Der Eiger in den Berner Alpen bildet zusammen mit Mönch und Jungfrau eine der berühmtesten Bergketten der Alpen. Der Eiger selbst ist vor allem für seine 1800 Meter hohe Nordwand bekannt und wurde schon im Standardwerk „The Alps“ von A.W. Moore 1864 eindrucksvoll beschrieben: „Von den Tausenden, die jährlich unter dem Schatten dieser grandiosen Mauer vorbeigehen, die an Höhe und Steilheit die des Wetterhorns noch übertrifft, ist wohl jeder von dem wilden Abbruch zutiefst beeindruckt.“
Eiger, Mönch und Jungfrau bilden eine der berühmtesten und markantesten Berggruppen der Schweiz und des gesamten Alpenraums. Die Jungfrau im Westen ist der höchste der drei Gipfel. Die nach ihr benannte Zahnradbahn führt seit 1912 über Eiger und Mönch bis zur höchsten Eisenbahnstation Europas, dem Jungfraujoch auf 3454 Meter Höhe.
Die Dufourspitze ist der höchste Berg der Schweiz und liegt in einem der imposantesten Bergstöcke der Alpen, dem Monte Rosa-Massiv. Die Grenze zu Italien verläuft etwa 100 m östlich des Gipfels. Benannt wurde die Dufourspitze nach Guillaume-Henri Dufour, einem Schweizer General und Kartografen, der 1845 das erste exakte Landkartenwerk der Schweiz veröffentlichte.
Bestehend aus kleiner Zinne, grosser Zinne und westlicher Zinne (von links nach rechts) sind die Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten ein beliebtes Ziel zum Klettern. Von hier aus nahmen viele Entwicklungen des Bergsteigens ihren Anfang, zum Beispiel die Betonung der Sportlichkeit im Klettern. Ein Teil ihrer Bekanntheit lässt sich leider auf den Ersten Weltkrieg zurückführen. Damals war das Gebiet rund um die Drei Zinnen heftig umkämpft. Die Spuren der Gefechte sind noch heute rund um die Drei Zinnen zu finden.
Der 4545 Meter hohe Dom ist der höchste, vollständig auf Schweizer Gebiet stehende Berg. Die Aussicht von oben wird als spektakulär beschrieben, da der Dom sehr frei steht und weite Blicke ins Land und über das Monte-Rosa-Massiv ermöglicht. Sein Name stammt tatsächlich von einem Domherrn, Berchthold, der die ersten Höhenmessungen am Berg vornahm. Das Skigebiet „Saas-Fee“ liegt sechs Kilometer entfernt und ermöglicht auch im Sommer einige der höchsten und schönsten Abfahrten der Alpen.
Die Dents du Midi in den Savoyer Voralpen bilden eine drei Kilometer lange Bergkette, die sieben etwa gleich hohe Felsgipfel umfasst. Die Dents du Midi bieten grandiose Aussichtspunkte, tiefe Schluchten und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und sind deswegen ein beliebter Berg für Wandertouren.
Der Dent du Géant (der Zahn des Riesen) gehört zur Mont-Blanc-Gruppe und liegt auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Dem steil herausragenden Nordostgipfel verdankt der Berg seinen Namen. Doch auch der etwas niedrigere Südwestgipfel liegt knapp über der 4000-Meter-Marke.
Die Churfirsten bilden eine markante Bergkette in den Appenzeller Alpen im Schweizer Kanton St. Gallen. Von den insgesamt sieben Gipfeln ist der Hinterrugg mit 2306 m der höchste. Während die Bergkette nach Norden hin relativ sanft ausläuft, fällt sie nach Süden bis zum Walensee auf einer Höhe von etwa 420 m steil ab.
Die Bischofsmütze hat ihren Namen der markanten doppelgipfeligen Form zu verdanken. Der Gipfel bildete die Grenze zwischen dem Erzherzogtum Österreich und dem Erzbistum Salzburg und „hielt Wache“ über dem vom Salzburger Erzbischhof verwalteten Ennspongau. 1993 verlor der Gipfel bei einem massiven Bergsturz eine 200 Meter hohe Felswand und büßte dadurch etwas von seiner Erscheinung ein. Nichtsdestotrotz ist die Bischofsmütze seit der Erstbesteigung 1879 nach wie vor ein begehrter Kletterberg.
In den Walliser Alpen gelegen erhebt sich der östliche Hauptgipfel der Becs de Bosson, der Grand bec, auf 3149 Meter. Der Nebengipfel Petit bec ist nur etwa 20 Zentimeter niedriger. Die Berghütte Cabane de Becs de Bosson, auf einer Höhe von 2983 Metern gelegen, ist für viele Kletterer Rastplatz oder Ausgangspunkt für die Aufstiege zu den beiden Gipfeln.
Der westlichste und südlichste Alpen-Viertausender liegt in den Dauphiné-Alpen, einer wilden und ursprünglichen Region im Südosten Frankreichs. Die Nordflanke des Berges wird vom gewaltigen Glacier Blanc bedeckt, über den die Route zum Aufstieg verläuft. Da es in der Region keine Skigebiete mit präparierten Pisten gibt, ist der Ort La Grave nördlich des Berges zu einem Zentrum für Freeriding und Extremskifahren in den Alpen geworden.
Fast 1000 Meter ragt der Altmann steil über die Täler des Alpsteins in die Höhe. Der zweithöchste Gipfel der Appenzeller Alpen ist ein klassischer Kletterberg und beeindruckt durch eine grandiose Aussicht von seiner Spitze. Der Blick reicht dabei vom Bodensee über das Rheintal, die Allgäuer Alpen, das Rätikon, die Silvretta, bis hin zu den Berner Alpen und dem Zürichsee. Im Gebiet um den Altmann besteht eine hohe Chance, einigen der hier weit verbreiteten Steinböcken zu begegnen.
Der Albulapass im Schweizer Kanton Graubünden verbindet das Albulatal mit dem Hochtal Engadin. Er zählt zu den beliebtesten Alpenpässen zum Radfahren. Der über 20 Kilometer lange Anstieg von Westen ist landschaftlich besonders schön und abwechslungsreich. Nicht nur die Bergwelt beeindruckt, sondern auch die parallel zur Passstraße verlaufende Streckenführung der Rhätischen Bahn. Wegen der Bahn-Alternative und der teils engen Straße gibt es auf dem Pass relativ wenig Autoverkehr.
Die Alpspitze liegt im bayerischen Wettersteingebirge in unmittelbarer Nähe der Zugspitze. Obwohl der Berg infolgedessen nur über eine vergleichsweise niedrige Prominenz verfügt, gilt er dank seines charakteristischen, pyramidenförmigen Gipfels als einer der schönsten Berge in den deutschen Alpen und als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen.
Südlich von Chamonix ragt die Felsspitze der Aiguille du Midi im Mont-Blanc-Massiv empor. Sie bietet eine tolle Aussicht und ist gleichzeitig Ausgangspunkt für alpine Touren auf die umliegenden Viertausender, vor allem zum alles überragenden Mont Blanc. Seit 1955 führt eine Seilbahn auf die Aiguille du Midi und macht den mittlerweile mit Restaurants und touristischen Läden ausgestatteten Gipfel leicht erreichbar. Erstmals bestiegen wurde der höchste Gipfel der Aiguille du Midi 1856. Besonders die Südwand ist heute aufgrund ihre vielen Kletterrouten beliebt.