Zwischen Monte Rosa im Süden und der Mischabelgruppe im Norden erhebt sich das Rimpfischhorn als höchster Punkt der Allalingruppe. Sein Felsgrat steigt langsam von Norden bis zum höchsten Gipfel im Süden an. Entsprechend wirkt der Berg von Süden aus gesehen als steil aufragendes, steinernes Dreieck, während er von Westen und Osten seine Felszacken präsentiert. Das Rimpfischhorn eignet sich sowohl als Ziel für Hochtouren im Sommer wie auch für Skitouren im Winter.
Der Titlis liegt im Zentrum der Urner Alpen und ist die höchste Erhebung einer etwa 20 Kilometer langen Bergkette. Während der Titlis mit seinem geschwungenen Gipfel nach Osten und Süden schroff abfällt und beeindruckende Bergwände bildet, erstreckt er sich im Norden sanft abfallend hin zur Gemeinde Engelberg. Durch die Erschließung per Seilbahn und Attraktionen wie den „Titlis Cliff Walk“ handelt es sich um einen sehr beliebten und stark besuchten Berg, ob im Sommer zum Wandern oder im Winter zum Skifahren.
Die Signalkuppe, auf Italienisch auch Punta Gnifetti genannt, ist ein Gipfel in den Penninischen Alpen an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Sie ist ein Untergipfel des Monte Rosa. Der Berg ist nach „dem Signal“ benannt, einem markanten Gendarmen auf dem Ostgrat, der Cresta Signal genannt wird. Die Erstbesteigung wurde von Giovanni Gnifetti, einem Pfarrer aus Alagna Valsesia, durchgeführt. Das höchste Gebäude Europas, die Capanna Margherita, liegt auf dem Gipfel des Berges. Die Arbeiten begannen 1890 mit Unterstützung der italienischen Krone, und Königin Margherita eröffnete sie 1893.
Das Breithorn ist ein Gebirgszug der Penninischen Alpen mit dem gleichnamigen höchsten Gipfel, der an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien liegt. Er befindet sich auf der Hauptkette der Alpen, etwa auf halber Strecke zwischen Matterhorn und Monte Rosa und östlich des Theodulpasses. Der größte Teil des Massivs ist vergletschert und umfasst mehrere Nebengipfel, die alle östlich des Hauptgipfels liegen: das Zentrale Breithorn, der westliche Breithornzwilling, der Gendarm und die Roccia Nera.
Zwischen Splügenpass und Chur erhebt sich der Piz Beverin in den östlichen Adula Alpen. Der relativ freistehende Gipfel bietet eine hervorragende Aussicht. Ausser Wanderwegen führen unterschiedlich schwierige Kletterrouten auf den Piz Beverin. Zudem ist der Berg beliebtes Ziel für Skitouren. Rund um den Berg befindet sich der Naturpark Beverin. Neben dem Graubündner Wappentier, dem Steinbock, lebt hier auch ein Wolfsrudel.
Der Piz Val Gronda liegt in der Samnaungruppe, direkt an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Auf Schweizer Gebiet im Fimbatal, südwestlich des Gipfels, befindet sich die Heidelberger Hütte, Ausgangspunkt für Skitouren und der wichtigste Stützpunkt zur Erwanderung des Bergs. Von hier ist der Gipfel in etwa zwei Stunden problemlos erreichbar.
Der Name Badile bedeutet im Italienischen „Schaufel“, weil die berüchtigte Nordostwand des Berges tatsächlich einem Schaufelblatt ähnelt. Zusammen mit seinen Nachbargipfeln gehört der Piz Badile zu den berühmtesten Kletterbergen der Alpen. Seine Nordwand gilt als äußerst anspruchsvoll.
Der höchste Berg der Bündner und der Albula-Alpen liegt zentral in Graubünden. Diese zentrale Lage macht den Piz Kesch zu einem beliebten Tourenziel. Als höchste Erhebung zwischen Silvretta und Adula Alpen bietet er vom Gipfel eine der schönsten Aussichten der Region. Bei guter Sicht reicht der Blick bis zu den Ötztaler Alpen, Ortler und Adamello, der Berninagruppe und den Walliser Alpen.
