Der Hochiss ist der höchste Gipfel der Brandenberger Alpen und liegt auf dem Hauptkamm der kleinen Rofangruppe, einer Untergruppe der Brandenberger Alpen in Tirol, welche östlich des Achensees liegt. Der Name Hochiss leitet sich vom Dialektnamen „Iss(e)“ ab, was Weideplatz oder eine Hochweide bedeutet.
Das Riedberger Horn ist ein markanter Grasberg im Allgäu und der höchste Berg der Hörnergruppe im Nordwesten von Oberstdorf. Der Gipfel ist leicht zu erreichen und bietet einen wunderschönen Blick auf die Allgäuer Hochalpen mit dem Hochvogel und dem Großen Krottenkopf. Das Gebiet am Riedberger Horn gilt als ideales Wandergebiet für Familien und Menschen ohne Vorerfahrung. Nur der Weg über den Nordostgrat ist etwas herausfordernder.
Das Rheinwaldhorn ist der höchste Berg der Adula Alpen. Auf italienisch heißt der Berg Adula. Der Name tauchte bereits auf historischen Karten des Römischen Reiches auf. Weitere Namen für den Berg waren Rheinwaldspitze, Schneehorn, Adulahorn und Moschelhorn. Das Rheinwaldhorn wird von mehreren Gletschern dominiert, die das flache Gipfelplateau prägen. An seinen Flanken entspringt der Hinterrhein, einer der beiden Zuflüsse des Rheins.
Der Monte Baldo bildet einen 30 Kilometer langen Bergrücken, der sich über dem Ostufer des Gardasees erhebt und auf der anderen Seite ins Etschtal in der Provinz Trient abfällt. Höchster Punkt des Bergrückens ist die Cima Valdritta. Der Berg ist sehr gut erschlossen und somit leicht zu besteigen. Der Gipfel des Monte Baldo ragte während der Eiszeiten über die Gletscher, dadurch wurde hier eine einzigartige Flora bewahrt, die es sonst nirgendwo mehr gibt.
Der Monte Pelmo ist ein gewaltiger, freistehender Felsendom und gehört zu den höchsten Gipfeln der Dolomiten. Er ragt eindrucksvoll aus den umliegenden Tälern heraus. Von Nordwesten entsteht der Eindruck, einen gigantischen Sessel zu betrachten: der Gipfelfelsblock in der Mitte und der Monte Pelmetto sowie der Nordwestgrat als Armlehnen. Deshalb wird der Pelmo auch „Gottes Sessel“ genannt.
Piz Linard ist der höchste Gipfel der Silvrettagruppe und wird oft als einer der formschönsten Berge der Alpen genannt. Er bildet eine symmetrische Gipfelpyramide und wirkt aus allen Blickrichtungen markant. Der Piz Linard überragt die Umgebung um bis zu 2 000 Meter und ist dadurch weithin sichtbar. Von Zernez im Unterengadin bildet er einen beeindruckenden Talschluss und wird oft als Wahrzeichen des Unterengadins bezeichnet.
Der Vanil Noir ist der höchste Berg der Freiburger Alpen. Er liegt an der Grenze der Schweizer Kantone Freiburg und Waadt, etwa 20 Kilometer östlich von Montreux und dem Genfer See. Am Vanil Noir gibt es seit 1983 ein Naturschutzgebiet, das sich durch viele seltene Pflanzen und eine große Tierwelt auszeichnet. Unter anderem können 73 Tagfalterarten oder die Aspisviper bewundert werden und es wachsen Blumen wie die Alpen-Betonie oder der Drachenkopf.
Der Glärnisch ist das höchste Bergmassiv der Schwyzer Alpen. Da er sich vollständig im Kanton Glarus befindet, wird der Glärnisch in anderen Einteilungen der Gebirgsgruppen zu den Glarner Alpen gezählt. Er hat mehrere Gipfel, der höchste von allen ist der Bächistock. Durch die Höhe und die Lage bietet der Berg von seinen Gipfeln fantastische Blicke über den Nordosten der Schweiz.
Der Mont Pelvoux ist ein breiter, mächtiger Gebirgsstock im Osten des Écrins-Massivs in den französischen Westalpen. Der Aufstieg ist fordernd. Von der Schutzhütte Refuge du Pelvoux am Südhang führt die Normalroute über eine immer steiler werdende Eisrinne. Sobald das Plateau mit demGlacier du Pelvoux erreicht ist, können die verschiedenen Bergspitzen vergleichsweise einfach erstiegen werden.
