Der Hohe Ifen, oder Hochifen, ist der höchste Punkt des Ifenplateaus, das schräg bis zur Ifenmauer kurz vor dem Gipfel führt. Obwohl bei weitem nicht der höchste Berg der Allgäuer Alpen, bietet er dennoch eine weitreichende Aussicht auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Eindrucksvoll ist vor allem das Gottesackerplateau im Nordosten, eine fast mondartig anmutende Karstlandschaft, die heute unter Naturschutz steht und Heimat seltener Tiere und Gebirgspflanzen ist. Auf der Ostseite des Bergs, auf der Schneiderkürenalpe, wurde 1998 eine steinzeitliche Wohnstätte entdeckt und freigelegt.
Der Hohe Sonnblick ist der höchste Berg der Goldberggruppe in den Hohe Tauern. Der Name Goldberggruppe geht auf die Goldminen-Geschichte der Region zurück. Das vom 13. bis ins frühe 19. Jahrhundert geförderte Gold war eine der Grundlagen für den Reichtum des Erzstifts Salzburg. In jüngerer Vergangenheit litt der Sonnblick sehr unter dem Klimawandel, die Gletscher schmelzen und der Permafrost taut auf. 2003 wurde der Gipfel mit Spritzbeton und Gebirgsankern befestigt.
Hooge ist die zweitgrößte Hallig im Wattenmeer. Die Häuser stehen auf zehn bewohnten Warften, die sie vor Sturmfluten schützen. Ein niedriger Deich schützt vor noch häufigeren Überflutungen.
Humphreys Peak, ein erloschener Vulkan, ist der höchste Berg Arizonas und der San Francisco Mountains. Von allen höchsten Punkten der US-Bundesstaaten gilt der Aufstieg zum Humphreys Peak als der leichteste. Viele Wanderer beginnen den Aufstieg vom nahegelegenen Skigebiet Arizona Snowbowl aus, von wo aus eine etwa 8 Kilometer lange Route zum Gipfel führt. Die San Francisco Mountains haben herausragende spirituelle Bedeutung für eine Reihe von Stämmen der Ureinwohner, unter ihnen die Navajo und die Hopi.
Die Isle of Sheppey liegt im Mündungstrichter der Themse. Die flache Insel ist nur durch einen schmalen Priel vom Festland getrennt. Ihre Strände sind beliebte Ausflugsziele.
Mexikos dritthöchster Berg, Iztaccihuatl oder kurz Ixta, erhebt sich nördlich des Popocatépetl zwischen der Hauptstadt und Puebla. Der Name des Bergs kann mit „weisse Dame“ übersetzt werden, denn von Osten oder Westen aus gesehen erscheint das Profil des Bergrückens wie eine liegende Frau mit Kopf, Brust, Knien und Füssen. Die besten Wetterbedingungen für den Aufstieg auf den Berg herrschen im Frühjahr. Aufgrund der Höhe über 5000 Meter sollte dabei ausreichend Zeit für die Akklimatisierung eingeplant werden.
In unmittelbarer Nachbarschaft der Viertausender der Walliser Alpen wirkt das Jegihorn, oder Jägihorn, eher klein. Dennoch erfreut sich der Gipfel bei Kletterern großer Beliebtheit. Besonders bekannt ist die Hängebrücke, der Panorama-Klettersteig Jägihorn, der von Anfang Juni bis Anfang Oktober auf dem Weg zum Gipfel begangen werden kann. Von oben genießt man einen fantastischen Ausblick über die Nachbargipfel der Mischabelgruppe, die Berner Alpen und das Rhonetal.
Nur wenige Menschen haben bisher den Gipfel des Jirishanca, des „Kollibrischnabels aus Eis“ erreicht. Die steil aufragende Felspyramide in der Cordillera Huayhuash ist auch als das „Matterhorn der Anden“ bekannt. Im Juli 1957 gelang den Österreichern Toni Egger und Siegfried Jungmair die Erstbesteigung über die Nordostwand. Diese Route wurde 1969 zum zweiten und bisher letzten mal erfolgreich begangen. Im selben Jahr gelang auch der erste Aufstieg über die Westwand.
Die autofreie Insel ist an keiner Stelle breiter als 900 Meter. So ist es nie weit zum Meer, dessen Brandung man immer hören kann. Pferdefuhrwerke transportieren auf Juist Personen und Güter.
Der Julierpass ist ein bedeutender Gebirgspass in den Schweizer Alpen und erreicht eine Höhe von 2284 Metern. Er verbindet das Engadin im Kanton Graubünden mit dem Rest der Schweiz und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Mit seiner reichen Geschichte als alte Handelsroute und seiner modernen Bedeutung als wichtige Straßenverbindung zieht der Julierpass sowohl Reisende als auch Outdoor-Enthusiasten an.