Das Rheinwaldhorn ist der höchste Berg der Adula Alpen. Auf italienisch heißt der Berg Adula. Der Name tauchte bereits auf historischen Karten des Römischen Reiches auf. Weitere Namen für den Berg waren Rheinwaldspitze, Schneehorn, Adulahorn und Moschelhorn. Das Rheinwaldhorn wird von mehreren Gletschern dominiert, die das flache Gipfelplateau prägen. An seinen Flanken entspringt der Hinterrhein, einer der beiden Zuflüsse des Rheins.
Piz Linard ist der höchste Gipfel der Silvrettagruppe und wird oft als einer der formschönsten Berge der Alpen genannt. Er bildet eine symmetrische Gipfelpyramide und wirkt aus allen Blickrichtungen markant. Der Piz Linard überragt die Umgebung um bis zu 2 000 Meter und ist dadurch weithin sichtbar. Von Zernez im Unterengadin bildet er einen beeindruckenden Talschluss und wird oft als Wahrzeichen des Unterengadins bezeichnet.
Der Vanil Noir ist der höchste Berg der Freiburger Alpen. Er liegt an der Grenze der Schweizer Kantone Freiburg und Waadt, etwa 20 Kilometer östlich von Montreux und dem Genfer See. Am Vanil Noir gibt es seit 1983 ein Naturschutzgebiet, das sich durch viele seltene Pflanzen und eine große Tierwelt auszeichnet. Unter anderem können 73 Tagfalterarten oder die Aspisviper bewundert werden und es wachsen Blumen wie die Alpen-Betonie oder der Drachenkopf.
Der Glärnisch ist das höchste Bergmassiv der Schwyzer Alpen. Da er sich vollständig im Kanton Glarus befindet, wird der Glärnisch in anderen Einteilungen der Gebirgsgruppen zu den Glarner Alpen gezählt. Er hat mehrere Gipfel, der höchste von allen ist der Bächistock. Durch die Höhe und die Lage bietet der Berg von seinen Gipfeln fantastische Blicke über den Nordosten der Schweiz.
Der Pilatus ist ein Gebirgsstock der Emmentaler Alpen, im Westen des Vierwaldstätter Sees. Das Pilatus-Massiv besteht aus einer Reihe von Gipfeln, von denen das Tomlishorn der höchste ist. Neben einer Seilbahn führt auch die Pilatusbahn zum Gipfel, die mit einer maximalen Steigung von 48 % als steilste Zahnradbahn der Welt gilt.
Das Schreckhorn ist der nördlichste Viertausender Europas. Steil ragt der mächtige Felszacken südlich von Grindelwald empor. Zusammen mit dem nur unwesentlich niedrigeren Lauteraarhorn bildet das Schreckhorn einen imposanten Doppelgipfel. Häufig wird das Schreckhorn als der am schwierigsten zu besteigende Viertausender der Alpen bezeichnet. Der Berg gilt als Geheimtipp für erfahrene Bergsteiger, da es wegen seiner abseitigen Lage eher menschenleer ist.
Das Aletschhorn ist der zweithöchste Gipfel der Berner Alpen und wird häufig als kältester Alpenberg beschrieben, da es in besonderem Maße kalten Winden ausgesetzt ist. Von der Spitze aus hat man eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Drei- und Viertausender der Berner und Walliser Alpen. Rund um das Aletschhorn liegen die Aletschgletscher, die früher verbunden waren. Der Große Aletschgletscher ist der größte Gletscher im gesamten Alpenraum.
Im Westen von Chur erhebt sich der Ringelspitz über das Vorderrheintal. Der Berg, der auf rätoromanisch als Piz Barghis bekannt ist, ist der höchste Gipfel des Kantons St. Gallen und liegt auf der Grenze zu Graubünden. Für Touren zum Gipfel bietet sich als Ausgangspunkt die Ringelspitzhütte des Schweizer Alpen-Clubs im Südosten des Bergs an. Für den Aufstieg besonders geeignet sind die Winter- und Frühjahrsmonate.
