste gegen die Errichtung eines größeren Skigebiets am Geigelstein führten dazu, dass 1991 ein Areal von gut 300 Hektar unter Naturschutz gestellt wurde. Unter anderem handelt es sich um ein wichtiges Brutgebiet für Wanderfalken.
Das Gamsfeld ist der höchste Berg der Salzkammergutberge und der einzige Zweitausender der Gruppe. Unterhalb des kuppelförmigen Gipfelbereichs fällt das Gamsfeld nach allen Seiten hin steil ab, was Aufstiege entsprechend erschwert. Belohnt werden die Mühen mit einer grandiosen Aussicht auf die deutlich höheren Berge des Dachsteinmassivs im Süden und die Seen des Salzkammerguts im Norden. Bekannt ist das Gamsfeld auch für die üppige alpine Flora an seinen Hängen. Unter anderem wachsen hier Alpenrosen, die zu ihrer Blütezeit stellenweise einen dichten Teppich aus Blumen bilden.
Der Eisenhut ist der höchste Gipfel der Gurktaler Alpen und der Nockberge und befindet sich in der Steiermark. Die Grenze zu Kärnten verläuft südlich des Berges. Wie der Name verrät, wurde rund um den Eisenhut früher Eisenerz abgebaut. Dokumentiert ist der Bergbau in der Region spätestens seit dem 13. Jahrhundert. Heute ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, insbesondere mit dem Skigebiet Turracher Höhe im Südwesten des Eisenhuts.
Die Cima Tosa ist ein Berg im Brenta-Massiv, im Norden des Gardasees. Einst galt sie als höchste Erhebung des Massivs. Neue Messungen ergaben jedoch eine Gipfelhöhe von noch lediglich knapp 3 136 Metern, womit die nördlich gelegene Cima Brenta (3 151 m) der höhere der beiden Gipfel ist. Ungeachtet dessen fasziniert die Cima Tosa als gewaltiger, schneebedeckter Felsturm mit steil aufragenden Wänden. Besonders eindrucksvoll ist die etwa 800 Meter hohe Nordwand des Berges.
Die Cima Dodici (auch Cima XII) ist der höchste Punkt der Provinz Vicenza sowie der Vizentiner Alpen, die sich im Nordosten des Gardasees erheben. Über den Gipfel verläuft die Grenze zur Provinz Trento. Auf deutsch wird der Berg auch als Zwölferkofel bezeichnet. Die Cima Dodici ist aus allen Richtungen gut erschlossen und daher ein beliebtes Ziel von Bergwanderungen im Sommer und Skitouren im Winter.
Die Cima d’Asta ist die höchste Erhebung des gleichnamigen Bergmassivs und damit auch der höchste Punkt in den Fleimstaler Alpen. Der Berg befindet sich in einem eher abgelegenen Teil der Dolomiten, abseits der touristischen Hauptrouten. Das Gestein der Cima d’Asta besteht aus Granit, wodurch sie sich von den umliegenden Bergen abhebt, die vor allem durch rötliches Vulkangestein geprägt sind.
Nahe des südlichen Dreiländerecks zwischen der Schweiz, Österreich und Liechtenstein erhebt sich die Schesaplana. Mitten in den Alpen gelegen bietet der Gipfel als höchster Punkt des Rätikons bei guten Bedingungen eine Aussicht auf hunderte Alpengipfel bis in die Walliser Alpen, die Ötztaler Alpen, das Zugspitzmassiv und darüber hinaus. Verschiedene Hütten bieten sich als Zwischenstation auf dem Weg auf die Schesaplana an, etwa die Mannheimer Hütte im Norden hinter dem Brandner Gletscher, die Douglashütte am Lünersee im Osten oder die Schesaplanahütte im Süden.
Der eindrucksvolle Niesen erhebt sich südlich des Thunersees. Durch seine Pyramidenform wirft der Berg in den Wintermonaten, wenn die Sonne niedrig steht, einen riesigen dreieckigen Schatten auf die Gemeinde Spiez am Fuß des Bergs. Seit 1910 ist der Gipfel mit der Niesenbahn, einer Standseilbahn erschlossen.
