Die Seceda liegt in den Dolomiten in Südtirol, am Rande des Naturparks Puez-Geisler. Von St. Ulrich im Grödner Tal fährt die Seilbahn Seceda bis zur Bergstation, etwa 70 Meter unterhalb des Gipfels. Oben auf dem Berg bietet sich ein Panoramablick auf fast ganz Südtirol und weiter über Italien und Österreich. Das Skigebiet auf der Seceda-Alm bietet eine der längsten Abfahrten der Dolomiten. Von kurz unterhalb des Gipfels geht es über mehr als 10 Kilometer und mehr als 1000 Höhenmeter hinunter nach St. Ulrich.
Die Sellagruppe ist ein markanter Gebirgsstock, der insbesondere durch die legendäre Skiumrundung Sellaronda an Bekanntheit gewonnen hat. Knapp 42 Kilometer werden auf dieser Runde zurückgelegt, die sich in 26 Pisten- und 16 Lift-Kilometer aufteilen. Der höchste Gipfel der Sella ist der Piz Boè mit einer Höhe von 3152 Metern, der allerdings durch die Kompaktheit des Gebirgsstocks kaum in Erscheinung tritt.
Die 2717 Meter hohe Serles liegt in den Stubaier Alpen in Tirol. Durch ihre dominante Lage sind der Haupt- und die beiden Nebengipfel bei klarer Sicht von Innsbruck aus gut zu erkennen. Der Legende nach ist der Hauptgipfel, der „Riese Serles“, ein ob seiner Grausamkeit von Gott zur Strafe versteinerter König.
Die Shetlandinseln sind eine Inselgruppe, die zu Schottland gehört. Sie befinden sich in der Mitte zwischen Norwegen, den Färöern und den schottischen Orkneyinseln und bilden somit die nördliche Begrenzung der Nordsee gegenüber dem Nordatlantik.
Der Shishapangma ist als niedrigster Achttausender der vierzehnthöchste Berg der Erde sowie der einzige Berg mit über 8000 Metern Höhe, der vollständig in China liegt. Von den Achttausendern wurde der Gipfel 1964 als letzter erstbestiegen, über die heutige Normalroute von Norden. Nördlich des Shishapangma erstreckt sich die tibetische Hochebene, was die Bedeutung des Namens erklärt, der mit „Berg, der die grasige Ebene überblickt“ übersetzt werden kann. Der indische Name Gosainthan, der zunächst gebräuchlicher war, bedeutet „Heiliger Ort“ oder „Ort der Heiligen“. Besonders eindrucksvoll wie fordernd ist die über 2000 Meter höhe Südwestwand des Bergs.
Der Shivling ist ein markanter pyramidenförmiger Gipfel im nordindischen Teil des Himalayas. Der Name ist auf die hinduistische Gottheit Shiva zurückzuführen, wobei der Berg von britischen Alpinisten auch als “Matterhorn Peak” bezeichnet wurde. Der Gangotrigletscher, einer der größten im Himalaya, liegt östlich des Berges. Hier entspringt mit dem Bhagirathi einer der Quellflüsse des Ganges, weshalb ein bekannter Pilgerweg in die Gegend führt. Erstmals bestiegen wurde der Shivling im Jahr 1974 durch eine Expedition der indisch-tibetischen Grenzpolizei.
Die Signalkuppe, auf Italienisch auch Punta Gnifetti genannt, ist ein Gipfel in den Penninischen Alpen an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Sie ist ein Untergipfel des Monte Rosa. Der Berg ist nach „dem Signal“ benannt, einem markanten Gendarmen auf dem Ostgrat, der Cresta Signal genannt wird. Die Erstbesteigung wurde von Giovanni Gnifetti, einem Pfarrer aus Alagna Valsesia, durchgeführt. Das höchste Gebäude Europas, die Capanna Margherita, liegt auf dem Gipfel des Berges. Die Arbeiten begannen 1890 mit Unterstützung der italienischen Krone, und Königin Margherita eröffnete sie 1893.
Der Snowdon ist der höchste Berg von Wales. Sein walisischer Name, Yr Wyddfa, bedeutet Gruft, da sich hier laut Sage das Grab des Riesen Rhitta Gawr befinden soll, den King Arthur besiegte. Der Snowdon ist ein häufig besuchter Berg, da er sich für schöne Wanderungen über die grasbedeckten Hänge anbietet. Richtung Osten und Norden sind die Hänge hingegen steil und felsig, weswegen Sir Edmund Hillary hier vor der Erstbesteigung des Mount Everest trainierte.
