Das große infografische Buch über die Alpen. Über 360 Seiten zu Geografie, Sportarten, Geschichte, Kultur, Naturschutz und vielem mehr. 2025 aktualisiert.
Welche Eigenschaften machen den richtigen Ski aus? Dieses Plakat bringt die entscheidenden Merkmale übersichtlich auf den Punkt: Biegelinie, Kontur, Skilänge, Flex, Radius und Untergrundbeschaffenheit. Eine klare Infografik, die komplexes Skiwissen anschaulich macht – ideal für alle, die ihre Ausrüstung wirklich verstehen wollen.
Was macht einen Berg aus? Ein Berg erhebt sich über seine Umgebung. Doch nicht jede kleinste Erhebung ist auch ein Berg. Welche Kriterien können wir also anlegen, um einen Berg als solchen zu definieren? Mit Hilfe der Geografie lässt sich ein Berg objektiv beschreiben. Wichtigstes und definierendes Merkmal eines Bergs ist seine Höhe über dem Meeresspiegel. Bergsteiger etwa wollen häufig „Tausender-Marken“ überwinden. Die Schartenhöhe oder topografische Prominenz misst daneben die Eigenständigkeit eines Bergs. Ein nur wenige hundert Meter hoher Berg im Alpenvorland kann je nach Lage eindrucksvoller wirken als ein Nebengipfel mit über 4 000 Metern Höhe im Mont Blanc- oder Monte Rosa-Massiv.
In den Alpen entspringen einige der wichtigsten Flüsse Mitteleuropas. In dieser Grafik stellen wir 15 längsten Flüsse der Alpen vor. Nach dem Rhein als längsten Alpenfluss folgt mit der Save einer der vielen Donauzuflüsse der Alpen. Sie ist der längste Fluss Sloweniens. Die Rhone als drittlängster Alpenfluss ist zwar nicht der längste, aber der wasserreichste Fluss Frankreichs.
Der Mont Ventoux ist der höchste Gipfel der südlichen Dauphiné Kalkalpen. In der ersten dokumentierten Besteigung eines Alpenbergs, unternommen von Francesco Petrarca und seinem Bruder, war der Gigant der Provence das Ziel. Dieser Aufstieg galt vielen fortan als die Begründung des Alpinismus. Im Radsport handelt es sich um einen „Der heiligen Berge der Tour de France“, auch wenn der Ventoux seit der ersten Überfahrt 1951 im Schnitt nur alle vier bis fünf Jahre auf dem Tourplan steht.
Die Felsnadeln der Aiguilles d'Arves erheben sich in der Maurienne, im Osten von Grenoble. Die südliche Spitze, Aiguille Méridional, ist dabei die höchste Erhebung. Es folgen die nur ein Meter niedrigere Aiguille Centrale und etwas abgesetzt, weiter im Norden die auch als „Tête de Chat“, also Katzenkopf, bezeichnete Aiguille Septentrionale. Da es viele eher zum berühmten und populären Écrins-Massiv im Süden zieht, sind die Aiguelles d'Arves inzwischen eine Art Geheimtipp für alle, die eher einsame Berg- und Klettertouren suchen.
Zwischen Monte Rosa im Süden und der Mischabelgruppe im Norden erhebt sich das Rimpfischhorn als höchster Punkt der Allalingruppe. Sein Felsgrat steigt langsam von Norden bis zum höchsten Gipfel im Süden an. Entsprechend wirkt der Berg von Süden aus gesehen als steil aufragendes, steinernes Dreieck, während er von Westen und Osten seine Felszacken präsentiert. Das Rimpfischhorn eignet sich sowohl als Ziel für Hochtouren im Sommer wie auch für Skitouren im Winter.
Der Titlis liegt im Zentrum der Urner Alpen und ist die höchste Erhebung einer etwa 20 Kilometer langen Bergkette. Während der Titlis mit seinem geschwungenen Gipfel nach Osten und Süden schroff abfällt und beeindruckende Bergwände bildet, erstreckt er sich im Norden sanft abfallend hin zur Gemeinde Engelberg. Durch die Erschließung per Seilbahn und Attraktionen wie den „Titlis Cliff Walk“ handelt es sich um einen sehr beliebten und stark besuchten Berg, ob im Sommer zum Wandern oder im Winter zum Skifahren.
