La Saulire liegt im weltweit grössten Skigebiet „Les Trois Vallées“, auf der Grenze zwischen den Teilskigebieten „Courchevel“ und „Méribel/Mottaret“. Am Gipfel fahren im Winter täglich zehntausende Skifahrer vorbei, von denen die allermeisten die großen, präparierten Abfahrten ins Tal nehmen. Nur einige Wagemutige stürzen sich in die Couloirs, umgangssprachlich „Rinnen“, wilde, steile und schmale Abfahrten zwischen den Felsen.
Das Lagginhorn ist der zweite Viertausender der Weissmiesgruppe im Wallis, nahe der Grenze zu Italien. Es ist gleichzeitig der niedrigste Berg mit über 4000 Metern Höhe in den Schweizer Alpen. Der Berg gilt als nur unwesentlich schwieriger zu besteigen als der benachbarte, sieben Meter höhere Weissmies. Die populäre heutige Normalroute, die bereits bei der Erstbesteigung 1856 gewählt wurde, führt von Westen vom Talort Saas-Grund über die auf etwa 2700 Meter gelegene Weissmieshütte zum Gipfel.
Langeneß ist die größte Hallig im Wattenmeer. Die Menschen leben auf 18 Warften, die bei Sturmfluten zu kleinen Inseln werden. Güter gelangen mit einer Lorenbahn auf die Insel.
Die autofreie Insel ist bei Familien besonders beliebt. Die bunte Inselbahn transportiert die Gäste in den Ort. Das Wahrzeichen von Langeoog ist der auf einer Düne errichtete Wasserturm.
Westlich der Sellagruppe bilden die Bergspitzen der Langkofelgruppe einen nahezu perfekten Halbkreis. Die beiden dominierenden Gipfel sind der Langkofel im Nordosten als höchste Erhebung der Gruppe und der Plattkofel im Südwesten. Da sich hier im Winter viele Skigebiete befinden, ist das Areal rund um den Langkofel mit verschiedenen Liften und Seilbahnen erschlossen, darunter eine Stehgondelbahn, die vom Sellajoch zur Berghütte Utia Toni Demetz führt. Auch die berühmte Skirundtour Sella Ronda führt an der Langkofelgruppe vorbei.
Inmitten der Schweizer Alpenlandschaft durchschneidet das Lauterbrunnental die Berner Alpen. Die kleinen Ortschaften des Trogtals liegen umschlossen von steilen, sattgrün bewachsenen Felswänden, von denen sich Wasserfälle mehrere hundert Meter in die Tiefe stürzen. Diese Sammlung aus lauteren Bächen und klaren Quellen war nicht nur namensgebend für die Region, sie war für den Autoren J.R.R. Tolkien auch Vorbild für den Ort Bruchtal aus seiner weltberühmten „Der Herr der Ringe“-Erzählung.
Les Diablerets (Teufelshörner) liegen auf der Kantonsgrenze zwischen Wallis und Waadt. Der höchste Gipfel der Gruppe, der Sommet des Diablerets, ist zugleich der höchste Punkt von Waadt. Weitere bedeutende Nebengipfel der Diablerets sind unter anderem das Oldenhorn, auf dem mit Bern das dritte Kanton des Bergmassivs angrenzt, und der nicht ganz 3000 Meter hohe Sex Rouge. Dieser kann seit den 1960er Jahren mit einer Seilbahn erreicht werden, die während der Wintersaison zum Teil des Gletscherskigebiets Glacier 3000 wird.
Lhotse ist der vierthöchste Berg der Erde. Mit einer Schartenhöhe weit unter 1500 Meter ist der Lhotse der einzige der 14 Achttausender, der nicht zu den sogenannten ultraprominenten Gipfeln gezählt wird. Dies ist seiner Nachbarschaft zum Mount Everest zu verdanken, mit dem er über den Südsattel verbunden ist. Die Erstbesteigung des Lhotse erfolgte 1956 drei Jahre nach der des Everest. Die erste Besteigung des Nebengipfels Lhotse Middle gelang erst 2001, wodurch dieser fast 50 Jahre lang der höchste unbestiegene Punkt der Erde war.
Lindisfarne ist eine Gezeiteninsel, die bei Ebbe zu Fuss erreichbar ist. Sie wird auch „Holy Island“ genannt. Berühmt ist sie für die Burg Lindisfarne Castle und für die Ruine eines Klosters.
Der Linke und Rechte Fernerkogel sind zwei Bergspitzen im Nordosten der Wildspitze. Zwischen den beiden Gipfeln befindet sich der Mittelbergferner. Der Linke Fernerkogel ist im Sommer wie im Winter ein beliebtes Tourenziel. Die Normalroute führt dabei aus dem Norden von der Braunschweiger Hütte zum Gipfel. Das Gebiet wird auch für Schulungen im Gletscherbergsteigen genutzt.
