Die Trettachspitze ist der höchste Berg der Allgäuer Alpen, der sich komplett in Bayern befindet. Der markante Gipfel wird aufgrund seiner Erscheinung auch als das „Matterhorn des Allgäus“ bezeichnet. Der Aufstieg auf die Trettachspitze ist erfahrenen Kletterern vorbehalten. Als leichteste Route gilt der Weg über den Nordwestgrat. Häufig begangen werden vor allem unterschiedliche Routen an der Westwand des Bergs.
Das Felsspitzen der Rosengartengruppe ragen östlich von Bozen in den Dolomiten empor. Höchster Gipfel ist der Kesselkogel. Der Fels des beliebten Aussichtsberg erstrahlt bei Sonnenuntergang in prächtigen Rottönen. Dieses Phänomen wird als Alpenglühen oder auf ladinisch als enrosadira bezeichnet. Um den Berg rankt sich die Sage des Zwergenkönigs Laurin, der nach einem verlorenen Kampf um die Königstochter den Rosengarten verflucht haben soll. Das „Gartl“ solle weder nachts noch tags sichtbar sein, weshalb es heute nur zur Dämmerung während des Alpenglühens erscheint.
Die Mythen gelten als Wahrzeichen von Schwyz und erheben sich im gleichnamigen Kanton im Osten von dessen Hauptort. Höchster Gipfel ist der Grosse Mythen im Süden. Nördlich davon befindet sich der Kleine Mythen und als Nebengipfel von diesem noch weiter im Norden der Haggenspitz. Während der Grosse Mythen mit einer Wanderung erreicht werden kann, führen nur Kletterrouten auf die beiden niedrigeren Gipfel.
Im Ostallgäu bei Füssen erhebt sich der Tegelberg. Höchster Punkt des Massivs ist der Branderschrofen. Das Tegelberghaus, etwa 150 Meter unterhalb des Gipfels, ist unter anderem mit der in den 1960er-Jahren erbauten Tegelbergbahn erreichbar. Nahe der Bergstation starten viele Gleitschirmflieger, die in der warmen Jahreszeit zahlreich am Berg erscheinen. Am westlichen Fuß des Bergs liegt Hohenschwangau mit dem weltberühmten Schloss Neuschwanstein.
Das Rax-Bergmassiv liegt nördlich des Semmerings und ist Teil der Rax-Schneeberg-Gruppe. Höchster Gipfel des Bergplateaus ist die Heukuppe. An den Steigen der Rax wurde 1894 durch Fritz Benesch, die erste Skala für alpine Schwierigkeitsstufen definiert. Zudem gründete man hier 1896 nach einem Lawinenunglück den ersten Bergrettungsdienst der Welt.
Durch seine Lage nahe vieler Viertausender der Walliser Alpen ist das Almagellerhorn nicht der auffälligste Gipfel der Region. Dabei hätte der formschöne Berg, der von Saas Fee aus als perfekte Felspyramide erscheint, alle Aufmerksamkeit verdient. Auch der Aufstieg, der nicht allzu schwierig ist, lohnt sich, denn vom Gipfel des Almagellerhorns hat man eine tolle Aussicht auf die umliegenden Gipfel und Gebirgszüge wie Weissmies im Norden, Stellihorn im Süden und natürlich im Westen die Gipfel von Mischabelgruppe und Monte Rosa.
Südlich des Chiemsees erhebt sich die Kampenwand, die mit ihrer markanten Felsspitze, die an einen Hahnenkamm erinnert, noch aus großer Entfernung leicht zu erkennen ist. Nicht auf dem Haupt- sondern auf dem vier Meter niedrigeren Ostgipfel befindet sich das mit 12 Metern höchste Gipfelkreuz der Bayerischen Alpen. Die Kampenwandbahn bringt im Winter Skifahrer ins Skigebiet Kampenwand–Aschau am Nordosthang des Bergs. Der Aufstieg auf den etwa 200 Meter höher gelegenen Hauptgipfel ist per Wanderung mit nur wenigen Kletterpassagen möglich. Die Kampenwand bietet jedoch auch Routen für längere Kletter-, Mountainbike- und Skitouren.
