Der Monte Viso ist der höchste Berg der Cottischen Alpen. Er ist mindestens 500 Meter höher als alle ihn umgebenden Berge und weithin sichtbar. An seiner nördlichen Flanke entspringt der Po, Italiens längster Fluss. Auch deshalb sind der Berg und seine Umgebung von der Unesco 2013 als Biosphärenreservat ausgewiesen worden. Vom Gipfel des Monte Viso kann man bei gutem Wetter mit einem Fernglas bis zum Mailänder Dom blicken sowie im Norden Matterhorn und Mont Blanc bestaunen.
Als höchster Berg der Seealpen liegt der Monte Argentera nur 50 km nördlich von Nizza in einem der größten Naturgebiete der Alpen. Er ist von einigen Bergketten eingerahmt und wirkt vergleichsweise unscheinbar. Der umliegende Naturpark bietet einige schöne Wanderrouten und ist die Heimat unzähliger Murmeltiere.
Der Mont Blanc ist der höchste Berg Frankreichs und der Alpen. Während er von Süden aus schroff erscheint, wirkt er von Norden rundlich und einladend. Mit einer Schartenhöhe von 4696 Metern zählt er zu den elf prominentesten Bergen weltweit. Im Ort Chamonix am Fuß des Bergmassives, der heute der Ausgangspunkt einiger sehr aufregender Freeride-Abfahrten ist, fanden 1924 die ersten Vorläufer der Olympischen Winterspiele statt.
Wenn es einen perfekten Berg gibt, ist es das Matterhorn. Seine einsame Präsenz am Ende des Nikolaitals und seine beinahe perfekt tetraedrische Form machen diesen Berg zu einem Symbol für die Schönheit der Alpen und zu einer Projektionsfläche für die Herausforderungen des Alpinismus.
La Saulire liegt im weltweit grössten Skigebiet „Les Trois Vallées“, auf der Grenze zwischen den Teilskigebieten „Courchevel“ und „Méribel/Mottaret“. Am Gipfel fahren im Winter täglich zehntausende Skifahrer vorbei, von denen die allermeisten die großen, präparierten Abfahrten ins Tal nehmen. Nur einige Wagemutige stürzen sich in die Couloirs, umgangssprachlich „Rinnen“, wilde, steile und schmale Abfahrten zwischen den Felsen.
La Meije, in den französischen Dauphiné-Alpen gelegen, ist nach dem Mont Blanc einer der bekanntesten Berge in Frankreich. Ihr höchster Gipfel, la Grand Pic, gilt unter Kletterern als einer der am schwierigsten zu besteigenden Alpengipfel und wurde erstmalig 1877 bezwungen. Der Name „La Meije“ leitet sich vom provenzalischen „Meidjour“, zu deutsch „Mittag“, ab.
Das Kitzsteinhorn gehört zur österreichischen Glocknergruppe in den Hohen Tauern. Seine Erstbesteigung erfolgte im Jahr 1828 durch Johann Entacher. Unterhalb des Gipfels befindet sich das erste Gletscherskigebiet Österreichs, das im Jahr 1965 eröffnet wurde. Hier gibt es auf 3029 Metern auch eine Aussichtsplattform, von der man eine hervorragende Aussicht auf die benachbarten Gipfel hat.
Der Hausberg von Oberstaufen ist die höchste Erhebung der Nagelfluhkette und besitzt eine herausragende touristische und geografische Bedeutung. Mit der Hochgratbahn erreicht man die Bergstation etwa 125 Meter unterhalb des Gipfels. An den Hängen des Hochgrats gibt es regen Almbetrieb. Der Hochgrat-Berglauf ist eins der sportlichen Highlights im Oberallgäu.
Der Hohe Ifen, oder Hochifen, ist der höchste Punkt des Ifenplateaus, das schräg bis zur Ifenmauer kurz vor dem Gipfel führt. Obwohl bei weitem nicht der höchste Berg der Allgäuer Alpen, bietet er dennoch eine weitreichende Aussicht auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Eindrucksvoll ist vor allem das Gottesackerplateau im Nordosten, eine fast mondartig anmutende Karstlandschaft, die heute unter Naturschutz steht und Heimat seltener Tiere und Gebirgspflanzen ist. Auf der Ostseite des Bergs, auf der Schneiderkürenalpe, wurde 1998 eine steinzeitliche Wohnstätte entdeckt und freigelegt.