Zwischen Matterhorn und Monte-Rosa ragt der fünf Kilometer lange Liskamm empor. Sein höchster Punkt ist der Ostgipfel. Auf nordöstlicher Seite des Kamms fällt eine vereiste, über 1000 Meter steile Felswand ab. Südlich befindet sich der stark zerrissene Lysgletscher. 1861 wurde der Ostgipfel das erste mal bestiegen und drei Jahre später überschritten Alpinisten das erste mal den Grat. Die Gratüberschreitung kostete schon viele Bergsteiger das Leben, weshalb der Liskamm den Beinamen „Menschenfresser“ erhielt.
Weit über 1000 Meter erhebt sich der Lugauer über das Radmertal im Osten des Bergs. Der markante Doppelgipfel fällt auf der Westflanke deutlich sanfter ab. Hier fühlen sich besonders die vielen Skitourengänger wohl, die den Lugauer jedes Jahr besuchen. Dem tollen Panorama, das sich beim Aufstieg zum Gipfel bietet, verdankt der Berg auch seinen Namen. „Lug auer“ im lokalen Dialekt kann mit „Schau hinunter“ übersetzt werden.
Die Lüneburger Heide ist eine einzigartige Naturlandschaft im Norden Deutschlands, die durch jahrhundertelange Beweidung und Rodung entstanden ist. Ursprünglich war die Region von dichten Wäldern bedeckt, doch durch menschlichen Einfluss verwandelte sie sich in weite Heideflächen. Heute umfasst das Gebiet etwa 7400 Quadratkilometer und ist besonders für seine lila blühenden Heidepflanzen im Spätsommer bekannt.
Seinem pyramidenförmigen Gipfel hat der Machapuchare den Beinamen „Matterhorn Nepals“ zu verdanken. Der eigentliche Name bedeutet soviel wie „Fischschwanz“, an welchen der Berg von Westen betrachtet erinnert, wenn der zweite Gipfel zum Vorschein kommt. In Nepal gilt der Berg als heilig, da er der Sitz Amitabhas, dem Buddha des grenzenlosen Lichts, ist. Deshalb wurde 1964 durch den nepalesischen König ein Besteigungsverbot ausgesprochen. Bis heute gilt der Machapuchare daher als höchster unbestiegener Sechstausender.
In weniger als 20 Kilometern Entfernung vom Mount Everest erhebt sich mit dem Makalu der fünfthöchste Berg der Erde als eindrucksvolle Felspyramide mit vier Seiten. Zum Makalu-Massiv gehören außerdem die nördlich gelegenen Gipfel des Kangchungtse (auch Makalu II, 7678 m) und des Chomo Lonzo (7804 m). Vor Ort wird der Makalu auch als „Kumba karna“ (der Riese) bezeichnet. Über den Sattel zwischen Kangchungtse und Makalu erfolgte 1955 der erste Aufstieg auf den Gipfel von Norden her. Dieser Weg gilt heute als Normalroute. Bei der Suche nach dem legendären Yeti war die Gegend rund um den Makalu besonders im Fokus.
Der Malojapass ist ein beeindruckender Gebirgspass in den Schweizer Alpen, der auf einer Höhe von 1812 Metern liegt. Er verbindet das Engadin im Kanton Graubünden mit dem italienischen Veltlin und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft. Der Malojapass ist nicht nur eine wichtige Verkehrsverbindung, sondern auch ein beliebtes Ziel für Touristen, die die Schönheit der Alpenregion erkunden möchten.
Manaslu – der „Berg der Seele“ wird manchmal auch als „Kutang“ bezeichnet und ist der achthöchste Berg der Erde. Der Gipfel verfügt über drei steile Flanken, während er nach Osten hin flacher abfällt und zum 7992 Meter hohen Nebengipfel führt. Trotz der niedrigeren Höhe wurde der Ostgipfel erst 1986 erstmals bestiegen, etwa 30 Jahre nach dem Hauptgipfel. Wer sich den Aufstieg auf 8000 Meter Höhe und mehr nicht zutraut, kann sich am Manaslu Circuit probieren. Die Trekkingroute führt einmal rund um den Manaslu, wobei eine Höhe von etwas über 5100 Metern erreicht wird.
Mandø war früher regelmäßig überflutetes Watt, ist heute aber durch einen Deich geschützt. Die Insel ist über einen Damm mit dem Festland verbunden, der bei Ebbe passierbar ist.