Die Nordkette, oder Inntalkette ist die südlichste Gebirgskette im Karwendel und erhebt sich im Norden Innsbrucks über das Unterinntal. Höchster Punkt der Nordkette ist der Kleine Solstein im Westen, der trotz seines Namens den Großen Solstein um nahezu 100 Meter überragt. Der Innsbrucker Klettersteig führt über insgesamt sieben Gipfel der Kette, von der Seegrubenspitze über den Langen Sattel bis zum Frau Hitt genannten Gipfel.
Die Marmolata gilt als die Königin der Dolomiten, deren höchster Berg sie ist. Auf der Nordseite befindet sich mit dem Ghiacciaio della Marmolada der letzte größere Dolomitengletscher. Die Region rund um die Marmolatagruppe ist insbesondere bei Wanderern äußerst beliebt. So führt unter anderem der Traumpfad München–Venedig am Berg entlang.
Der höchste Gipfel des Bundeslands Salzburg liegt auf der Grenze zu Tirol und ist zugleich höchste Erhebung und Namensgeber der Venedigergruppe, der westlichsten Gebirgsgruppe der Hohen Tauern. Der imposante Gipfel des Großvenedigers ist trotz des Abschmelzens weiterhin vor allem durch seine Gletscher und die markanten Grate, die in alle vier Himmelsrichtungen verlaufen, geprägt.
Der Monte Resegone ist einer der bekanntesten Berge in der Lombardei. Trotz der vergleichsweise geringen Höhe verfügt der Berg über eine beeindruckende Erscheinung. Etwa ein Dutzend Gipfel verteilen sich auf einer Länge von circa drei Kilometern. Höchster Punkt des Bergs ist der Punta Cermenati. Der Monte Resegone erhebt sich etwa 1500 Meter über die Stadt Lecco am Comer See im Westen. Bei gutem Wetter ist die Gipfelregion auch von Mailand aus zu sehen.
Der Olperer ist mit 3476 Metern Höhe der dritthöchste Gipfel der Zillertaler Alpen in Tirol sowie die höchste Erhebung des Tuxer Kamms. Von Osten gesehen erscheint der Berggipfel als nahezu perfekte Felspyramide. Die Besteigung des Olperers über die Normalroute von Südosten ist mit einfachen Kletterpassagen zu bewerkstelligen. Anspruchsvoller ist der Weg von der Geraer Hütte über Olpererferner, Wildlahnerscharte und schließlich den Nordgrat des Bergs.
Der Risserkogel, der zweithöchste Gipfel der Tegernseer Berge, liegt südlich des etwas niedrigeren Plankensteins, der mit seinen markanten Zinnen ein populärer Kletterberg ist. Der Aufstieg auf den Risserkogel ist hingegen mit einer - je nach Route - zwei- bis vierstündigen Wanderung zu bewerkstelligen. Der Berg ist damit ein beliebtes Ausflugsziel, gerade auch für die Einwohner der Landeshauptstadt München und deren Umgebung.
Der Zwölferkofel oder Zwölfer gehört zu den fünf Gipfeln, die zusammen die Sextner Sonnenuhr bilden. Vom Ort Moos bei Sexten aus gesehen befindet sich die Sonne etwa um 12 Uhr mittags (Sonnenzeit) über dem Gipfel des Zwölferkogel. Entsprechend sind die Nachbargipfel als Neuner, Zehner, Elfer und Einser bekannt. Wie viele andere Dolomitengipfel ist auch der Zwölferkogel ein gleichermaßen beliebtes wie forderndes Ziel für Kletterer.
