Von Norden aus gesehen erhebt sich die Ehrwalder Sonnenspitze als markante Felspyramide vor den anderen Gipfeln der Mieminger Gruppe. Östlich des Gipfels liegt der wunderschöne Seebensee, der auch eine tolle Aussicht auf das Zugspitzmassiv im nahen Wettersteingebirge bietet. Am südlicher gelegenen Drachensee befindet sich die Coburger Hütte, die ein guter Ausgangspunkt für Touren zur Sonnenspitze ist.
Der Eiger in den Berner Alpen bildet zusammen mit Mönch und Jungfrau eine der berühmtesten Bergketten der Alpen. Der Eiger selbst ist vor allem für seine 1800 Meter hohe Nordwand bekannt und wurde schon im Standardwerk „The Alps“ von A.W. Moore 1864 eindrucksvoll beschrieben: „Von den Tausenden, die jährlich unter dem Schatten dieser grandiosen Mauer vorbeigehen, die an Höhe und Steilheit die des Wetterhorns noch übertrifft, ist wohl jeder von dem wilden Abbruch zutiefst beeindruckt.“
Eiger, Mönch und Jungfrau bilden eine der berühmtesten und markantesten Berggruppen der Schweiz und des gesamten Alpenraums. Die Jungfrau im Westen ist der höchste der drei Gipfel. Die nach ihr benannte Zahnradbahn führt seit 1912 über Eiger und Mönch bis zur höchsten Eisenbahnstation Europas, dem Jungfraujoch auf 3454 Meter Höhe.
Der Eisenhut ist der höchste Gipfel der Gurktaler Alpen und der Nockberge und befindet sich in der Steiermark. Die Grenze zu Kärnten verläuft südlich des Berges. Wie der Name verrät, wurde rund um den Eisenhut früher Eisenerz abgebaut. Dokumentiert ist der Bergbau in der Region spätestens seit dem 13. Jahrhundert. Heute ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, insbesondere mit dem Skigebiet Turracher Höhe im Südwesten des Eisenhuts.
Die Ennskraxn ist zwar nicht der höchste Berg des Kleinarltals in Salzburg, aber einer der markantesten Gipfel in der Gegend. Sie ist Teil der Radstädter Tauern, einer westlichen Untergruppe der Niederen Tauern. Von den Einheimischen wird der Berg auch einfach als „Krax“ bezeichnet. Im Osten des Gipfels entspringt die Enns, Österreichs längster Binnenfluss. Besonders farbenfroh sind die Ausflüge rund um den Berg in den frühen Sommermonaten, während der Blütezeit der Bewimperten Alpenrose, die auch als „Almrausch“ bekannt ist.
Das Fellhorn gilt als der Blumenberg der Allgäuer Alpen, vor allem aufgrund der großen Alpenrosenfelder an seinen Hängen. Als Teil der Schafalp-Gruppe war der Berg früher auch als „Schlappolder (Kreuz-)Spitz“ bekannt. Aus dem Stillachtal gelangt man mit der Fellhornbahn auf eine Höhe von etwa 70 Metern unterhalb des Berggipfels.
Das Finsteraarhorn liegt in einer sehr einsamen Region der Alpen und ist umgeben von unbewohnten Gletschertälern. Von Nordosten ähnelt das Finsteraarhorn einer Haifischflosse, von Südwesten einem großen Dreieck. Durch seine einsame Lage ist der Berg deutlich weniger bekannt als Mönch, Eiger und Jungfrau, auch wenn er diese überragt und der höchste Punkt der Berner Alpen ist.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt das Fletschhorn noch als Viertausender der Alpen. Durch das Abschmelzen der Gletscher auf dem Gipfel wurde die Höhenangabe jedoch auf zunächst 3993 Meter ab den 1950er-Jahren und zuletzt auf 3985 Meter korrigiert. Das Fletschhorn ist der nördlichste der drei großen Gipfel der Weissmiesgruppe. Durch das Fletschjoch ist der Berg vom südlich gelegenen Lagginhorn getrennt.
Das Fluchthorn besteht aus drei Gipfeln, von denen das Südliche Fluchthorn mit 3399 Metern lange der höchste war. Nach einem gewaltigen Felssturz am Südgipfel im Juni 2023, der unter anderem das Gipfelkreuz mit sich riss, wurde jedoch das Mittlere Fluchthorn zur höchsten Erhebung des Bergs. Über die Gipfel verläuft nicht nur die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz sondern auch die zwischen deutschem und rätoromanischem Sprachgebiet. Im Rätoromanischen ist das Fluchthorn als Piz Fenga bekannt.