Die Marmolata gilt als die Königin der Dolomiten, deren höchster Berg sie ist. Auf der Nordseite befindet sich mit dem Ghiacciaio della Marmolada der letzte größere Dolomitengletscher. Die Region rund um die Marmolatagruppe ist insbesondere bei Wanderern äußerst beliebt. So führt unter anderem der Traumpfad München–Venedig am Berg entlang.
(South) Maroon Peak und North Maroon Peak bilden zusammen die Maroon Bells („kastanienbraune Glocken“). Sie sind Teil der Elk Mountains und vermutlich die berühmtesten Berge Colorados. Viele vermuten, dass es sich um die am häufigst fotografierten Berge in ganz Nordamerika handeln könnte. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bergketten in den Rockies bestehen die Elk Mountains und die Maroon Bells vor allem aus Tonstein, der den Bergen ihre charakteristische kastanienbraune Färbung verleiht. Allerdings führt dies auch dazu, dass Steinschlag eine große Gefahr beim Klettern in diesen Bergen darstellt. Der White River Forest Service bezeichnete die Berge daher auch schon als „Deadly Bells“ auf seinen Warnschildern.
Wenn es einen perfekten Berg gibt, ist es das Matterhorn. Seine einsame Präsenz am Ende des Nikolaitals und seine beinahe perfekt tetraedrische Form machen diesen Berg zu einem Symbol für die Schönheit der Alpen und zu einer Projektionsfläche für die Herausforderungen des Alpinismus.
Mauna Kea - „der weiße Berg“ - ist der höchste Gipfel Hawaiis. Er kann auch als höchster Berg der Erde angesehen werden, wenn man die Höhe vom Bergsockel unter dem Meeresspiegel bis zum Gipfel misst, womit der Mauna Kea über 10000 Meter hoch wäre. Der ruhende Vulkan ist über eine Millionen Jahre alt. Auf dem leicht zugänglichen Gipfel wurde das Mauna Kea Observatorium errichtet.
Über 1000 einzelne Seen bilden die Mecklenburgische Seenplatte. Der Verbund der zahlreichen Gewässer macht die Region besonders für Fans von Wassersportarten attraktiv, doch auch zum Wandern und Radfahren bietet sich die Region an. Die zahlreichen Nationalparks, klaren Wassermassen und sternenreichen Nachthimmel versprechen unvergessliche Eindrücke.
Die Minarets sind eine Gruppe steiler Felsnadeln in der Ritter Range, innerhalb der Sierra Nevada. Sie erhielten ihren Namen 1868, da sie entfernt an die Minarette einer Moschee erinnern. 17 der Minarets haben einen inoffiziellen Namen erhalten. Die höchste Spitze wurde Clyde Minaret, zu Ehren des berühmten Bergsteigers Norman Clyde, benannt. Der Aufstieg zum Gipfel kann über verschiedene Routen mit unterschiedlicher Kletterschwierigkeit in Angriff genommen werden.
Der Mittagskogel (slow.: Kepa) ist einer der höchsten Berge der westlichen Karawanken. Die Felspyramide an der Grenze zwischen Kärnten und Slowenien gehört zum Hauptkamm der westlichen Karawanken. Der abgeflachte Gipfel verleiht dem Mittagskogel eine vulkanhafte Erscheinung. Den Namen Mittagskogel, Mittagsgipfel, Mittagsberg oder auch Zwölferberg gibt es häufig in den Alpen. Er benennt einen Berg, der im Süden einer größeren Ortschaft steht und wie ein Zeiger um zwölf Uhr auf die Sonne zeigt.
Zwischen Eiger und Jungfrau komplettiert der Mönch das eindrucksvolle Dreigestirn im Berner Oberland. Von der Bergstation der Jungfraubahn sind es knapp über 600 Höhenmeter Aufstieg bis zum Gipfel, der allerdings einige technische Herausforderungen beinhaltet. Erst 1996 wurde bei Nachmessungen festgestellt, dass der Berg neun Meter höher ist als bisher angenommen. Am Berg wurden früher auf Weiden Wallache, sogenannte „Münche“ gesömmert. Aus dem „Münchenberg“ wurde dann der Mönch.
Der Mont Aiguille ist ein markanter Berg der Nördlichen Dauphiné-Kalkalpen in der Region Isère. Ähnlich den berühmten Tafelbergen im Monument Valley in Utah ragt sein Gipfel steil aus seiner Umgebung empor. er ist ein Überbleibsel einer einstigen Hochebene, die um die Berge herum durch Erosion und das Schleifen einstiger Gletscher abgetragen wurde. Abgesetzt vom Hauptkamm des Massif du Vercors ist der Mont Aiguille trotz vergleichsweise geringer Höhe weithin sichtbar.