Die Jungfrau ist der höchste Gipfel des Dreigestirns, das sie gemeinsam mit Eiger und Mönch bildet. Die Eröffnung der Zahnradbahn zum Jungfraujoch auf über 3400 Meter Höhe im Jahr 1912 machte den Berg zu einem der am leichtesten zugänglichen Viertausender der Alpen. Der Name ging womöglich von der am Nordhang gelegenen Wengernalp, die von den Nonnen des ehemaligen Frauenklosters Interlaken Jungfrauenberg genannt wurde, mit der Zeit auf die Jungfrau über.
Auf der Grenze zwischen China und Pakistan erhebt sich der K2, der zweithöchste Berg der Erde und der höchste Punkt im Karakorum. Der Name geht auf die Briten zurück, die im 19. Jahrhundert für die höchsten Gipfel des Gebirges die Bezeichnungen K1 bis K5 verwendeten. Der fast 800 Meter niedrigere Masherbrum, oder K1, erschien ihnen zunächst als der höhere Berg. Die Besteigung des K2 gilt als wesentlich schwieriger als die des Everest. Neben der größeren klettertechnischen Herausforderung ist der Berg in noch höherem Maße extremen Winden und Stürmen ausgesetzt, die den Aufstieg besonders erschweren oder komplett unmöglich machen. 1954 gelang die Erstbesteigung des K2. Bis 2015 wurden nur etwa 300 weitere erfolgreiche Aufstiegsversuche gezählt.
Der Kailash befindet sich im Süden Tibets an der Grenze zu Nepal und Indien, in einer Region, die lange Zeit als eine der unzugänglichsten der Welt galt. Seiner einzigartigen Diamantenform verdankt er den Namen „kostbares Schneejuwel“. Der Kailash gilt besonders im Buddhismus und Hinduismus als heiliger Berg. Die 108-malige Umrundung des Bergs führt dem buddhistischen Glauben zufolge zur Erleuchtung. Auf Grund der religiösen Bedeutung des Kailash wurde ein Aufstiegsverbot ausgesprochen und der Berg ist bis heute unbestiegen.
Südlich des Chiemsees erhebt sich die Kampenwand, die mit ihrer markanten Felsspitze, die an einen Hahnenkamm erinnert, noch aus großer Entfernung leicht zu erkennen ist. Nicht auf dem Haupt- sondern auf dem vier Meter niedrigeren Ostgipfel befindet sich das mit 12 Metern höchste Gipfelkreuz der Bayerischen Alpen. Die Kampenwandbahn bringt im Winter Skifahrer ins Skigebiet Kampenwand–Aschau am Nordosthang des Bergs. Der Aufstieg auf den etwa 200 Meter höher gelegenen Hauptgipfel ist per Wanderung mit nur wenigen Kletterpassagen möglich. Die Kampenwand bietet jedoch auch Routen für längere Kletter-, Mountainbike- und Skitouren.
Der Gipfel des Kangchenjunga oder Kangchendzönga ist der höchste Punkt Indiens, auf der Grenze zu Nepal. Der dritthöchste Berg der Erde ist zugleich der östlichst gelegene Achttausender. Bis in die 1850er Jahre wurde sogar vermutet, dass es sich um den höchsten Berg des Planeten handelt, bevor Messungen ergaben, dass Mount Everest und K2 höher sind. Der Name Kangchenjunga stammt aus dem Tibetischen und kann grob mit „fünf Schätze des hohen Schnees“ übersetzt werden. Dies könnte sich einer Interpretation nach auf die fünf höchsten Gipfel des Massivs beziehen, von denen vier über 8000 Meter hoch sind. Von Nepal aus führen drei Standardrouten auf den Hauptgipfel. Die nur dreimal erfolgreich begangene Route von Indien aus ist seit 2000 offiziell geschlossen. Die Erstbesteigung des Berges gelang 1955.
Auf Karmøy errichtete der erste norwegische König seinen Hof. Die zwischen Insel und Festland gelegene Meerenge ist ein wichtiger Schifffahrtsweg, den man früher Nordweg nannte. Nach ihm wurde Norwegen benannt.
Der Kazbek (auch Kasbek oder Qasbegi) ist ein Fünftausender im Zentrum des Kaukasus, auf der Grenze zwischen Georgien und Russland. Nach dem Elbrus handelt es sich um den zweithöchsten Vulkan der Gebirgskette, weswegen er zu den Volcanic Seven Second Summits gezählt wird. Der ikonische Vulkankegel spielt auch eine Rolle in der georgischen Mythologie. Der Legende nach wurde einst Amirani, eine georgische Version des Prometheus, an den Berg gekettet, da er das Feuer von den Göttern stahl und an die Menschen weitergab. Auf etwa 2100 Metern Höhe befindet sich am Berg die Kirche Gergetis Sameba, die einzige Kuppelkirche im georgischen Hochgebirge.