Südwestlich von Oberstdorf, auf der Grenze zwischen Bayern und Vorarlberg erhebt sich als nördlichster Gipfel des Fellhorngrats das Söllereck. Der Berg liegt zwischen den Eingängen ins Kleinwalsertal im Westen und dem Stillachtal im Osten. Mit der Söllereckbahn gelangt man zur Bergstation auf eine Höhe von 1358 Metern. Im Winter befindet sich hier auch das Skigebiet Oberstdorf / Söllereck.
Das autofreie Spiekeroog ist besonders naturnah und ruhig. Die Insel ist bekannt für ihr idyllisches Dorf. Selbst Fahrräder gelten hier als zu hektisch. Auf der Ostplate herrscht unberührte Wildnis.
Der Spitzkofel ist der zweithöchste Berg der Lienzer Dolomiten und wird oft als Hausberg von Lienz bezeichnet. Er besteht hauptsächlich aus Kalk und Schiefer und thront unübersehbar über dem Lienzer Talkessel. An seinem Fuß findet sich auf 1902 m die Kerschbaumeralm als Ausgangspunkt für die Besteigung des Berges, die 1926 mit weithin hallenden Böllerschüssen eröffnet wurde.
Die Spitzkoppe ist zwar nicht der höchste, aber vermutlich der berühmteste Berg Namibias. Eindrucksvoll ragt sie etwa 700 Meter inmitten der Namib Wüste aus dem umliegenden Flachland empor. Der Inselberg entstand vor circa 100 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität. Seinem pyramidenartigen Gipfel verdankt er den Beinamen „Matterhorn Namibias“. Das Klettern an der Spitzkoppe empfiehlt sich vor allem in den Wintermonaten auf der Südhalbkugel, da sich die Felsen im Sommer zu stark aufheizen.
Der Splügenpass verbindet die Schweiz mit Italien und beeindruckt mit seinen zahlreichen engen Serpentinen, historischen Tunneln und schützenden Steingalerien, die sich spektakulär an den Fels schmiegen. Besonders aufregend ist die kurvenreiche Passstraße, die durch diese einzigartigen Bauwerke und die imposante Alpenlandschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.
Der Stetind ist einer der bekanntesten Berge Skandinaviens und wurde 2002 zum nationalen Berg Norwegens gekürt. Als nahezu perfekter Obelisk wird er manchmal auch als das „Matterhorn Skandinaviens“ bezeichnet. Obwohl der Berg nicht besonders hoch ist, machen seine nördliche Lage und die klimatischen sowie die harschen Wetterbedingungen vor Ort Besteigungsversuche zu einem schwierigen Unterfangen. Nach einigen misslungenen Versuchen wurde der Stetind 1910 erstmals bezwungen.
Das Stilfser Joch gilt als „die Königin der Passstraßen“ und ist der Übergang zwischen Südtirol und der Lombardei.Mit einer Passhöhe von 2757 Metern ist das Stilfser Joch der höchste Gebirgspass in Italien sowie die dritthöchste Passstraße der Alpen.
Auf der zwischen Fjorden und Schären gelegenen Insel Stord wurde jahrhundertelang Bergbau betrieben. Der höchste Berg der Insel, der Mehammarsåta, ist 749 Meter hoch.
Das Stuhleck ist der höchste Gipfel der Fischbacher Alpen und sehr gut erschlossen. Das führte bereits im späten 19. Jahrhundert zu einem ausgeprägten Tourismus zu jeder Jahreszeit. Im Februar 1892 stiegen die Pioniere Toni Schruf, Max Kleinoscheg und Walther Wenderich von Mürzzuschlag aus mit Ski auf den Gipfel – es war eine der ersten Skibesteigungen eines Alpenbergs.
Im Nationalpark Triglav erhebt sich der pyramidenförmige Gipfel des Svinjak. Aufgrund seiner markante Form wird er auch als „Matterhorn von Bovec“ bezeichnet, da er zum Wahrzeichen der an seinem Fuß liegenden Ortschaft geworden ist. Trotz seiner vergleichsweise niedrigen Höhe ist der Svinjak ein beliebter Aussichtsberg. Von seinem Gipfel kann man das Bovec-Becken, das Soča-Tal und den höchsten Gipfel Sloweniens, den Triglav sehen.
