Das Breithorn ist ein Gebirgszug der Penninischen Alpen mit dem gleichnamigen höchsten Gipfel, der an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien liegt. Er befindet sich auf der Hauptkette der Alpen, etwa auf halber Strecke zwischen Matterhorn und Monte Rosa und östlich des Theodulpasses. Der größte Teil des Massivs ist vergletschert und umfasst mehrere Nebengipfel, die alle östlich des Hauptgipfels liegen: das Zentrale Breithorn, der westliche Breithornzwilling, der Gendarm und die Roccia Nera.
Gleich drei Schweizer Kantone grenzen am Brienzer Rothorn aneinander. Eine Seilbahn führt von Sörenberg in Luzern von Norden aus fast bis zum Berggipfel. Im Winter gehört das Areal zum Skigebiet Sörenberg / Rothorn. Die Bergstation der Bahn von der Südseite des Bergs von Brienz im Kanton Bern liegt etwa 100 Meter unterhalb des Gipfels. Das Brienzer Rothorn ist unter anderem für die Alpensteinböcke an seinen Hängen bekannt. Von Sörenberg aus kann man sich auf der Route des Steinbock-Treks auf die Suche nach den Tieren begeben.
Broad Peak ist der zweithöchste Achttausender der Gasherbrum-Gruppe. Südöstlich des K2 erheben sich Nord-, Mittel- und schließlich der Hauptgipfel. Der lange Gipfelgrat des gewaltigen Bergs erinnerte den britischen Namensgeber William Martin Conway an das Breithorn in der Schweiz, sodass er dessen Namen einfach ins Englische übertrug. Der polnischen Bergsteiger Maciej Berbeka wurde 1988 mit der Besteigung des Broad Peak-Vorgipfels (Rocky Peak) auf 8028 Metern zum ersten Menschen, der im Winter auf über 8000 Meter Höhe aufsteigen konnte.
Der Brocken ist der höchste Berg des Harz und gilt auch als höchste Erhebung Norddeutschlands. Seit 1899 ist der Gipfel mittels einer Schmalspurbahn erschlossen. Um den häufig nebelverhangenen Berg ranken sich eine Reihe von Mythen. So galt der auch als Blocksberg bekannte Brocken als ein Hexentanzplatz. Das Auftreten von Lichteffekten im Nebel, das sogenannte Brockengespenst, trug ebenfalls zur Legendenbildung bei.
Cascade Mountain ist ein vertrauter Anblick für die Besucher Banffs in Alberta. Der Fuß des Bergs reicht nahezu bis an die Stadtgrenze im Norden. Bilder der Banff Avenue im Zentrum zeigen häufig den Berg, der sich im Hintergrund eindrucksvoll über die Stadt erhebt. Wie sein heutiger Name verweist auch der Name der Ureinwohner „Minihapa“ („Berg, wo das Wasser fällt“) auf den Wasserfall an der Südflanke des Bergs. Unter Einheimischen ist auch die Bezeichnung „Stoney Chief“ („Steinerner Häuptling“), in Anlehnung an den benachbarten Berg „Stoney Squaw“ gebräuchlich. Das nahegelegene Skigebiet Norquay Ski Area ist ein beliebter Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Gipfel.
Castle Peak, in der Mitte Idahos gelegen, ist der höchste Berg der White Cloud Mountains, einer Bergkette in den Rocky Mountains. Er erhebt sich über die nahegelegene Merriam Peak im Norden. An klaren Tagen kann man vom Gipfel mehr als 25 Seen erblicken. In der Nähe befinden sich die Skigebiete Bald Mountain, Dollar Mountain, und Soldier Mountain. Mit einer Kletterschwierigkeit von III ist der Aufstieg zum Gipfel eher erfahrenen Bergsteigern vorbehalten.
Wer auf dem Gipfel des Chimborazo steht, hat den am weitest entfernten Punkt auf der Erdoberfläche vom Erdmittelpunkt erreicht. Dies verdankt sich der Lage des Bergs in unmittelbarer Äquatornähe. Mit über 4000 Metern Schartenhöhe ist Ecuadors höchste Erhebung einer der prominentesten Berge der Erde. Auf dem amerikanischen Kontinent findet sich zudem kein höherer Berg nördlich des Chimborazo. Bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde sogar vielfach angenommen, dass es sich um den höchsten Berg der Erde über dem Meeresspiegel handeln könnte. Entsprechend früh sind Besteigungsversuche durch Europäer dokumentiert. Der erste erfolgreiche Aufstieg zum Gipfel gelang jedoch erst 1880.