Wie mit weißem Moos bedeckt erscheint der schneebedeckte Gipfel des Weissmies. Diesem Umstand verdankt der Berg seinen Namen, denn „Mies“ bedeutet im lokalen Dialekt „Moos“. In den Walliser Alpen gelegen ist der Weissmies höchster Gipfel und Namensgeber der Weissmiesgruppe. Er wurde 1855 zum ersten mal bestiegen und gilt als einer der leichter zu erklimmenden Viertausender. Vom Gipfel schweift der Blick über die Nachbargipfel der Gruppe, die Mischabelkette bis zum Monte Rosa sowie hinunter ins Saastal auf Saas-Fee im Westen und das Simplontal im Osten.
Die Vesulspitze befindet sich östlich von Ischgl in Tirol und ist Teil der Samnaungruppe. Abgesehen vom Piz Rots auf der Grenze zur Schweiz handelt es sich um die höchste Erhebung auf der österreichischen Seite der Gebirgsgruppe. Auf dem Gipfel angekommen, lässt sich nicht nur das mächtige Gipfelkreuz aus Holz bestaunen. Als relativ freistehender Dreitausender hat man von hier auch eine tolle Aussicht über die umliegenden Berge und Täler.
Von Norden aus gesehen erhebt sich die Ehrwalder Sonnenspitze als markante Felspyramide vor den anderen Gipfeln der Mieminger Gruppe. Östlich des Gipfels liegt der wunderschöne Seebensee, der auch eine tolle Aussicht auf das Zugspitzmassiv im nahen Wettersteingebirge bietet. Am südlicher gelegenen Drachensee befindet sich die Coburger Hütte, die ein guter Ausgangspunkt für Touren zur Sonnenspitze ist.
Etwa 1000 Meter erhebt sich der Sassongher als mächtiger Felsturm über das südliche Gadertal und den Ort Corvara. Der markante Berg ist Teil des Naturpark Puez-Geisler, in dessen Südosten er sich befindet. Den Gipfel des Sassongher zu erreichen ist erfahrenen Kletterern vorbehalten. Für die Mühen wird man mit einer beeindruckenden Aussicht von oben belohnt. Der Berg ist bekannt für die tollen Panoramen anderer Dolomitengipfel von Fanesgruppe über Sellastock bis zur Marmolata.
Der Piz Vallatscha ist ein Dreitausender in der Sesvennagruppe, einer Gebirgsgruppe im Dreiländereck zwischen Tirol in Österreich, Südtirol in Italien und dem schweizerischen Graubünden. Im Nordwesten liegt der höhere Piz Tavrü. Im Südosten führen die Lifte des Skigebiets Minschuns auf eine Höhe von etwa 2700 Metern. Südlich des Piz Vallatscha verläuft der Ofenpass, seit jeher ein bedeutender Teil der Verbindung zwischen Etsch- und Inntal.
Auf der Südseite der Graubündner Gemeinde Disentis/Mustér erhebt sich der Piz Muraun. Dem Gipfel gegenüber liegen im Norden Piz Ault und Oberalpstock. Im Süden ragt der gut 300 Meter höhere Piz Medel empor. Auch wenn der Aufstieg zum Gipfel des Piz Muraun ohne echte Kletterpassagen zu bewerkstelligen ist, handelt es sich doch um eine anspruchsvolle Wanderroute. Für weniger sportlich Geübte empfiehlt sich eine Fahrt mit dem berühmten Glacier Express nach Disentis, die eine spektakuläre Aussicht auf den Berg bietet.
Der Reschensee ist vor allem für seinen aus dem Wasser ragenden Kirchturm bekannt – ein Wahrzeichen des versunkenen Dorfes Alt-Graun. Der künstlich angelegte See liegt auf etwa 1500 Metern Höhe nahe der Grenze zu Österreich und ist heute ein beliebtes Ziel für Wassersport, Radfahren und Wintertourismus.
Der Aletschgletscher im Schweizer Kanton Wallis ist wohl der bekannteste und zugleich der längste und größte Alpengletscher. Beginnend auf einer Höhe von rund 3800 Metern in der Jungfrau-Region auf der Südabdachung der Berner Alpen erstreckt sich der Gletscher abfallend über mehr als 22 Kilometer bis in den Fluss Massa, der schließlich in der Rhone mündet. Der Aletschgletscher und der anschließende Aletschwald wurden aufgrund der einzigartigen Größe und umfangreichen Artenvielfalt zum UNESCO-Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch deklariert.
