Die Ennskraxn ist zwar nicht der höchste Berg des Kleinarltals in Salzburg, aber einer der markantesten Gipfel in der Gegend. Sie ist Teil der Radstädter Tauern, einer westlichen Untergruppe der Niederen Tauern. Von den Einheimischen wird der Berg auch einfach als „Krax“ bezeichnet. Im Osten des Gipfels entspringt die Enns, Österreichs längster Binnenfluss. Besonders farbenfroh sind die Ausflüge rund um den Berg in den frühen Sommermonaten, während der Blütezeit der Bewimperten Alpenrose, die auch als „Almrausch“ bekannt ist.
Der Hochwanner auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol ist Deutschlands höchste Erhebung außerhalb des Zugspitzmassivs. Mehr als 1400 Meter fällt die eindrucksvolle Nordwand Richtung Reintal ab. Die Erstbesteigung erfolgte 1870 über die heutige Normalroute von Süden aus Tirol. In den Sommermonaten hat man während des Aufstiegs gute Chancen, auf hier ansässige Murmeltiere zu treffen. Oben angekommen bietet sich schließlich eine tolle Aussicht auf die Nachbarberge wie die Alspitze im Norden oder die Mieminger Kette im Süden.
Die Parseierspitze ist der einzige Dreitausender der Nördlichen Kalkalpen und der höchste Berg der Lechtaler Alpen. Sie ragt als zackiger Felsturm über dem Inntal empor. Der Name des Bergs und des Parseiertals geht wohl auf das romanische Wort „presür“ zurück, mit dem das Gatter einer Alm bezeichnet wurde.
Der Linke und Rechte Fernerkogel sind zwei Bergspitzen im Nordosten der Wildspitze. Zwischen den beiden Gipfeln befindet sich der Mittelbergferner. Der Linke Fernerkogel ist im Sommer wie im Winter ein beliebtes Tourenziel. Die Normalroute führt dabei aus dem Norden von der Braunschweiger Hütte zum Gipfel. Das Gebiet wird auch für Schulungen im Gletscherbergsteigen genutzt.
Die Kräuterin ist eine markante Kuppe des Hochstadl und der höchste Punkt der Ybbstaler Alpen. Der Gipfel erhebt sich nördlich des Salzatals, der ihn von der Hochschwabgruppe trennt. Die Kräuterin ist schroff, felsig und hat mehrere Nebengipfel, zwischen denen sich weitläufige Almwiesen erstrecken.
Der Piz Val Gronda liegt in der Samnaungruppe, direkt an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Auf Schweizer Gebiet im Fimbatal, südwestlich des Gipfels, befindet sich die Heidelberger Hütte, Ausgangspunkt für Skitouren und der wichtigste Stützpunkt zur Erwanderung des Bergs. Von hier ist der Gipfel in etwa zwei Stunden problemlos erreichbar.
Der Hochiss ist der höchste Gipfel der Brandenberger Alpen und liegt auf dem Hauptkamm der kleinen Rofangruppe, einer Untergruppe der Brandenberger Alpen in Tirol, welche östlich des Achensees liegt. Der Name Hochiss leitet sich vom Dialektnamen „Iss(e)“ ab, was Weideplatz oder eine Hochweide bedeutet.
Der Zirbitzkogel ist der höchste Berg der Seetaler Alpen und touristisch sehr gut erschlossen. Es gibt viele Hütten sowie Unterkünfte. Von allen Himmelsrichtungen aus führen, vorbei an mehreren kleinen Seen, die Wanderwege hinauf, die die Anstiege deutlich verkürzen. Zugleich ist der Zirbitzkogel auch für seine artenreiche Fauna und Flora bekannt: An seinen Hängen wachsen Zirben und in den höheren Lagen gedeihen Speik und Alpenrosen. Zudem gibt es rund um den Berg sehr seltene Schmetterlingsarten und Brutgebiete der Mornellregenpfeifer.
