Das Gamsfeld ist der höchste Berg der Salzkammergutberge und der einzige Zweitausender der Gruppe. Unterhalb des kuppelförmigen Gipfelbereichs fällt das Gamsfeld nach allen Seiten hin steil ab, was Aufstiege entsprechend erschwert. Belohnt werden die Mühen mit einer grandiosen Aussicht auf die deutlich höheren Berge des Dachsteinmassivs im Süden und die Seen des Salzkammerguts im Norden. Bekannt ist das Gamsfeld auch für die üppige alpine Flora an seinen Hängen. Unter anderem wachsen hier Alpenrosen, die zu ihrer Blütezeit stellenweise einen dichten Teppich aus Blumen bilden.
Der Eisenhut ist der höchste Gipfel der Gurktaler Alpen und der Nockberge und befindet sich in der Steiermark. Die Grenze zu Kärnten verläuft südlich des Berges. Wie der Name verrät, wurde rund um den Eisenhut früher Eisenerz abgebaut. Dokumentiert ist der Bergbau in der Region spätestens seit dem 13. Jahrhundert. Heute ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, insbesondere mit dem Skigebiet Turracher Höhe im Südwesten des Eisenhuts.
Die Cima Tosa ist ein Berg im Brenta-Massiv, im Norden des Gardasees. Einst galt sie als höchste Erhebung des Massivs. Neue Messungen ergaben jedoch eine Gipfelhöhe von noch lediglich knapp 3 136 Metern, womit die nördlich gelegene Cima Brenta (3 151 m) der höhere der beiden Gipfel ist. Ungeachtet dessen fasziniert die Cima Tosa als gewaltiger, schneebedeckter Felsturm mit steil aufragenden Wänden. Besonders eindrucksvoll ist die etwa 800 Meter hohe Nordwand des Berges.
Die Cima Dodici (auch Cima XII) ist der höchste Punkt der Provinz Vicenza sowie der Vizentiner Alpen, die sich im Nordosten des Gardasees erheben. Über den Gipfel verläuft die Grenze zur Provinz Trento. Auf deutsch wird der Berg auch als Zwölferkofel bezeichnet. Die Cima Dodici ist aus allen Richtungen gut erschlossen und daher ein beliebtes Ziel von Bergwanderungen im Sommer und Skitouren im Winter.
Die Cima d’Asta ist die höchste Erhebung des gleichnamigen Bergmassivs und damit auch der höchste Punkt in den Fleimstaler Alpen. Der Berg befindet sich in einem eher abgelegenen Teil der Dolomiten, abseits der touristischen Hauptrouten. Das Gestein der Cima d’Asta besteht aus Granit, wodurch sie sich von den umliegenden Bergen abhebt, die vor allem durch rötliches Vulkangestein geprägt sind.
Nahe des südlichen Dreiländerecks zwischen der Schweiz, Österreich und Liechtenstein erhebt sich die Schesaplana. Mitten in den Alpen gelegen bietet der Gipfel als höchster Punkt des Rätikons bei guten Bedingungen eine Aussicht auf hunderte Alpengipfel bis in die Walliser Alpen, die Ötztaler Alpen, das Zugspitzmassiv und darüber hinaus. Verschiedene Hütten bieten sich als Zwischenstation auf dem Weg auf die Schesaplana an, etwa die Mannheimer Hütte im Norden hinter dem Brandner Gletscher, die Douglashütte am Lünersee im Osten oder die Schesaplanahütte im Süden.
Der eindrucksvolle Niesen erhebt sich südlich des Thunersees. Durch seine Pyramidenform wirft der Berg in den Wintermonaten, wenn die Sonne niedrig steht, einen riesigen dreieckigen Schatten auf die Gemeinde Spiez am Fuß des Bergs. Seit 1910 ist der Gipfel mit der Niesenbahn, einer Standseilbahn erschlossen.