Der Col de l’Iseran ist mit 2764 Metern der höchste asphaltierte Alpenpass Europas und eine der legendärsten Herausforderungen im französischen Hochgebirge. Er besitzt große Bedeutung für den Radsport und war mehrfach Teil der Tour de France. Seine Schwierigkeit ergibt sich nicht nur aus den vielen Höhenmetern und der Länge des Anstiegs, sondern auch aus der dünnen Luft und den oft extremen Wetterbedingungen. Selbst im Hochsommer können Kälte und Sturm den Pass dominieren – 2019 musste die Tour de France hier aufgrund von Schnee und Erdrutschen sogar abgebrochen werden.
Der Malojapass ist ein beeindruckender Gebirgspass in den Schweizer Alpen, der auf einer Höhe von 1812 Metern liegt. Er verbindet das Engadin im Kanton Graubünden mit dem italienischen Veltlin und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft. Der Malojapass ist nicht nur eine wichtige Verkehrsverbindung, sondern auch ein beliebtes Ziel für Touristen, die die Schönheit der Alpenregion erkunden möchten.
Das Timmelsjoch, auch Timmel genannt, ist ein 2474 m hoher Grenzpass zwischen Österreich und Italien, der die Ötztaler Alpen von den Stubaier Alpen trennt und das Ötztal mit dem Passeiertal verbindet. Der Pass, dessen Name vom rätoromanischen Wort „tömbl“ für Hügel stammt, wurde seit frühester Zeit genutzt und war ein wichtiger Handelsweg, auch von den Fuggern und Welsern. Seit 1920 verläuft die Grenze zwischen Italien und Österreich über das Joch und 2010 wurde das Timmelsjoch-Museum eröffnet, das genau auf der Grenze errichtet wurde und die Geschichte und Bedeutung des Passes hervorhebt.
Der Col du Galibier ist mit einer Höhe von 2642 m der fünfthöchste asphaltierte Straßenpass in den Alpen. Der Pass in den Westalpen ist einer der absoluten Klassiker im Programm der Tour de France. Gleichzeitig hat er landschaftlich sehr viel zu bieten. Ein Großteil der Strecke verläuft durch hochalpines, einer Mondlandschaft ähnelndes Gelände. Der Galibier bildet zudem eine Klimagrenze zwischen dem feuchteren nordalpinen und dem trockenen mediterranen Klima auf der Südseite.
Alpe d’Huez ist ein Wintersportort in den französischen Alpen, der international bekannt als Bergankunft bei der Tour de France ist.Alpe d’Huez – das sind wahrscheinlich die 21 berühmtesten Serpentinen der Welt. Die kurvige Auffahrt in den französischen Wintersportort wird auch „Woodstock des Radsports” genannt. Wenn die Tour de France hier Station macht, pilgern Hunderttausende an den Rand der Strecke und feiern eine große Party.
Der Mont Ventoux ist ein 1909 m hoher Bergmassiv in der französischen Provence. Dieser Berg wird auch „Gigant der Provence“ genannt und hat eine große Bedeutung für den Radsport. Obwohl der Berg deutlich weniger hoch ist als die bekanntesten Alpenpässe, ist er vom Schwierigkeitsgrad her vergleichbar. Dafür sorgen nicht nur die vielen Höhenmeter, sondern oft auch die Hitze der Provence und ein erbarmungsloser Gegenwind auf den letzten Kilometern.
Der Splügenpass verbindet die Schweiz mit Italien und beeindruckt mit seinen zahlreichen engen Serpentinen, historischen Tunneln und schützenden Steingalerien, die sich spektakulär an den Fels schmiegen. Besonders aufregend ist die kurvenreiche Passstraße, die durch diese einzigartigen Bauwerke und die imposante Alpenlandschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.
