Im Zentrum Kataloniens erhebt sich das etwa zehn Kilometer lange Montserratmassiv. Der rötliche Sandstein und die vielen Felsnadeln verleihen dem Gebirgszug seine einzigartige, eindrucksvolle Erscheinung. Höchste Erhebung ist der Sant Jeroni. Bekannt ist das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat, das im Osten des Massivs eng an den Fels geschmiegt errichtet wurde. Mehrere Seilbahnen und die Zahnradbahn Cremallera de Montserrat führen auf den Berg, der ein beliebtes Ziel zum Wandern, Klettern oder Radfahren ist.
Der spitze Gipfel des Mount Aspiring ragt in den Neuseeländischen Alpen auf der Südinsel, westlich des Lake Wanaka empor. Die Maori nennen den Berg Tititea, was „Glitzernder Gipfel“ bedeutet. Wegen seiner Form wird er auch als das „Matterhorn des Südens“ bezeichnet. Umgeben von Gletschern im gleichnamigen Nationalpark gehört der Mount Aspiring mittlerweile zum UNESCO Weltnaturerbe. Der Berg ist zudem ein beliebtes Ziel zum Klettern und für den Wintersport.
Mount Assiniboine in den kanadischen Rockies liegt auf der kontinentalen Wasserscheide und der Provinzgrenze zwischen Alberta und British Columbia. Aufgrund seiner charakteristischen, pyramidenartigen Form wird er häufig auch als das „Matterhorn der Rockies“ bezeichnet. Der Name des Bergs bezieht sich auf die Ureinwohner der Assiniboine, wurde jedoch vom Geologen George Mercer Dawson 1885 verliehen. Der Berg ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv sondern auch ein Anziehungspunkt für Kletterer. Als schwierigste Route gilt dabei der Aufstieg über die Ostflanke.
Mount Baker im Norden Washingtons ist ein Vulkan in der Kaskadenkette. Der Berg ist stark vergletschert und einer der schneereichsten Berge der Welt. George Vancouver benannte den Berg nach dem Navy-Offizier Joseph Baker. Durch seine Lage nahe der Küste ist Mount Baker von Victoria auf Vancouver Island, von Vancouver und von Seattle aus sichtbar. Auf seiner Ostseite befindet sich das Skigebiet Mount Baker Ski Area.
Mount Columbia ist der höchste Berg Albertas und der zweithöchste in den kanadischen Rockies. Er liegt auf der Grenze zwischen Alberta und British Columbia, wobei sich die Bergspitze in Alberta befindet. Das Columbia Icefield südlich des Gipfels, das aus acht größeren Gletschern besteht, liegt auf der kontinentalen Wasserscheide. Von hier fließen Flüsse in den Arktischen Ozean, die Hudson Bay und den Pazifik.
Mount Edgecumbe ist ein ruhender Vulkan und die höchste Erhebung auf Kruzof Island im Südosten Alaskas. In der Sprache der Ureinwohner der Gegend, Tlingit, wird der Berg L'ux genannt, was mit blitzend oder blinkend übersetzt werden kann. Internationale Bekanntheit erlangte Mount Edgecumbe aufgrund eines groß angelegten Aprilscherzes am 1.4.1974, bei dem die Bevölkerung der Gegend einen Ausbruch des Vulkans befürchtete, während Oliver Bickar in Wirklichkeit lediglich dutzende Autoreifen am Berg in Brand gesetzt hatte.
Mount Elbert ist der höchste Berg der Rocky Mountains und Colorados. Er ist außerdem der zweithöchste Gipfel in den kontinentalen Vereinigten Staaten, nach Mount Whitney. Trotzdem ist der Berg relativ unbekannt, im Vergleich zu anderen Gipfeln in den Rocky Mountains und unter den höchsten Punkten der US-Bundesstaaten. Benannt ist der Berg nach Samuel Hitt Elbert, der von 1873-1874 Gouverneur des Territory of Colorado war, zwei Jahre bevor das Gebiet 1876 zum 38. US-Bundesstaat wurde.
Mount Everest ist der höchste Berg der Erde über dem Meeresspiegel. Er ist im Tibetischen auch als Chomolungma und auf nepalesisch als Sagarmatha („Göttin des Himmels“) bekannt. Erst in den 1850er Jahren wurde bestätigt, dass der Everest die höchste Erhebung auf der Erde ist. Allerdings dauerte es bis 1953, bis die erste erfolgreiche Gipfelbesteigung durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay gelang. Ihr Aufstieg erfolgte über die Südroute von Nepal aus, die bis heute die populärste Aufstiegsroute geblieben ist. Die erste Besteigung über die zweite Standardroute, von Tibet über den Nordsattel, erfolgte 1960. Aufgrund des Sauerstoffmangels in der extremen Höhe, niedriger Temperaturen, schlechtem Wetter und extremer Winde bleibt die Besteigung des Everest bis heute äußerst gefährlich. Vor allem aufgrund der stark erhöhten Zahl kommerzieller Expeditionen erreichen mittlerweile dennoch häufig mehrere hundert Personen pro Jahr seinen Gipfel.