Als einer der westlichen Gipfel der Daumengruppe erhebt sich das Rubihorn mit seinem weithin sichtbaren Gipfelkreuz im Westen des Nebelhorns und nördlich des Schattenbergs. Der Berg ist nach der Gemeinde Rubi im Norden von Oberstdorf benannt. Von oben bietet sich eine hervorragende Aussicht auf das Illertal und die benachbarten Berge. Gerade landschaftlich sehr reizvoll ist der Aufstieg von Osten, bei dem der malerische Gaisalpsee passiert wird.
Das Birnhorn ist die höchste Erhebung der Leoganger Steinberge und zählt zu den 30 prominentesten Alpengipfeln. Fast 2 000 Meter erhebt sich das Birnhorn über dem Tal der Leoganger Ache in seinem Süden. Die etwa 1 400 Meter hohe Südostwand des Berges ist eine der höchsten Felswände der Ostalpen, die sogar mit der berühmten, nahegelegenen Ostwand des Watzmann verglichen wird.
Während die Marmolata als Königin der Dolomiten gilt, ist Antelao ihr König. Für die Gebirgsgruppe eher ungewöhnlich, ragt der Berg als freistehende Felspyramide im Südosten von Cortina d'Ampezzo majestätisch in die Höhe. Zusammen mit dem westlich gelegenen Monte Pelmo bildet der zweithöchste Dolomitengipfel ein riesiges Eingangsportal in das Val di Cadore.
Die Rigi ist ein Bergmassiv mit dem höchsten Gipfel Rigi Kulm. Das Massiv, gelegen zwischen Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee, bietet einen spektakulären Ausblick über weite Teile der Schweizer Alpen. Auch deshalb wurde 1871 mit der Vitznau-Rigi-Bahn die erste Bergbahn Europas in Betrieb genommen. Die Rigi zieht seit Jahrhunderten berühmte Gäste an: Twain und Goethe besuchten das Massiv und Tolstoi beschrieb die Aussicht sogar als „die schönste weltweit“.
Zwischen Eiger und Jungfrau komplettiert der Mönch das eindrucksvolle Dreigestirn im Berner Oberland. Von der Bergstation der Jungfraubahn sind es knapp über 600 Höhenmeter Aufstieg bis zum Gipfel, der allerdings einige technische Herausforderungen beinhaltet. Erst 1996 wurde bei Nachmessungen festgestellt, dass der Berg neun Meter höher ist als bisher angenommen. Am Berg wurden früher auf Weiden Wallache, sogenannte „Münche“ gesömmert. Aus dem „Münchenberg“ wurde dann der Mönch.
Die Mutspitze ist der Hausberg der Ortschaft Dorf Tirol und bildet das südöstliche Ende der Texelgruppe in den Ötztaler Alpen. Der Gipfel ist ein beliebtes Ziel für Tageswanderungen und bietet einen herrlichen Ausblick in die Täler nach Süden in Richtung Meran und nach Norden ins Spronser Tal und auf den Rest der Texelgruppe. Der Aufstieg startet mit der Hochmuther Seilbahn und von dort aus entweder von der östlichen Seite her über den Mutkopf oder von westlicher Seite über die Leiter Alm und die Taufenscharte. Die anspruchsvolle Route ist dank der in den Fels gehauenen Wanderwege gut zu schaffen.
Die Jungfrau ist der höchste Gipfel des Dreigestirns, das sie gemeinsam mit Eiger und Mönch bildet. Die Eröffnung der Zahnradbahn zum Jungfraujoch auf über 3400 Meter Höhe im Jahr 1912 machte den Berg zu einem der am leichtesten zugänglichen Viertausender der Alpen. Der Name ging womöglich von der am Nordhang gelegenen Wengernalp, die von den Nonnen des ehemaligen Frauenklosters Interlaken Jungfrauenberg genannt wurde, mit der Zeit auf die Jungfrau über.