Der Mittagskogel (slow.: Kepa) ist einer der höchsten Berge der westlichen Karawanken. Die Felspyramide an der Grenze zwischen Kärnten und Slowenien gehört zum Hauptkamm der westlichen Karawanken. Der abgeflachte Gipfel verleiht dem Mittagskogel eine vulkanhafte Erscheinung. Den Namen Mittagskogel, Mittagsgipfel, Mittagsberg oder auch Zwölferberg gibt es häufig in den Alpen. Er benennt einen Berg, der im Süden einer größeren Ortschaft steht und wie ein Zeiger um zwölf Uhr auf die Sonne zeigt.
Das Kreuzjoch ist der höchste Berg der Kitzbüheler Alpen und zugleich auch deren südwestlicher Eckpfeiler. Westlich des Berges beginnt das Zillertal, südöstlich das Gerlostal. Der Gipfel ist leicht zu besteigen. Sowohl von Gerlos, als auch von Zell am Ziller führen Seilbahnen den Berg hoch, jedoch nicht bis ganz auf den Gipfel.
Die Weißseespitze ist ein Berg im Weißkamm der Ötztaler Alpen an der Grenze von Tirol zu Südtirol. Sie liegt im Osten des Reschensees am Ende des Langtauferer Tals (italienisch: Vallelunga). Über den Gipfel verläuft die Grenze zwischen Österreich und Italien. Auf italienisch ist der Berg als „Cima del Lago Bianco“ bekannt – eine wörtliche Übersetzung des deutschen Namens.
Die Weißkugel ist der dritthöchste Berg in Österreich. Ihre Lage direkt am Alpenhauptkamm macht sie ausserdem zum höchsten Gipfel auf der österreichisch-italienischen Grenze. Auf der Weißkugel treffen vier Gipfelgrate aufeinander, zwischen denen sich Gletscher befinden. Einer von ihnen, der Hintereisferner, wird seit mehr als 100 Jahren wissenschaftlich untersucht – eine der längsten bestehenden Zeitreihen in der Gletscherforschung.
Das Stuhleck ist der höchste Gipfel der Fischbacher Alpen und sehr gut erschlossen. Das führte bereits im späten 19. Jahrhundert zu einem ausgeprägten Tourismus zu jeder Jahreszeit. Im Februar 1892 stiegen die Pioniere Toni Schruf, Max Kleinoscheg und Walther Wenderich von Mürzzuschlag aus mit Ski auf den Gipfel – es war eine der ersten Skibesteigungen eines Alpenbergs.
Die Reisalpe ist der höchste Berg der Gutensteiner Alpen. Felsen gibt es hier lediglich an der Südwest und Nordseite, ansonsten ist der Berg fast vollständig von Wald, Wiesen und Almen mit Viehhaltung bedeckt. Die brüchige Hirschenmauer im Südwesten fällt vom Almgelände ab und bildet eine grosse Schutthalde. Hier besteht Absturz-, und Steinschlaggefahr. Vermutlich ist die Hirschmauer Namensgeber des Berges: Das brüchige Gestein „rieselt“ von der Alpe ins Tal.
Der Große Rettenstein ist der markanteste Gipfel der Kitzbüheler Alpen. Seine felsige Gipfelpyramide ist eine imposante Erscheinung. Sie ragt aus den umliegenden Grasbergen etwa 400 Meter markant hervor und wird auch als „Kitzbüheler Matterhorn“ bezeichnet, obwohl der Berg gerade einmal halb so hoch ist und nur von Norden aus eine gewisse Ähnlichkeit mit dem berühmten Schweizer Namensgeber hat.
Der Hohe Sonnblick ist der höchste Berg der Goldberggruppe in den Hohe Tauern. Der Name Goldberggruppe geht auf die Goldminen-Geschichte der Region zurück. Das vom 13. bis ins frühe 19. Jahrhundert geförderte Gold war eine der Grundlagen für den Reichtum des Erzstifts Salzburg. In jüngerer Vergangenheit litt der Sonnblick sehr unter dem Klimawandel, die Gletscher schmelzen und der Permafrost taut auf. 2003 wurde der Gipfel mit Spritzbeton und Gebirgsankern befestigt.
