Available in German only. The gift package for all Alps fans, with the Book of the Alps, Berge der Alpen Buch, and the Mountains of the Alps and Alpine animals quartets.
Der Mont Ventoux ist der höchste Gipfel der südlichen Dauphiné Kalkalpen. In der ersten dokumentierten Besteigung eines Alpenbergs, unternommen von Francesco Petrarca und seinem Bruder, war der Gigant der Provence das Ziel. Dieser Aufstieg galt vielen fortan als die Begründung des Alpinismus. Im Radsport handelt es sich um einen „Der heiligen Berge der Tour de France“, auch wenn der Ventoux seit der ersten Überfahrt 1951 im Schnitt nur alle vier bis fünf Jahre auf dem Tourplan steht.
Der Kazbek (auch Kasbek oder Qasbegi) ist ein Fünftausender im Zentrum des Kaukasus, auf der Grenze zwischen Georgien und Russland. Nach dem Elbrus handelt es sich um den zweithöchsten Vulkan der Gebirgskette, weswegen er zu den Volcanic Seven Second Summits gezählt wird. Der ikonische Vulkankegel spielt auch eine Rolle in der georgischen Mythologie. Der Legende nach wurde einst Amirani, eine georgische Version des Prometheus, an den Berg gekettet, da er das Feuer von den Göttern stahl und an die Menschen weitergab. Auf etwa 2100 Metern Höhe befindet sich am Berg die Kirche Gergetis Sameba, die einzige Kuppelkirche im georgischen Hochgebirge.
Die Felsnadeln der Aiguilles d'Arves erheben sich in der Maurienne, im Osten von Grenoble. Die südliche Spitze, Aiguille Méridional, ist dabei die höchste Erhebung. Es folgen die nur ein Meter niedrigere Aiguille Centrale und etwas abgesetzt, weiter im Norden die auch als „Tête de Chat“, also Katzenkopf, bezeichnete Aiguille Septentrionale. Da es viele eher zum berühmten und populären Écrins-Massiv im Süden zieht, sind die Aiguelles d'Arves inzwischen eine Art Geheimtipp für alle, die eher einsame Berg- und Klettertouren suchen.
Manaslu – der „Berg der Seele“ wird manchmal auch als „Kutang“ bezeichnet und ist der achthöchste Berg der Erde. Der Gipfel verfügt über drei steile Flanken, während er nach Osten hin flacher abfällt und zum 7992 Meter hohen Nebengipfel führt. Trotz der niedrigeren Höhe wurde der Ostgipfel erst 1986 erstmals bestiegen, etwa 30 Jahre nach dem Hauptgipfel. Wer sich den Aufstieg auf 8000 Meter Höhe und mehr nicht zutraut, kann sich am Manaslu Circuit probieren. Die Trekkingroute führt einmal rund um den Manaslu, wobei eine Höhe von etwas über 5100 Metern erreicht wird.
Der Dhalaugiri ist der siebthöchste Berg der Erde und der höchste Gipfel, der nicht auf einer Staatsgrenze liegt. Der Fluss Kali Gandaki fließt zwischen Dhalaugiri und dem östlich gelegenen Annapurna-Massiv und bildet damit das vermutlich tiefste Flusstal der Welt. Als weithin sichtbarer Gipfel wurde der Dhaulagiri bereits 1808 als bis dahin höchster erfasster Berg weltweit vermessen. Erst 30 Jahre später übernahm der Kangchenjunga in Indien diesen Platz. Die Erstbesteigung des Dhalaugiri 1960 war die vorletzte eines Achttausenders.
Der Cho Oyu erhebt sich als sechsthöchster Berg der Erde im Westen des Mahalangur Himal, dem Teil des Himalaya, in dem auch der nur etwa 20 Kilometer entfernte Mount Everest liegt. Westlich des Cho Oyu befindet sich der 5716 Meter hoch gelegene Pass Nangpa La, der seit Jahrhunderten zu einer der wichtigsten Handelsrouten zwischen Tibet und Nepal zählt. 1954 gelang den Österreichern Herbert Tichy, Joseph Jöchler und dem Sherpa Pasang Dawa Lama der erste Aufstieg auf den Gipfel des Cho Oyu, wobei kein zusätzlicher Flaschensauerstoff verwendet wurde – eine unglaubliche alpinistische Leistung.