Der Monte Adamello ist nach der Presanella der zweithöchste Gipfel der gleichnamigen Gebirgsgruppe auf der Grenze zwischen Lombardei und Trentino. Die West- und die Nordwand des Adamello ragen steil zum Gipfel empor, während der Berg nach Südosten hin flacher abfällt. Der Adamello liegt im Naturpark Parco regionale dell’Adamello, der im Osten direkt an den etwas grösseren Parco naturale Adamello-Brenta grenzt. Neben Steinböcken und Gämsen lassen sich hier gelegentlich grössere Greifvögel wie Steinadler und Bartgeier und selten Braunbären blicken.
Die Aiguille Verte, die „Grüne Nadel“, befindet sich im Mont-Blanc-Massiv, östlich von Chamonix. Durch ihre felsige, spitze Form macht sie ihrem Namen alle Ehre. So gilt die Aiguille Verte mit ihrer mächtigen Felswand als einer der anspruchsvollsten Kletterberge der Alpen. Stellenweise beträgt die Neigung bis zu 55°, weshalb selbst der Normalweg durch das Whymper Couloir nicht zu unterschätzen ist. Das Bergmassiv ist zudem von Gletschern umgeben, wodurch die Aufstiegsrouten zusätzlich erschwert werden.
Der Monte Stivo erhebt sich im Nordosten des Gardasees zwischen den beiden Tälern Valle dei Laghi im Westen und Vallagarina im Osten. Der Berggipfel bietet eine tolle Aussicht auf den nördlichen See sowie unter anderem auf die Gipfel von Marmolata, Adamellogruppe, Presanella und Sellagruppe. Nur etwa 40 Meter unterhalb des Gipfels befindet sich die Berghütte Rifugio Stivo Prospero Marchetti, die vom alpinen Verein Società degli Alpinisti Tridentini (SAT) betrieben wird.
Nördlich von Zermatt thront das Weisshorn in den Walliser Alpen. Der Hauptgipfel der Weisshorngruppe fällt durch seine ebenmäßige Pyramidenform mit drei scharfen Graten auf. Trotz vieler Viertausender in der Umgebung ist das Weisshorn relativ freistehend. Der Fels an den drei Seitenwänden ist sehr brüchig, weshalb diese sich kaum zum Klettern eignen. Beim Aufstieg müssen 3000 Höhenmeter überwunden werden, was ein hohes Maß an Ausdauer erfordert. Der Weg über den Südwestgrat gilt als anspruchsvollste Route auf den Gipfel.
Südöstlich von Bad Reichenhall befindet sich der Untersberg, das nördlichste Gebirgsmassiv der Berchtesgadener Alpen. Die deutsch-österreichische Grenze verläuft über das ausgedehnte Gipfelplateau. Mit 1972 Metern ist der Berchtesgadener Hochthron dessen höchster Gipfel. Das gesamte Gebirgsmassiv ist von Karsthöhlen durchzogen. So befindet sich hier Deutschlands tiefste und längste bekannte Höhle sowie die einzige erschlossene Eishöhle. An den Nordhängen des Massivs wird seit der Römerzeit der bekannte Untersberger Marmor abgebaut.
Südöstlich von Klagenfurt, nahe der slowenischen Grenze, liegt das Obirmassiv in den Karawanken. Die höchste Erhebung ist der Hochobir. Aufgrund von Erzvorkommen rund um den Obir wurde hier vermutlich seit dem 12. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Bergbau betrieben. Dabei wurden die mittlerweile denkmalgeschützen Obir-Tropfsteinhöhlen entdeckt, welche durch die Bergbauarbeiten teilweise beschädigt wurden. Außerdem befand sich auf dem Gipfel des Obir bis 1947 eine der ersten Wetterstationen der Alpen.
Obwohl er häufig im Schatten seines berühmten östlichen Nachbarns Watzmann steht, ist der Hochkalter im gleichnamigen Bergmassiv einer der höchsten Gipfel Deutschlands. An seiner Nordseite befindet sich mit dem Blaueis der nördlichste Alpengletscher. Noch etwas weiter nördlich befindet sich der Zauberwald voller Felstrümmer. Dieser entstand vor etwa 4000 Jahren bei einem gewaltigen Bergsturz am Hochkaltermassiv, durch den auch der Hintersee aufgestaut wurde.