Die Hohe Warte (ital. Monte Coglians) liegt auf der Grenze zwischen Kärnten und Friaul-Julisch Venetien in Italien. Sie ist die höchste Erhebung der Karnischen Alpen und bildet mit ihren Nachbargipfeln Kellerspitzen, Kellerwarte, Seewarte und Kollinkofel ein eindrucksvolles Massiv. Am besten kommt man auf den Gipfel von der italienischen Seite über das Rifugio Marinelli.
Die Hohe Veitsch, der höchste Gipfel der Mürzsteger Alpen in der Steiermark, liegt östlich des Mürztals und westlich des Aflenzerseebergs und der Rax. Es handelt sich um ein ganzes Massiv, das sich mit seinem langgestreckten Plateau von West nach Ost zieht. Eine Bergbahn gibt es hier nicht, doch der Weg auf den Gipfel ist – etwas Ausdauer vorausgesetzt – recht einfach.
Hochtor ist der höchste Berg der Ennstaler Alpen in Steiermark. Vom Ufer der Enns am Rande des Nationalpark Gesäuse ragt das Hochtor fast wie ein Dolomitengipfel auf. Gute Kletterfähigkeiten sollten all jene haben, die durch die 900 Meter hohe Nordwestwand zum Gipfel wollen. Auch die Normalroute vom Johnsbachtal im Süden ist nicht ganz einfach und erfordert Schwindelfreiheit und Klettergeschick.
Der Hochschwab ist der höchste Berg der Hochschwabgruppe in der Steiermark, östlich des Gesäuse Nationalparks. Die Hochschwabgruppe ist ein überwiegend vegetationsloses und verkarstetes Plateaugebirge. Das Plateau fällt nach Süden hin mit einer steilen, etwa 300 Meter hohen und zwei Kilometer breiten Wand ab. Typisch für ein Karstgebirge sind auch die Höhlen, die sich durch das Massiv ziehen.
Der Hochgolling ist der höchste Berg der Schladminger Tauern und der gesamten Niederen Tauern. Die wuchtige Felspyramide mit den markanten und steil abfallenden Graten erhebt sich über dem Untertal und dem Lesachtal und zieht sich somit vom Bundesland Salzburg im Westen hinüber in die Steiermark im Osten. Blickfang des allseits steil abfallenden und durch dunkles Gestein geprägten Berges ist seine rund 1 000 Meter hohe Nordwand.
Der Hochfeiler (ital. Gran Pilastro) ist der höchste Berg der Zillertaler Alpen und liegt an der Grenze zwischen Österreich und Italien. Er hat zwei sehr unterschiedliche Seiten. Vom Schlegeisspeicher fällt der Blick auf eine eisige und abweisende Nordwand. Wer sich dagegen aus dem Pfitschertal von Südwesten nähert, sieht auf die Flanken des Hochfeilers, die sich hier vergleichsweise sanft in Richtung Tal ziehen.
Die Hochalmspitze ist die höchste Erhebung der Ankogelgruppe. Während der Großglockner oft als König der Tauern bezeichnet wird, gilt die Hochalmspitze, auch aufgrund ihres weiblichen Artikels, als Tauernfürstin. Das passt zu ihrem weissen Gletscherkleid, das sie unterhalb ihrer langen Grate umgibt.
Der Große Priel ist die höchste Erhebung des Toten Gebirges. Der Gipfel befindet sich im nordöstlichen, oberösterreichischen Teil der Gebirgsgruppe. Durch die Randlage ist der Berg aus dem Alpenvorland in seinem Norden und Osten weithin sichtbar, so etwa aus der ungefähr 60 Kilometer entfernten Landeshauptstadt Linz. 1870 wurde ein etwa acht Meter hohes Gipfelkreuz auf dem Großen Priel errichtet. 2009, ein Jahr nachdem ein schweres Gewitter das Kreuz stark beschädigte, wurde eine Nachbildung auf dem Berg aufgestellt.