In den Alpen entspringen einige der wichtigsten Flüsse Mitteleuropas. In dieser Grafik stellen wir 15 längsten Flüsse der Alpen vor. Nach dem Rhein als längsten Alpenfluss folgt mit der Save einer der vielen Donauzuflüsse der Alpen. Sie ist der längste Fluss Sloweniens. Die Rhone als drittlängster Alpenfluss ist zwar nicht der längste, aber der wasserreichste Fluss Frankreichs.
Der gut 3000 m hohe Furgler ist Teil der Samnaungruppe in Tirol und einer der häufigst besuchten Berge in der Region. Das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis liegt in unmittelbarer Nähe zum Furgler. Die Seilbahnen des Skigebiets werden dabei häufig für Aufstiege zum Gipfel genutzt. Der Berg ist außerdem ein beliebtes Ziel für Skitourengeher.
Das Gamsfeld ist der höchste Berg der Salzkammergutberge und der einzige Zweitausender der Gruppe. Unterhalb des kuppelförmigen Gipfelbereichs fällt das Gamsfeld nach allen Seiten hin steil ab, was Aufstiege entsprechend erschwert. Belohnt werden die Mühen mit einer grandiosen Aussicht auf die deutlich höheren Berge des Dachsteinmassivs im Süden und die Seen des Salzkammerguts im Norden. Bekannt ist das Gamsfeld auch für die üppige alpine Flora an seinen Hängen. Unter anderem wachsen hier Alpenrosen, die zu ihrer Blütezeit stellenweise einen dichten Teppich aus Blumen bilden.
Der Geigelstein ist der dritthöchste Berg der Chiemgauer Alpen und der höchste ihrer Gipfel, der vollständig in Bayern gelegen ist. Mit seinem gut 100 Meter langen Gipfelgrat und den schräg abfallenden Flanken ähnelt der Berg vor allem von Süden aus gesehen einem spitzen Hausdach. Proteste gegen die Errichtung eines größeren Skigebiets am Geigelstein führten dazu, dass 1991 ein Areal von gut 300 Hektar unter Naturschutz gestellt wurde. Unter anderem handelt es sich um ein wichtiges Brutgebiet für Wanderfalken.
Die Geislerspitzen gehören zu den Dolomiten und liegen zwischen Villnößtal im Norden und Grödnertal im Süden. Höchste Erhebung der Gruppe ist der Gipfel Sass Rigais mit einer Höhe von 3025 m. Die Geislerspitzen sind ein beliebtes Ausflugsziel für Kletterer. Während die Bezeichnung „Geislerspitzen“ vermutlich auf eine Person zurückzuführen ist, lautet der ladinische Name „Le Odles“, was mit „Nadeln“ übersetzt werden kann.
Der Glärnisch ist das höchste Bergmassiv der Schwyzer Alpen. Da er sich vollständig im Kanton Glarus befindet, wird der Glärnisch in anderen Einteilungen der Gebirgsgruppen zu den Glarner Alpen gezählt. Er hat mehrere Gipfel, der höchste von allen ist der Bächistock. Durch die Höhe und die Lage bietet der Berg von seinen Gipfeln fantastische Blicke über den Nordosten der Schweiz.
Der Gosaukamm ist ein kleiner Gebirgsstock im österreichischen Dachsteingebirge. Über seinen schroffen Felsgrat verläuft die Grenze zwischen den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich. Im Winter ist der Gosaukamm wegen seiner stark geneigten Steilhänge ein beliebtes Ziel für extreme Skitouren. Da die Lawinengefahr hoch ist, sind diese allerdings nur etwas für Geübte und Ortskundige.
Das Gößeck ist der nördlichste und höchste Gipfel des Reitingstocks in der Steiermark. Zugleich ist es die höchste Erhebung der Eisenerzer Alpen, dem südlichen Teil der Ennstaler Alpen. Im Frühling machen die bewachsenen Hänge des Reiting den Gebirgsstock zu einem der schönsten Blumenberge der Steiermark. Mehr als 70 Orchideenarten wachsen rund um den Berg. Auch die Tierwelt ist vielfältig. So leben hier neben Rotwild auch Gämsen und Steinböcke.
In den Grajischen Alpen gelegen, gilt der Gran Paradiso als der wohl am leichtesten zu ersteigende Viertausender der Alpen. Viele Bergsteiger bereiten sich hier auf die Herausforderung des nahen Mont Blancs vor. Der Gran Paradiso ist außerdem Namensgeber des ersten italienischen Nationalparks, der 1856 zum Schutz des Alpensteinbocks eingerichtet wurde.
Der Grand Combin ist ein Bergmassiv in den westlichen Walliser Alpen, im Südwesten des Kantons Wallis der Schweiz. Er gehört zu den höchsten Berggipfeln der Alpen und besteht aus drei Hauptgipfeln. Der Berg ist stark vergletschert und wird umgangssprachlich auch als „riesiger Eisklotz“ bezeichnet. Der Anstieg ist berüchtigt und gefährlich, entschädigt aber mit klaren Bergseen und einem grandiosen Blick.