Der Strand der größten und touristisch beliebtesten deutschen Nordseeinsel ist 40 Kilometer lang. Sie gilt als Reiseziel von Reichen und Prominenten. Ein Bahndamm verbindet Sylt mit dem Festland.
Als Wahrzeichen Kapstadts thront der Tafelberg im Westen über Südafrikas zweitgrösster Stadt. Höchster Punkt des Bergs ist Maclear’s Beacon. Außer dem etwa drei Kilometer langen Gipfelplateau des Tafelbergs bestimmen auch die Nachbarberge Devil's Peak im Norden und der kegelförmige Lion's Head im Süden die Bergsilhouette. Bereits seit 1929 führt eine Seilbahn auf den Tafelberg, der außerdem mittels einer Vielzahl von Wanderwegen und Kletterrouten erschlossen ist und somit zu einem der am häufigsten besuchten touristischen Ziele Südafrikas zählt.
Im Ostallgäu bei Füssen erhebt sich der Tegelberg. Höchster Punkt des Massivs ist der Branderschrofen. Das Tegelberghaus, etwa 150 Meter unterhalb des Gipfels, ist unter anderem mit der in den 1960er-Jahren erbauten Tegelbergbahn erreichbar. Nahe der Bergstation starten viele Gleitschirmflieger, die in der warmen Jahreszeit zahlreich am Berg erscheinen. Am westlichen Fuß des Bergs liegt Hohenschwangau mit dem weltberühmten Schloss Neuschwanstein.
Der Pico del Teide auf Teneriffa ist der höchste Berg Spaniens. Sein Gipfel ist zudem der höchste Punkt aller Atlantikinseln. Für die Guanches, die Ureinwohner der Insel, war der Teide ein heiliger Berg. Der aktive Vulkan ist dafür bekannt, den längsten Meeresschatten zu werfen. Bei Sonnenaufgang erreicht dieser die Inseln Gran Canaria und La Gomera, die über 40 Kilometer entfernt liegen.
Teneriffa ist die größte der kanarischen Inseln und besticht zu jeder Jahreszeit mit einem milden Klima. Die spanische Vulkaninsel zeichnet sich durch ihre geografische Vielfalt aus: Während in der Mitte des Landes der Pico del Teide thront, mit 3718 Metern der höchste Berg Spaniens, kann man sich im Osten der Insel im grünen Orotavatal an der blühenden Flora ergötzen oder die gelben Goldmohnwiesen bei Arafo erkunden. Der Nordosten der Insel ist mit dem wild zerklüfteten und dicht bewaldeten Anagagebirge bedeckt, welches sich an der Küste steil aus dem Meer bis auf eine Höhe von etwa 1000 Metern erhebt.
Terschelling ist bekannt für das jährliche Kulturfestival Oerol. Ein 30 Kilometer langer Strand umschließt die Dünenlandschaft. Im Naturschutzgebiet im Inselosten leben tausende Vögel.
Der Hinterweidenthaler Teufelstisch zählt zu den landschaftlichen Wahrzeichen der Pfalz. Der rund 14 Meter hohe Pilzfelsen ist im Pfälzerwald der größte seiner Art und ein beliebtes Ziel für Klettertouren, wird aber im Rahmen der Hinterweidenthaler Teufelstisch-Tour auch gerne wandernd erkundet. Entstanden ist die einzigartige Gesteinsformation durch das abtragen umliegender Gesteinsschichten aufgrund von Erosion, bis nur noch das harte Gestein übrig blieb, welches dem Teufelstisch seine heutige, erstaunliche Form verleiht.
Die größte Friesische Insel ist touristisch besonders beliebt. Texels Strand ist 30 Kilometer lang, am meisten Trubel herrscht im Badeort De Koog. Auf den Weiden der Insel grasen unzählige Schafe.