Der Cho Oyu erhebt sich als sechsthöchster Berg der Erde im Westen des Mahalangur Himal, dem Teil des Himalaya, in dem auch der nur etwa 20 Kilometer entfernte Mount Everest liegt. Westlich des Cho Oyu befindet sich der 5716 Meter hoch gelegene Pass Nangpa La, der seit Jahrhunderten zu einer der wichtigsten Handelsrouten zwischen Tibet und Nepal zählt. 1954 gelang den Österreichern Herbert Tichy, Joseph Jöchler und dem Sherpa Pasang Dawa Lama der erste Aufstieg auf den Gipfel des Cho Oyu, wobei kein zusätzlicher Flaschensauerstoff verwendet wurde – eine unglaubliche alpinistische Leistung.
Die Churfirsten bilden eine markante Bergkette in den Appenzeller Alpen im Schweizer Kanton St. Gallen. Von den insgesamt sieben Gipfeln ist der Hinterrugg mit 2306 m der höchste. Während die Bergkette nach Norden hin relativ sanft ausläuft, fällt sie nach Süden bis zum Walensee auf einer Höhe von etwa 420 m steil ab.
Die Cima d’Asta ist die höchste Erhebung des gleichnamigen Bergmassivs und damit auch der höchste Punkt in den Fleimstaler Alpen. Der Berg befindet sich in einem eher abgelegenen Teil der Dolomiten, abseits der touristischen Hauptrouten. Das Gestein der Cima d’Asta besteht aus Granit, wodurch sie sich von den umliegenden Bergen abhebt, die vor allem durch rötliches Vulkangestein geprägt sind.
Die Cima Dodici (auch Cima XII) ist der höchste Punkt der Provinz Vicenza sowie der Vizentiner Alpen, die sich im Nordosten des Gardasees erheben. Über den Gipfel verläuft die Grenze zur Provinz Trento. Auf deutsch wird der Berg auch als Zwölferkofel bezeichnet. Die Cima Dodici ist aus allen Richtungen gut erschlossen und daher ein beliebtes Ziel von Bergwanderungen im Sommer und Skitouren im Winter.
Die Cima Tosa ist ein Berg im Brenta-Massiv, im Norden des Gardasees. Einst galt sie als höchste Erhebung des Massivs. Neue Messungen ergaben jedoch eine Gipfelhöhe von noch lediglich knapp 3 136 Metern, womit die nördlich gelegene Cima Brenta (3 151 m) der höhere der beiden Gipfel ist. Ungeachtet dessen fasziniert die Cima Tosa als gewaltiger, schneebedeckter Felsturm mit steil aufragenden Wänden. Besonders eindrucksvoll ist die etwa 800 Meter hohe Nordwand des Berges.
Der Gipfel des Cimon della Pala ist eine markante Felspyramide, weswegen der Berg auch als das „Matterhorn der Dolomiten“ bekannt ist. Einen besonders schönen Blick auf den Gipfel sowie die umliegenden Berge der Palagruppe hat man vom Gebirgspass Passo Rolle in fast 2000 Metern Höhe. Die Normalroute auf den Gipfel führt über den Ostgrat, wurde jedoch erst 1989 zum ersten mal durchstiegen. Bei der Erstbesteigung des Bergs 1870 wurde hingegen die Route über die Nordwand begangen.
Der Col de l’Iseran ist mit 2764 Metern der höchste asphaltierte Alpenpass Europas und eine der legendärsten Herausforderungen im französischen Hochgebirge. Er besitzt große Bedeutung für den Radsport und war mehrfach Teil der Tour de France. Seine Schwierigkeit ergibt sich nicht nur aus den vielen Höhenmetern und der Länge des Anstiegs, sondern auch aus der dünnen Luft und den oft extremen Wetterbedingungen. Selbst im Hochsommer können Kälte und Sturm den Pass dominieren – 2019 musste die Tour de France hier aufgrund von Schnee und Erdrutschen sogar abgebrochen werden.