Mount Fairweather in den Saint Elias Mountains liegt größtenteils in Alaska. Der Gipfel befindet sich jedoch auf der Grenze zu Kanada, wodurch dies der höchste Punkt der Provinz British Columbia ist. Durch seine Lage, nur etwa 20 Kilometer von der Pazifikküste entfernt, hat Mount Fairweather eine sehr hohe Prominenz von fast 4000 Metern. Einer der Legende der Ureinwohner der Tlingit zufolge lagen Mount Fairweather, oder „Tsalxhaan“, und Mount Saint Elias einst direkt nebeneinander, trennten sich jedoch nach einem Streit. Die Berge zwischen den beiden werden daher heute von den Tlingit auch als die „Kinder Tsalxhaans“ bezeichnet.
Mount Fay ist der höchste Berg im Valley of the Ten Peaks, auf der Grenze zwischen Alberta und British Columbia. Er wurde 1902 nach Charles E. Fay benannt, einem der Pioniere des Bergsteigens in den kanadischen Rockies. Fay sollte eigentlich auch die Ehre zuteil werden, als erster den Gipfel „seines“ Bergs zu besteigen. Allerdings kamen ihm bei diesem Vorhaben Christian Kaufmann und Gertrude Benham, eine der wenigen Frauen unter den Alpinisten der Jahrhundertwende, zuvor und meisterten bereits am 19. Juli 1904 den ersten aufgezeichneten Aufstieg zum Gipfel des Mount Fay.
Mount Giluwe ist ein erodierter Schildvulkan, der zuletzt vor mehr als 200 000 Jahren ausgebrochen ist. Er befindet sich im Bismarckgebirge und ist der zweithöchste Berg Papua-Neugineas sowie der höchste Vulkan von Australien und Ozeanien, womit er zu den Seven Volcanic Summits gezählt wird. Neben dem Hauptgipfel erreicht auch der östliche Nebengipfel eine Höhe von 4 300 Metern. Der Aufstieg zum Gipfel kann über Trekkingrouten bewerkstelligt werden. Bei der Wahl der Ausrüstung sollte die Kälte am Berg in den höheren Lagen und in der Nacht berücksichtigt werden.
Mount Gould, im Glacier-Nationalpark in Monana, ist der höchste Berg der Garden Wall. Während er von Westen nicht besonders auffällig erscheint, ist der Blick auf den Berg aus dem Osten umso beeindruckender, wo dieser sich etwa 1200 m über Lake Grinnell und Lake Josephine erhebt. Entsprechend beginnt die leichtere Normalroute zum Gipfel im Westen. Diese wurde auch 1920, beim ersten aufgezeichneten Aufstieg begangen.
Mount Grinnell, im Glacier-Nationalpark, Montana, liegt etwa in der Mitte zwischen Mount Gould im Süden und Mount Wilbur im Norden. Er ist nach George Bird Grinnell benannt, einem der ersten weißen Entdecker in der Gegend. Grinnell war auch maßgeblich an der Etablierung des Galcier-Nationalparks 1910 beteiligt. Bekannter als der Hauptgipfel ist der Nebengipfel, Grinnell Point, der häufig vom Many Glacier Hotel am Swiftcurrent Lake aus fotografiert wird.
Mount Hood ist der höchste Berg in Oregon und der vierthöchste Gipfel der Kaskadenkette. Er liegt etwa 80 km östlich von Portland, nahe der Grenze zwischen den Staaten Oregon und Washington. Der Berg ist ein Stratovulkan, dessen letzter größerer Ausbruch 1781 und 1782 stattfand. Er gilt jedoch weiterhin als potenziell aktiver Vulkan. Die markante, schneebedeckte Spitze des Berges besteht aus Gletschern und Schneefeldern, was es schwierig macht, seine exakte Höhe zu bestimmen. Am Mount Hood befinden sich außerdem gleich fünf alpine Skigebiete.