Als zentraler Berg des Nationalparks Vanoise spielt die Grande Casse eine wichtige Rolle beim Schutz der alpinen Tierwelt. Gegründet 1963, sollte der Nationalpark den vom Aussterben bedrohten Alpensteinbock schützen. Heute leben hier wieder 2500 Tiere.Um den Nationalpark herum liegen einige der größten Skigebiete der Apen, wie „Les 3 Vallées“ oder „Tignes/Val-d'Isère“.
Die Grandes Jorasses sind Teil des Mont-Blanc-Massivs und liegen auf der französisch-italienischen Grenze. Höchster Gipfel ist der Pointe Walker. Die Nordwand der Grandes Jorasses gilt neben Eiger und Matterhorn als eine der schwierigsten Herausforderungen für Kletterer in den Alpen.
Der höchste Berg des Fürstentums Liechtenstein gehört zum Gebirge des Rätikons und ist für sportliche Liechtensteiner ein beliebtes Ausflugsziel. Sieben Kilometer westlich fließt der Rhein, in den der Gebirgsstock des Grauspitz entwässert. Einige Kilometer nördlich liegt mit „Malbun/Sareis“ das einzige Skigebiet Liechtensteins.
Wie ein hingeworfener Felsen liegt der Grimming isoliert östlich des Dachsteins und ist durch seinen imposanten Anblick eine der Attraktionen der Steiermark.Er besteht hauptsächlich aus Dachsteinkalk und ist ein beliebtes Ziel für Kletterer. Wegen seiner exponierten Lage spielte der Grimming eine bedeutende Rolle bei der Vermessung Österreichs: bereits 1822 wurde am Gipfel ein hölzernes Vermessungszeichen angebracht.
Der Grintovec ist der höchste Berg der Steiner Alpen. Auch wenn angenommen wird, dass Bauern, Hirten und Jäger der umliegenden Dörfer die Ersten waren, die den Gipfel des Gritovec erreicht haben, geht die erste dokumentierte Besteigung des Berges auf das Jahr 1759 durch den Botaniker Giovanni Antonio Scopoli zurück. Vom Gipfel aus offenbart sich nicht nur das Panorama der Steiner Alpen. Bei guten Bedingungen kann man in südlicher Richtung bis zum Adriatischen Meer schauen.
Der markante Gebirgsstock auf der Grenze von Osttirol und Belluno sollte 2011 veräußert werden. Nach heftigen Protesten sah die österreichische Regierung aber davon ab. Die Kinigat ist einfach zu besteigen und bietet eine herrliche Rundumsicht vom formschönen Gipfel bis hin zum Großvenediger und zum Großglockner. Der Ausblick ist eines der Highlights des Karnischen Höhenwegs, der über 155 Kilometer an der Grenze zwischen Österreich und Italien verläuft.
Südlich von Oberstdorf, auf Tiroler Seite befindet sich der Große Krottenkopf. Als höchster Punkt der Hornbachkette ist er zugleich der höchste Gipfel der Allgäuer Alpen. Die Normalroute auf den Krottenkopf führt über die Kemptner Hütte des Deutschen Alpenvereins über die Krottenkopfscharte am Südgrat, etwa 300 Meter unterhalb des Gipfels.
Der Große Priel ist die höchste Erhebung des Toten Gebirges. Der Gipfel befindet sich im nordöstlichen, oberösterreichischen Teil der Gebirgsgruppe. Durch die Randlage ist der Berg aus dem Alpenvorland in seinem Norden und Osten weithin sichtbar, so etwa aus der ungefähr 60 Kilometer entfernten Landeshauptstadt Linz. 1870 wurde ein etwa acht Meter hohes Gipfelkreuz auf dem Großen Priel errichtet. 2009, ein Jahr nachdem ein schweres Gewitter das Kreuz stark beschädigte, wurde eine Nachbildung auf dem Berg aufgestellt.
Der Große Rettenstein ist der markanteste Gipfel der Kitzbüheler Alpen. Seine felsige Gipfelpyramide ist eine imposante Erscheinung. Sie ragt aus den umliegenden Grasbergen etwa 400 Meter markant hervor und wird auch als „Kitzbüheler Matterhorn“ bezeichnet, obwohl der Berg gerade einmal halb so hoch ist und nur von Norden aus eine gewisse Ähnlichkeit mit dem berühmten Schweizer Namensgeber hat.