Der Col de la Loze ist mit 2304 Metern einer der höchsten befahrbaren Übergänge der französischen Alpen und ein Mythos des modernen Radsports. Die Passhöhe zwischen Méribel und Courchevel ist erst seit 2019 über einen asphaltierten, für Autos gesperrten Radweg erreichbar. Seine Schwierigkeit liegt weniger in der Länge als im unrhythmischen Profil: Ständige Steigungswechsel mit Rampen von über 20 Prozent machen jede Tempoeinteilung unmöglich. Seit 2020 Teil der Tour de France, gilt der Anstieg als einer der härtesten der Rundfahrt – 2023 verlor hier sogar Tadej Pogačar im Duell mit Jonas Vingegaard endgültig die Tour.
Der Col du Galibier ist mit einer Höhe von 2642 m der fünfthöchste asphaltierte Straßenpass in den Alpen. Der Pass in den Westalpen ist einer der absoluten Klassiker im Programm der Tour de France. Gleichzeitig hat er landschaftlich sehr viel zu bieten. Ein Großteil der Strecke verläuft durch hochalpines, einer Mondlandschaft ähnelndes Gelände. Der Galibier bildet zudem eine Klimagrenze zwischen dem feuchteren nordalpinen und dem trockenen mediterranen Klima auf der Südseite.
Der Col du Tourmalet ist ein französischer Pyrenäenpass im Südwesten des Départements Hautes-Pyrénées. Seine Bekanntheit verdankt er vor allem dem Radsport. Kein anderer Bergpass wurde in der Geschichte der Tour de France häufiger befahren. Bereits 1910, als die Tour erstmals in die Pyrenäen führte, stand der Tourmalet mit im Programm. Octave Lapize, der als Erster oben ankam und im späteren Verlauf die Gesamtwertung der Tour 1910 für sich entscheiden sollte, wird dabei der empörte Ausruf „Vous êtes des assassins!“ (Ihr seid Mörder!) zugeschrieben, mit dem er die Tourorganisatoren beschimpfte. Auch die Vuelta a España führte schon mehrfach auf den Tourmalet.
Die Cordillera de Guanacaste ist ein Gebirge im Norden Costa Ricas nahe der Grenze zu Nicaragua. Die Bergkette umfasst eine beachtliche Anzahl an aktiven wie ruhenden Schichtvulkanen. Der wohl bekannteste zählt zugleich zu den höchsten Vulkanen der Kette: der Arenal. Er brach zuletzt 1968 aus, die Eruption zerstörte zwei Dörfer und bedeckte die gesamte Region mit Asche. Der Vulkan ist auch heute noch aktiv, wenn auch die Gefahr eines ähnlich zerstörerischen Ausbruchs in der vorhersehbaren Zukunft als gering eingeschätzt wird.
Die Region Cornwall im Südwesten Englands bietet durch ihre Lage an der keltischen See ein ungewöhnlich mildes Klima, was sich auf Flora und Fauna auswirkt. Die Landschaft verfügt über atemberaubende Klippen, die Ausblicke über pittoreske Buchten bieten, und bunte Gärten, in denen sogar subtropische Blumen in voller Pracht blühen.
Als perfekter Vulkankegel erhebt sich der Cotopaxi in den Anden, nahe des Äquators. Der Berg ist einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. In den letzten 500 Jahren wurden hier mehr als 80 Eruptionen verzeichnet. Der letzte größere Ausbruch erfolgte 1903 bis 1904. Als erster Europäer versuchte Alexander Humboldt 1802 den Cotopaxi zu besteigen, musste jedoch auf einer Höhe von etwa 4500 Metern umkehren. 70 Jahre später gelang dagegen Wilhelm Reiss und Angel Escobar die erste dokumentierte Besteigung von Ecuadors zweithöchstem Berg.
Crowsnest Mountain ist ein massiver Felsen in den östlichen Rocky Mountains. Der Monolith erhebt sich südlich der Seven Sisters. Weiter im Süden verläuft der Highway 3, von dem aus man eine spektakuläre Sicht auf den Berg hat. Der Name geht zurück auf eine Bezeichnung der Cree, die den Felsen allerdings nicht nach Krähen sondern den Raben benannt hatten, die in der Gegend nisteten.