Mit 5199 Metern ist Batian der höchste Gipfel des Mount Kenya. Zugleich ist er der höchste Punkt Kenias und der zweithöchste auf dem afrikanischen Kontinent nach dem Kibo im Kilimanjaro-Massiv. Die wenigen verbliebenen Gletscher in der Gipfelregion Mount Kenyas werden voraussichtlich im Verlauf des 21. Jahrhunderts verschwinden. Der markante Berg ist weithin sichtbar und hat eine große geschichtliche und kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Europäer entdeckten Mount Kenya im 19. Jahrhundert. 1899 erfolgte der erste belegte Aufstieg auf den Gipfel.
Der Mount Kosciuszko ist der höchste Berg auf dem australischen Festland. Er ist somit Teil einiger Seven Summits-Listen, wenn er als höchster Berg des australischen Kontinents angesehen wird. Der Aufstieg zum Gipfel kann mit einer einfachen Wanderung erreicht werden. Bis in die 1970er Jahre führte sogar eine Straße bis kurz unterhalb des Gipfels. Die erste dokumentierte Besteigung von Mount Kosciuszko fand im Jahr 1840 statt.
Mount Logan ist der höchste Berg Kanadas und der zweithöchste Gipfel Nordamerikas, wodurch er zu den „Seven Second Summits“ zählt. Er wurde erst 1890 entdeckt und ein Jahr später nach Sir William Edmond Logan, einem kanadischen Geologen, benannt. Der Aufstieg zum Mount Logan gilt im Allgemeinen als schwieriger, als der zum Denali. Die isolierte Lage, extreme Kälte sowie Stürme stellen dabei die größten Schwierigkeiten dar. Die erste erfolgreiche Besteigung gelang 1925.
Nördlich des Mount Ruapehu, dem höchsten Berg auf Neuseelands Nordinsel, erhebt sich der Vulkangegel des Mount Ngauruhoe. Bei diesem handelt es sich um den mit einem Alter von circa 2500 Jahren jüngsten und zugleich höchsten Kegel des Tongariro-Vulkan-Massivs. Der umgebende Tongariro National Park wurde 1887 zum ersten Nationalpark Neuseelands. In Peter Jacksons Verfilmung des Herrn der Ringe fungiert der Ngauruhoe als Mount Doom oder Schicksalsberg im Land Mordor, wodurch der Berg einem weltweiten Publikum präsentiert wurde.
Mount Rainier ist ein Vulkan und der höchste Berg der Kaskadenkette und des Staats Washington. George Vancouver benannte den Berg nach dem britischen Admiral Peter Rainier. Die Ureinwohner der Salish nannten den Berg „Tacoma“ oder „Tahoma“, wobei die Bedeutung des Worts unklar ist. „Mutter des Wassers“ ist eine von ihnen. Nachdem der Denali 2015 umbenannt wurde, gewann die Debatte darüber, ob auch Mount Rainier umbenannt werden sollte, an Intensität. Auf dem Mount Rainier befinden sich die größten zusammenhängenden Gletscher in den USA außerhalb Alaskas. Beim Aufstieg zum Gipfel ist die Überwindung von diesen eine der vielen Schwierigkeiten, mit denen man konfrontiert wird.
Mount Robson ist der höchste Berg der kanadischen Rocky Mountains und der zweithöchste Berg British Columbias, der vollständig in der Provinz liegt. Er ragt im Südwesten fast 3000 m steil über dem Kinney Lake bis zum Gipfel hinauf. Ob der Name des Bergs wie angenommen auf Colin Robertson, einem Fellhändler der North West und Hudson Bay Company zurückgeht, ist nicht abschließend geklärt. Die Ureinwohner der Secwepemc nennen den Berg „Yuh-hai-has-kun“ („Berg des gewundenen Wegs“). Mount Robson wurde erstmalig 1913 bestiegen. Den Gipfel zu erreichen ist äußerst schwierig und erfordert sehr gute Kletterkenntnisse. Nur etwa 10% der Aufstiegsversuche sind erfolgreich, auch wenn der Berg nicht außergewöhnlich hoch ist.
Auf der US-kanadischen Grenze gelegen ist der Mount Saint Elias der zweithöchste Berg, sowohl der USA als auch Kanadas. Zudem ist er der zweithöchste der Berg der Eliaskette. Als erster Europäer sichtete der Däne Vitus Bering den Berg, der die Region für Russland erkundete. Heute ist unklar, ob Bering selbst den Berg benannte, oder ob dies Kartografen nach ihm taten. Zum ersten Mal bestiegen wurde der Mount Saint Elias 1897. Der Aufstieg ist äußerst schwierig. Viele Versuche scheitern aufgrund von schlechtem Wetter und schlechter Sicht. 2007 gelang einer österreichischen Expedition im zweiten Anlauf die Abfahrt auf Skiern vom Gipfel bis zur Icy Bay am Golf von Alaska.