Der Zirbitzkogel ist der höchste Berg der Seetaler Alpen und touristisch sehr gut erschlossen. Es gibt viele Hütten sowie Unterkünfte. Von allen Himmelsrichtungen aus führen, vorbei an mehreren kleinen Seen, die Wanderwege hinauf, die die Anstiege deutlich verkürzen. Zugleich ist der Zirbitzkogel auch für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt: An seinen Hängen wachsen Zirben und in den höheren Lagen gedeihen Speik und Alpenrosen. Zudem gibt es rund um den Berg sehr seltene Schmetterlingsarten und Brutgebiete der Mornellregenpfeifer.
Der Mittagskogel (slow.: Kepa) ist einer der höchsten Berge der westlichen Karawanken. Die Felspyramide an der Grenze zwischen Kärnten und Slowenien gehört zum Hauptkamm der westlichen Karawanken. Der abgeflachte Gipfel verleiht dem Mittagskogel eine vulkanhafte Erscheinung. Den Namen Mittagskogel, Mittagsgipfel, Mittagsberg oder auch Zwölferberg gibt es häufig in den Alpen. Er benennt einen Berg, der im Süden einer größeren Ortschaft steht und wie ein Zeiger um zwölf Uhr auf die Sonne zeigt.
Das Kreuzjoch ist der höchste Berg der Kitzbüheler Alpen und zugleich auch deren südwestlicher Eckpfeiler. Westlich des Berges beginnt das Zillertal, südöstlich das Gerlostal. Der Gipfel ist leicht zu besteigen. Sowohl von Gerlos, als auch von Zell am Ziller führen Seilbahnen den Berg hoch, jedoch nicht bis ganz auf den Gipfel.
Die Weißseespitze ist ein Berg im Weißkamm der Ötztaler Alpen an der Grenze von Tirol zu Südtirol. Sie liegt im Osten des Reschensees am Ende des Langtauferer Tals (italienisch: Vallelunga). Über den Gipfel verläuft die Grenze zwischen Österreich und Italien. Auf italienisch ist der Berg als „Cima del Lago Bianco“ bekannt – eine wörtliche Übersetzung des deutschen Namens.
Die Weißkugel ist der dritthöchste Berg in Österreich. Ihre Lage direkt am Alpenhauptkamm macht sie ausserdem zum höchsten Gipfel auf der österreichisch-italienischen Grenze. Auf der Weißkugel treffen vier Gipfelgrate aufeinander, zwischen denen sich Gletscher befinden. Einer von ihnen, der Hintereisferner, wird seit mehr als 100 Jahren wissenschaftlich untersucht – eine der längsten bestehenden Zeitreihen in der Gletscherforschung.
Das Stuhleck ist der höchste Gipfel der Fischbacher Alpen und sehr gut erschlossen. Das führte bereits im späten 19. Jahrhundert zu einem ausgeprägten Tourismus zu jeder Jahreszeit. Im Februar 1892 stiegen die Pioniere Toni Schruf, Max Kleinoscheg und Walther Wenderich von Mürzzuschlag aus mit Ski auf den Gipfel – es war eine der ersten Skibesteigungen eines Alpenbergs.
Die Reisalpe ist der höchste Berg der Gutensteiner Alpen. Felsen gibt es hier lediglich an der Südwest und Nordseite, ansonsten ist der Berg fast vollständig von Wald, Wiesen und Almen mit Viehhaltung bedeckt. Die brüchige Hirschenmauer im Südwesten fällt vom Almgelände ab und bildet eine grosse Schutthalde. Hier besteht Absturz-, und Steinschlaggefahr. Vermutlich ist die Hirschmauer Namensgeber des Berges: Das brüchige Gestein „rieselt“ von der Alpe ins Tal.
Die Königspitze (ital.: Gran Zebrù) befindet sich südlich vom Ortler und bildet mit diesem sowie mit dem Zebrù, eine markante Dreiergruppe. Sie ist zwar nur der zweithöchste Berg der Ortler Alpen, wird aber häufig als ihr Schönster bezeichnet. Der Alpinist Julius Meurer sprach im 19. Jahrhundert von der Königspitze als „formvollendetsten, vornehmsten Berg im ganzen Bereich der Ostalpen“.
Der Pilatus ist ein Gebirgsstock der Emmentaler Alpen, im Westen des Vierwaldstätter Sees. Das Pilatus-Massiv besteht aus einer Reihe von Gipfeln, von denen das Tomlishorn der höchste ist. Neben einer Seilbahn führt auch die Pilatusbahn zum Gipfel, die mit einer maximalen Steigung von 48 % als steilste Zahnradbahn der Welt gilt.