Die Three Sisters („Drei Schwestern“), eine Gruppe dreier Vulkane, besteht aus Oregons dritt-, viert- und fünfthöchstem Berg, wobei jeder Gipfel über 3000 Meter hoch ist. Durch ihre Nähe zueinander werden sie häufig als eine Einheit angesehen. Die Methodistische Kirche Salem gab den drei Bergen von Norden nach Süden die Namen „Faith“, „Hope“ und „Charity“ („Glaube, Hoffnung, Wohltätigkeit“). Auch der Name des nahe, aber wesentlich isolierter gelegenen Mount Bachelors („Junggeselle“) leitet sich von den Three Sisters ab. Die Berge sind ein populäres Ziel für Kletterer. Obwohl die South Sister der höchste der drei Gipfel ist, gilt der Aufstieg zur North Sister als der gefährlichste.
Das Timmelsjoch, auch Timmel genannt, ist ein 2474 m hoher Grenzpass zwischen Österreich und Italien, der die Ötztaler Alpen von den Stubaier Alpen trennt und das Ötztal mit dem Passeiertal verbindet. Der Pass, dessen Name vom rätoromanischen Wort „tömbl“ für Hügel stammt, wurde seit frühester Zeit genutzt und war ein wichtiger Handelsweg, auch von den Fuggern und Welsern. Seit 1920 verläuft die Grenze zwischen Italien und Österreich über das Joch und 2010 wurde das Timmelsjoch-Museum eröffnet, das genau auf der Grenze errichtet wurde und die Geschichte und Bedeutung des Passes hervorhebt.
Der Titlis liegt im Zentrum der Urner Alpen und ist die höchste Erhebung einer etwa 20 Kilometer langen Bergkette. Während der Titlis mit seinem geschwungenen Gipfel nach Osten und Süden schroff abfällt und beeindruckende Bergwände bildet, erstreckt er sich im Norden sanft abfallend hin zur Gemeinde Engelberg. Durch die Erschließung per Seilbahn und Attraktionen wie den „Titlis Cliff Walk“ handelt es sich um einen sehr beliebten und stark besuchten Berg, ob im Sommer zum Wandern oder im Winter zum Skifahren.
Der Tödi ist der höchste Gipfel der Glarner Alpen. Er ist stark vergletschert und nur schwer zugänglich. Der Name kommt vermutlich vom schweizerdeutschen „d’ Ödi“ (die Öde; unbewohntes, einer Wüste gleichendes Gebiet), was im Laufe der Zeit zu Tödi wurde. Bei klarem Himmel ist der Tödi bis vom 70 Kilometer entfernten Zürich aus sichtbar.
Der Toubkal ist der höchste Berg im Atlasgebirge. Sein Gipfel ist zudem der höchste Punkt in Marokko und im gesamten arabischen Raum. Da der Berg über die Normalroute vergleichsweise einfach zu besteigen ist, ist er für Kletterer geeignet, die sich in Höhen über 4000 Metern akklimatisieren wollen. Bei gutem Wetter reicht der Blick vom Gipfel des Toubkal über den Süden Marokkos bis in die Sahara.
Der Traunstein wird aufgrund seiner vorgeschobenen und markanten Silhouette oft als Wächter des Salzkammergutes bezeichnet - bei gutem Wetter ist er aus über 150 km zu erspähen. Zwar ist er mit einer Höhe von 1691 m ein kleiner Fisch unter den Alpenbergen - die Schönheit des Berges zieht aber seit jeher prominente Besucher an. Schon Kaiser Franz Josef kam regelmäßig zur Gemsenjagd.
Die Trettachspitze ist der höchste Berg der Allgäuer Alpen, der sich komplett in Bayern befindet. Der markante Gipfel wird aufgrund seiner Erscheinung auch als das „Matterhorn des Allgäus“ bezeichnet. Der Aufstieg auf die Trettachspitze ist erfahrenen Kletterern vorbehalten. Als leichteste Route gilt der Weg über den Nordwestgrat. Häufig begangen werden vor allem unterschiedliche Routen an der Westwand des Bergs.
Der höchste Berg Sloweniens ist das alpine Wahrzeichen des östlichsten Alpenlandes und findet sich im nationalen Wappen sowie auf der slowenischen 50-Cent-Münze wieder. Er kann teilweise aus 100 km Entfernung erblickt werden. Nach dem Triglav ist der einzige Nationalparks Sloweniens benannt. An seinen Hängen soll in den nächsten Jahren das Skigebiet 2864 Bohinj entstehen, das als größtes Skigebiet Sloweniens Ökologie und Tourismus vereinen soll.
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