Nach dem Mont-Blanc-Massiv ist der Monte Rosa das höchste Gebirgsmassiv der Alpen. Der höchste Gipfel, die Dufourspitze, ist der zweithöchste Berg der Alpen und der höchste der Schweiz. Östlich davon, direkt auf der Grenze zu Italien, liegt der Grenzgipfel, der 4618 Meter hoch ist, und weiter im Süden die Signalkuppe (4554 m). Direkt auf ihrem Gipfel steht mit der Capanna Regina Margherita (Margheritahütte) das höchstgelegene Gebäude Europas.
Der Mont Fort ist ein Dreitausender in den Walliser Alpen, der sich im Süden von Nendaz erhebt. Umgeben ist der Berg von drei Gletschern. Der Glacier de Tortin im Westen ist Teil des größten Skigebiets der Schweiz, 4 Vallées. Der Mont Fort lässt sich bequem per Seilbahn von Nendaz oder Verbier aus erreichen. Oben angekommen bietet sich einem bei passendem Wetter eine spektakuläre Aussicht auf die Bergmassive von Monte Rosa und Mont Blanc.
Zwischen Matterhorn und Monte-Rosa ragt der fünf Kilometer lange Liskamm empor. Sein höchster Punkt ist der Ostgipfel. Auf nordöstlicher Seite des Kamms fällt eine vereiste, über 1000 Meter steile Felswand ab. Südlich befindet sich der stark zerrissene Lysgletscher. 1861 wurde der Ostgipfel das erste mal bestiegen und drei Jahre später überschritten Alpinisten das erste mal den Grat. Die Gratüberschreitung kostete schon viele Bergsteiger das Leben, weshalb der Liskamm den Beinamen „Menschenfresser“ erhielt.
Westlich der Sellagruppe bilden die Bergspitzen der Langkofelgruppe einen nahezu perfekten Halbkreis. Die beiden dominierenden Gipfel sind der Langkofel im Nordosten als höchste Erhebung der Gruppe und der Plattkofel im Südwesten. Da sich hier im Winter viele Skigebiete befinden, ist das Areal rund um den Langkofel mit verschiedenen Liften und Seilbahnen erschlossen, darunter eine Stehgondelbahn, die vom Sellajoch zur Berghütte Utia Toni Demetz führt. Auch die berühmte Skirundtour Sella Ronda führt an der Langkofelgruppe vorbei.
Südlich der deutsch-österreichischen Grenze ragt der Guffert mit seinem felsigen Doppelgipfel empor. Der freistehende Berg ist vom Tegernsee aus prominent sichtbar. Mit abwechslungsreichen Steigen und leichten Kletterstellen ist er ein beliebtes Ziel für Tagestouren. Vom Gipfelplateau aus erwartet einen ein weitreichender Blick über die Bayerischen Voralpen, das Wettersteingebirge, das Karwendel sowie die Hohen Tauern.
Der Grünten ist als der Wächter des Allgäus bekannt und befindet sich südlich von Kempten, direkt am Alpenrand. Bereits im Mittelalter wurde der Grünten das erste mal erklommen und man entdeckte ein großes Eisenerzvorkommen an seinen Hängen. Vom 15. bis ins 19. Jahrhundert wurden viele Stollen für den Bergbau angelegt. Für die Produktion von Eisenerz benötigte man große Mengen an Holz und den starken Rodungen in der Umgebung verdankt der Grünten seinen Namen, denn dieser steht im lokalen Dialekt für „Glatzkopf“.
Der Grintovec ist der höchste Berg der Steiner Alpen. Auch wenn angenommen wird, dass Bauern, Hirten und Jäger der umliegenden Dörfer die Ersten waren, die den Gipfel des Gritovec erreicht haben, geht die erste dokumentierte Besteigung des Berges auf das Jahr 1759 durch den Botaniker Giovanni Antonio Scopoli zurück. Vom Gipfel aus offenbart sich nicht nur das Panorama der Steiner Alpen. Bei guten Bedingungen kann man in südlicher Richtung bis zum Adriatischen Meer schauen.
