Viele Wörter, die uns selbstverständlich erscheinen, sind irgendwann eingewandert. Schon die Vorläufer des Deutschen wurden durch Kontakte mit anderen Völkern und Kulturen geprägt – durch das Latein der Römer, das Keltische, später das Französische der Höfe und das Italienische der Hansekaufleute. Dieser Zeitstrahl zeigt Epoche für Epoche, welche Sprachen den deutschen Wortschatz geformt haben und welche Wörter woher stammen.
Vom ersten Snoozen bis zum Sleepmode: Dieser Tag ist frei erfunden – seine Sprache nicht. Über 140 englische Wörter begleiten ihn, im Büro genauso wie im Bad. Manche stehen längst als Stichwort im Duden, andere hört man nur in bestimmten Kreisen, und einige wird in zehn Jahren niemand mehr sagen. Denn was bleibt, entscheidet keine Behörde, sondern der Gebrauch.
Ein Buchstabe ist mehr als ein Zeichen auf Papier: Man kann ihn sprechen, zeigen, ertasten und buchstabieren. Dieses Plakat versammelt all das auf einen Blick – mit einer illustrierten Alliteration für jeden Buchstaben, dem passenden Handzeichen aus dem deutschen Fingeralphabet, der Brailleschrift und den Buchstabiertafeln aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem internationalen Funkverkehr.