Der Mont Aiguille ist ein markanter Berg der Nördlichen Dauphiné-Kalkalpen in der Region Isère. Ähnlich den berühmten Tafelbergen im Monument Valley in Utah ragt sein Gipfel steil aus seiner Umgebung empor. er ist ein Überbleibsel einer einstigen Hochebene, die um die Berge herum durch Erosion und das Schleifen einstiger Gletscher abgetragen wurde. Abgesetzt vom Hauptkamm des Massif du Vercors ist der Mont Aiguille trotz vergleichsweise geringer Höhe weithin sichtbar.
Das Schreckhorn ist der nördlichste Viertausender Europas. Steil ragt der mächtige Felszacken südlich von Grindelwald empor. Zusammen mit dem nur unwesentlich niedrigeren Lauteraarhorn bildet das Schreckhorn einen imposanten Doppelgipfel. Häufig wird das Schreckhorn als der am schwierigsten zu besteigende Viertausender der Alpen bezeichnet. Der Berg gilt als Geheimtipp für erfahrene Bergsteiger, da es wegen seiner abseitigen Lage eher menschenleer ist.
Das Aletschhorn ist der zweithöchste Gipfel der Berner Alpen und wird häufig als kältester Alpenberg beschrieben, da es in besonderem Maße kalten Winden ausgesetzt ist. Von der Spitze aus hat man eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Drei- und Viertausender der Berner und Walliser Alpen. Rund um das Aletschhorn liegen die Aletschgletscher, die früher verbunden waren. Der Große Aletschgletscher ist der größte Gletscher im gesamten Alpenraum.
Der Große Rettenstein ist der markanteste Gipfel der Kitzbüheler Alpen. Seine felsige Gipfelpyramide ist eine imposante Erscheinung. Sie ragt aus den umliegenden Grasbergen etwa 400 Meter markant hervor und wird auch als „Kitzbüheler Matterhorn“ bezeichnet, obwohl der Berg gerade einmal halb so hoch ist und nur von Norden aus eine gewisse Ähnlichkeit mit dem berühmten Schweizer Namensgeber hat.
Der Hohe Sonnblick ist der höchste Berg der Goldberggruppe in den Hohe Tauern. Der Name Goldberggruppe geht auf die Goldminen-Geschichte der Region zurück. Das vom 13. bis ins frühe 19. Jahrhundert geförderte Gold war eine der Grundlagen für den Reichtum des Erzstifts Salzburg. In jüngerer Vergangenheit litt der Sonnblick sehr unter dem Klimawandel, die Gletscher schmelzen und der Permafrost taut auf. 2003 wurde der Gipfel mit Spritzbeton und Gebirgsankern befestigt.
Die Hohe Warte (ital. Monte Coglians) liegt auf der Grenze zwischen Kärnten und Friaul-Julisch Venetien in Italien. Sie ist die höchste Erhebung der Karnischen Alpen und bildet mit ihren Nachbargipfeln Kellerspitzen, Kellerwarte, Seewarte und Kollinkofel ein eindrucksvolles Massiv. Am besten kommt man auf den Gipfel von der italienischen Seite über das Rifugio Marinelli.
Die Hohe Veitsch, der höchste Gipfel der Mürzsteger Alpen in der Steiermark, liegt östlich des Mürztals und westlich des Aflenzerseebergs und der Rax. Es handelt sich um ein ganzes Massiv, das sich mit seinem langgestreckten Plateau von West nach Ost zieht. Eine Bergbahn gibt es hier nicht, doch der Weg auf den Gipfel ist – etwas Ausdauer vorausgesetzt – recht einfach.
Hochtor ist der höchste Berg der Ennstaler Alpen in Steiermark. Vom Ufer der Enns am Rande des Nationalpark Gesäuse ragt das Hochtor fast wie ein Dolomitengipfel auf. Gute Kletterfähigkeiten sollten all jene haben, die durch die 900 Meter hohe Nordwestwand zum Gipfel wollen. Auch die Normalroute vom Johnsbachtal im Süden ist nicht ganz einfach und erfordert Schwindelfreiheit und Klettergeschick.
Der Hochschwab ist der höchste Berg der Hochschwabgruppe in der Steiermark, östlich des Gesäuse Nationalparks. Die Hochschwabgruppe ist ein überwiegend vegetationsloses und verkarstetes Plateaugebirge. Das Plateau fällt nach Süden hin mit einer steilen, etwa 300 Meter hohen und zwei Kilometer breiten Wand ab. Typisch für ein Karstgebirge sind auch die Höhlen, die sich durch das Massiv ziehen.