Nördlich des Mount Ruapehu, dem höchsten Berg auf Neuseelands Nordinsel, erhebt sich der Vulkangegel des Mount Ngauruhoe. Bei diesem handelt es sich um den mit einem Alter von circa 2500 Jahren jüngsten und zugleich höchsten Kegel des Tongariro-Vulkan-Massivs. Der umgebende Tongariro National Park wurde 1887 zum ersten Nationalpark Neuseelands. In Peter Jacksons Verfilmung des Herrn der Ringe fungiert der Ngauruhoe als Mount Doom oder Schicksalsberg im Land Mordor, wodurch der Berg einem weltweiten Publikum präsentiert wurde.
Mount Edgecumbe ist ein ruhender Vulkan und die höchste Erhebung auf Kruzof Island im Südosten Alaskas. In der Sprache der Ureinwohner der Gegend, Tlingit, wird der Berg L'ux genannt, was mit blitzend oder blinkend übersetzt werden kann. Internationale Bekanntheit erlangte Mount Edgecumbe aufgrund eines groß angelegten Aprilscherzes am 1.4.1974, bei dem die Bevölkerung der Gegend einen Ausbruch des Vulkans befürchtete, während Oliver Bickar in Wirklichkeit lediglich dutzende Autoreifen am Berg in Brand gesetzt hatte.
Als einer der westlichen Gipfel der Daumengruppe erhebt sich das Rubihorn mit seinem weithin sichtbaren Gipfelkreuz im Westen des Nebelhorns und nördlich des Schattenbergs. Der Berg ist nach der Gemeinde Rubi im Norden von Oberstdorf benannt. Von oben bietet sich eine hervorragende Aussicht auf das Illertal und die benachbarten Berge. Gerade landschaftlich sehr reizvoll ist der Aufstieg von Osten, bei dem der malerische Gaisalpsee passiert wird.
Das Birnhorn ist die höchste Erhebung der Leoganger Steinberge und zählt zu den 30 prominentesten Alpengipfeln. Fast 2 000 Meter erhebt sich das Birnhorn über dem Tal der Leoganger Ache in seinem Süden. Die etwa 1 400 Meter hohe Südostwand des Berges ist eine der höchsten Felswände der Ostalpen, die sogar mit der berühmten, nahegelegenen Ostwand des Watzmann verglichen wird.
Auf eine Höhe von fast 2500 Metern erhebt sich der Kriváň in der Hohen Tatra, dem höchsten Teil der Karpaten. Seinen Namen verdankt der Berg der gebogenen Gifpelform. Krivý bedeutet auf slowakisch krumm und so ist der Berg im deutschen auch als Krummhorn bekannt. Der Kriváň wird manchmal als „das Matterhorn der Slowakei“ bezeichnet und wurde mehrfach zum schönsten slowakischen Gipfel gekürt. Seit dem 19. Jahrhundert ist er zu einem der nationalen Symbole des Landes geworden.
Während die Marmolata als Königin der Dolomiten gilt, ist Antelao ihr König. Für die Gebirgsgruppe eher ungewöhnlich, ragt der Berg als freistehende Felspyramide im Südosten von Cortina d'Ampezzo majestätisch in die Höhe. Zusammen mit dem westlich gelegenen Monte Pelmo bildet der zweithöchste Dolomitengipfel ein riesiges Eingangsportal in das Val di Cadore.
Lhotse ist der vierthöchste Berg der Erde. Mit einer Schartenhöhe weit unter 1500 Meter ist der Lhotse der einzige der 14 Achttausender, der nicht zu den sogenannten ultraprominenten Gipfeln gezählt wird. Dies ist seiner Nachbarschaft zum Mount Everest zu verdanken, mit dem er über den Südsattel verbunden ist. Die Erstbesteigung des Lhotse erfolgte 1956 drei Jahre nach der des Everest. Die erste Besteigung des Nebengipfels Lhotse Middle gelang erst 2001, wodurch dieser fast 50 Jahre lang der höchste unbestiegene Punkt der Erde war.
Die Rigi ist ein Bergmassiv mit dem höchsten Gipfel Rigi Kulm. Das Massiv, gelegen zwischen Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee, bietet einen spektakulären Ausblick über weite Teile der Schweizer Alpen. Auch deshalb wurde 1871 mit der Vitznau-Rigi-Bahn die erste Bergbahn Europas in Betrieb genommen. Die Rigi zieht seit Jahrhunderten berühmte Gäste an: Twain und Goethe besuchten das Massiv und Tolstoi beschrieb die Aussicht sogar als „die schönste weltweit“.
