Der Snowdon ist der höchste Berg von Wales. Sein walisischer Name, Yr Wyddfa, bedeutet Gruft, da sich hier laut Sage das Grab des Riesen Rhitta Gawr befinden soll, den King Arthur besiegte. Der Snowdon ist ein häufig besuchter Berg, da er sich für schöne Wanderungen über die grasbedeckten Hänge anbietet. Richtung Osten und Norden sind die Hänge hingegen steil und felsig, weswegen Sir Edmund Hillary hier vor der Erstbesteigung des Mount Everest trainierte.
Südwestlich von Oberstdorf, auf der Grenze zwischen Bayern und Vorarlberg erhebt sich als nördlichster Gipfel des Fellhorngrats das Söllereck. Der Berg liegt zwischen den Eingängen ins Kleinwalsertal im Westen und dem Stillachtal im Osten. Mit der Söllereckbahn gelangt man zur Bergstation auf eine Höhe von 1358 Metern. Im Winter befindet sich hier auch das Skigebiet Oberstdorf / Söllereck.
Das autofreie Spiekeroog ist besonders naturnah und ruhig. Die Insel ist bekannt für ihr idyllisches Dorf. Selbst Fahrräder gelten hier als zu hektisch. Auf der Ostplate herrscht unberührte Wildnis.
Der Spitzkofel ist der zweithöchste Berg der Lienzer Dolomiten und wird oft als Hausberg von Lienz bezeichnet. Er besteht hauptsächlich aus Kalk und Schiefer und thront unübersehbar über dem Lienzer Talkessel. An seinem Fuß findet sich auf 1902 m die Kerschbaumeralm als Ausgangspunkt für die Besteigung des Berges, die 1926 mit weithin hallenden Böllerschüssen eröffnet wurde.
Die Spitzkoppe ist zwar nicht der höchste, aber vermutlich der berühmteste Berg Namibias. Eindrucksvoll ragt sie etwa 700 Meter inmitten der Namib Wüste aus dem umliegenden Flachland empor. Der Inselberg entstand vor circa 100 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität. Seinem pyramidenartigen Gipfel verdankt er den Beinamen „Matterhorn Namibias“. Das Klettern an der Spitzkoppe empfiehlt sich vor allem in den Wintermonaten auf der Südhalbkugel, da sich die Felsen im Sommer zu stark aufheizen.
Der Splügenpass verbindet die Schweiz mit Italien und beeindruckt mit seinen zahlreichen engen Serpentinen, historischen Tunneln und schützenden Steingalerien, die sich spektakulär an den Fels schmiegen. Besonders aufregend ist die kurvenreiche Passstraße, die durch diese einzigartigen Bauwerke und die imposante Alpenlandschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.
Der Stetind ist einer der bekanntesten Berge Skandinaviens und wurde 2002 zum nationalen Berg Norwegens gekürt. Als nahezu perfekter Obelisk wird er manchmal auch als das „Matterhorn Skandinaviens“ bezeichnet. Obwohl der Berg nicht besonders hoch ist, machen seine nördliche Lage und die klimatischen sowie die harschen Wetterbedingungen vor Ort Besteigungsversuche zu einem schwierigen Unterfangen. Nach einigen misslungenen Versuchen wurde der Stetind 1910 erstmals bezwungen.
Das Stilfser Joch gilt als „die Königin der Passstraßen“ und ist der Übergang zwischen Südtirol und der Lombardei.Mit einer Passhöhe von 2757 Metern ist das Stilfser Joch der höchste Gebirgspass in Italien sowie die dritthöchste Passstraße der Alpen.
Auf der zwischen Fjorden und Schären gelegenen Insel Stord wurde jahrhundertelang Bergbau betrieben. Der höchste Berg der Insel, der Mehammarsåta, ist 749 Meter hoch.
Das Stuhleck ist der höchste Gipfel der Fischbacher Alpen und sehr gut erschlossen. Das führte bereits im späten 19. Jahrhundert zu einem ausgeprägten Tourismus zu jeder Jahreszeit. Im Februar 1892 stiegen die Pioniere Toni Schruf, Max Kleinoscheg und Walther Wenderich von Mürzzuschlag aus mit Ski auf den Gipfel – es war eine der ersten Skibesteigungen eines Alpenbergs.