Die Ennskraxn ist zwar nicht der höchste Berg des Kleinarltals in Salzburg, aber einer der markantesten Gipfel in der Gegend. Sie ist Teil der Radstädter Tauern, einer westlichen Untergruppe der Niederen Tauern. Von den Einheimischen wird der Berg auch einfach als „Krax“ bezeichnet. Im Osten des Gipfels entspringt die Enns, Österreichs längster Binnenfluss. Besonders farbenfroh sind die Ausflüge rund um den Berg in den frühen Sommermonaten, während der Blütezeit der Bewimperten Alpenrose, die auch als „Almrausch“ bekannt ist.
Die Signalkuppe, auf Italienisch auch Punta Gnifetti genannt, ist ein Gipfel in den Penninischen Alpen an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Sie ist ein Untergipfel des Monte Rosa. Der Berg ist nach „dem Signal“ benannt, einem markanten Gendarmen auf dem Ostgrat, der Cresta Signal genannt wird. Die Erstbesteigung wurde von Giovanni Gnifetti, einem Pfarrer aus Alagna Valsesia, durchgeführt. Das höchste Gebäude Europas, die Capanna Margherita, liegt auf dem Gipfel des Berges. Die Arbeiten begannen 1890 mit Unterstützung der italienischen Krone, und Königin Margherita eröffnete sie 1893.
Das Breithorn ist ein Gebirgszug der Penninischen Alpen mit dem gleichnamigen höchsten Gipfel, der an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien liegt. Er befindet sich auf der Hauptkette der Alpen, etwa auf halber Strecke zwischen Matterhorn und Monte Rosa und östlich des Theodulpasses. Der größte Teil des Massivs ist vergletschert und umfasst mehrere Nebengipfel, die alle östlich des Hauptgipfels liegen: das Zentrale Breithorn, der westliche Breithornzwilling, der Gendarm und die Roccia Nera.
Südlich des Tegernsees erhebt sich der Hirschberg mit seinem Hauptgipfel im Westen und dem etwa 15 Meter niedrigeren Vorgipfel im Osten. Trotz der vergleichsweise geringen Höhe ist der Berg von Norden her weithin sichtbar und grüßt die Bewohner der Region im bayerischen Voralpenland. Der Gipfel ist über verschiedene Wanderpfade erreichbar und bietet eine hervorragende Aussicht, die bei gutem Wetter vom Rossstein über die Zugspitze bis zum Großglockner reicht.
Der Hochwanner auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol ist Deutschlands höchste Erhebung außerhalb des Zugspitzmassivs. Mehr als 1400 Meter fällt die eindrucksvolle Nordwand Richtung Reintal ab. Die Erstbesteigung erfolgte 1870 über die heutige Normalroute von Süden aus Tirol. In den Sommermonaten hat man während des Aufstiegs gute Chancen, auf hier ansässige Murmeltiere zu treffen. Oben angekommen bietet sich schließlich eine tolle Aussicht auf die Nachbarberge wie die Alspitze im Norden oder die Mieminger Kette im Süden.
Zwischen Splügenpass und Chur erhebt sich der Piz Beverin in den östlichen Adula Alpen. Der relativ freistehende Gipfel bietet eine hervorragende Aussicht. Ausser Wanderwegen führen unterschiedlich schwierige Kletterrouten auf den Piz Beverin. Zudem ist der Berg beliebtes Ziel für Skitouren. Rund um den Berg befindet sich der Naturpark Beverin. Neben dem Graubündner Wappentier, dem Steinbock, lebt hier auch ein Wolfsrudel.
Die Parseierspitze ist der einzige Dreitausender der Nördlichen Kalkalpen und der höchste Berg der Lechtaler Alpen. Sie ragt als zackiger Felsturm über dem Inntal empor. Der Name des Bergs und des Parseiertals geht wohl auf das romanische Wort „presür“ zurück, mit dem das Gatter einer Alm bezeichnet wurde.