Südlich des Kaspischen Meers befindet sich der Damavand (auch Damawand), der höchste Berg des Irans und der höchste Vulkan Asiens, womit er zu den Volcanic Seven Summits zählt. Dies spiegelt auch der Name wieder, der mit „rauchender Berg“ übersetzt werden kann. Als topografisch zweitprominentester Gipfel Asiens nach dem Mount Everest ist der Damavand weithin sichtbar. In der persischen Kultur finden sich eine Vielzahl von Mythen und Legenden rund um den Berg, die häufig vom Widerstand gegen verschiedene Formen tyrannischer Herrschaft handeln. Auch heute noch ist der Damavand für die iranische Bevölkerung ein wichtiges Symbol. Mehr als ein Dutzend Routen führen auf den Gipfel, der ohne Kletterpassagen erreicht werden kann. Bereits 905 wurde der erste Aufstieg auf den Berg dokumentiert.
Der Denali ist der höchste Berg Nordamerikas und der drittprominenteste Berg der Erde. Er war lange als Mount McKinley bekannt, bevor er 2015 offiziell den Namen der Ureinwohner, Denali, erhielt, welcher mit „der Große“ übersetzt werden kann. Die erste erfolgreiche Gipfelbesteigung erfolgte 1913. Heute werden regelmäßig Aufstiegsversuche unternommen. Zum einen ist der Denali einer der Seven Summits. Aufgrund der großen Kälte und hoher Windgeschwindigkeiten gilt eine Besteigung des Denali zum anderen als eine sinnvolle Vorbereitung für Himalaya-Expeditionen.
Ihrem südlichen Nachbarn Matterhorn gilt ein Großteil der Aufmerksamkeit doch auch die Dent Blanche fasziniert mit ihrem nahezu perfektem pyramidenförmigen Gipfel. Von diesem aus verlaufen vier Grate fast kreuzförmig in die vier Himmelsrichtungen. Der erste dokumentiere erfolgreiche Aufstieg auf die Dent Blanche gelang 1862, drei Jahre vor der Erstbesteigung des Matterhorns. Die seinerzeit gewählte Route von Süden gilt heute als Normalroute. Beliebter Ausgangspunkt für Aufstiegsversuche ist die Hütte des Schweizer Alpenvereins Cabane de la Dent-Blanche.
Der Dent du Géant (der Zahn des Riesen) gehört zur Mont-Blanc-Gruppe und liegt auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Dem steil herausragenden Nordostgipfel verdankt der Berg seinen Namen. Doch auch der etwas niedrigere Südwestgipfel liegt knapp über der 4000-Meter-Marke.
Die Dents du Midi in den Savoyer Voralpen bilden eine drei Kilometer lange Bergkette, die sieben etwa gleich hohe Felsgipfel umfasst. Die Dents du Midi bieten grandiose Aussichtspunkte, tiefe Schluchten und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und sind deswegen ein beliebter Berg für Wandertouren.
Der Dhalaugiri ist der siebthöchste Berg der Erde und der höchste Gipfel, der nicht auf einer Staatsgrenze liegt. Der Fluss Kali Gandaki fließt zwischen Dhalaugiri und dem östlich gelegenen Annapurna-Massiv und bildet damit das vermutlich tiefste Flusstal der Welt. Als weithin sichtbarer Gipfel wurde der Dhaulagiri bereits 1808 als bis dahin höchster erfasster Berg weltweit vermessen. Erst 30 Jahre später übernahm der Kangchenjunga in Indien diesen Platz. Die Erstbesteigung des Dhalaugiri 1960 war die vorletzte eines Achttausenders.
Der 4545 Meter hohe Dom ist der höchste, vollständig auf Schweizer Gebiet stehende Berg. Die Aussicht von oben wird als spektakulär beschrieben, da der Dom sehr frei steht und weite Blicke ins Land und über das Monte-Rosa-Massiv ermöglicht. Sein Name stammt tatsächlich von einem Domherrn, Berchthold, der die ersten Höhenmessungen am Berg vornahm. Das Skigebiet „Saas-Fee“ liegt sechs Kilometer entfernt und ermöglicht auch im Sommer einige der höchsten und schönsten Abfahrten der Alpen.