Im Nationalpark Triglav erhebt sich der pyramidenförmige Gipfel des Svinjak. Aufgrund seiner markante Form wird er auch als „Matterhorn von Bovec“ bezeichnet, da er zum Wahrzeichen der an seinem Fuß liegenden Ortschaft geworden ist. Trotz seiner vergleichsweise niedrigen Höhe ist der Svinjak ein beliebter Aussichtsberg. Von seinem Gipfel kann man das Bovec-Becken, das Soča-Tal und den höchsten Gipfel Sloweniens, den Triglav sehen.
Der Strand der größten und touristisch beliebtesten deutschen Nordseeinsel ist 40 Kilometer lang. Sie gilt als Reiseziel von Reichen und Prominenten. Ein Bahndamm verbindet Sylt mit dem Festland.
Als Wahrzeichen Kapstadts thront der Tafelberg im Westen über Südafrikas zweitgrösster Stadt. Höchster Punkt des Bergs ist Maclear’s Beacon. Außer dem etwa drei Kilometer langen Gipfelplateau des Tafelbergs bestimmen auch die Nachbarberge Devil's Peak im Norden und der kegelförmige Lion's Head im Süden die Bergsilhouette. Bereits seit 1929 führt eine Seilbahn auf den Tafelberg, der außerdem mittels einer Vielzahl von Wanderwegen und Kletterrouten erschlossen ist und somit zu einem der am häufigsten besuchten touristischen Ziele Südafrikas zählt.
Im Ostallgäu bei Füssen erhebt sich der Tegelberg. Höchster Punkt des Massivs ist der Branderschrofen. Das Tegelberghaus, etwa 150 Meter unterhalb des Gipfels, ist unter anderem mit der in den 1960er-Jahren erbauten Tegelbergbahn erreichbar. Nahe der Bergstation starten viele Gleitschirmflieger, die in der warmen Jahreszeit zahlreich am Berg erscheinen. Am westlichen Fuß des Bergs liegt Hohenschwangau mit dem weltberühmten Schloss Neuschwanstein.
Der Pico del Teide auf Teneriffa ist der höchste Berg Spaniens. Sein Gipfel ist zudem der höchste Punkt aller Atlantikinseln. Für die Guanches, die Ureinwohner der Insel, war der Teide ein heiliger Berg. Der aktive Vulkan ist dafür bekannt, den längsten Meeresschatten zu werfen. Bei Sonnenaufgang erreicht dieser die Inseln Gran Canaria und La Gomera, die über 40 Kilometer entfernt liegen.
Teneriffa ist die größte der kanarischen Inseln und besticht zu jeder Jahreszeit mit einem milden Klima. Die spanische Vulkaninsel zeichnet sich durch ihre geografische Vielfalt aus: Während in der Mitte des Landes der Pico del Teide thront, mit 3718 Metern der höchste Berg Spaniens, kann man sich im Osten der Insel im grünen Orotavatal an der blühenden Flora ergötzen oder die gelben Goldmohnwiesen bei Arafo erkunden. Der Nordosten der Insel ist mit dem wild zerklüfteten und dicht bewaldeten Anagagebirge bedeckt, welches sich an der Küste steil aus dem Meer bis auf eine Höhe von etwa 1000 Metern erhebt.
Terschelling ist bekannt für das jährliche Kulturfestival Oerol. Ein 30 Kilometer langer Strand umschließt die Dünenlandschaft. Im Naturschutzgebiet im Inselosten leben tausende Vögel.
Der Hinterweidenthaler Teufelstisch zählt zu den landschaftlichen Wahrzeichen der Pfalz. Der rund 14 Meter hohe Pilzfelsen ist im Pfälzerwald der größte seiner Art und ein beliebtes Ziel für Klettertouren, wird aber im Rahmen der Hinterweidenthaler Teufelstisch-Tour auch gerne wandernd erkundet. Entstanden ist die einzigartige Gesteinsformation durch das abtragen umliegender Gesteinsschichten aufgrund von Erosion, bis nur noch das harte Gestein übrig blieb, welches dem Teufelstisch seine heutige, erstaunliche Form verleiht.