In weniger als 20 Kilometern Entfernung vom Mount Everest erhebt sich mit dem Makalu der fünfthöchste Berg der Erde als eindrucksvolle Felspyramide mit vier Seiten. Zum Makalu-Massiv gehören außerdem die nördlich gelegenen Gipfel des Kangchungtse (auch Makalu II, 7678 m) und des Chomo Lonzo (7804 m). Vor Ort wird der Makalu auch als „Kumba karna“ (der Riese) bezeichnet. Über den Sattel zwischen Kangchungtse und Makalu erfolgte 1955 der erste Aufstieg auf den Gipfel von Norden her. Dieser Weg gilt heute als Normalroute. Bei der Suche nach dem legendären Yeti war die Gegend rund um den Makalu besonders im Fokus.
Mount St. Helens ist ein aktiver Stratovulkan in der Kaskadenkette, nahe der Westküste der USA. Der schwere Ausbruch des Vulkans am 18. Mai 1980 war das verheerendste vulkanische Ereignis der US-Geschichte und führte zum Tod von 57 Menschen. Die Nordflanke rutschte dabei ab und so verlor der Berg gut 400 Meter an Höhe. In den Sprachen der lokalen Ureinwohnern ist Mount St. Helens als Lawetlat'la (Cowlitz) beziehungsweise Loowit or Louwala-Clough (Klickitat) bekannt.
Mount Giluwe ist ein erodierter Schildvulkan, der zuletzt vor mehr als 200 000 Jahren ausgebrochen ist. Er befindet sich im Bismarckgebirge und ist der zweithöchste Berg Papua-Neugineas sowie der höchste Vulkan von Australien und Ozeanien, womit er zu den Seven Volcanic Summits gezählt wird. Neben dem Hauptgipfel erreicht auch der östliche Nebengipfel eine Höhe von 4 300 Metern. Der Aufstieg zum Gipfel kann über Trekkingrouten bewerkstelligt werden. Bei der Wahl der Ausrüstung sollte die Kälte am Berg in den höheren Lagen und in der Nacht berücksichtigt werden.
Mount Sidley ist der höchste von fünf ruhenden Vulkanen im Gebirgszug der Executive Committee Range in der Antarktis. Als höchster Vulkan des gesamten Kontinents ist er zugleich der niedrigste der Volcanic Seven Summits. Entdeckt wurde der massive Schildvulkan bei einem Überflug im Jahr 1934. Bis zur Erstbesteigung 1990 sollten anschließend mehr als 50 Jahre vergehen. Aufgrund der selbst für antarktische Verhältnisse äußerst unzugänglichen Lage wird Mount Sidley nur selten bestiegen. Auch die Höhe ist noch nicht exakt bestimmt. So nennen einige Quellen eine Gipfelhöhe von 4181 Metern.
Zwischen Monte Rosa im Süden und der Mischabelgruppe im Norden erhebt sich das Rimpfischhorn als höchster Punkt der Allalingruppe. Sein Felsgrat steigt langsam von Norden bis zum höchsten Gipfel im Süden an. Entsprechend wirkt der Berg von Süden aus gesehen als steil aufragendes, steinernes Dreieck, während er von Westen und Osten seine Felszacken präsentiert. Das Rimpfischhorn eignet sich sowohl als Ziel für Hochtouren im Sommer wie auch für Skitouren im Winter.
Annapurna I ist der zehnthöchste Berg der Erde und die höchste Erhebung im nepalesischen Annapurna-Massiv, das sich über gut 55 Kilometer erstreckt und etliche Sechs- und Siebentausender enthält. Die Bezeichnung Annapurna geht auf die hinduistische Erntegöttin zurück, deren Name sich aus den Begriffen „anna“ (Nahrung) und „purna“ (gefüllt) zusammensetzt. Annapurna I wurde bereits 1950 als erster Achttausender bestiegen. Doch erst 1970 folgte die zweite erfolgreiche Besteigung über die etwa 3000 Meter hohe Südwand, die als eine der schwierigsten Kletterrouten überhaupt gilt.
Gasherbrum II ist der dritte und niedrigste Achttausender in der Gasherbrum-Gruppe. Der Berg mit seiner auffälligen Gipfelpyramide erhebt sich südöstlich von K2 und Broad Peak und damit im Zentrum der Gruppe. Im 19. Jahrhundert wurde Gasherbrum II von den Briten zunächst als K4 (Karakorum 4) bezeichnet. Als Nebengipfel wird meist der Gasherbrum III (7946 m) im Westen angesehen, der eine topografische Prominenz von unter 500 Metern aufweist. Bis zu dessen Erstbesteigung 1975 handelte es sich um einen der höchsten unbestiegenen Punkte der Erde.