Der Biberkopf erhebt sich am Ende des Allgäuer Hauptkamms und ist der südlichste Berg Deutschlands. Über seinen markanten Gipfel verläuft die Grenze zu Österreich. Der Name dürfte auf die einst große Biberpopulation im angrenzenden Lechtal und den umliegenden Hochmooren zurückzuführen sein. Dies spiegelt sich in der traditionellen Damentracht der Gegend wieder, zu der auch eine Biberfellmütze gehört.
Südwestlich von Oberstdorf, auf der Grenze zwischen Bayern und Vorarlberg erhebt sich als nördlichster Gipfel des Fellhorngrats das Söllereck. Der Berg liegt zwischen den Eingängen ins Kleinwalsertal im Westen und dem Stillachtal im Osten. Mit der Söllereckbahn gelangt man zur Bergstation auf eine Höhe von 1358 Metern. Im Winter befindet sich hier auch das Skigebiet Oberstdorf / Söllereck.
Das Nebelhorn ist ein Gipfel der Daumengruppe in den Allgäuer Alpen, die sich östlich von Oberstdorf erhebt. Die Nebelhornbahn führt nahezu direkt auf den Gipfel des Bergs, was sie zur höchsten Seilbahn des Allgäus macht. Mit der Nebelhorn Trophy ist sogar ein internationaler Eiskunstlauf-Wettbewerb, der jährlich in Oberstdorf stattfindet, nach dem Berg benannt.
Das Fellhorn gilt als der Blumenberg der Allgäuer Alpen, vor allem aufgrund der großen Alpenrosenfelder an seinen Hängen. Als Teil der Schafalp-Gruppe war der Berg früher auch als „Schlappolder (Kreuz-)Spitz“ bekannt. Aus dem Stillachtal gelangt man mit der Fellhornbahn auf eine Höhe von etwa 70 Metern unterhalb des Berggipfels.
Im Nationalpark Triglav erhebt sich der pyramidenförmige Gipfel des Svinjak. Aufgrund seiner markante Form wird er auch als „Matterhorn von Bovec“ bezeichnet, da er zum Wahrzeichen der an seinem Fuß liegenden Ortschaft geworden ist. Trotz seiner vergleichsweise niedrigen Höhe ist der Svinjak ein beliebter Aussichtsberg. Von seinem Gipfel kann man das Bovec-Becken, das Soča-Tal und den höchsten Gipfel Sloweniens, den Triglav sehen.
Der Gipfel des Cimon della Pala ist eine markante Felspyramide, weswegen der Berg auch als das „Matterhorn der Dolomiten“ bekannt ist. Einen besonders schönen Blick auf den Gipfel sowie die umliegenden Berge der Palagruppe hat man vom Gebirgspass Passo Rolle in fast 2000 Metern Höhe. Die Normalroute auf den Gipfel führt über den Ostgrat, wurde jedoch erst 1989 zum ersten mal durchstiegen. Bei der Erstbesteigung des Bergs 1870 wurde hingegen die Route über die Nordwand begangen.
Obwohl der Patscherkofel weder einer der höchsten Berge der Region ist, noch als sonderlich schön gilt, macht ihn seine Lage südlich von Innsbruck zum Hausberg der Stadt. Der „Sender Patscherkofel“ auf dem Gipfel des Bergs erhebt sich inklusive Antennen noch einmal 67 Meter über den Gipfel. Einem internationalen Publikum wurde der Patscherkofel während der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 bekannt, als an seinen Hängen die Alpinen Skiwettbewerbe ausgetragen wurden.
Südlich von Oberstdorf, auf Tiroler Seite befindet sich der Große Krottenkopf. Als höchster Punkt der Hornbachkette ist er zugleich der höchste Gipfel der Allgäuer Alpen. Die Normalroute auf den Krottenkopf führt über die Kemptner Hütte des Deutschen Alpenvereins über die Krottenkopfscharte am Südgrat, etwa 300 Meter unterhalb des Gipfels.