Der Kebnekaise ist Schwedens höchster Berg. Er liegt im äußersten Norden des Landes, etwa 150 Kilometer nördlich des Polarkreises. Der Berg hat zwei Hauptgipfel von denen der Südgipfel (Sydtoppen) lange als der höhere galt. Da dieser stark vergletschert war und durch das Abschmelzen des Eises in den letzten Jahren deutlich an Höhe eingebüßt hat, ist jedoch mittlerweile der weitgehend eisfreie Nordgipfel (Nordtoppen) die höchste Erhebung des Massivs.
Der Kilimanjaro, oder präziser Uhuru Peak am Krater des Kibo, ist der höchste Gipfel Afrikas. Das Kilimanjaro-Massiv besteht aus insgesamt drei Vulkanen, darunter auch Mawenzi, Afrikas dritthöchster Berg. Die schneebedeckte Gipfelregion des Kilimanjaro ist von weither sichtbar. Der erste belegte Aufstieg zum Kibo gelang 1889. Wenn man vom Sockel des Bergs bis zum Gipfel klettert, werden eine Reihe verschiedener Vegetationszonen durchquert. Tropischer Regenwald reicht bis in Höhen von 3000 Metern, gefolgt von Moosen und Wüste in höheren Regionen, und schließlich Schnee und Gletscher am Gipfel. Der Kilimanjaro National Park rund um den Berg wurde zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt.
Kings Peak ist der höchste Gipfel Utahs. Bevor man 1966 Satellitenmessungen vornahm, wurde der zweithöchste Berg des Staats, South Kings Peak, als der höhere der beiden Gipfel angesehen. Beide Berge sind nach Clarence King, einem Vermesser und dem ersten Direktor der Kartografiebehörde United States Geological Survey benannt.
Das Kitzsteinhorn gehört zur österreichischen Glocknergruppe in den Hohen Tauern. Seine Erstbesteigung erfolgte im Jahr 1828 durch Johann Entacher. Unterhalb des Gipfels befindet sich das erste Gletscherskigebiet Österreichs, das im Jahr 1965 eröffnet wurde. Hier gibt es auf 3029 Metern auch eine Aussichtsplattform, von der man eine hervorragende Aussicht auf die benachbarten Gipfel hat.
Ko Lanta ist vielleicht die schönste Insel Thailands. Die Doppelinsel im Südwesten des Landes ist gesäumt von türkisblauen Badebuchten. Während die Hauptinsel Lanta Yai über zahlreiche Hotels und Touristenattraktionen verfügt, wurde die nördliche Insel Lanta Noi größtenteils der Natur überlassen. Diese Balance zwischen Tourismus und Natur macht Ko Lanta einzigartig.
Die Königspitze (ital.: Gran Zebrù) befindet sich südlich vom Ortler und bildet mit diesem sowie mit dem Zebrù, eine markante Dreiergruppe. Sie ist zwar nur der zweithöchste Berg der Ortler Alpen, wird aber häufig als ihr Schönster bezeichnet. Der Alpinist Julius Meurer sprach im 19. Jahrhundert von der Königspitze als „formvollendetsten, vornehmsten Berg im ganzen Bereich der Ostalpen“.
Eingebettet zwischen den steilen Hängen von Watzmann und Hagengebirge liegt versteckt im Nationalpark Berchtesgaden der Königssee. Seine atemberaubende Naturkulisse ist geprägt von den fast senkrecht abfallenden Hängen der umliegenden Gebirge. Durch die einzigartige Architektur des Geländes ist eine Erkundung des kristallblauen Wassers nur mit dem Boot möglich, Fuß- oder Radwege um den See gibt es nicht.
Im finnischen Teil von Lappland, auf der Grenze zu Russland, liegt der Korvatunturi. Er hebt sich weniger durch seine Höhe als durch die recht spitze Form seiner Hauptgipfel von seiner Umgebung ab. Die Bekanntheit und Popularität des Bergs begründet sich jedoch vor allem auf eine noch heute beliebte finnische Geschichte aus den 1920ern, derzufolge am Korvatunturi Joulupukki, zu deutsch der Weihnachtsmann, wohnt.
Die Kräuterin ist eine markante Kuppe des Hochstadl und der höchste Punkt der Ybbstaler Alpen. Der Gipfel erhebt sich nördlich des Salzatals, der ihn von der Hochschwabgruppe trennt. Die Kräuterin ist schroff, felsig und hat mehrere Nebengipfel, zwischen denen sich weitläufige Almwiesen erstrecken.