Der Monte Disgrazia ist ein Chamäleon. Blickt man von Nordwesten oder Südosten auf den Berg, erscheint der Monte Disgrazia als scharfes, schroffes, unbezwingbares Horn. Von Nordosten wirkt die Bergspitze dagegen wie ein langgezogenes Plateau. Der Grund ist die mehrgipflige Gipfelmauer, die in fast perfekt nordwestlicher Richtung verläuft und so verschiedene Ansichten ermöglicht.
Der Monte Civetta in der Provinz Belluno thront über demCordévole-Tal und dem Ort Alleghe. „Civetta“ heisst auf deutsch „Eule“ und geht auf die frühere Vorstellung zurück, einen solch gewaltigen Berg nur fliegend erobern zu können. Das liegt vor allem an der ebenso steilen wie gewaltigen Nordwestwand, mit über 1000 Meter Höhe und drei Kilometern Breite eine der grössten Felswände der Dolomiten.
Der Linke und Rechte Fernerkogel sind zwei Bergspitzen im Nordosten der Wildspitze. Zwischen den beiden Gipfeln befindet sich der Mittelbergferner. Der Linke Fernerkogel ist im Sommer wie im Winter ein beliebtes Tourenziel. Die Normalroute führt dabei aus dem Norden von der Braunschweiger Hütte zum Gipfel. Das Gebiet wird auch für Schulungen im Gletscherbergsteigen genutzt.
Die Kräuterin ist eine markante Kuppe des Hochstadl und der höchste Punkt der Ybbstaler Alpen. Der Gipfel erhebt sich nördlich des Salzatals, der ihn von der Hochschwabgruppe trennt. Die Kräuterin ist schroff, felsig und hat mehrere Nebengipfel, zwischen denen sich weitläufige Almwiesen erstrecken.
Der Pizzo di Gino ist der höchste Gipfel der Luganer Voralpen in der Lombardei und gilt als Grenzberg zwischen den Vor- und Hochalpen. Der Berggipfel gleicht einer ebenmäßigen, dreiseitigen Pyramide aus Gestein. An den Berghängen entspringt der Wildbach Cuccio. Im Nordwesten des Pizzo di Gino liegt der Bergtal Valle Albano.
Der Piz Val Gronda liegt in der Samnaungruppe, direkt an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Auf Schweizer Gebiet im Fimbatal, südwestlich des Gipfels, befindet sich die Heidelberger Hütte, Ausgangspunkt für Skitouren und der wichtigste Stützpunkt zur Erwanderung des Bergs. Von hier ist der Gipfel in etwa zwei Stunden problemlos erreichbar.
Der Name Badile bedeutet im Italienischen „Schaufel“, weil die berüchtigte Nordostwand des Berges tatsächlich einem Schaufelblatt ähnelt. Zusammen mit seinen Nachbargipfeln gehört der Piz Badile zu den berühmtesten Kletterbergen der Alpen. Seine Nordwand gilt als äußerst anspruchsvoll.
Der höchste Berg der Bündner und der Albula-Alpen liegt zentral in Graubünden. Diese zentrale Lage macht den Piz Kesch zu einem beliebten Tourenziel. Als höchste Erhebung zwischen Silvretta und Adula Alpen bietet er vom Gipfel eine der schönsten Aussichten der Region. Bei guter Sicht reicht der Blick bis zu den Ötztaler Alpen, Ortler und Adamello, der Berninagruppe und den Walliser Alpen.
Die Birkkarspitze ist der höchste Berg des Karwendels. Gemeinsam mit den drei westlich des Gipfels gelegenen Ödkarspitzen bildet sie ein beeindruckendes Massiv. Nördlich der Birkkarspitze zieht sich das Karwendeltal. Durch seine Länge und den sanften Anstieg ist es zum Mountainbiken ideal. Auch ausgedehnte Skitouren in beeindruckendem Panorama sind dort beliebt.