Der Mont Blanc ist der höchste Berg Frankreichs und der Alpen. Während er von Süden aus schroff erscheint, wirkt er von Norden rundlich und einladend. Mit einer Schartenhöhe von 4696 Metern zählt er zu den elf prominentesten Bergen weltweit. Im Ort Chamonix am Fuß des Bergmassives, der heute der Ausgangspunkt einiger sehr aufregender Freeride-Abfahrten ist, fanden 1924 die ersten Vorläufer der Olympischen Winterspiele statt.
Der Mont Fort ist ein Dreitausender in den Walliser Alpen, der sich im Süden von Nendaz erhebt. Umgeben ist der Berg von drei Gletschern. Der Glacier de Tortin im Westen ist Teil des größten Skigebiets der Schweiz, 4 Vallées. Der Mont Fort lässt sich bequem per Seilbahn von Nendaz oder Verbier aus erreichen. Oben angekommen bietet sich einem bei passendem Wetter eine spektakuläre Aussicht auf die Bergmassive von Monte Rosa und Mont Blanc.
Der Mont Pelvoux ist ein breiter, mächtiger Gebirgsstock im Osten des Écrins-Massivs in den französischen Westalpen. Der Aufstieg ist fordernd. Von der Schutzhütte Refuge du Pelvoux am Südhang führt die Normalroute über eine immer steiler werdende Eisrinne. Sobald das Plateau mit demGlacier du Pelvoux erreicht ist, können die verschiedenen Bergspitzen vergleichsweise einfach erstiegen werden.
Der Mont Ventoux ist der höchste Gipfel der südlichen Dauphiné Kalkalpen. In der ersten dokumentierten Besteigung eines Alpenbergs, unternommen von Francesco Petrarca und seinem Bruder, war der Gigant der Provence das Ziel. Dieser Aufstieg galt vielen fortan als die Begründung des Alpinismus. Im Radsport handelt es sich um einen „Der heiligen Berge der Tour de France“, auch wenn der Ventoux seit der ersten Überfahrt 1951 im Schnitt nur alle vier bis fünf Jahre auf dem Tourplan steht.
Der Mont Ventoux ist ein 1909 m hoher Bergmassiv in der französischen Provence. Dieser Berg wird auch „Gigant der Provence“ genannt und hat eine große Bedeutung für den Radsport. Obwohl der Berg deutlich weniger hoch ist als die bekanntesten Alpenpässe, ist er vom Schwierigkeitsgrad her vergleichbar. Dafür sorgen nicht nur die vielen Höhenmeter, sondern oft auch die Hitze der Provence und ein erbarmungsloser Gegenwind auf den letzten Kilometern.
Als höchster Berg der Seealpen liegt der Monte Argentera nur 50 km nördlich von Nizza in einem der größten Naturgebiete der Alpen. Er ist von einigen Bergketten eingerahmt und wirkt vergleichsweise unscheinbar. Der umliegende Naturpark bietet einige schöne Wanderrouten und ist die Heimat unzähliger Murmeltiere.
Der Monte Baldo bildet einen 30 Kilometer langen Bergrücken, der sich über dem Ostufer des Gardasees erhebt und auf der anderen Seite ins Etschtal in der Provinz Trient abfällt. Höchster Punkt des Bergrückens ist die Cima Valdritta. Der Berg ist sehr gut erschlossen und somit leicht zu besteigen. Der Gipfel des Monte Baldo ragte während der Eiszeiten über die Gletscher, dadurch wurde hier eine einzigartige Flora bewahrt, die es sonst nirgendwo mehr gibt.
Der Monte Civetta in der Provinz Belluno thront über demCordévole-Tal und dem Ort Alleghe. „Civetta“ heisst auf deutsch „Eule“ und geht auf die frühere Vorstellung zurück, einen solch gewaltigen Berg nur fliegend erobern zu können. Das liegt vor allem an der ebenso steilen wie gewaltigen Nordwestwand, mit über 1000 Meter Höhe und drei Kilometern Breite eine der grössten Felswände der Dolomiten.
Der Monte Disgrazia ist ein Chamäleon. Blickt man von Nordwesten oder Südosten auf den Berg, erscheint der Monte Disgrazia als scharfes, schroffes, unbezwingbares Horn. Von Nordosten wirkt die Bergspitze dagegen wie ein langgezogenes Plateau. Der Grund ist die mehrgipflige Gipfelmauer, die in fast perfekt nordwestlicher Richtung verläuft und so verschiedene Ansichten ermöglicht.
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