Broad Peak ist der zweithöchste Achttausender der Gasherbrum-Gruppe. Südöstlich des K2 erheben sich Nord-, Mittel- und schließlich der Hauptgipfel. Der lange Gipfelgrat des gewaltigen Bergs erinnerte den britischen Namensgeber William Martin Conway an das Breithorn in der Schweiz, sodass er dessen Namen einfach ins Englische übertrug. Der polnischen Bergsteiger Maciej Berbeka wurde 1988 mit der Besteigung des Broad Peak-Vorgipfels (Rocky Peak) auf 8028 Metern zum ersten Menschen, der im Winter auf über 8000 Meter Höhe aufsteigen konnte.
Gasherbrum I ist der höchste Berg der gleichnamigen Gasherbrum-Gruppe und der elfthöchste Berg der Erde. Von den Briten zunächst als K5 (Karakorum 5) erfasst, setzte sich später der Name aus der lokalen Sprache Balti duch, der mit „schöner Berg“ übersetzt werden kann. Seine abseitige Lage verhalf ihm zudem zum Beinamen „Hidden Peak“. Nach der Erstbesteigung 1958 gelang Peter Habeler und Reinhold Messner 1975 am Gasherbrum I die erste Besteigung eines Achttausenders im reinen Alpinstil ohne zusätzlichen Flaschensauerstoff.
Der Shishapangma ist als niedrigster Achttausender der vierzehnthöchste Berg der Erde sowie der einzige Berg mit über 8000 Metern Höhe, der vollständig in China liegt. Von den Achttausendern wurde der Gipfel 1964 als letzter erstbestiegen, über die heutige Normalroute von Norden. Nördlich des Shishapangma erstreckt sich die tibetische Hochebene, was die Bedeutung des Namens erklärt, der mit „Berg, der die grasige Ebene überblickt“ übersetzt werden kann. Der indische Name Gosainthan, der zunächst gebräuchlicher war, bedeutet „Heiliger Ort“ oder „Ort der Heiligen“. Besonders eindrucksvoll wie fordernd ist die über 2000 Meter höhe Südwestwand des Bergs.
Der Titlis liegt im Zentrum der Urner Alpen und ist die höchste Erhebung einer etwa 20 Kilometer langen Bergkette. Während der Titlis mit seinem geschwungenen Gipfel nach Osten und Süden schroff abfällt und beeindruckende Bergwände bildet, erstreckt er sich im Norden sanft abfallend hin zur Gemeinde Engelberg. Durch die Erschließung per Seilbahn und Attraktionen wie den „Titlis Cliff Walk“ handelt es sich um einen sehr beliebten und stark besuchten Berg, ob im Sommer zum Wandern oder im Winter zum Skifahren.
Die Ennskraxn ist zwar nicht der höchste Berg des Kleinarltals in Salzburg, aber einer der markantesten Gipfel in der Gegend. Sie ist Teil der Radstädter Tauern, einer westlichen Untergruppe der Niederen Tauern. Von den Einheimischen wird der Berg auch einfach als „Krax“ bezeichnet. Im Osten des Gipfels entspringt die Enns, Österreichs längster Binnenfluss. Besonders farbenfroh sind die Ausflüge rund um den Berg in den frühen Sommermonaten, während der Blütezeit der Bewimperten Alpenrose, die auch als „Almrausch“ bekannt ist.
Die Signalkuppe, auf Italienisch auch Punta Gnifetti genannt, ist ein Gipfel in den Penninischen Alpen an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Sie ist ein Untergipfel des Monte Rosa. Der Berg ist nach „dem Signal“ benannt, einem markanten Gendarmen auf dem Ostgrat, der Cresta Signal genannt wird. Die Erstbesteigung wurde von Giovanni Gnifetti, einem Pfarrer aus Alagna Valsesia, durchgeführt. Das höchste Gebäude Europas, die Capanna Margherita, liegt auf dem Gipfel des Berges. Die Arbeiten begannen 1890 mit Unterstützung der italienischen Krone, und Königin Margherita eröffnete sie 1893.
Das Breithorn ist ein Gebirgszug der Penninischen Alpen mit dem gleichnamigen höchsten Gipfel, der an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien liegt. Er befindet sich auf der Hauptkette der Alpen, etwa auf halber Strecke zwischen Matterhorn und Monte Rosa und östlich des Theodulpasses. Der größte Teil des Massivs ist vergletschert und umfasst mehrere Nebengipfel, die alle östlich des Hauptgipfels liegen: das Zentrale Breithorn, der westliche Breithornzwilling, der Gendarm und die Roccia Nera.
Südlich des Tegernsees erhebt sich der Hirschberg mit seinem Hauptgipfel im Westen und dem etwa 15 Meter niedrigeren Vorgipfel im Osten. Trotz der vergleichsweise geringen Höhe ist der Berg von Norden her weithin sichtbar und grüßt die Bewohner der Region im bayerischen Voralpenland. Der Gipfel ist über verschiedene Wanderpfade erreichbar und bietet eine hervorragende Aussicht, die bei gutem Wetter vom Rossstein über die Zugspitze bis zum Großglockner reicht.