Das Gößeck ist der nördlichste und höchste Gipfel des Reitingstocks in der Steiermark. Zugleich ist es die höchste Erhebung der Eisenerzer Alpen, dem südlichen Teil der Ennstaler Alpen. Im Frühling machen die bewachsenen Hänge des Reiting den Gebirgsstock zu einem der schönsten Blumenberge der Steiermark. Mehr als 70 Orchideenarten wachsen rund um den Berg. Auch die Tierwelt ist vielfältig. So leben hier neben Rotwild auch Gämsen und Steinböcke.
Gamsfeld is the highest mountain and the only two-thousander in the Salzkammergut Mountains. The slopes of Gamsfeld below the dome-shaped summit drop steeply in all directions, making ascents somewhat demanding. The efforts are rewarded with a breathtaking view of the noticeable higher mountains of the Dachstein massif in the south and the lakes of the Salzkammergut in the north. Gamsfeld is also known for the lush Alpine flora on its slopes. Alpine roses can form dense carpets of flowers during their bloom.
Eisenhut, “the Iron Hat”, is the highest peak of the Gurktal Alps and the Nock Mountains. It is located in Styria close to the border with Carinthia in the south. As the name suggests, iron ore used to be mined around the Eisenhut. Mining in the region has been documented since the 13th century. Today, tourism is an important economic factor, especially with the ski resort Turracherhöhe, south-west of the Eisenhut.
The Schesaplana is rising close to the southern tripoint between Switzerland, Austria, and Liechtenstein. Situated in the center of the Alps and being the high point of the Rätikon the summit offers a view over hundreds of Alpine mountains up to the Pennine Alps, Ötztal Alps, the Zugspitze massif, and beyond. On the way to the mountain top different mountain huts can be passed, such as the Mannheimer Hütte in the north behind the Brandner Glacier, the Douglashütte at the Lünersee in the east, or the Schesaplanahütte in the south.
Das Birnhorn ist die höchste Erhebung der Leoganger Steinberge und zählt zu den 30 prominentesten Alpengipfeln. Fast 2 000 Meter erhebt sich das Birnhorn über dem Tal der Leoganger Ache in seinem Süden. Die etwa 1 400 Meter hohe Südostwand des Berges ist eine der höchsten Felswände der Ostalpen, die sogar mit der berühmten, nahegelegenen Ostwand des Watzmann verglichen wird.
Südöstlich von Bad Reichenhall befindet sich der Untersberg, das nördlichste Gebirgsmassiv der Berchtesgadener Alpen. Die deutsch-österreichische Grenze verläuft über das ausgedehnte Gipfelplateau. Mit 1972 Metern ist der Berchtesgadener Hochthron dessen höchster Gipfel. Das gesamte Gebirgsmassiv ist von Karsthöhlen durchzogen. So befindet sich hier Deutschlands tiefste und längste bekannte Höhle sowie die einzige erschlossene Eishöhle. An den Nordhängen des Massivs wird seit der Römerzeit der bekannte Untersberger Marmor abgebaut.
South-east of Klagenfurt, close to the Slovenian border, the Obir massif rises in the Karawanks. Its highest elevation is the Hochobir. Because of the ore deposits around the Obir, mining was probably carried out here from the 12th century until the end of the 19th. In the process the Obir dripstone caves were discovered – today a protected monument – which were partly damaged by the mining work. Until 1947 the summit of the Obir was also home to one of the first weather stations in the Alps.
Südlich der deutsch-österreichischen Grenze ragt der Guffert mit seinem felsigen Doppelgipfel empor. Der freistehende Berg ist vom Tegernsee aus prominent sichtbar. Mit abwechslungsreichen Steigen und leichten Kletterstellen ist er ein beliebtes Ziel für Tagestouren. Vom Gipfelplateau aus erwartet einen ein weitreichender Blick über die Bayerischen Voralpen, das Wettersteingebirge, das Karwendel sowie die Hohen Tauern.