Die größte Friesische Insel ist touristisch besonders beliebt. Texels Strand ist 30 Kilometer lang, am meisten Trubel herrscht im Badeort De Koog. Auf den Weiden der Insel grasen unzählige Schafe.
Die Three Sisters („Drei Schwestern“), eine Gruppe dreier Vulkane, besteht aus Oregons dritt-, viert- und fünfthöchstem Berg, wobei jeder Gipfel über 3000 Meter hoch ist. Durch ihre Nähe zueinander werden sie häufig als eine Einheit angesehen. Die Methodistische Kirche Salem gab den drei Bergen von Norden nach Süden die Namen „Faith“, „Hope“ und „Charity“ („Glaube, Hoffnung, Wohltätigkeit“). Auch der Name des nahe, aber wesentlich isolierter gelegenen Mount Bachelors („Junggeselle“) leitet sich von den Three Sisters ab. Die Berge sind ein populäres Ziel für Kletterer. Obwohl die South Sister der höchste der drei Gipfel ist, gilt der Aufstieg zur North Sister als der gefährlichste.
Das Timmelsjoch, auch Timmel genannt, ist ein 2474 m hoher Grenzpass zwischen Österreich und Italien, der die Ötztaler Alpen von den Stubaier Alpen trennt und das Ötztal mit dem Passeiertal verbindet. Der Pass, dessen Name vom rätoromanischen Wort „tömbl“ für Hügel stammt, wurde seit frühester Zeit genutzt und war ein wichtiger Handelsweg, auch von den Fuggern und Welsern. Seit 1920 verläuft die Grenze zwischen Italien und Österreich über das Joch und 2010 wurde das Timmelsjoch-Museum eröffnet, das genau auf der Grenze errichtet wurde und die Geschichte und Bedeutung des Passes hervorhebt.
Der Titlis liegt im Zentrum der Urner Alpen und ist die höchste Erhebung einer etwa 20 Kilometer langen Bergkette. Während der Titlis mit seinem geschwungenen Gipfel nach Osten und Süden schroff abfällt und beeindruckende Bergwände bildet, erstreckt er sich im Norden sanft abfallend hin zur Gemeinde Engelberg. Durch die Erschließung per Seilbahn und Attraktionen wie den „Titlis Cliff Walk“ handelt es sich um einen sehr beliebten und stark besuchten Berg, ob im Sommer zum Wandern oder im Winter zum Skifahren.
Der Tödi ist der höchste Gipfel der Glarner Alpen. Er ist stark vergletschert und nur schwer zugänglich. Der Name kommt vermutlich vom schweizerdeutschen „d’ Ödi“ (die Öde; unbewohntes, einer Wüste gleichendes Gebiet), was im Laufe der Zeit zu Tödi wurde. Bei klarem Himmel ist der Tödi bis vom 70 Kilometer entfernten Zürich aus sichtbar.
Der Toubkal ist der höchste Berg im Atlasgebirge. Sein Gipfel ist zudem der höchste Punkt in Marokko und im gesamten arabischen Raum. Da der Berg über die Normalroute vergleichsweise einfach zu besteigen ist, ist er für Kletterer geeignet, die sich in Höhen über 4000 Metern akklimatisieren wollen. Bei gutem Wetter reicht der Blick vom Gipfel des Toubkal über den Süden Marokkos bis in die Sahara.
Der Traunstein wird aufgrund seiner vorgeschobenen und markanten Silhouette oft als Wächter des Salzkammergutes bezeichnet - bei gutem Wetter ist er aus über 150 km zu erspähen. Zwar ist er mit einer Höhe von 1691 m ein kleiner Fisch unter den Alpenbergen - die Schönheit des Berges zieht aber seit jeher prominente Besucher an. Schon Kaiser Franz Josef kam regelmäßig zur Gemsenjagd.