Der Hochwanner auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol ist Deutschlands höchste Erhebung außerhalb des Zugspitzmassivs. Mehr als 1400 Meter fällt die eindrucksvolle Nordwand Richtung Reintal ab. Die Erstbesteigung erfolgte 1870 über die heutige Normalroute von Süden aus Tirol. In den Sommermonaten hat man während des Aufstiegs gute Chancen, auf hier ansässige Murmeltiere zu treffen. Oben angekommen bietet sich schließlich eine tolle Aussicht auf die Nachbarberge wie die Alspitze im Norden oder die Mieminger Kette im Süden.
Zwischen Splügenpass und Chur erhebt sich der Piz Beverin in den östlichen Adula Alpen. Der relativ freistehende Gipfel bietet eine hervorragende Aussicht. Ausser Wanderwegen führen unterschiedlich schwierige Kletterrouten auf den Piz Beverin. Zudem ist der Berg beliebtes Ziel für Skitouren. Rund um den Berg befindet sich der Naturpark Beverin. Neben dem Graubündner Wappentier, dem Steinbock, lebt hier auch ein Wolfsrudel.
Die Parseierspitze ist der einzige Dreitausender der Nördlichen Kalkalpen und der höchste Berg der Lechtaler Alpen. Sie ragt als zackiger Felsturm über dem Inntal empor. Der Name des Bergs und des Parseiertals geht wohl auf das romanische Wort „presür“ zurück, mit dem das Gatter einer Alm bezeichnet wurde.
Der Monte Disgrazia ist ein Chamäleon. Blickt man von Nordwesten oder Südosten auf den Berg, erscheint der Monte Disgrazia als scharfes, schroffes, unbezwingbares Horn. Von Nordosten wirkt die Bergspitze dagegen wie ein langgezogenes Plateau. Der Grund ist die mehrgipflige Gipfelmauer, die in fast perfekt nordwestlicher Richtung verläuft und so verschiedene Ansichten ermöglicht.
Der Monte Civetta in der Provinz Belluno thront über demCordévole-Tal und dem Ort Alleghe. „Civetta“ heisst auf deutsch „Eule“ und geht auf die frühere Vorstellung zurück, einen solch gewaltigen Berg nur fliegend erobern zu können. Das liegt vor allem an der ebenso steilen wie gewaltigen Nordwestwand, mit über 1000 Meter Höhe und drei Kilometern Breite eine der grössten Felswände der Dolomiten.
Der Linke und Rechte Fernerkogel sind zwei Bergspitzen im Nordosten der Wildspitze. Zwischen den beiden Gipfeln befindet sich der Mittelbergferner. Der Linke Fernerkogel ist im Sommer wie im Winter ein beliebtes Tourenziel. Die Normalroute führt dabei aus dem Norden von der Braunschweiger Hütte zum Gipfel. Das Gebiet wird auch für Schulungen im Gletscherbergsteigen genutzt.
Die Kräuterin ist eine markante Kuppe des Hochstadl und der höchste Punkt der Ybbstaler Alpen. Der Gipfel erhebt sich nördlich des Salzatals, der ihn von der Hochschwabgruppe trennt. Die Kräuterin ist schroff, felsig und hat mehrere Nebengipfel, zwischen denen sich weitläufige Almwiesen erstrecken.
Der Pizzo di Gino ist der höchste Gipfel der Luganer Voralpen in der Lombardei und gilt als Grenzberg zwischen den Vor- und Hochalpen. Der Berggipfel gleicht einer ebenmäßigen, dreiseitigen Pyramide aus Gestein. An den Berghängen entspringt der Wildbach Cuccio. Im Nordwesten des Pizzo di Gino liegt der Bergtal Valle Albano.
Der Piz Val Gronda liegt in der Samnaungruppe, direkt an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Auf Schweizer Gebiet im Fimbatal, südwestlich des Gipfels, befindet sich die Heidelberger Hütte, Ausgangspunkt für Skitouren und der wichtigste Stützpunkt zur Erwanderung des Bergs. Von hier ist der Gipfel in etwa zwei Stunden problemlos erreichbar.
Der Name Badile bedeutet im Italienischen „Schaufel“, weil die berüchtigte Nordostwand des Berges tatsächlich einem Schaufelblatt ähnelt. Zusammen mit seinen Nachbargipfeln gehört der Piz Badile zu den berühmtesten Kletterbergen der Alpen. Seine Nordwand gilt als äußerst anspruchsvoll.