Der Hohe Dachstein ist mit 2995 Metern der höchste Gipfel des Dachsteingebirges und gleichzeitig der höchste Gipfel der österreichischen Bundesländer Oberösterreich und Steiermark. Berühmt sind die hohen Südwände, die etwa 1000 Meter tief abfallen. Die Dachstein Gletscherbahn erschließt vom steirischen Ort Ramsau am Dachstein aus den südlichen Teil des Dachsteinmassivs. Für den Bau wurde in den 1960ern ein Teil des Nebengipfels Hunerkogel gesprengt.
Die Höfats, auch als „Matterhorn des Allgäu“ bekannt, ist wohl der markanteste Grasberg im Allgäu. Der Aufstieg zu den vier nahezu gleichhofen Gipfeln ist durch die steilen Gras- und Schrofenflächen äußerst fordernd. Belohnt wird die Mühe mit einer einzigartigen Flora, die so sonst nirgendwo im Allgäu vorkommt. Seit 1911 ist die Höfats Pflanzenschutzgebiet. Das Edelweiß, zwischenzeitlich nahezu ausgerottet, wächst hier heute wieder in Stöcken mit 30 und mehr Blüten.
Der Hochvogel ist einer der prägenden Berge der Allgäuer Alpen. Er ist zwar nicht der höchste Berg derselben, aber einer der bekanntesten und markantesten. Die Aussicht vom Gipfel ist weitumfassend und grandios. Im Osten reicht die Sicht bis zum Wetterstein und Karwendel, im Süden bis zu den Hohen Tauern. Im Westen zeigen sich die Schweizer Alpen mit Säntis und Tödi, und nach Norden blickt man bis zum Schwarzwald und zur Schwäbischen Alb.
Der Hochkönig ist der höchste Gebirgsstock der Berchdesgadener Alpen und liegt sehr prominent südlich der deutsch-österreichischen Grenze. Insbesondere von Süden wirkt er sehr eindrucksvoll. Auf seinem Gipfel befindet sich die „Übergossene Alm“, ein Gletscher, der allerdings in den letzten Jahrzehnten stark geschrumpft ist.
Die Hochfrottspitze ist der höchste deutsche Gipfel der Allgäuer Alpen. Gemeinsam mit den benachbarten Bergen Trettachspitze und Mädelegabel bildet sie das berühmte Dreigestirn am Allgäuer Hauptkamm. Der Name stammt wahrscheinlich von der als „Frut“ bezeichneten Felswildnis südlich des Berges. Von den Bewohnern des nahen Oberstdorf wird der Berg häufig eher als eine der drei Trettachspitzen bezeichnet.
Das Gspaltenhorn liegt in den Berner Alpen und erreicht eine Höhe von 3436 m. Der Fels besteht vor allem aus Kalkstein, dessen markante, zerklüftete Struktur dem Berg seinen Namen verleiht. Kletterern bietet das Gspaltenhorn eine Reihe von unterschiedlich schwierigen Aufstiegsrouten.
Der Große Widderstein liegt in Vorarlberg in den Allgäuer Alpen und ist die höchste Erhebung des Kleinwalsertals und der Südöstlichen Walsertaler Berge. Auch wenn einem beim Aufstieg zum Gipfel mit etwas Glück Steinböcke begegnen können, ist nicht abschließend geklärt, ob der Name des Bergs auf ein männliches Schaf oder einen Steinbock zurückgeht. Südlich des Gipfels beginnt die Gemeinde Warth, deren Wintersportgebiet Warth-Schröcken seit dem Winter 2016 / 2017 mit dem Resort Ski Arlberg verbunden wurde, wodurch das größte Skigebiet Österreichs entstanden ist.
Der Großglockner, oder Glockner, ist der höchste Berg Österreichs und einer der prominentesten Berge überhaupt. Sein Anblick hat unzählige Menschen in seinen Bann gezogen. Der Name des Glockners entstand wohl aufgrund seiner glockenähnlichen Form. Neben der Erstbesteigung 1800 aus Heiligenblut zählt die Erschließung des Südwestgrats (Stüdlgrat) aus Kals durch den Prager Kaufmann Johann Stüdl zu den historischen Meilensteinen des Bergsteigens am Großglockner. Heute führen mehr als 20 Routen aller Schwierigkeitsstufen aus Tirol und Kärnten auf den Gipfel.Dieser Bergdruck zeigt die Ansicht des Großglockners von Tirol aus. Wir haben den Berg auch in der Ansicht von der Kärntner Seite aus gezeichnet, siehe Großglockner (Kärnten).