Bestehend aus kleiner Zinne, grosser Zinne und westlicher Zinne (von links nach rechts) sind die Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten ein beliebtes Ziel zum Klettern. Von hier aus nahmen viele Entwicklungen des Bergsteigens ihren Anfang, zum Beispiel die Betonung der Sportlichkeit im Klettern. Ein Teil ihrer Bekanntheit lässt sich leider auf den Ersten Weltkrieg zurückführen. Damals war das Gebiet rund um die Drei Zinnen heftig umkämpft. Die Spuren der Gefechte sind noch heute rund um die Drei Zinnen zu finden.
Die Dufourspitze ist der höchste Berg der Schweiz und liegt in einem der imposantesten Bergstöcke der Alpen, dem Monte Rosa-Massiv. Die Grenze zu Italien verläuft etwa 100 m östlich des Gipfels. Benannt wurde die Dufourspitze nach Guillaume-Henri Dufour, einem Schweizer General und Kartografen, der 1845 das erste exakte Landkartenwerk der Schweiz veröffentlichte.
Von Norden aus gesehen erhebt sich die Ehrwalder Sonnenspitze als markante Felspyramide vor den anderen Gipfeln der Mieminger Gruppe. Östlich des Gipfels liegt der wunderschöne Seebensee, der auch eine tolle Aussicht auf das Zugspitzmassiv im nahen Wettersteingebirge bietet. Am südlicher gelegenen Drachensee befindet sich die Coburger Hütte, die ein guter Ausgangspunkt für Touren zur Sonnenspitze ist.
Der Eiger in den Berner Alpen bildet zusammen mit Mönch und Jungfrau eine der berühmtesten Bergketten der Alpen. Der Eiger selbst ist vor allem für seine 1800 Meter hohe Nordwand bekannt und wurde schon im Standardwerk „The Alps“ von A.W. Moore 1864 eindrucksvoll beschrieben: „Von den Tausenden, die jährlich unter dem Schatten dieser grandiosen Mauer vorbeigehen, die an Höhe und Steilheit die des Wetterhorns noch übertrifft, ist wohl jeder von dem wilden Abbruch zutiefst beeindruckt.“
Eiger, Mönch und Jungfrau bilden eine der berühmtesten und markantesten Berggruppen der Schweiz und des gesamten Alpenraums. Die Jungfrau im Westen ist der höchste der drei Gipfel. Die nach ihr benannte Zahnradbahn führt seit 1912 über Eiger und Mönch bis zur höchsten Eisenbahnstation Europas, dem Jungfraujoch auf 3454 Meter Höhe.
Der Eisenhut ist der höchste Gipfel der Gurktaler Alpen und der Nockberge und befindet sich in der Steiermark. Die Grenze zu Kärnten verläuft südlich des Berges. Wie der Name verrät, wurde rund um den Eisenhut früher Eisenerz abgebaut. Dokumentiert ist der Bergbau in der Region spätestens seit dem 13. Jahrhundert. Heute ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, insbesondere mit dem Skigebiet Turracher Höhe im Südwesten des Eisenhuts.
Die Eisriesenwelt im Tennengebirge im österreichischen Bundesland Salzburg ist die größte Eishöhle der Welt. In einer Länge von über 42 Kilometern bietet sich dem Besucher ein atemberaubendes Naturspektakel bis tief in den Berg hinein. In komplexen Höhlensystemen wechseln sich hier kristallklare Eispaläste mit monumentalen Eisformationen ab. Selbst an heißen Sommertagen hat die Höhle meist Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.
El Capitan ist eines der berühmtesten Wahrzeichen des Yosemite National Parks und eine Traumdestination für Kletterfans aus aller Welt. Die gut 1000 Meter hohe Felswand hat eine Südwest- und eine Südostflanke. Die Südkante dazwischen ist unter dem Namen „The Nose“ bekannt und wurde bei der ersten Durchsteigung der Wand 1958 begangen. Mittlerweile wurden bereits mehr als 70 Routen an der Wand eröffnet, wobei die schnellsten Aufstiege in unter zwei Stunden geschafft wurden, während die längsten Aufenthalte an El Capitans Wänden mehr als 200 Tage dauerten.