Mount Shasta im nördlichen Kalifornien ist der zweithöchste Berg der Kaskadenkette und der zweithöchste Vulkan der USA. Sein letzter Ausbruch erfolgte 1786. Die erste aufgezeichnete Besteigung des Bergs gelang 1854. Heute wird der Berg regelmäßig erklommen, wobei nur etwa ein Drittel der Aufstiegsversuche erfolgreich sind. Das Skigebiet Mt. Shasta Ski Park befindet sich etwa 10 Kilometer südlich des Gipfels.
Mount Sidley ist der höchste von fünf ruhenden Vulkanen im Gebirgszug der Executive Committee Range in der Antarktis. Als höchster Vulkan des gesamten Kontinents ist er zugleich der niedrigste der Volcanic Seven Summits. Entdeckt wurde der massive Schildvulkan bei einem Überflug im Jahr 1934. Bis zur Erstbesteigung 1990 sollten anschließend mehr als 50 Jahre vergehen. Aufgrund der selbst für antarktische Verhältnisse äußerst unzugänglichen Lage wird Mount Sidley nur selten bestiegen. Auch die Höhe ist noch nicht exakt bestimmt. So nennen einige Quellen eine Gipfelhöhe von 4181 Metern.
Mount St. Helens ist ein aktiver Stratovulkan in der Kaskadenkette, nahe der Westküste der USA. Der schwere Ausbruch des Vulkans am 18. Mai 1980 war das verheerendste vulkanische Ereignis der US-Geschichte und führte zum Tod von 57 Menschen. Die Nordflanke rutschte dabei ab und so verlor der Berg gut 400 Meter an Höhe. In den Sprachen der lokalen Ureinwohnern ist Mount St. Helens als Lawetlat'la (Cowlitz) beziehungsweise Loowit or Louwala-Clough (Klickitat) bekannt.
Mount Timpanogos im Norden Utahs ist der zweithöchste Gipfel der Wasatchkette in den Rocky Mountains. Der Name stammt von den Ute Ureinwohnern und kann mit „Fels und Wassermund“ oder „Fels und Schlucht“ übersetzt werden. Das eindrucksvolle Erscheinungsbild des massiven Bergs geht unter anderem auf den sehr langen Gipfelgrat von gut 10 Kilometern zurück, in dem viele Nebengipfel über 3300 Meter hoch liegen. Auch wenn der Aufstieg nicht vollkommen risikofrei ist, erfordert das Erreichen des Gipfels keine dezidierten Kletterkenntnisse, weswegen Mount Timpanogos einer der am häufigst bestiegenen Gipfel der Rocky Mountains ist.
Mount Vancouver gehört zur Eliaskette und liegt auf der US-kanadischen Grenze. Der Berg hat drei Gipfel. Der Nordgipfel ist der höchste und liegt im Yukon. Die internationale Grenze verläuft über den Südgipfel, der auch als „Good Neighbor Peak“ bekannt ist. Benannt ist der Berg nach dem Briten George Vancouver, der die Küste vor Alaska im späten 18. Jahrhundert erkundete. Der erste erfolgreiche Aufstieg erfolgte 1949. Aufgrund der Abgelegenheit des Bergs erfolgen Aufstiegsversuche heute eher selten.
Mount Vinson ist der höchste Berg der Antarktis. Der Berg liegt nahe der antarktischen Halbinsel in den Ellsworth Mountains, etwa 1200 Kilometer vom Südpol entfernt. Mount Vinson wurde erst 1958 entdeckt. Ein Jahr später stand fest, dass es sich um den höchsten Punkt des Kontinents handelt. 1966 gelangte die erste Expedition bis auf den Gipfel. Die äußerst isolierte Lage Mount Vinsons sowie das extreme Klima in der Antarktis sind die größten Herausforderungen bei der Besteigung des Bergs. Trotzdem zieht der Berg als einer der Seven Summits Bergsteiger aus aller Welt an, sodass bis heute bereits ca. 1000 Menschen den höchsten Punkt der Antarktis erreichen konnten.
Der Mount Whitney ist mit einer Höhe von 4421 Metern der höchste Berg der Sierra Nevada, Kaliforniens und der kontinentalen Vereinigten Staaten. Der Gipfel liegt nicht einmal 150 Kilometer vom tiefsten Punkt Nordamerikas im Death Valley entfernt (86 m unter dem Meeresspiegel). Der anspruchsvolle Badwater Ultramarathon führt die Teilnehmer über 135 Meilen (ca. 217 km) von Badwater im Death Valley bis zum Whitney Portal auf 2548 Metern. Von dort starten viele Bergsteiger ihren Aufstieg zum Gipfel des Mount Whitney.