Die imposanten Kreidefelsen sind das Wahrzeichen Rügens. Der faszinierende Farbkontrast von saftig grünem Wald, kreideweißen Kalkwänden und türkisblauem Meerwasser lockt schon seit Jahren zahlreiche Touristen auf die Insel und inspirierten schon den ein oder anderen bekannten Dichter und Maler. Der wohl berühmteste unter ihnen war der Romantiker Caspar David Friedrich, der das Farbenspiel in seinem Gemälde „Kreidefelsen auf Rügen“ verewigte.
Das Kreuzjoch ist der höchste Berg der Kitzbüheler Alpen und zugleich auch deren südwestlicher Eckpfeiler. Westlich des Berges beginnt das Zillertal, südöstlich das Gerlostal. Der Gipfel ist leicht zu besteigen. Sowohl von Gerlos, als auch von Zell am Ziller führen Seilbahnen den Berg hoch, jedoch nicht bis ganz auf den Gipfel.
Im Nationalpark Hohe Tauern befindet sich Österreichs höchster Wassersturz, die Krimmler Wasserfälle. Über 380 Meter stürzt sich die Krimmler Ache über drei Kaskaden in die Salzach, welche in den Inn mündet. Das Naturspektakel lässt sich am besten vom Krimmler Wasserweg aus bewundern, der die zahlreichen Besucher bis in den schillernden Sprühregen der tosenden Wassermassen führt.
Auf eine Höhe von fast 2500 Metern erhebt sich der Kriváň in der Hohen Tatra, dem höchsten Teil der Karpaten. Seinen Namen verdankt der Berg der gebogenen Gifpelform. Krivý bedeutet auf slowakisch krumm und so ist der Berg im deutschen auch als Krummhorn bekannt. Der Kriváň wird manchmal als „das Matterhorn der Slowakei“ bezeichnet und wurde mehrfach zum schönsten slowakischen Gipfel gekürt. Seit dem 19. Jahrhundert ist er zu einem der nationalen Symbole des Landes geworden.
La Meije, in den französischen Dauphiné-Alpen gelegen, ist nach dem Mont Blanc einer der bekanntesten Berge in Frankreich. Ihr höchster Gipfel, la Grand Pic, gilt unter Kletterern als einer der am schwierigsten zu besteigenden Alpengipfel und wurde erstmalig 1877 bezwungen. Der Name „La Meije“ leitet sich vom provenzalischen „Meidjour“, zu deutsch „Mittag“, ab.
La Saulire liegt im weltweit grössten Skigebiet „Les Trois Vallées“, auf der Grenze zwischen den Teilskigebieten „Courchevel“ und „Méribel/Mottaret“. Am Gipfel fahren im Winter täglich zehntausende Skifahrer vorbei, von denen die allermeisten die großen, präparierten Abfahrten ins Tal nehmen. Nur einige Wagemutige stürzen sich in die Couloirs, umgangssprachlich „Rinnen“, wilde, steile und schmale Abfahrten zwischen den Felsen.
Das Lagginhorn ist der zweite Viertausender der Weissmiesgruppe im Wallis, nahe der Grenze zu Italien. Es ist gleichzeitig der niedrigste Berg mit über 4000 Metern Höhe in den Schweizer Alpen. Der Berg gilt als nur unwesentlich schwieriger zu besteigen als der benachbarte, sieben Meter höhere Weissmies. Die populäre heutige Normalroute, die bereits bei der Erstbesteigung 1856 gewählt wurde, führt von Westen vom Talort Saas-Grund über die auf etwa 2700 Meter gelegene Weissmieshütte zum Gipfel.
Langeneß ist die größte Hallig im Wattenmeer. Die Menschen leben auf 18 Warften, die bei Sturmfluten zu kleinen Inseln werden. Güter gelangen mit einer Lorenbahn auf die Insel.
Die autofreie Insel ist bei Familien besonders beliebt. Die bunte Inselbahn transportiert die Gäste in den Ort. Das Wahrzeichen von Langeoog ist der auf einer Düne errichtete Wasserturm.
Westlich der Sellagruppe bilden die Bergspitzen der Langkofelgruppe einen nahezu perfekten Halbkreis. Die beiden dominierenden Gipfel sind der Langkofel im Nordosten als höchste Erhebung der Gruppe und der Plattkofel im Südwesten. Da sich hier im Winter viele Skigebiete befinden, ist das Areal rund um den Langkofel mit verschiedenen Liften und Seilbahnen erschlossen, darunter eine Stehgondelbahn, die vom Sellajoch zur Berghütte Utia Toni Demetz führt. Auch die berühmte Skirundtour Sella Ronda führt an der Langkofelgruppe vorbei.