The Schesaplana is rising close to the southern tripoint between Switzerland, Austria, and Liechtenstein. Situated in the center of the Alps and being the high point of the Rätikon the summit offers a view over hundreds of Alpine mountains up to the Pennine Alps, Ötztal Alps, the Zugspitze massif, and beyond. On the way to the mountain top different mountain huts can be passed, such as the Mannheimer Hütte in the north behind the Brandner Glacier, the Douglashütte at the Lünersee in the east, or the Schesaplanahütte in the south.
The impressive Niesen towers south of Lake Thun. Due to its pyramid-shape in the winter months, when the sun is low, the summit casts a large triangle shadow on the community of Spiez at the foot of the mountain. Since 1910 the mountain top can be reached with the Niesenbahn, a funicular railway.
The Rigi is a mountain massif with the highest peak Rigi Kulm. It is located between Lake Lucerne, Lake Zug and Lake Lauerz and offers a spectacular view over large parts of the Swiss Alps. This is one of the reasons why the first mountain railway in Europe, the Vitznau-Rigi-Bahn, was build here in 1871. Rigi has attracted famous guests for centuries: Twain and Goethe visited the massif and Tolstoi even described the view as “the most beautiful in the world”.
Zwischen Eiger und Jungfrau komplettiert der Mönch das eindrucksvolle Dreigestirn im Berner Oberland. Von der Bergstation der Jungfraubahn sind es knapp über 600 Höhenmeter Aufstieg bis zum Gipfel, der allerdings einige technische Herausforderungen beinhaltet. Erst 1996 wurde bei Nachmessungen festgestellt, dass der Berg neun Meter höher ist als bisher angenommen. Am Berg wurden früher auf Weiden Wallache, sogenannte „Münche“ gesömmert. Aus dem „Münchenberg“ wurde dann der Mönch.
Die Jungfrau ist der höchste Gipfel des Dreigestirns, das sie gemeinsam mit Eiger und Mönch bildet. Die Eröffnung der Zahnradbahn zum Jungfraujoch auf über 3400 Meter Höhe im Jahr 1912 machte den Berg zu einem der am leichtesten zugänglichen Viertausender der Alpen. Der Name ging womöglich von der am Nordhang gelegenen Wengernalp, die von den Nonnen des ehemaligen Frauenklosters Interlaken Jungfrauenberg genannt wurde, mit der Zeit auf die Jungfrau über.
The Weisshorn towers north of Zermatt in the Pennine Alps. The main summit of the Weisshorn group has a distinctive pyramid shape with three sharp ridges. Although there are many other four-thousanders in the area, the Weisshorn is relatively free-standing. The rock on the mountain's three faces is quite brittle, which is why they are hardly suitable for climbing. In order to reach the summit an altitude of 3000 meters has to be transcended, requiring a high level of stamina. The route via the southwest ridge is considered to be the most difficult way to the summit.
Nach dem Mont-Blanc-Massiv ist der Monte Rosa das höchste Gebirgsmassiv der Alpen. Der höchste Gipfel, die Dufourspitze, ist der zweithöchste Berg der Alpen und der höchste der Schweiz. Östlich davon, direkt auf der Grenze zu Italien, liegt der Grenzgipfel, der 4618 Meter hoch ist, und weiter im Süden die Signalkuppe (4554 m). Direkt auf ihrem Gipfel steht mit der Capanna Regina Margherita (Margheritahütte) das höchstgelegene Gebäude Europas.
Der Mont Fort ist ein Dreitausender in den Walliser Alpen, der sich im Süden von Nendaz erhebt. Umgeben ist der Berg von drei Gletschern. Der Glacier de Tortin im Westen ist Teil des größten Skigebiets der Schweiz, 4 Vallées. Der Mont Fort lässt sich bequem per Seilbahn von Nendaz oder Verbier aus erreichen. Oben angekommen bietet sich einem bei passendem Wetter eine spektakuläre Aussicht auf die Bergmassive von Monte Rosa und Mont Blanc.
Zwischen Matterhorn und Monte-Rosa ragt der fünf Kilometer lange Liskamm empor. Sein höchster Punkt ist der Ostgipfel. Auf nordöstlicher Seite des Kamms fällt eine vereiste, über 1000 Meter steile Felswand ab. Südlich befindet sich der stark zerrissene Lysgletscher. 1861 wurde der Ostgipfel das erste mal bestiegen und drei Jahre später überschritten Alpinisten das erste mal den Grat. Die Gratüberschreitung kostete schon viele Bergsteiger das Leben, weshalb der Liskamm den Beinamen „Menschenfresser“ erhielt.