Der Hochgolling ist der höchste Berg der Schladminger Tauern und der gesamten Niederen Tauern. Die wuchtige Felspyramide mit den markanten und steil abfallenden Graten erhebt sich über dem Untertal und dem Lesachtal und zieht sich somit vom Bundesland Salzburg im Westen hinüber in die Steiermark im Osten. Blickfang des allseits steil abfallenden und durch dunkles Gestein geprägten Berges ist seine rund 1 000 Meter hohe Nordwand.
Der Hochgall oder Collalto ist ein Grenzberg zwischen Österreich und Italien sowie der höchste Gipfel der Rieserfernergruppe – ein stattlicher, trapezförmiger Klotz mit einem markanten Gipfelgrat. Der Berg bildet einen Lückenschluss zwischen Hohen Tauern, den Zillertaler Alpen im Westen und dem Tauferer Tal in Südtirol. Demzufolge ist er aus Österreich oder Italien besteigbar.
Der Hochfeiler (ital. Gran Pilastro) ist der höchste Berg der Zillertaler Alpen und liegt an der Grenze zwischen Österreich und Italien. Er hat zwei sehr unterschiedliche Seiten. Vom Schlegeisspeicher fällt der Blick auf eine eisige und abweisende Nordwand. Wer sich dagegen aus dem Pfitschertal von Südwesten nähert, sieht auf die Flanken des Hochfeilers, die sich hier vergleichsweise sanft in Richtung Tal ziehen.
Die Hochalmspitze ist die höchste Erhebung der Ankogelgruppe. Während der Großglockner oft als König der Tauern bezeichnet wird, gilt die Hochalmspitze, auch aufgrund ihres weiblichen Artikels, als Tauernfürstin. Das passt zu ihrem weissen Gletscherkleid, das sie unterhalb ihrer langen Grate umgibt.
Im Nordosten von Meran erhebt sich der Hirzer als höchster Gipfel der Sarntaler Alpen mehr als 2 000 Meter über das Passeiertal. Die touristische Region ist gut erschlossen, was auch den Aufstieg auf den Hirzer vergleichsweise einfach macht. Die Hirzerseilbahn befördert ihre Passagiere auf eine Höhe von 1980 Metern. Von der Bergstation führt die Normalroute über die Hirzerhütte zum Gipfel. Rund um den Hirzer befinden sich die für Südtirol typischen Waalwege, die einst zur Bewässerung der Apfelplantagen angelegt wurden.
Der Große Priel ist die höchste Erhebung des Toten Gebirges. Der Gipfel befindet sich im nordöstlichen, oberösterreichischen Teil der Gebirgsgruppe. Durch die Randlage ist der Berg aus dem Alpenvorland in seinem Norden und Osten weithin sichtbar, so etwa aus der ungefähr 60 Kilometer entfernten Landeshauptstadt Linz. 1870 wurde ein etwa acht Meter hohes Gipfelkreuz auf dem Großen Priel errichtet. 2009, ein Jahr nachdem ein schweres Gewitter das Kreuz stark beschädigte, wurde eine Nachbildung auf dem Berg aufgestellt.
Das Gößeck ist der nördlichste und höchste Gipfel des Reitingstocks in der Steiermark. Zugleich ist es die höchste Erhebung der Eisenerzer Alpen, dem südlichen Teil der Ennstaler Alpen. Im Frühling machen die bewachsenen Hänge des Reiting den Gebirgsstock zu einem der schönsten Blumenberge der Steiermark. Mehr als 70 Orchideenarten wachsen rund um den Berg. Auch die Tierwelt ist vielfältig. So leben hier neben Rotwild auch Gämsen und Steinböcke.
Im Westen von Chur erhebt sich der Ringelspitz über das Vorderrheintal. Der Berg, der auf rätoromanisch als Piz Barghis bekannt ist, ist der höchste Gipfel des Kantons St. Gallen und liegt auf der Grenze zu Graubünden. Für Touren zum Gipfel bietet sich als Ausgangspunkt die Ringelspitzhütte des Schweizer Alpen-Clubs im Südosten des Bergs an. Für den Aufstieg besonders geeignet sind die Winter- und Frühjahrsmonate.
Der Geigelstein ist der dritthöchste Berg der Chiemgauer Alpen und der höchste ihrer Gipfel, der vollständig in Bayern gelegen ist. Mit seinem gut 100 Meter langen Gipfelgrat und den schräg abfallenden Flanken ähnelt der Berg vor allem von Süden aus gesehen einem spitzen Hausdach. Proteste gegen die Errichtung eines größeren Skigebiets am Geigelstein führten dazu, dass 1991 ein Areal von gut 300 Hektar unter Naturschutz gestellt wurde. Unter anderem handelt es sich um ein wichtiges Brutgebiet für Wanderfalken.