Der Große Widderstein liegt in Vorarlberg in den Allgäuer Alpen und ist die höchste Erhebung des Kleinwalsertals und der Südöstlichen Walsertaler Berge. Auch wenn einem beim Aufstieg zum Gipfel mit etwas Glück Steinböcke begegnen können, ist nicht abschließend geklärt, ob der Name des Bergs auf ein männliches Schaf oder einen Steinbock zurückgeht. Südlich des Gipfels beginnt die Gemeinde Warth, deren Wintersportgebiet Warth-Schröcken seit dem Winter 2016 / 2017 mit dem Resort Ski Arlberg verbunden wurde, wodurch das größte Skigebiet Österreichs entstanden ist.
Das Große Wiesbachhorn wird oft als der schönste Dreitausender und als Rivale des Großglockners bezeichnet. Der Berg ist zwar Teil der Glocknergruppe, der obere Teil steht aber völlig frei und ermöglicht einen spektakulären Blick in das 2400 m tiefere Fuscher Tal. Die Pyramide oberhalb der Kapruner Stauseen ist für den Alpinismus von Bedeutung: Hier wurden 1924 die ersten Eisnägel genutzt, welche später zu Eisschrauben weiterentwickelt wurden.
Der Großglockner ist mit seinen 3798 Metern der höchste Berg Österreichs und mit einer Dominanz von 175 km einer der markantesten Gipfel Europas. Besondere Bekannheit genießt sein Anblick von der Großglockner-Hochalpenstraße. Seit Jahrhunderten zieht er Alpinisten, Wanderer und Reisende in seinen Bann. Die Erstbesteigung des Großglockners 1800 durch Fürstbischof Salm-Reifferscheidt-Krautheim über Heiligenblut zählt zu den Meilensteinen der Alpingeschichte. Heute führen mehr als 20 Routen aller Schwierigkeitsstufen aus Heiligenblut und Kals auf den Gipfel.Dieser Bergdruck zeigt die Ansicht des Großglockners von Kärnten aus. Wir haben den Berg auch in der Ansicht von der Tiroler Seite aus gezeichnet, siehe Großglockner (Tirol).
Der Großglockner, oder Glockner, ist der höchste Berg Österreichs und einer der prominentesten Berge überhaupt. Sein Anblick hat unzählige Menschen in seinen Bann gezogen. Der Name des Glockners entstand wohl aufgrund seiner glockenähnlichen Form. Neben der Erstbesteigung 1800 aus Heiligenblut zählt die Erschließung des Südwestgrats (Stüdlgrat) aus Kals durch den Prager Kaufmann Johann Stüdl zu den historischen Meilensteinen des Bergsteigens am Großglockner. Heute führen mehr als 20 Routen aller Schwierigkeitsstufen aus Tirol und Kärnten auf den Gipfel.Dieser Bergdruck zeigt die Ansicht des Großglockners von Tirol aus. Wir haben den Berg auch in der Ansicht von der Kärntner Seite aus gezeichnet, siehe Großglockner (Kärnten).
Der höchste Gipfel des Bundeslands Salzburg liegt auf der Grenze zu Tirol und ist zugleich höchste Erhebung und Namensgeber der Venedigergruppe, der westlichsten Gebirgsgruppe der Hohen Tauern. Der imposante Gipfel des Großvenedigers ist trotz des Abschmelzens weiterhin vor allem durch seine Gletscher und die markanten Grate, die in alle vier Himmelsrichtungen verlaufen, geprägt.
Der Grünten ist als der Wächter des Allgäus bekannt und befindet sich südlich von Kempten, direkt am Alpenrand. Bereits im Mittelalter wurde der Grünten das erste mal erklommen und man entdeckte ein großes Eisenerzvorkommen an seinen Hängen. Vom 15. bis ins 19. Jahrhundert wurden viele Stollen für den Bergbau angelegt. Für die Produktion von Eisenerz benötigte man große Mengen an Holz und den starken Rodungen in der Umgebung verdankt der Grünten seinen Namen, denn dieser steht im lokalen Dialekt für „Glatzkopf“.
Das Gspaltenhorn liegt in den Berner Alpen und erreicht eine Höhe von 3436 m. Der Fels besteht vor allem aus Kalkstein, dessen markante, zerklüftete Struktur dem Berg seinen Namen verleiht. Kletterern bietet das Gspaltenhorn eine Reihe von unterschiedlich schwierigen Aufstiegsrouten.
Südlich der deutsch-österreichischen Grenze ragt der Guffert mit seinem felsigen Doppelgipfel empor. Der freistehende Berg ist vom Tegernsee aus prominent sichtbar. Mit abwechslungsreichen Steigen und leichten Kletterstellen ist er ein beliebtes Ziel für Tagestouren. Vom Gipfelplateau aus erwartet einen ein weitreichender Blick über die Bayerischen Voralpen, das Wettersteingebirge, das Karwendel sowie die Hohen Tauern.