Der Großglockner ist mit seinen 3798 Metern der höchste Berg Österreichs und mit einer Dominanz von 175 km einer der markantesten Gipfel Europas. Besondere Bekannheit genießt sein Anblick von der Großglockner-Hochalpenstraße. Seit Jahrhunderten zieht er Alpinisten, Wanderer und Reisende in seinen Bann. Die Erstbesteigung des Großglockners 1800 durch Fürstbischof Salm-Reifferscheidt-Krautheim über Heiligenblut zählt zu den Meilensteinen der Alpingeschichte. Heute führen mehr als 20 Routen aller Schwierigkeitsstufen aus Heiligenblut und Kals auf den Gipfel.Dieser Bergdruck zeigt die Ansicht des Großglockners von Kärnten aus. Wir haben den Berg auch in der Ansicht von der Tiroler Seite aus gezeichnet, siehe Großglockner (Tirol).
Das Große Wiesbachhorn wird oft als der schönste Dreitausender und als Rivale des Großglockners bezeichnet. Der Berg ist zwar Teil der Glocknergruppe, der obere Teil steht aber völlig frei und ermöglicht einen spektakulären Blick in das 2400 m tiefere Fuscher Tal. Die Pyramide oberhalb der Kapruner Stauseen ist für den Alpinismus von Bedeutung: Hier wurden 1924 die ersten Eisnägel genutzt, welche später zu Eisschrauben weiterentwickelt wurden.
Der markante Gebirgsstock auf der Grenze von Osttirol und Belluno sollte 2011 veräußert werden. Nach heftigen Protesten sah die österreichische Regierung aber davon ab. Die Kinigat ist einfach zu besteigen und bietet eine herrliche Rundumsicht vom formschönen Gipfel bis hin zum Großvenediger und zum Großglockner. Der Ausblick ist eines der Highlights des Karnischen Höhenwegs, der über 155 Kilometer an der Grenze zwischen Österreich und Italien verläuft.
Wie ein hingeworfener Felsen liegt der Grimming isoliert östlich des Dachsteins und ist durch seinen imposanten Anblick eine der Attraktionen der Steiermark.Er besteht hauptsächlich aus Dachsteinkalk und ist ein beliebtes Ziel für Kletterer. Wegen seiner exponierten Lage spielte der Grimming eine bedeutende Rolle bei der Vermessung Österreichs: bereits 1822 wurde am Gipfel ein hölzernes Vermessungszeichen angebracht.
Der höchste Berg des Fürstentums Liechtenstein gehört zum Gebirge des Rätikons und ist für sportliche Liechtensteiner ein beliebtes Ausflugsziel. Sieben Kilometer westlich fließt der Rhein, in den der Gebirgsstock des Grauspitz entwässert. Einige Kilometer nördlich liegt mit „Malbun/Sareis“ das einzige Skigebiet Liechtensteins.
Die Grandes Jorasses sind Teil des Mont-Blanc-Massivs und liegen auf der französisch-italienischen Grenze. Höchster Gipfel ist der Pointe Walker. Die Nordwand der Grandes Jorasses gilt neben Eiger und Matterhorn als eine der schwierigsten Herausforderungen für Kletterer in den Alpen.
Als zentraler Berg des Nationalparks Vanoise spielt die Grande Casse eine wichtige Rolle beim Schutz der alpinen Tierwelt. Gegründet 1963, sollte der Nationalpark den vom Aussterben bedrohten Alpensteinbock schützen. Heute leben hier wieder 2500 Tiere.Um den Nationalpark herum liegen einige der größten Skigebiete der Apen, wie „Les 3 Vallées“ oder „Tignes/Val-d'Isère“.
Der Grand Combin ist ein Bergmassiv in den westlichen Walliser Alpen, im Südwesten des Kantons Wallis der Schweiz. Er gehört zu den höchsten Berggipfeln der Alpen und besteht aus drei Hauptgipfeln. Der Berg ist stark vergletschert und wird umgangssprachlich auch als „riesiger Eisklotz“ bezeichnet. Der Anstieg ist berüchtigt und gefährlich, entschädigt aber mit klaren Bergseen und einem grandiosen Blick.
In den Grajischen Alpen gelegen, gilt der Gran Paradiso als der wohl am leichtesten zu ersteigende Viertausender der Alpen. Viele Bergsteiger bereiten sich hier auf die Herausforderung des nahen Mont Blancs vor. Der Gran Paradiso ist außerdem Namensgeber des ersten italienischen Nationalparks, der 1856 zum Schutz des Alpensteinbocks eingerichtet wurde.
Der Gosaukamm ist ein kleiner Gebirgsstock im österreichischen Dachsteingebirge. Über seinen schroffen Felsgrat verläuft die Grenze zwischen den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich. Im Winter ist der Gosaukamm wegen seiner stark geneigten Steilhänge ein beliebtes Ziel für extreme Skitouren. Da die Lawinengefahr hoch ist, sind diese allerdings nur etwas für Geübte und Ortskundige.