The Mythen are the iconic landmarks of Schwyz and are located east of the capital of the canton with the same name. The highest summit is the Grosser Mythen in the south. In the north the lower Kleiner Mythen rises and even further north is its sub-peak Haggenspitz. While hiking trails lead up to the Grosser Mythen the two lower summits can only be reached via climbing passages.
Durch seine Lage nahe vieler Viertausender der Walliser Alpen ist das Almagellerhorn nicht der auffälligste Gipfel der Region. Dabei hätte der formschöne Berg, der von Saas Fee aus als perfekte Felspyramide erscheint, alle Aufmerksamkeit verdient. Auch der Aufstieg, der nicht allzu schwierig ist, lohnt sich, denn vom Gipfel des Almagellerhorns hat man eine tolle Aussicht auf die umliegenden Gipfel und Gebirgszüge wie Weissmies im Norden, Stellihorn im Süden und natürlich im Westen die Gipfel von Mischabelgruppe und Monte Rosa.
Wie mit weißem Moos bedeckt erscheint der schneebedeckte Gipfel des Weissmies. Diesem Umstand verdankt der Berg seinen Namen, denn „Mies“ bedeutet im lokalen Dialekt „Moos“. In den Walliser Alpen gelegen ist der Weissmies höchster Gipfel und Namensgeber der Weissmiesgruppe. Er wurde 1855 zum ersten mal bestiegen und gilt als einer der leichter zu erklimmenden Viertausender. Vom Gipfel schweift der Blick über die Nachbargipfel der Gruppe, die Mischabelkette bis zum Monte Rosa sowie hinunter ins Saastal auf Saas-Fee im Westen und das Simplontal im Osten.
Piz Vallatscha is a Three-thousander in the Sesvenna Alps, a mountain group in the border triangle between Tyrol in Austria, South Tyrol in Italy, and the Swiss canton Graubünden. North west of the summit is the higher Piz Tavrü. In the south east the lifts of the ski area Minschuns reach a height of 2700 meters. South of the Piz Vallatscha is the Fuorn Pass, an important and old part of the connection betwenn the valleys of Inn and Adige (Etsch).
Auf der Südseite der Graubündner Gemeinde Disentis/Mustér erhebt sich der Piz Muraun. Dem Gipfel gegenüber liegen im Norden Piz Ault und Oberalpstock. Im Süden ragt der gut 300 Meter höhere Piz Medel empor. Auch wenn der Aufstieg zum Gipfel des Piz Muraun ohne echte Kletterpassagen zu bewerkstelligen ist, handelt es sich doch um eine anspruchsvolle Wanderroute. Für weniger sportlich Geübte empfiehlt sich eine Fahrt mit dem berühmten Glacier Express nach Disentis, die eine spektakuläre Aussicht auf den Berg bietet.
Piz Medel is a peak in the Adula Alps, a part of the Lepontine Alps on the border between the Swiss cantons of Graubünden and Ticino. West of the summit is the Greina, an important Alpine pass between the two cantons, which was already used in ancient times. A number of huts are situated around the summit as starting points for tours around the mountain, among them the Medel Hut. As many other mountains in the area the Piz Medel is a worthwile destination for ski mountaineering.
The Piz Ault lies south of the Oberalpstock. Both mountains rise above the Vorderrhein valley and the town of Disentis. The ski lifts of the ski resort Disentis 3000 go up as high as 2800 meters, just below the summit of the Piz Ault. A popular stop in the summer and the winter is the hut of the Swiss Alpine Club Camona da Cavardiras west of the mountain, on the other side of the Brunni Glacier.
The Oberalpstock is one of the highest mountains in the Glarus Alps and rises between the northern Maderranertal in the canton of Uri and Surselva, the Vorderrhein valley in Graubünden in the South. Among the major characteristics of the mountain are its four ridges which meet close to the summit. The first ascent of the Oberalpstock was accomlished from the south eastern side, which is still the normal route today. Apart from hikers and climbers the mountain is also a popular destination for ski mountaineering.