Mount Wrightson im Süden Arizonas ist der höchste Gipfel der Santa Rita Mountains, südlich von Tucson. Der Berg wurde nach William Wrightson benannt, der 1865 im „Battle of Fort Buchanan“ von Apachen getötet wurde. Im Gegensatz zum wesentlich massiveren Mount Lemmon, nördlich von Tucson, besitzt Mount Wrightson eine charakteristische pyramidenförmige Spitze. Diese kann vergleichsweise einfach mit einer Wanderung über etwa 20 Kilometer erreicht werden. Dafür wird man mit dem wohl besten Ausblick der Gegend über das südliche Arizona und über die Grenze von Mexiko belohnt.
Die Mutspitze ist der Hausberg der Ortschaft Dorf Tirol und bildet das südöstliche Ende der Texelgruppe in den Ötztaler Alpen. Der Gipfel ist ein beliebtes Ziel für Tageswanderungen und bietet einen herrlichen Ausblick in die Täler nach Süden in Richtung Meran und nach Norden ins Spronser Tal und auf den Rest der Texelgruppe. Der Aufstieg startet mit der Hochmuther Seilbahn und von dort aus entweder von der östlichen Seite her über den Mutkopf oder von westlicher Seite über die Leiter Alm und die Taufenscharte. Die anspruchsvolle Route ist dank der in den Fels gehauenen Wanderwege gut zu schaffen.
Die Mythen gelten als Wahrzeichen von Schwyz und erheben sich im gleichnamigen Kanton im Osten von dessen Hauptort. Höchster Gipfel ist der Grosse Mythen im Süden. Nördlich davon befindet sich der Kleine Mythen und als Nebengipfel von diesem noch weiter im Norden der Haggenspitz. Während der Grosse Mythen mit einer Wanderung erreicht werden kann, führen nur Kletterrouten auf die beiden niedrigeren Gipfel.
Im Westhimalaya liegt der Nanga Parbat, der neunthöchste Berg der Erde und der westlichst gelegene Achttausender. Durch seine Lage erscheint der zweitprominenteste Himalayagipfel als eins der beeindruckendsten Bergmassive des Planeten. Die Südwand (Rupal Face) gilt mit über 4500 Metern als höchste Gebirgswand der Welt. Nur etwa 25 Kilometer vom Gipfel entfernt liegt das 7000 Meter niedriger gelegene Industal. Dies ist einer der dramatischsten Höhenunterschiede auf der Erde auf eine so kurze Distanz. Neben K2 und Annapurna gilt der Nanga Parbat als einer der am schwierigsten zu besteigenden Berge der Welt. Der erste Aufstieg zum Gipfel gelang dem Tiroler Hermann Buhl im Juli 1953. Die erste erfolgreiche Winterbesteigung folgte erst 2016.
Gora Narodnaya oder Narodnaja wurde als „Berg des Volks“ benannt. Die Narodnaya ist der höchste Gipfel des Ural auf der Grenze zwischen Europa und Asien sowie der höchste Berg im europäischen Teil Russlands außerhalb des Kaukasus. Obwohl der Berg weniger als 2000 Meter hoch ist, handelt es sich um einen topografisch ultraprominenten Gipfel mit einer Schartenhöhe über 1500 Meter. Dass es sich um den höchsten Punkt des Ural handelt, wurde erst 1927 bei der Entdeckung und Erstbesteigung des Bergs bestätigt.
Das Nebelhorn ist ein Gipfel der Daumengruppe in den Allgäuer Alpen, die sich östlich von Oberstdorf erhebt. Die Nebelhornbahn führt nahezu direkt auf den Gipfel des Bergs, was sie zur höchsten Seilbahn des Allgäus macht. Mit der Nebelhorn Trophy ist sogar ein internationaler Eiskunstlauf-Wettbewerb, der jährlich in Oberstdorf stattfindet, nach dem Berg benannt.
Die vor der Elbmündung im Watt gelegene Insel Neuwerk bildet zusammen mit den unbewohnten Nachbarinseln Scharhörn und Nigehörn den nördlichsten und westlichsten Stadtteil Hamburgs.
Der eindrucksvolle Niesen erhebt sich südlich des Thunersees. Durch seine Pyramidenform wirft der Berg in den Wintermonaten, wenn die Sonne niedrig steht, einen riesigen dreieckigen Schatten auf die Gemeinde Spiez am Fuß des Bergs. Seit 1910 ist der Gipfel mit der Niesenbahn, einer Standseilbahn erschlossen.