Der Col de la Loze ist mit 2304 Metern einer der höchsten befahrbaren Übergänge der französischen Alpen und ein Mythos des modernen Radsports. Die Passhöhe zwischen Méribel und Courchevel ist erst seit 2019 über einen asphaltierten, für Autos gesperrten Radweg erreichbar. Seine Schwierigkeit liegt weniger in der Länge als im unrhythmischen Profil: Ständige Steigungswechsel mit Rampen von über 20 Prozent machen jede Tempoeinteilung unmöglich. Seit 2020 Teil der Tour de France, gilt der Anstieg als einer der härtesten der Rundfahrt – 2023 verlor hier sogar Tadej Pogačar im Duell mit Jonas Vingegaard endgültig die Tour.
Der Julierpass ist ein bedeutender Gebirgspass in den Schweizer Alpen und erreicht eine Höhe von 2284 Metern. Er verbindet das Engadin im Kanton Graubünden mit dem Rest der Schweiz und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Mit seiner reichen Geschichte als alte Handelsroute und seiner modernen Bedeutung als wichtige Straßenverbindung zieht der Julierpass sowohl Reisende als auch Outdoor-Enthusiasten an.
In den Adula-Alpen, einem Teil der Lepontinischen Alpen liegt der Piz Medel auf der Grenze zwischen den Kantonen Graubünden und Tessin. Westlich des Gipfels befindet sich die Greina, ein bedeutender Alpenpass zwischen den beiden Kantonen, der bereits in der Antike genutzt wurde. Verschiedene Hütten eignen sich als Ausganspunkt für Touren zum Berg, darunter die Medelserhütte. Wie viele Berge der Region ist auch der Piz Medel ein lohnendes Ziel für Skitouren.
Südlich des höheren Oberalpstocks liegt der Piz Ault. Die beiden Berge erheben sich über das Vorderrheintal und die Gemeinde Disentis. Die Skilifte des Skigebiets Disentis 3000 auf der Südseite des Bergs führen bis auf eine Höhe von etwa 2800 Metern, knapp unterhalb des Gipfels des Piz Ault. Beliebte Station bei Touren rund um den Berg im Sommer wie Winter ist die Hütte des Schweizer Alpenvereins, die Camona da Cavardiras im Westen, auf der anderen Seite des Brunnifirns.
Im Osten von Albertville in der Beaufort Region liegt die Pierra Menta, ein gut 2700 Meter hoher Felsgipfel. Die charakteristische Spitze fasziniert Wanderer wie Bergsteiger gleichermaßen. Legendenstatus hat die Pierra Menta jedoch vor allem durch das nach ihr bennante Skitourenrennen, das jedes Jahr in der Region stattfindet und zu den drei größten Veranstaltungen dieser Art in den Alpen zählt.
Weithin sichtbar ragt der 1893 Meter hohe Ötscher in den Ybbstaler Alpen, im Osten der Nördlichen Kalkalpen empor. Besonders beeindruckend erscheint das Bergmassiv von Norden und Süden aus gesehen, wenn es sich in seiner vollen Breite präsentiert. Der Name des Bergs lässt sich auf slawische Bewohner der Gegend im 9. Jahrhundert zurückführen, die den Berg als „Othza“ (Vaterberg) bezeichneten. Für Wanderer und Kletterer ist der Ötscher das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel. Nordwestlich des Gipfels befindet sich zudem das Skigebiet Lackenhof am Ötscher.
Als einer der höchsten Berge der Glarner Alpen erhebt sich der Oberalpstock zwischen Maderanertal in Uri im Norden und Surselva, dem Vorderrheintal in Graubünden im Süden. Besonders markant sind die vier Grate, die nahe des Gipfels zusammenlaufen. Der erste Aufstieg auf den Oberalpstock erfolgte über die Südostseite. Dieser Weg ist auch heute noch die Normalroute. Außer bei Wanderern und Bergsteigern ist der Oberalpstock auch bei Skitourengängern sehr beliebt.