Die Trettachspitze ist der höchste Berg der Allgäuer Alpen, der sich komplett in Bayern befindet. Der markante Gipfel wird aufgrund seiner Erscheinung auch als das „Matterhorn des Allgäus“ bezeichnet. Der Aufstieg auf die Trettachspitze ist erfahrenen Kletterern vorbehalten. Als leichteste Route gilt der Weg über den Nordwestgrat. Häufig begangen werden vor allem unterschiedliche Routen an der Westwand des Bergs.
Der höchste Berg Sloweniens ist das alpine Wahrzeichen des östlichsten Alpenlandes und findet sich im nationalen Wappen sowie auf der slowenischen 50-Cent-Münze wieder. Er kann teilweise aus 100 km Entfernung erblickt werden. Nach dem Triglav ist der einzige Nationalparks Sloweniens benannt. An seinen Hängen soll in den nächsten Jahren das Skigebiet 2864 Bohinj entstehen, das als größtes Skigebiet Sloweniens Ökologie und Tourismus vereinen soll.
Die Tschingelhörner sind eine Reihe von Bergspitzen in den Glarner Alpen. Wie große Zwerge thronen die Gipfel auf einer Decke aus Verrucanogestein. Diese jüngere Gesteinsschicht liegt über einer Älteren und bildet so die Glarner Hauptüberschiebung, ein berühmtes Geotop und UNESCO-Weltkulturerbe. Der höchste Berg der Glarner Alpen ist der Tödi, aber auch die Tschingelhörner haben es aufgrund ihrer Form zu einem beliebten Ausflugsziel gebracht.
Tysnesøy liegt zwischen dem Hardangerfjord und dem Bjørnafjord. Im Norden ist die Insel bergig. Höchste Erhebung der Insel ist der 753 Meter hohe Tysnessåto.
Der Uluru ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Australiens und liegt zentral im Landesinneren, südwestlich von Alice Springs. Der von den Briten zunächst Ayers Rock getaufte Berg hat für die Ureinwohner der Region, die Anangu, eine hohe spirituelle Bedeutung, weswegen 2019 ein Aufstiegsverbot erlassen wurde. Der Berg ist für seine wechselnden Farben bekannt, insbesondere bei Sonnenauf- und untergang. Ein besonderes Phänomen setzt auch nach den seltenen intensiven Regenfällen in der Region ein, wenn die Wände des Uluru kurzzeitig zu Wasserfällen werden.
Südöstlich von Bad Reichenhall befindet sich der Untersberg, das nördlichste Gebirgsmassiv der Berchtesgadener Alpen. Die deutsch-österreichische Grenze verläuft über das ausgedehnte Gipfelplateau. Mit 1972 Metern ist der Berchtesgadener Hochthron dessen höchster Gipfel. Das gesamte Gebirgsmassiv ist von Karsthöhlen durchzogen. So befindet sich hier Deutschlands tiefste und längste bekannte Höhle sowie die einzige erschlossene Eishöhle. An den Nordhängen des Massivs wird seit der Römerzeit der bekannte Untersberger Marmor abgebaut.
Utsira ist die kleinste eigenständige Kommune Norwegens und beliebtes Ausflugsziel. Die felsige Insel ist berühmt für ihre Vogelwelt, über 300 Arten sind hier schon gesichtet worden.
Der Vanil Noir ist der höchste Berg der Freiburger Alpen. Er liegt an der Grenze der Schweizer Kantone Freiburg und Waadt, etwa 20 Kilometer östlich von Montreux und dem Genfer See. Am Vanil Noir gibt es seit 1983 ein Naturschutzgebiet, das sich durch viele seltene Pflanzen und eine große Tierwelt auszeichnet. Unter anderem können 73 Tagfalterarten oder die Aspisviper bewundert werden und es wachsen Blumen wie die Alpen-Betonie oder der Drachenkopf.
Die Gorges du Verdon, zu deutsch Verdunschlucht, grub sich zur Eisschmelze der letzten Eiszeit durch das Kalkgestein im heutigen Département Alpes-de-Haute-Provence. Die atemberaubende Schlucht trägt auch den Namen „Grand Canyon Europas“, aufgrund der ikonischen, steilen, weißen Felswände, die den Flusslauf des Verdon säumen und teilweise bis zu 700 Meter in die Höhe ragen.