Zwischen Eiger und Jungfrau komplettiert der Mönch das eindrucksvolle Dreigestirn im Berner Oberland. Von der Bergstation der Jungfraubahn sind es knapp über 600 Höhenmeter Aufstieg bis zum Gipfel, der allerdings einige technische Herausforderungen beinhaltet. Erst 1996 wurde bei Nachmessungen festgestellt, dass der Berg neun Meter höher ist als bisher angenommen. Am Berg wurden früher auf Weiden Wallache, sogenannte „Münche“ gesömmert. Aus dem „Münchenberg“ wurde dann der Mönch.
Der Ponta do Pico, oft einfach Pico abgekürzt, ist ein majestätischer Stratovulkan auf der gleichnamigen Azoreninsel. Mit seinen 2351 Metern Höhe ist er der höchste Berg Portugals und des mittelatlantischen Rückens. Der Name bedeutet „Gipfel“ und sein eindrucksvolles Panorama dominiert nicht nur die eigene Insel, die nach seinem dunklen Vulkangestein auch „Ilha Preta“, die „schwarze Insel“ genannt wird, sondern ist auch auf den Nachbarinseln Faial und São Jorge zu sehen. Wanderer sollten mit gemäßigten Temperaturen, jedoch auch hoher Luftfeuchtigkeit und konstantem Wind rechnen.
Die Mutspitze ist der Hausberg der Ortschaft Dorf Tirol und bildet das südöstliche Ende der Texelgruppe in den Ötztaler Alpen. Der Gipfel ist ein beliebtes Ziel für Tageswanderungen und bietet einen herrlichen Ausblick in die Täler nach Süden in Richtung Meran und nach Norden ins Spronser Tal und auf den Rest der Texelgruppe. Der Aufstieg startet mit der Hochmuther Seilbahn und von dort aus entweder von der östlichen Seite her über den Mutkopf oder von westlicher Seite über die Leiter Alm und die Taufenscharte. Die anspruchsvolle Route ist dank der in den Fels gehauenen Wanderwege gut zu schaffen.
In den Alpen entspringen einige der wichtigsten Flüsse Mitteleuropas. In dieser Grafik stellen wir 15 längsten Flüsse der Alpen vor. Nach dem Rhein als längsten Alpenfluss folgt mit der Save einer der vielen Donauzuflüsse der Alpen. Sie ist der längste Fluss Sloweniens. Die Rhone als drittlängster Alpenfluss ist zwar nicht der längste, aber der wasserreichste Fluss Frankreichs.
Welche Eigenschaften machen den richtigen Ski aus? Dieses Plakat bringt die entscheidenden Merkmale übersichtlich auf den Punkt: Biegelinie, Kontur, Skilänge, Flex, Radius und Untergrundbeschaffenheit. Eine klare Infografik, die komplexes Skiwissen anschaulich macht – ideal für alle, die ihre Ausrüstung wirklich verstehen wollen.
Die Infografik zeigt die Führungstrikots der World-Tour-Radrennen der Männer mit mindestens 7 Etappen nach Farben angeordnet – in den 3 unterschiedlichen Wertungen: Gesamtwertung, Sprint- bzw. Punktewertung und Bergwertung. Mit den illustrierten Trikots von Tour de France, Giro d'Italia, Vuelta a España - UAE Tour, Paris–Nice, Tirreno–Adriatico, Volta a Catalunya, Critérium du Dauphiné, Tour de Suisse und Tour de Pologne.
Was macht einen Berg aus? Ein Berg erhebt sich über seine Umgebung. Doch nicht jede kleinste Erhebung ist auch ein Berg. Welche Kriterien können wir also anlegen, um einen Berg als solchen zu definieren? Mit Hilfe der Geografie lässt sich ein Berg objektiv beschreiben. Wichtigstes und definierendes Merkmal eines Bergs ist seine Höhe über dem Meeresspiegel. Bergsteiger etwa wollen häufig „Tausender-Marken“ überwinden. Die Schartenhöhe oder topografische Prominenz misst daneben die Eigenständigkeit eines Bergs. Ein nur wenige hundert Meter hoher Berg im Alpenvorland kann je nach Lage eindrucksvoller wirken als ein Nebengipfel mit über 4 000 Metern Höhe im Mont Blanc- oder Monte Rosa-Massiv.