Die Geislerspitzen gehören zu den Dolomiten und liegen zwischen Villnößtal im Norden und Grödnertal im Süden. Höchste Erhebung der Gruppe ist der Gipfel Sass Rigais mit einer Höhe von 3025 m. Die Geislerspitzen sind ein beliebtes Ausflugsziel für Kletterer. Während die Bezeichnung „Geislerspitzen“ vermutlich auf eine Person zurückzuführen ist, lautet der ladinische Name „Le Odles“, was mit „Nadeln“ übersetzt werden kann.
Der gut 3000 m hohe Furgler ist Teil der Samnaungruppe in Tirol und einer der häufigst besuchten Berge in der Region. Das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis liegt in unmittelbarer Nähe zum Furgler. Die Seilbahnen des Skigebiets werden dabei häufig für Aufstiege zum Gipfel genutzt. Der Berg ist außerdem ein beliebtes Ziel für Skitourengeher.
Das Finsteraarhorn liegt in einer sehr einsamen Region der Alpen und ist umgeben von unbewohnten Gletschertälern. Von Nordosten ähnelt das Finsteraarhorn einer Haifischflosse, von Südwesten einem großen Dreieck. Durch seine einsame Lage ist der Berg deutlich weniger bekannt als Mönch, Eiger und Jungfrau, auch wenn er diese überragt und der höchste Punkt der Berner Alpen ist.
Der Eiger in den Berner Alpen bildet zusammen mit Mönch und Jungfrau eine der berühmtesten Bergketten der Alpen. Der Eiger selbst ist vor allem für seine 1800 Meter hohe Nordwand bekannt und wurde schon im Standardwerk „The Alps“ von A.W. Moore 1864 eindrucksvoll beschrieben: „Von den Tausenden, die jährlich unter dem Schatten dieser grandiosen Mauer vorbeigehen, die an Höhe und Steilheit die des Wetterhorns noch übertrifft, ist wohl jeder von dem wilden Abbruch zutiefst beeindruckt.“
Eiger, Mönch und Jungfrau bilden eine der berühmtesten und markantesten Berggruppen der Schweiz und des gesamten Alpenraums. Die Jungfrau im Westen ist der höchste der drei Gipfel. Die nach ihr benannte Zahnradbahn führt seit 1912 über Eiger und Mönch bis zur höchsten Eisenbahnstation Europas, dem Jungfraujoch auf 3454 Meter Höhe.
Die Dufourspitze ist der höchste Berg der Schweiz und liegt in einem der imposantesten Bergstöcke der Alpen, dem Monte Rosa-Massiv. Die Grenze zu Italien verläuft etwa 100 m östlich des Gipfels. Benannt wurde die Dufourspitze nach Guillaume-Henri Dufour, einem Schweizer General und Kartografen, der 1845 das erste exakte Landkartenwerk der Schweiz veröffentlichte.
Bestehend aus kleiner Zinne, grosser Zinne und westlicher Zinne (von links nach rechts) sind die Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten ein beliebtes Ziel zum Klettern. Von hier aus nahmen viele Entwicklungen des Bergsteigens ihren Anfang, zum Beispiel die Betonung der Sportlichkeit im Klettern. Ein Teil ihrer Bekanntheit lässt sich leider auf den Ersten Weltkrieg zurückführen. Damals war das Gebiet rund um die Drei Zinnen heftig umkämpft. Die Spuren der Gefechte sind noch heute rund um die Drei Zinnen zu finden.
Der 4545 Meter hohe Dom ist der höchste, vollständig auf Schweizer Gebiet stehende Berg. Die Aussicht von oben wird als spektakulär beschrieben, da der Dom sehr frei steht und weite Blicke ins Land und über das Monte-Rosa-Massiv ermöglicht. Sein Name stammt tatsächlich von einem Domherrn, Berchthold, der die ersten Höhenmessungen am Berg vornahm. Das Skigebiet „Saas-Fee“ liegt sechs Kilometer entfernt und ermöglicht auch im Sommer einige der höchsten und schönsten Abfahrten der Alpen.
Die Dents du Midi in den Savoyer Voralpen bilden eine drei Kilometer lange Bergkette, die sieben etwa gleich hohe Felsgipfel umfasst. Die Dents du Midi bieten grandiose Aussichtspunkte, tiefe Schluchten und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und sind deswegen ein beliebter Berg für Wandertouren.