Die Jungfrau ist der höchste Gipfel des Dreigestirns, das sie gemeinsam mit Eiger und Mönch bildet. Die Eröffnung der Zahnradbahn zum Jungfraujoch auf über 3400 Meter Höhe im Jahr 1912 machte den Berg zu einem der am leichtesten zugänglichen Viertausender der Alpen. Der Name ging womöglich von der am Nordhang gelegenen Wengernalp, die von den Nonnen des ehemaligen Frauenklosters Interlaken Jungfrauenberg genannt wurde, mit der Zeit auf die Jungfrau über.
Der Monte Adamello ist nach der Presanella der zweithöchste Gipfel der gleichnamigen Gebirgsgruppe auf der Grenze zwischen Lombardei und Trentino. Die West- und die Nordwand des Adamello ragen steil zum Gipfel empor, während der Berg nach Südosten hin flacher abfällt. Der Adamello liegt im Naturpark Parco regionale dell’Adamello, der im Osten direkt an den etwas grösseren Parco naturale Adamello-Brenta grenzt. Neben Steinböcken und Gämsen lassen sich hier gelegentlich grössere Greifvögel wie Steinadler und Bartgeier und selten Braunbären blicken.
Der Snowdon ist der höchste Berg von Wales. Sein walisischer Name, Yr Wyddfa, bedeutet Gruft, da sich hier laut Sage das Grab des Riesen Rhitta Gawr befinden soll, den King Arthur besiegte. Der Snowdon ist ein häufig besuchter Berg, da er sich für schöne Wanderungen über die grasbedeckten Hänge anbietet. Richtung Osten und Norden sind die Hänge hingegen steil und felsig, weswegen Sir Edmund Hillary hier vor der Erstbesteigung des Mount Everest trainierte.
Englands höchster Berg, Scafell Pike, liegt im durch Gletscher geformten Lake District im Nordwesten des Landes, der zum UNESCO-Welterbe zählt. Nicht zu verwechseln ist er mit dem etwas niedrigeren benachbarten Berg Sca Fell. 1919 wurde der Scafell Pike von Lord Leconfield an die National Trust Organisation als Kriegsdenkmal gespendet. Wie die höchsten Berge von Schottland und Wales ist auch der Scafell Pike Teil der „National Three Peaks Challenge“, bei der alle drei Gipfel innerhalb von 24 Stunden bestiegen werden müssen.
Der Helvellyn im Lake District ist nicht nur der dritthöchste Berg Englands, sondern auch eine der bekanntesten. Besonders markant ist das 500 Meter lange Gipfelplateau, auf welchem 1926 sogar eine Flugzeuglandung glückte. An der steilen und felsigen Ostseite des Helvellyn fallen zwei Grate ab und schließen den Bergsee Red Tarn ein. Die südliche Striding Edge ist eine beliebte Route für leichte Kletterpartien, das sogenannte Scrambling. Aber auch mit dem Mountainbike ist der Gipfel erreichbar.
Der Ben Nevis östlich von Fort William ist der höchste Berg Schottlands und Großbritanniens. Der gälisch Name „Beinn Nibheis“ kann mit „Berg mit Kopf in den Wolken“ übersetzt werden, denn der Gipfel des einstigen Vulkans liegt durch seine maritime Lage 300 Tage des Jahrs im Nebel oder Regen. Das oftmals trübe Wetter macht das Klettern am Berg gefährlich. Die erste dokumentierte Besteigung des Ben Nevis fand 1771 statt. Mittlerweile ist er einer der weltweit am häufigsten erklommenen Gipfel. Die 700 Meter hohe Nordostwand ist besonders zum Eisklettern beliebt.
Die Aiguille Verte, die „Grüne Nadel“, befindet sich im Mont-Blanc-Massiv, östlich von Chamonix. Durch ihre felsige, spitze Form macht sie ihrem Namen alle Ehre. So gilt die Aiguille Verte mit ihrer mächtigen Felswand als einer der anspruchsvollsten Kletterberge der Alpen. Stellenweise beträgt die Neigung bis zu 55°, weshalb selbst der Normalweg durch das Whymper Couloir nicht zu unterschätzen ist. Das Bergmassiv ist zudem von Gletschern umgeben, wodurch die Aufstiegsrouten zusätzlich erschwert werden.